Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Städtische GWG wird Mietzinsdeckel einsetzen

Von nachrichten.at, 29. März 2023, 17:09 Uhr
Worried roommates having problems buying online
Die Mieterhöhungen sind für viele eine Herausforderung. Bild: colourbox (Symbolfoto)

LINZ. Die Erhöhung beträgt maximal 4,3 Statt 8,6 Prozent.

Während sich der Nationalrat in Wien nur auf einen einmaligen Wohnkostenzuschuss einigen konnte, wird die stadteigene GWG in Linz einen Mietzinsdeckel in der Höhe von 4,3 Prozent einziehen. Damit soll eine teilweise Entlastung vor allem für jene Menschen erreicht werden, die auf leistbaren Wohnraum angewiesen sind, wie Bürgermeister Klaus Luger und Stadtrat Dietmar Prammer (beide SP) in seiner Funktion als GWG-Aufsichtsratsvorsitzender gestern wissen ließen.

Mit mehr als 20.000 Wohnungen zählt die Linzer GWG zu den zehn größten Wohnungsanbietern in Österreich. Etwa 4000 Wohnungen sind von den ab 1. April gesetzlich vorgesehenen Erhöhungen der Richtwertmieten betroffen.

"Wollen Beitrag zur Entspannung leisten"

Etwa drei Viertel aller GWG-Wohnungen unterliegen dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG). Dieses stellt auf das Kostendeckungsprinzip ab, sodass lediglich die tatsächlich anfallenden Kosten an Mieter verrechnet werden dürfen. Demgegenüber fallen etwa 4000 Wohnungen unter das Mietrechtsgesetz (MRG) und wären von einer 8,6-prozentigen Erhöhung betroffen. In ganz Oberösterreich fallen etwa 12.000 Wohnungen in diese Kategorie. Die anderen rund 190.000 Wohnungen gemeinnütziger Bauträger unterliegen dem WGG.

Die aktuelle Erhöhung der Richtwertmieten für MRG-Wohnungen um 8,6 Prozent belaste besonders Mieter mit neueren Mietverträgen ungleich stärker als jene mit Altverträgen, die vor dem 1. März 1994 abgeschlossen wurden. Vielfach befinden sich unter den Mietern mit den jüngeren Mietverträgen Familien mit geringeren Einkommen, die nun durch die gesetzliche Erhöhung besonders betroffen sind.

"Mit dem Verzicht auf 50 Prozent der erlaubten Mieterhöhung wollen wir einen Beitrag zur Entspannung leisten – wohl wissend, dass damit das Problem nur teilweise gelöst werden kann", so Prammer, der der Bundesregierung Versagen vorwirft.

mehr aus Linz

Anrainer schlug Alarm: Dach von Linzer Wohnhaus in Flammen

Südbahnhofmarkt feiert heuer 75 Jahre

3-Brücken-Lauf erstmals am Sonntag

Thomas Brezina ist dankbar für sein Leben

Interessieren Sie sich für diesen Ort?

Fügen Sie Orte zu Ihrer Merkliste hinzu und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
LASK1971 (332 Kommentare)
am 30.03.2023 06:06

Das wäre eigentlich die Pflicht des Staates, die haben uns das alles eingebrockt!

lädt ...
melden
antworten
StevieRayVaughan (2.985 Kommentare)
am 29.03.2023 20:38

Ob Suppenheld & Co da wieder das sprichwörtliche Haar in der Suppe finden werden? ("abhängig von Haushaltesnettoeinkommen, einseinself!!!" -zu dem die GWG keinen Zugang hat...)

lädt ...
melden
antworten
nixnutz (4.110 Kommentare)
am 29.03.2023 17:45

Eine gute Entscheidung.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen