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Oberösterreicher setzte spätberufenem Blues-Musiker ein filmisches Denkmal

Von Reinhold Gruber, 23. März 2017, 00:04 Uhr
Oberösterreicher setzte spätberufenem Blues-Musiker ein filmisches Denkmal
Leo "Bud" Welch ist der Mann, in dem es im Dokumentarfilm "Late Blossom Blues" geht. Bild: Late Blossom Blues

TRAUN / LINZ. Leo "Bud" Welch machte 81-jährig Karriere – Dokumentation ist heute in Traun zu sehen.

Wünsche sind dazu da, um sie irgendwann in Erfüllung gehen zu lassen. Im Fall von Wolfgang Pfoser-Almer war der Wunsch ein eigener Film und ein alter Mann namens Leo "Bud" Welch hat ihn wahr werden lassen.

Das Ergebnis nennt sich "Late Blossom Blues", ist eine Dokumentation über die späte Weltkarriere eines Musikers und geradezu ideal dazu angetan, um ein Blues-Festival zu eröffnen. Deshalb wird der Film heute ab 20 Uhr im Schloss Traun seine Oberösterreich-Premiere erleben.

Begegnung beim Linz-Fest

Das Linz-Fest, heuer auf Eis gelegt, hat Pfoser-Almer jene Begegnung beschert, die lange nachwirken sollte. Als künstlerischer Leiter des Festivals war er 2014 dafür verantwortlich, dass Leo Welch, "Bud" genannt, nach Linz kam und hier erstmals außerhalb der USA ein Konzert spielte. Der damals schon 81-Jährige hatte im gleichen Jahr sein erstes Album veröffentlicht. Da war sie, die Geschichte, die erzählt werden wollte.

Die Idee der filmischen Suche nach Antworten im Leben eines Mannes, für den der Begriff "Spätberufener" wie reine Untertreibung wirkt, war schneller konkretisiert als das Filmprojekt selbst. Erst in der buchstäblich letzten Minute der Crowdfunding-Aktion war das Budget beisammen, konnte Pfoser-Almer daran gehen, seinen Wunsch-Film in die Tat umzusetzen.

Zwei Wochen lang reiste er dafür in die USA, dorthin, wo Leo "Bud" Welch immer noch in spartanischen Verhältnissen lebt. "Natürlich ist seine Lebensgeschichte eine echte Blues-Story, in der es um Armut und Ausbeutung, um Gott und den Teufel und um den Glauben an sich selbst geht", sagt der Oberösterreicher.

Er begleitete den charismatischen Musiker durch seinen Alltag, redete mit ihm und filmte ihn bei Auftritten. Auch in Oberösterreich, bei Konzerten in Schlierbach, wo Pfoser-Almer in die Schule ging, und in Weyer.

In dem 90-minütigen Film, der am Clarksdale Film Festival Weltpremiere feierte, zeigt sich das Leben, wie es ist. "Mich hat vor allem begeistert, wie geerdet dieser Mann ist", sagt Pfoser-Almer. Davon hat er sich selbst vieles mitgenommen. Dazu gehört auch die Überzeugung, dass es niemals zu spät ist, seinen Traum zu leben. Info: www.lateblossomblues.com

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