Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.
gemerkt
merken
teilen

Spekulation mit Franken: Stadt drohen Verluste in Millionenhöhe

Von Von Erhard Gstöttner, 09. Dezember 2010, 00:04 Uhr
Johann Mayr
Johann Mayr Bild: Weihbold

LINZ. 15,7 Millionen Euro verliert heuer die Stadt Linz durch ein so genanntes Swap-Geschäft für die Schweizer-Franken-Anleihe. Weitere Verluste drohen. Zudem hat die Stadt keine Grenze für das Risiko bei dem Swap-Geschäft vereinbart.

Aus dem verlustreichen Swap-Geschäft für die Schweizer-Franken-Anleihe auszusteigen, kann sich die Stadt kaum leisten. „Das würde 100 Millionen Euro kosten“, sagt Stadtfinanzdirektor Werner Penn.

Der heuer eingefahrene Swap-Verlust von 15,9 Millionen Euro belastet den Stadthaushalt zusätzlich. Nur durch das Auflösen von Rücklagen kann die Stadt die laufende Gebarung für das heurige Jahr noch abdecken.

Abgeschlossen haben die Finanzverantwortlichen der Stadt das Swap-Geschäft, um das Risiko beim Schweizer-Franken-Kredit abzusichern. 195 Millionen Franken aus einer Anleihe hat die Stadt Linz noch nicht bezahlt.

Zunächst gab es Gewinne

2007 wurde das Swap-Geschäft abgeschlossen. Das brachte, wie berichtet, zunächst Gewinne. Im Jahre 2007 waren es 1,7 Millionen Euro, ein Jahr darauf 3,6 Millionen Euro. 2009 verdiente die Stadt durch das Swap-Geschäft noch 300.000 Euro.

Doch heuer ist das Swap-Geschäft zum Fiasko geworden. 15,9 Millionen Euro hat Linz durch die Kurs-Entwicklung (starker Franken, schwacher Euro) verloren. Bis zu einem Wechselkurs von 1,54 Franken für den Euro bringt das Swap-Geschäft Gewinne. Steigt der Franken-Kurs, dann ergibt das Verluste.

Schon seit dem Vorjahr ist der Franken-Kurs hoch. Für einen Euro gibt es derzeit bloß 1,30 Franken. Laut Prognosen bleibt der Franken weiterhin recht stark, da er in der Wirtschaftskrise nach wie vor als Fluchtwährung funktioniert. Somit könnten die Verluste für die Stadt Linz noch größer werden. Gegen dieses Risiko hat sich die Stadt aber nicht abgesichert.

„Ich hatte nicht erwartet, dass der Franken derartig steigt. Wir waren der Meinung, dass der Kurs von 1,44 nach den Anschlägen vom September 2001 der Höchststand des Franken sei“, sagt Finanzdirektor Penn.

Unbegrenztes Risiko:

1992 nahm die Stadt Linz erstmals eine Schweizer-Franken-Anleihe auf. Derzeit hat die Stadt Franken-Anleihen im Ausmaß von 195 Millionen Euro offen. 2007 schlossen die Finanzverantwortlichen ein so genanntes Swap-Geschäft ab, um sich gegen das Risiko von Kursschwankungen abzusichern. Das ging bis 2009 gut. Doch allein heuer verliert Linz durch dieses Geschäft 15,9 Millionen Euro. Weitere Verluste drohen.

Steigt der Franken-Kurs weiter, dann wird das Minus für die Stadt noch größer. Begrenzt haben die Verantwortlichen das Risiko beim Swap-Geschäft nicht – in der Meinung, dass der Wechselkurs des Schweizer Franken nie in derartige Höhen wie jetzt steigen werde.

mehr aus Linz

Als das alte Rathaus Urfahr an der Karl-Marx-Straße lag

Mit dem Frühjahr kommen 480 Bäume

Linzer Theater Club lädt zu seiner neuen Produktion

Baustart für neue Radwegrampe auf der Linzer Westbrücke

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

31  Kommentare
31  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 10.12.2010 01:43

Herr Gstöttner titelt: "Stadt DROHEN Verluste in Millionenhöhe".

Gleich unter der Überschrift heisst es aber dannn schon: "15,7 Millionen Euro VERLIERT heuer die Stadt Linz durch ein so genanntes Swap-Geschäft".

Das heisst also, die Verluste von 15,7 Mio. Euro DROHEN nicht, sie sind schon eingetreten (natürlich kann man davon die Gewinne der Vorjahre abziehen). Diese Verluste wurden schon "realisiert".

Was wirklich DROHT, sind offenbar noch weitere, eventuell noch viel massivere Verluste, und zwar Jahr für Jahr. Habe ich das richtig verstanden? Wenn ja, dann bitte das "DROHEN" durch die richtige Wortwahl ersetzen...

lädt ...
melden
eulenauge (19.448 Kommentare)
am 11.12.2010 15:58

1) Machst jetzt mit bei der Kampagne? (Laut online-redaktion ist es ab 4 Artikeln eine Kampagne)
2) Glaubst Du wirklich, daß der derzeitige Franken-Kurs sich über die ganze Kreditlaufzeit hält?

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 11.12.2010 17:51

1)Kampagne: Ich schreibe, was und soviel ich schreiben will (der Zensor zensiert davon, was er zensieren will). Ob das gemäß online-Redaktions-Definition eine Kampagne ist oder nicht, ist mir "wurst". Ob Du es gemäß Deiner eigenen Definition eine Kampagne nennst oder nicht, ist mir ebenso "wurst". Also entscheide nach Deinem eigenen Gusto, ob das eine Kampagne ist.

2. Zum Franken-Kurs/Kredit: Ob ich glaube, dass sich der derzeitige Kurs die gesamte Laufzeit des Kredites hält? Grobe Antwort: Nein! Kein Kurs hält sich viele Jahre lang, er ändert sich laufend. Manchmal nach oben, manchmal nach unten. Übrigens handelt es sich laut Artikel nicht um einen "Kredit", sondern um eine Anleihe. Sie hat aber offenbar Kredit-Funktion. Ich kenne nicht mal die genaue Laufzeit. Aber es scheinen viele Jahre zu sein. Weniger grobe Antwort: Das Ziel der Stadt, wenn ich es richtig verstanden habe, scheint zu sein, durch einen möglichst tiefen Franken-Kurs Geld zu erwirtschaften bzw. besser, als mit

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 11.12.2010 17:58

einem normalem Euro-Kredit zu fahren. Das ist ein paar Jahre gut gegangen, und jetzt war ein Jahr, in dem sämtliche Gewinne der ersten Jahre durch einen 1-Jahresverlust bei weitem übertroffen wurden. So kann es noch lange weitergehen, wenn der Franken hoch bleibt oder weiter steigt. Offenbar hat sich die Stadt NICHT gegen das Risiko eines hohen Frankens abgesichert, sonder "geglaubt", der Franken werde schon nicht hoch steigen und "man" werde mit einem tiefen Franken schöne Gewinne machen.

Aussteigen kommt auch irrsinnig teuer. Also hat sich die Stadt für Jahre ins Wechselkurs-Casino gesetzt und gehofft, ihre "Schätzung" über einen tiefen Franken wird schon viele Jahre lang gut gehen. Aber schon jetzt werden massive Verluste eingefahren.

Ich WEISS also folgendes: Es geht bei solchen Geschäften nicht ums "Glauben", weil keiner seriös über Jahre Wechselkurs- und Zinsrisiken einschätzen kann, es geht darum, solche Finanzgeschäfte seriös und mit Risikobegrenzung

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 11.12.2010 18:08

zu betreiben. Also MIT Absicherungsgeschäften gegen allzuhohe Kursschwankungsrisiken. Das kostet natürlich Geld, wie jede Versicherung, aber bewahrt vor unabschätzbar hohen Verlusten.

Die Stadt Linz hat sich bei diesem Geschäft eben NICHT abgesichert und fährt jetzt massive Verluste ein. Ob diese in Zukunft wieder kompensiert werden können, weiss kein Mensch. Ich nenne solche Geschäfte ohne Risiko-Begrenzung FAHRLÄSSIG, eher schon GROB FAHRLÄSSIG auf Kosten der Linzer.
Wenn durch diese Fahrläßigkeit, welche der Finanzdirektor Penn und ich weiss nicht genau, welches politische Gremium (Finanzauschuss des Gemeinderats?) zu verantworten hat, viele Millionen Euro verloren werden, dann kostet das uns Linzer Lebensqualität!

Deshalb gehört der Finanzdirektor, der solche Wahnsinns-Geschäfte abschließt, abgesetzt, die verantwortlichen Poltitiker ebenso. Und zwar egal, wie groß die Verluste wirklich werden. Es reicht schon, riesige Risiken ohne Begrenzung mit Steuergeld einzugehen.

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 11.12.2010 18:11

Sonst noch Fragen?

lädt ...
melden
eulenauge (19.448 Kommentare)
am 11.12.2010 18:21

schon abgeschickt?

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 11.12.2010 23:29

Bewerbungsschreiben?
Wofür? Für das Amt des Finanzdirektors der Stadt Linz?
Nein, denn erstens habe ich keins der dafür sicherlich günstigen Parteibücher, und zweitens ist es für dieses Amt, genau wie für das Amt des Landesfinanzdirektors (aktiv: Krenner) gewünscht, besonders schwachsinnige und undurchschaubare Geschäfte abzuschliessen (siehe Ungarn-Deal des Landes O.Ö., der zwar keine Verluste brachte, aber wohl ein Vehikel für äußerst dubiose Geschäfte der ungarischen Partner dargestellt hat).

Ausserdem habe ich, wie Du weisst, kein Wirtschaftsstudium abgeschlossen, deshalb könnte das bisschen Finanzwissen, das ich habe, gepaart mit meiner naiven Sicht der Dinge und ein wenig Hausverstand dazu führen, dass ich so manche fahrläßige und riskante Geschäfte hinterfragen würde, was von unseren Linzer Stadt-Politikern sicher nicht sehr geschätzt werden würde.

Diese lieben es ja, Banken und Versicherungen auf Kosten von uns Steuerzahlern gute Geschäfte zu unterbreiten.

lädt ...
melden
eulenauge (19.448 Kommentare)
am 12.12.2010 10:58

* VP-Pressesprecher
* Kampagnenverantwortlicher
* Kampagnenunterstützungsverantwortlicher
* Wirtschaftsredakteur beim Volksblatt
* Wirtschaftsredakteur bei der Presse
* Wirtschaftsredakteur bei einem anderen Qualitätsblatt
* Hilfslokalredakteur bei all diesen

oder - DER Hammer -

* Spitzenkandidat als Bürgermeister, wobei offen bleibt:

* Für die VergangenheitsParteiÖsterreichs oder als

* Fchen?

Auch als Landesbudgetschönsprecher hättest Du sicherlich Qualifikationen.

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 12.12.2010 19:53

die fahrläßigen Linzer Finanzgeschäfte kritisiere?

Lieber eulenauge, Deine Argumentation, ich sei für die ÖVP als Pressesprecher, Volksblattredakteur geeignet, weil ich die fahrläßigen Linzer Frankengeschäfte kritisiere, ist erstaunlich niveaulos, um nicht zu sagen: DÜMMLICH! Nur weil ich nicht gut finde, was Partei A und ihre Beamten aufführen (dieses Geschäft wurde aber wahrscheinlich im Gemeinderat von mehreren Parteien abgesegnet), heisst das noch lange nicht, ich sei ein Anhänger von Partei B. Zudem habe ich oben dezidiert auch bestimmte Finanzdeals des "schwarzen" Landes kritisiert.

Sei also gewahr, dass ich nicht akzeptable Vorgänge als "nicht akzeptabel" bewerte, egal ob sie von Roten, Schwarzen, Blauen, Orangen, Grünen, sonstigen Parteien verantwortet werden. Wenn mir etwas gefällt, dann finde ich es auch gut, egal von welcher Partei es kommt, AUCH, wenn ich die entsprechende Partei nicht mag.

Ich hoffe, Du bist geistig flexibel genug, dass Du Dir so große

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 12.12.2010 19:57

Objektivität überhaupt vorstellen kannst. Mir ist es wirklich zu primitiv, etwas immer gutzuheissen, nur weil es von einer bestimmten Gruppe/Partei etc. kommt, und anderes immer abzulehnen, weil es von einer anderen kommt.

Wenn Du diese Linie vertrittst, ist das Deine Sache, ich möchte meine Bewertung nicht auf so einem Niveau machen.

lädt ...
melden
eulenauge (19.448 Kommentare)
am 12.12.2010 20:14

Objektivität vorstellen. Daß Du so blind bist, das Umfeld der Berichterstattung nicht zu erkennen - also regelmäßige natürlich völlig objektive Berichte über die Linzer Finanzpolitik in letzter Zeit aus der immer gleichen Quelle - , finde ich immer noch erstaunlich, obwohl ich inzwischen wissen müßte, daß Du manchmal mit erstaunlichem Tunnelblick gesegnet sein kannst.

Ich zitiere neuerlich die online-redaktion:

Ab vier Artikeln ist es (nicht mehr Berichterstattung, sondern eine) Kampagne.

Das gilt zumindest für den klein- wie großformatigen Boulevard, ob es auch für Qualitätszeitungen gilt, kann ich als blutiger Laie naturgemäß nicht sagen.

Übrigens: Daß auch die Linzer Finanzen nicht optimal sind - geschenkt: So ist es.

Nur sollte man halt mit dem Land vergleichen: Verkauf der Substanz, um ein "Null-Defizit" vorzugaukeln, LDZ auf Leasingbasis, hemmungslose Pragmatisierung mit unermeßlich unbezahlbaren Pensionsfolgekosten, Auslagerung von Schulden ohne Konsolidierung.

lädt ...
melden
wollschwein (337 Kommentare)
am 10.12.2010 00:52

Mit dem sauer verdienten Steuergeld der Arbeiter und Angestellten spekulieren! Frei nach dem Motto: Die Deppen werden schon nix merken...

lädt ...
melden
GerhardK (39 Kommentare)
am 09.12.2010 21:28

Rot, schwarz, grün,..... oder haben wir ein " Pisa" Problem auch bei unseren Beamten, die hätten doch genug Zeit sich zu bilden.

Was war bei 1,38 hat man die Entwicklung beobachtet? Oder musste man gerade einen Güterweg eröffnen????

Traurig aber wahr, nur was machen wir dagegen? Hängen löst das das Gesamt-politsche-Problem nicht!

mfg

lädt ...
melden
woppl (4.948 Kommentare)
am 09.12.2010 20:27

gehören sofort am Hauptplatz gehängt ! Die Familien enteignet und bis zum Tode zur Zwangsarbeit verpflichtet.

lädt ...
melden
lester (11.357 Kommentare)
am 09.12.2010 17:47

Hallo, PILATUS und HERBERTW. Wo bleibt euer gehässiger Kommentar? Hat es euch die Rede verschlagen weil es einmal die Sozis erwicht hat.

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 10.12.2010 01:16

Ich finde, Sie verdrehen die Tatsachen, lieber "lester". Es hat nicht die Sozis erwischt, sondern die Sozis haben uns, die Steuerzahler erwischt. Sie haben nämlich auf UNSER Risiko (mit "UNS" meine ich die Linzer Bürger und Steuerzahler) und auf UNSERE Kosten diese riskanten Geschäfte abgeschlossen. Zahlen müssen jetzt also WIR Linzer für die Verantwortungslosigkeit und das Unvermögen dieser Politiker und Beamten. Die SOZIS, die dafür verantwortlich sind, üben weiter ihre Berufe aus (Bürgermeister, Finanzdirektor, Stadtrat), kassieren weiter für ihr Versange mehr als 10.000 Euro pro Monat und richten uns aus, dass Kritik an den Linzer Schulden einer "Häuslbauer-Mentalität" entspreche. SIE hat es nicht erwischt, sie leben weiter wie die Maden im Speck und WIR zahlen ihr Gehalt und die Schulden, die sie uns aufzwingen.

Es sei denn, wir verjagen sie mit nassen Fetzen aus ihren Amtsstuben, wenn sie unser Geld verjubeln. Aber das wird nicht passieren, wir sind zu träge dafür...

lädt ...
melden
lester (11.357 Kommentare)
am 10.12.2010 14:58

Ich stimme Dir vollkommen zu,aber die verantwortlichen sind alle Sozialisten.

lädt ...
melden
oblio (24.703 Kommentare)
am 10.12.2010 15:07

haben die anderen denn dagegen gestimmt ??
ist MIR nicht bekannt !!
der stadtverwalter ist doch sogar stolz darauf, dass die meisten beschlüsse sehr oft einstimmig sind !
da zeigt doch jeder nur deswegen auf, um seine existenzberechtigung im steuerspeckland
zu dokumentieren !

lädt ...
melden
feuerkogel (6.578 Kommentare)
am 09.12.2010 13:33

..sämtliche abgeordnete, die für diesen nonsens gestimmt haben, müssten gradestehen, notfalls bis auf die schuhnägl pfänden.
in der privatwirtschaft die normalität.

lädt ...
melden
kleinemaus (2.531 Kommentare)
am 09.12.2010 13:08

Den Dackel auf die Knackwurst aufpassen lassen bringt auch die Vernichtung. Nun kann aber die Endlösung für die Knackwurst nicht der Massstab für eine geordnete Finanzgebarung der Stadt sein.
Die Realitätsverweigerung der Linzer Sozis zeigts sich auch darin, dass man die neue Bimachse zu über 70 % unterirdisch führen will. Alleine die Kosten für den Bimtunnel und dann die Erhaltungskosten......

lädt ...
melden
bergbewohner (36 Kommentare)
am 09.12.2010 12:05

1 Milliarde Euro Schulden und dann noch unser Steuergeld mit Währungsspekulationen verbrennen. Tüchtig unsere wirtschaftlich versierten sozialistischen Volksvertreter. Da finde ich es wirklich gerechtfertigt das gewünschte städtische Steuerfindungsrecht einzuführen. Wie sollte man sonst alle Prestigeobjekte (Musiktheater, Tabakfabrik,..), Aktivpässe und Mietbeihilfen für die geförderten neuen Wohnghettos finanzieren.

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 09.12.2010 11:57

bei denen das Risiko nicht durch geeignete Mittel begrenzt wurde? Dafür, dass man auf einen schwachen Franken spekuliert hat, hat man kurfristig ca. 4,5 Mio Euro gewonnen, danach hat man auf einen Schlag 16 Mio. verloren. Und die Verluste werden wahrscheinlich weitergehen. Man kann das Geschäft nicht beenden. Das würde 100 Mio. Euro kosten? Man war der Meinung, der Franken steigt eh nicht mehr?

Daraus schliesse ich: 1. Die verantwortlichen Personen, allen voran Finanzdirektor Penn müssen von allen guten Geistern verlassen sein. 2. Die Politiker, die solche Geschäfte absegnen, sind vollkommen verantwortungslos. Frage: Wurde das im Gemeinderat abgestimmt, oder hat das die Stadtregierung gemacht? Auf jeden Fall ist eines klar: Solche Risikogeschäfte eingehen, ohne eine Risikobegrenzung einzubauen, ist absolut fahrläßig. Das ist ein klarer Fall für Organhaftung.

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 09.12.2010 12:02

Offenbar reicht es BGM Dobusch noch nicht, dass er als Aufsichtsratvorsitzender der LINZ AG zu verantworten hat (hat er sich vor der Öffentlichkeit dafür eigentlich schon verantwortet?), dass diese die riskanten cross-border-Geschäfte mit einem Volumen von rund 1000 Mio. US-Dollar!!!! eingegangen ist und in der Wirtschaftskrise die verleasten Werte fast verloren hätte, nein, jetzt werden auch noch völlig schwachsinnige Fremdwährungsgeschäfte ohne Risikobegrenzung um viele Mio. Euro abgeschlossen, die wahrscheinlich laufend Verluste bringen werden. Das ist absolute Fahrläßigkeit und Unfähigkeit in Reinkultur! Um das Geld von uns Steuerzahlern! Und die Schulden steigen immer weiter. Ich fordere: WEG mit derlei unfähigen Finanzdirektoren, WEG mit BGM Dobusch, her mit verantwortungsvollen Politikern und Beamten! Aber schnell!

lädt ...
melden
haspe1 (23.645 Kommentare)
am 09.12.2010 12:12

Wenn städtische Beamte, sogenannte Fachleute, derartig riskante Geschäfte auf Kosten der Steuerzahler eingehen, bei denen die grundlegendsten Regeln der Risikobegrenzung (man war der MEINUNG...) nicht berücksichtigt wurden, dann stellt sich ganz unmittelbar die Frage, ob hier nicht das Strafrecht verletzt wurde. Es gibt ein Delikt, das man "Untreue" nennt! Ebenso, wenn diese Geschäfte von zuständigen Politikern angeregt, gutgeheissen, abgesegnet etc. wurden. Ich hoffe, die städtische Politik (Grüne, FPÖ) und das städtische Kontrollamt werden hier tätig und prüfen alle strafrechlichen Aspekte dieser Geschäfte, bzw. lassen sie prüfen. Wo in Linz die Staatsanwaltschaft zu finden ist, wissen diese Damen und Herren hoffentlich auch.

lädt ...
melden
Fensterputzer (5.141 Kommentare)
am 09.12.2010 10:40

ja, die verspielen jedoch ihr eigenes Geld, und nicht das der Steuerzahler!! traurig

lädt ...
melden
mitreden (28.669 Kommentare)
am 09.12.2010 11:12

wissen besser, wie man sich auch die zinsenbelastung absichert!. die stadt linz ist anscheinend zu blöd dafür. oder habens den deal beim trompeter abgeschlossen. geht nicht, ist ja nicht rot. also bleibt nur mehr die pleitebank bawag übrig.
egduv

lädt ...
melden
oblio (24.703 Kommentare)
am 10.12.2010 15:17

"ehrenrettung" der leute :
die meisten sind keine "kleinen" häuslbauer !
daher können sie nicht wissen, dass diese sich das geld oft wirklich vom mund absparen und die ganze familie zusammenhilft !
in Linz müssen sich nur die steuerzahler
die investitionen vom mund absparen, nicht
aber die kostenverursachenden "Stadtväter" !!
traurig

lädt ...
melden
Marie-Luise (2.228 Kommentare)
am 09.12.2010 10:18

Wieso hat die Stadt Linz so viel Geld dass sie damit spekulieren kann?
Die Stadt soll vom Bürger nicht mehr Geld nehmen als sie braucht um die Infrastruktur aufrecht zu erhalten.
Irgendwelche Manipulationen mit Geld sind doch wirklich nicht der Auftrag den die Bürger den Politikern übertragen!!

lädt ...
melden
oblio (24.703 Kommentare)
am 10.12.2010 15:12

"nicht mehr Geld nehmen als sie braucht um die Infrastruktur aufrecht zu erhalten."

zeugt aber nicht von zukunftsorientiertem weitblick !!
natürlich MUSS auch investiert und erneuert werden !
nur wo und wie ist hier eine kernfrage !!

lädt ...
melden
WieBitte (92 Kommentare)
am 09.12.2010 07:26

wird die stadt linz vom AWD beraten?

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen