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Linz

Kinderklangwolke ist heuer ein Werk von jugendlichen Gedanken

Von Reinhold Gruber   14. Juli 2015 00:04 Uhr

Die Kinderklangwolke in Linz ist heuer ein Werk von jugendlichen Gedanken
Szenen eines Workshops: Für die heurige Kinderklangwolke schreiben Kinder an Texten und Drehbuch mit.

LINZ. Für "VING. voll ins netz gegangen!" haben Elf- bis 15-Jährige die Texte geschrieben.

Es ist seit Jahren eine gut geübte Praxis, dass sich die Kinderklangwolke in Linz aktueller Themen annimmt. Bei allem Anspruch auf Unterhaltung darf auch unter der Oberfläche geschürft werden.

Das wird auch heuer nicht anders sein. Und doch ist "VING. voll ins netz gegangen!" am 13. September anders, weil die Texte von Kindern im Alter zwischen elf und 15 Jahren stammen.

Inhaltlich geht es um das Internet, die sozialen Medien. Fluch und Segen, positiv wie negativ auf unser Leben wirkend. "Das World Wide Web ist latent im Kinderzimmer, auf dem Küchentisch, im Fond beim Autofahren", sagt Jacky Hanzhanz, bei dem auch heuer die Fäden für die Kinderklangwolke zusammenlaufen.

Gemeinsam mit Kuddelmuddel-Leiter Manfred Forster hat er das Konzept für "VING" erarbeitet, die inhaltliche Umsetzung liegt in den Händen der Kinder und Jugendlichen. "Es ist ihre Welt, in die wir eintauchen. In dieser Welt sind wir Erwachsene aber ohnedies mittendrin. Als Lehrer, Väter, Mütter...", sagt Hanzhanz.

Die "Musikcollage aus lebendigen Bildern", die kein zwingendes Miteinander vorschreibt, sondern nur den inhaltlich roten Faden, durfte sich entwickeln. Gemeinsam mit Jungautorin Marianne Jungmaier haben die Kinder und Jugendlichen ihre Sichtweisen zu Papier gebracht, aus denen Szenen und Liedtexte entstanden sind. Zur Musik von Severin Trogbacher – der Gitarrist von Hubert von Goisern ist ein Linzer – werden diese Sichtweisen auf die große Bühne gebracht. Dazu wird der Chor "Papalatur" mit 50 bis 70 jungen Stimmen auch noch seinen gewichtigen Beitrag zur diesjährigen Kinderklangwolke leisten.

Für Hanzhanz ist es die spannendste Frage, wie die Jungen ihre digitalisierte Welt selbst sehen. Am 13. September ab 16 Uhr wird im Donaupark auf Höhe des Brucknerhauses bei freiem Eintritt und bei jedem Wetter die eine oder andere Antwort darauf gegeben.

 

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