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Linz

Die rege Bautätigkeit macht neues Verkehrskonzept im Hafen notwendig

Von Christian Kitzmüller  08. Oktober 2021 00:04 Uhr

Die rege Bautätigkeit macht neues Verkehrskonzept im Hafen notwendig
Ein Symbolbild für die intensive Bautätigkeit im Linzer Hafenviertel.

LINZ. Die Stadt Linz will alle Projektbetreiber gemeinsam an einen Tisch holen

Der Linzer Hafen boomt! In keinem anderen Stadtviertel von Linz wird so viel gebaut und verändert wie dort, angefangen vom neuen Stadion für Blau-Weiß Linz und der XXX-Lutz-Filiale über das Projekt Neuland, bei dem – wie OÖN-Leser wissen – die Linz AG eine neue Tiefkühl- und Pharmahalle samt begehbarem Dachgarten, den Hafen- und einen Aussichtsturm errichtet, den Ausbau der Tabakfabrik bis zum geplanten Gründerzentrum "H22" in der Hafenstraße, mit dem im kommenden Jahr begonnen werden soll.

Stadtregion wird "aufgewertet"

Zusätzlich haben einige Firmen noch Ausbaupläne und werden auch Wohnungen, beispielsweise am 25er-Turm oder in der Schiffbaustraße, errichten. "Alle diese Projekte werten die gesamte Stadtregion natürlich auf", weiß FP-Vizebürgermeister Markus Hein, der aber zu bedenken gibt, "dass die rege Bautätigkeit auch massive Auswirkungen auf den Verkehr haben wird".

Weshalb bereits ein Brief an alle betroffenen Projektbetreiber unterwegs ist, mit dem Ziel, gemeinsam mit der Stadt alle an einen Tisch zu bekommen, um ein integriertes Gesamtverkehrsnetz zu erstellen. Die Besprechung soll noch im Herbst dieses Jahres stattfinden.

Konkret soll ein Stadtteilverkehrskonzept erstellt werden, um die künftigen Verkehrsflüsse lenken und bewältigen zu können. "Man muss überlegen, wie man das Areal am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschließt", sagt Hein und ergänzt: "Außerdem muss man dann auch noch die Trasse der beiden neuen O-Bus-Linien klären."

Zunächst ist ja geplant, dass die beiden Linien (für die derzeit noch keine Konzession vorliegt, da der Finanzierungsvertrag noch nicht unterschrieben wurde, wir berichteten) auf der Trasse der künftigen Stadtbahn unterwegs sind. "Aber man muss angesichts der vielen Projekte überlegen, ob man die Trasse der Busse nicht weiter in Richtung Industriezeile verlegt. Dort würde man mehr Menschen erreichen", sagt Hein. Neben den Verkehrsbedingungen sollen aber auch noch die Auswirkungen der Neubauten auf das Stadtklima geprüft werden.

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Artikel von

Christian Kitzmüller

Lokalredakteur Linz

Christian Kitzmüller
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