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Päpstliche Auszeichnung für 30 Jahre Einsatz in den ärmsten Regionen

04. Juni 2024, 17:04 Uhr
Päpstliche Auszeichnung für 30 Jahre Einsatz in den ärmsten Regionen
Der Innviertler ist seit vielen Jahren weltweit im Einsatz.

ZELL AN DER PRAM. Entwicklungshelfer Norbert Demmelbauer aus Zell an der Pram geehrt

Seit knapp 30 Jahren ist Norbert Demmelbauer aus Zell an der Pram für den Beschaffungsbetrieb BBM der Hilfsorganisation MIVA in den ärmsten Regionen weltweit im Einsatz, jetzt hat der Innviertler zur anstehenden Pensionierung für sein Wirken die Auszeichnung und das Ehrenkreuz "Pro Ecclesia et Pontifice" von Papst Franziskus erhalten.

Es gibt kaum eine Ecke in Lateinamerika und Afrika, die der 65-jährige Norbert Demmelbauer nicht kennt wie seine Westentasche: Bis zu einem halben Jahr und teilweise auch länger war er jeweils jährlich für den BBM im Einsatz. Vor allem die Planung und die ökologische Sanierung bzw. der Bau von Krankenhäusern kristallisierten sich zu einem Schwerpunkt seiner Tätigkeit heraus.

"Die Erwartungen der lokalen Projektpartner und die oft unterschiedlichen Vorstellungen der europäischen Geldgeber auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, war für ihn durch seine hohe soziale Kompetenz eine Leichtigkeit", sagte Bischof Manfred Scheuer in seiner Laudatio.

Durch die erfolgreiche Umsetzung derartiger Projekte könne bis heute sehr vielen Menschen eine gute Gesundheitsversorgung angeboten werden. Die berufliche Tätigkeit des Innviertlers sei weit über ein normales Dienstverhältnis hinausgegangen. "Norbert Demmelbauer war 24 Stunden, sieben Tage die Woche für die BBM-Projektpartner erreichbar. Davon ließ er sich nie abbringen", so Bischof Scheuer.

Darüber hinaus engagiert sich Demmelbauer seit Jahrzehnten ehrenamtlich im "Eine Welt Kreis" in seinem Heimatort und ist hier oftmals das Bindeglied zwischen Zell an der Pram und den Partnern im globalen Süden. Auch Gruppenreisen in ferne Länder organisiert Norbert Demmelbauer, um möglichst viele Menschen in seinem Umkreis von der Wichtigkeit des sozialen Engagements für benachteiligte Menschen zu überzeugen.

"Ein besonderer Dank gilt vor allem meiner Ehefrau Tina, die mich in all den Jahren gefördert und mir großen Rückhalt gegeben hat. Aber auch dem gesamten BBM-Team im Hintergrund danke ich all die Jahre für die Unterstützung: Denn Arbeit war für mich nie eine Last, sondern Leidenschaft", so Demmelbauer, der mit Ende Juni seinen Ruhestand antritt.

Hobbys wie Motorradtouren, Wanderungen und Reisen müssen noch etwas warten: Der Innviertler will noch die nächste Bauetappe eines Mutter-Kind-Krankenhauses in Bushulo in Äthiopien ehrenamtlich vorantreiben. Die MIVA Austria (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche.

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