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"Zu viele Streitigkeiten": E-Ladestationen in Trauner Tiefgarage werden geschlossen

Von Julia Popovsky, 02. Februar 2023, 11:42 Uhr
Bürgermeister Karl-Heinz Koll (VP) zieht die Reißleine. Bild: Stadtarchiv Traun

TRAUN. Schreiattacken, zu lange Nutzungsdauer und hohe Energiekosten bewogen den Trauner Bürgermeister Karl-Heinz Koll zu diesem Schritt.

2016 gingen die E-Ladestationen in der Trauner Tiefgarage Zentrum in Betrieb, ab kommenden Montag (6. Februar) sind sie Geschichte. Auslöser für diese Entscheidung von Bürgermeister Karl-Heinz Koll (VP) gibt es mehrere. 

Der schwerwiegendste ist jener, dass um die Nutzung der E-Ladestationen regelmäßig, zum Teil lautstarke Streits, zwischen den Nutzern entbrannten, zudem wurden die E-Ladestationen mitunter von einzelnen Fahrzeugen lange blockiert. Auch die Entscheidung, dass die Schlüssel im Stadtamt zu entleihen waren, brachte keine Besserung. Vielmehr wurden auch die Rathaus-Mitarbeiter Ziel verbaler Attacken. 

Das sei nicht zu akzeptieren, sagt Koll. "Die E-Ladestationen waren als Service für die Bürger gedacht, die während ihrer Zeit, in der sie einen Termin am Amt haben, ihr Auto kurz laden können. Dass dies solche Auswüchse annimmt, konnte keiner ahnen."  

"Eine Kostenfalle"

Auch die gestiegenen Energiekosten spielen eine Rolle. Lagen die Kosten für die E-Ladestationen früher zwischen 3000 und 6000 Euro pro Jahr, waren es im Vorjahr bereits rund 20.000 Euro. Angesichts des jetzigen Strompreises sei für 2023 mit Kosten zwischen 30.000 und 50.000 zu rechnen gewesen, sagt Koll, der von einer "Kostenfalle" spricht.

Für die Tiefgarage wird nun die Anschaffung von Energiesäulen geprüft, dort wäre ein kostenpflichtiges Laden auf begrenzte Zeit möglich. 

 

 

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Autorin
Julia Popovsky
Redakteurin Linzer Nachrichten
Julia Popovsky
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21  Kommentare
21  Kommentare
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Hausmeister_Martin (97 Kommentare)
am 03.02.2023 09:49

Möchte mal sehen was los ist wenn eine Tankstelle gratis Treibstoff abgeben würde - da sind dann die Streitigkeiten um eine kostenlose E-Tankstelle im Vergleich ein Kindergeburtstag.

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mariospezial (513 Kommentare)
am 02.02.2023 19:39

Schmarotzer in der heutigen Zeit, E-Auto Fahrer, die sich kostenlosen Strom schnorren.

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Hausmeister_Martin (97 Kommentare)
am 03.02.2023 09:45

Die E-Auto Fahrer sind aber auch die einzigen die gerne zugreifen wenn es wo was gratis gibt oder? zwinkern Das habe ich sonst noch nie wo erlebt grinsen

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Orlando2312 (22.164 Kommentare)
am 02.02.2023 18:20

Die Leute streiten sich um einen kostenlosen Service.

Aber wir sollen die Krone der Schöpfung sein!!!

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allesistmOOEglich (5.632 Kommentare)
am 02.02.2023 17:20

Klimaschutz und die ÖVP das geht einfach nicht zusammen, weil es die ÖVP halt einfach nicht gebacken kriegt. Die tut, als ob sie erste Test-Ladestation der Welt betreibt. Erkundigt euch bei einer Partei, die Umweltschutz nicht nur aussprechen sondern auch leben kann, liebe Vaupen.

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supercat (5.157 Kommentare)
am 02.02.2023 16:10

eine E-Ladestation sowie E-Autos in einer Tiefgarage gehören ohnehin verboten. Im Brandfall ein Problem.

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Pegasus14 (676 Kommentare)
am 02.02.2023 15:51

Wenn man die Berichte über EAutos verfolgt
Teure Anschaffung, Ladekosten ,Laden bei Stromknappheit löschen bei Brand, Parkbescnränkung in Tiefgaragen
Möchte ich auch mal was Positives über die Zukunft der Mobilität hören !

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elhell (2.004 Kommentare)
am 02.02.2023 19:43

Die gibt es, die positiven Nachrichten zur Zukunft der Mobilität.

Also, die positiven Nachrichten für die Umwelt gibt es. Ein paar wenige.

Positive Nachrichten weniger für jene, die ein zigtonnenschweres und rund 10 m² Platz brauchendes Trumm durch die Gegend wuchten, um max. 1,2 Personen und ein Sechsertragerl zu transportieren.

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Hausmeister_Martin (97 Kommentare)
am 03.02.2023 09:47

Tja ich fürchte das liegt eher an der Berichterstattung als an den Tatsachen. Im Übrigen sollte die abgebildete KEBA Ladestation, je nach Modell, recht einfach mit einem Bezahlsystem nachrüstbar sein - dann erledigt sich das Problem von selbst.

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Kodiak (1.129 Kommentare)
am 02.02.2023 14:56

Von wegen "Gier" der Leute.
JA, hat sicher in diesem Fall auch damit was zu tun, aber dies ist für mich nur ein Blick in die Zukunft, wenn in der Stadt in einem Wohnhaus alle ihre Batterieautos über Nacht laden wollen. Oder in der Parkzone vor dem Haus, etc...

An die Probleme, die entsprechende Ladeinfrastruktur erst zu schaffen, möchte ich noch gar nicht denken. Dass man für entsprechende Zuführungen erst mal ganze Straßenzüge aufreißen muss wissen wir schon alle, oder?
Da wird sich das Magistrat ganz besonders freuen, wenn erst mal der Groschen gefallen ist.

Und von den notwendigen Stromnetzanpassungen hab ich bis jetzt auch noch nicht viel gehört. Und da geht`s noch gar nicht darum, WOHER der Strom dann kommen soll.

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mynachrichten1 (15.384 Kommentare)
am 04.02.2023 16:02

und dabei wissen sie noch gar nicht, von wo der saubere Strom kommen mag. mir hat ein ADAC Techniker in Bayern gesagt, er wartet darauf, dass an den Autobahn Stromtankstellen einmal jemand ganz durchdreht, wenn ist im Sommer sowieso schon heiß genug zugeht. nur Weltfremde zäumen das Pferd vom Schwanz auf, anstatt genug nachhaltigen sauberen Strom zu generieren, was leider vergessen wurde den Energieversorgern aufzutragen, wird hier ohne spezifische Nutzungsmöglichkeiten einfach darauf los gefördert und dabei ist unter Umständen dann der CO 2 Ausstoß gerade bei Wenigfahrer sicher höher. von der derzeitigen Rohstoff abhängigen Batterietechnologie und komischerweise gar nicht vorgesehenen Wiederverwertung abgesehen. Alleine der doppelte Preis eines E Autos würde so viel Investition in Umweltbereichen mit mehr Wirksamkeit ermöglichen. Unter den derzeitigen Strompreisen noch einmal ein Nachteil für Vielfahrer ohne alten Vertrag Ladestationen günstig nutzen zu können. Es gilt d. UV.

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Joshik (2.860 Kommentare)
am 02.02.2023 14:44

die Gier is' was schiachs

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Zeitungstudierer (5.508 Kommentare)
am 02.02.2023 12:43

Man sieht, welche Probleme in der Praxis beim Laden von den E Autos auftreten!
Das ganze wird noch schlimmer werden, wenn die EU den Zwang zum E Auto verordnet!

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jack_candy (7.605 Kommentare)
am 02.02.2023 13:04

Daran sind aber nicht die E-Autos schuld, sondern depperte Leute.

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Nataliek (56 Kommentare)
am 02.02.2023 14:16

Blödsinn! Es geht nur um die Gier der Leute, also ums Gratisladen!

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elhell (2.004 Kommentare)
am 02.02.2023 19:37

Zeitungsstudierer,
Sie tun mir wirklich aufrichtig leid, was Ihnen die EU alles aufzwingt. Oder die Regierung. Oder der Gesundheitsminister.

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mynachrichten1 (15.384 Kommentare)
am 04.02.2023 16:04

wer oder wo Geld, der schafft an, leider auch dort, wo man nur spezifisch und modular gewissen Vorteile nutzen könnte.

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hepra66 (3.792 Kommentare)
am 02.02.2023 12:04

Wenn (anscheinend) das Laden gratis war, ist diese Entwicklung nicht verwunderlich.

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jack_candy (7.605 Kommentare)
am 02.02.2023 13:04

Das war wahrscheinlich als netter Service für die Leute gedacht, die nur kurz am Stadtamt zu tun hatten. Normalerweise ist man bei solchen Terminen ja auch in weniger als einer Stunde fertig.

Aber dann werden einige noch Einkaufen oder auf einen Kaffee gegangen sein, während sie ihr E-Auto an der Ladestation stehen ließen. Oder sie wollten die Karre unbedingt auf 100% aufladen, was auch etwas länger als 10-20 Minuten dauert.

Dass sich irgendwelche Idioten nicht entblöden, die Rathaus-Mitarbeiter zu beleidigen, ist unvertretbar. Hoffentlich haben die Anzeigen bekommen.

Nebenbei gab es das gleiche Problem auch bei der Messe Ried. Die hatten während Messen auf dem Messegelände einige kostenlose E-Lade-Stationen angeboten. Die waren dann sehr schnell von Dauerparkern blockiert. Jetzt muss fürs Laden bezahlt werden.

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jack_candy (7.605 Kommentare)
am 02.02.2023 13:06

Am Anfang hätte es heißen sollen "... in weniger als einer halben Stunde fertig".

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mynachrichten1 (15.384 Kommentare)
am 04.02.2023 16:07

auch bei Durchfall, der manche plagt bei Besuchen wegen heikler Angelegenheiten, ist die Aufenthaltsdauer am stillen Ort mitunter deutlich verlängert, das war dann ein medizinischer Notfall beim Elektroautoladen. Scherz.

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