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Ab Mai gibt es in Linz eine weitere Schulstraße

Von Julia Popovsky, 19. April 2024, 12:06 Uhr

LINZ. Auch in der Tungassingerstraße wird in der Früh ein zeitlich begrenztes Fahrverbot eingeführt.

Die Tungassingerstraße am Spallerhof ist alles andere als breit, der Platz für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer ist begrenzt. Gerade in der Zeit vor Schulstart ist das ein Problem. Durchgängigen Gehsteig bis zum Eingang der Volksschule 21 gibt es keinen, das letzte Stück müssen die Kinder auf der Straße zurücklegen, an die auch die Parkplätze der Lehrer angrenzen.

Mehr zum Thema: So hat die Linz-Premiere der Schulstraße funktioniert

Auf Höhe des VS-Eingangs ist für Autofahrer Schluss, sie müssen wenden, ein Schranken unterbindet die Durchfahrt bis zur Muldenstraße. Von dort dürfen keine Autos (der Lieferverkehr ist ausgenommen) zu dem Schulareal zufahren, neben der VS 21 sind dort auch die Mittelschule 14 und das Poly 1 angesiedelt. Diese beiden Schulen haben „hinter dem Schranken“ einen gesonderten Eingangsbereich.

Gefährliche Situationen

Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bis zum Eingang der Volksschule kutschieren, müssen also umdrehen und wieder zurück – Gedränge und gefährliche Momente sind ob der engen Raumsituation programmiert, genauso wie unangenehme Gesprächssituationen mit uneinsichtigen Autofahrern, weiß Ulrike Geier, Direktorin der VS 21, aus leidvoller Erfahrung. Die Elterntaxis hätten auch oft zur Folge, dass dem Lehrpersonal der Weg zu den Parkplätzen teils minutenlang versperrt ist, spricht Robert Adelsmair, Direktor der MS 14, einen weiteren negativen Punkt an.

Abhilfe soll nun eine Schulstraße schaffen (siehe Grafik), eine solche gibt es seit Kurzem auch vor der VS 45 am Hausleitnerweg. In der Zeit von 7.15 bis 7.45 Uhr gilt damit an Schultagen ein zeitlich begrenztes Einfahrverbot für Autofahrer, Ausnahmen gelten beispielsweise für Anrainer, Einsatzkräfte sowie Parkplatz-Zufahrende. Geplant ist zudem die Einrichtung von Elternhaltestellen außerhalb der Schulstraße (in der Muldenstraße und der Tungassingerstraße), wo Eltern ihre Kinder ein- und aussteigen lassen können.

Mit der Schulstraße soll dem Appell, nicht mehr zuzufahren, Nachdruck verliehen und Bewusstsein geschaffen werden. „Wir hoffen, dass es jetzt dann funktioniert“, sagt Geier, die sich federführend für die Maßnahme stark gemacht hat. Für Verkehrsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart (VP) trägt die neue Schulstraße zur Verkehrssicherheit und -beruhigung bei, die Erfahrungen vom Hausleitnerweg würden zeigen, dass damit deutliche Verbesserungen möglich seien.

Die Direktorin der VS 45, Karin Auzinger, sieht nach rund drei Monaten im Bereich vor der Schule eine starke Entlastung. Dank des Einsatzes der Polizei würden nun auch die wenigen weiterhin zu schnell fahrenden Autofahrer erreicht. Die Vorteile würden klar überwiegen, mit der Schulstraße würde die Sicherheit erhöht, die Kinder zum Zufußgehen animiert und gleichzeitig Gutes für die Umwelt getan.

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Autorin
Julia Popovsky
Redakteurin Landes- und Innenpolitik
Julia Popovsky

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2  Kommentare
2  Kommentare
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schreiberin (198 Kommentare)
am 20.04.2024 08:21

keine elterntaxis
öffis benutzen
individualverkehr zurückdrängen!
fußgänger und radfahrer haben vorrang
haltende busse dürfen nicht überholt werden
….,

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transalp (10.269 Kommentare)
am 19.04.2024 13:34

Gute Sache.
Gerne mehr davon 👍
Es muss ja wirklich nicht sein, die Kids bis fast IN die Schule zu fahren...

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