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Familienvater starb auf Heimfahrt von Theaterprobe

Von Valentina Dirmaier, 21. Oktober 2016, 00:04 Uhr
Familienvater starb auf Heimfahrt von Theaterprobe
Reinhard K. verunglückte zwischen Lochen und Lengau. Bild: Manfred Fesl

EGGELSBERG, LOCHEN. Ein 34-jähriger Eggelsberger kam in Lochen von der regennassen Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum.

Es hätte heute ein lustiger Abend werden sollen. Die Theatergruppe Feldkirchen hätte mit ihrem Stück "Bauchtanz auf dem Bauernhof" nach der gelungenen Premiere am vergangenen Wochenende um 20 Uhr wieder einen Auftritt im Gasthaus Preiser in Pischelsdorf gehabt. Und Reinhard K., ein 34-jähriger Familienvater aus Eggelsberg, wäre in seiner Bühnenrolle aufgegangen.

Doch dann passierte am Mittwochabend um 22.45 Uhr ein schwerer Unfall, der alle Vorhaben und Pläne zunichte machte: Reinhard K. machte sich nach der Theaterprobe auf den Heimweg. Auf der Baier Bezirksstraße zwischen den Gemeinden Lochen und Lengaukam der 34-Jährige in einer leichten Rechtskurve mit seinem Audi A3 von der regennassen Fahrbahn ab. "Er prallte mit dem Fahrzeug gegen einen Baum, das Fahrzeug wurde auf die Straße zurückgeschleudert. Eine Feuerwehrfrau ist zufällig zum Unfallort gekommen und wollte Erste Hilfe leisten, jedoch war der Lenker eingeklemmt", sagt Herbert Thaler.

Gemeinsam mit 18 Kameraden sowie weiteren 17 Einsatzkräften aus Friedburg versuchte der Feuerwehrkommandant von Lochen den Lenker aus dem Wrack zu befreien. "Wir mussten das Fahrzeug bergen und die Türe aufschneiden, bis wir den Mann befreien konnten", sagt Thaler. Ein Notarzt versuchte noch zu helfen, konnte aber nur noch den Tod des KTM-Produktionsmitarbeiters, der Angaben der Polizei zufolge nicht angegurtet gewesen sei, feststellen.

Theatergruppe sagte Auftritt ab

Die Nachricht vom Tod ihres Kollegen und Freundes hat die Theatergruppe, die sämtliche Termine und Aufführungen absagte, gestern Morgen erreicht.

"Wir haben die Meldung vom Unfall im Radio gehört. Weil die Zeit, zu der Reinhard nach Hause fuhr, ident war, haben wir schon Schlimmeres befürchtet", sagt eine Freundin des Verstorbenen, die ebenfalls im Theaterverein Feldkirchen aktiv ist. In der Nachbargemeinde Eggelsberg, wo Reinhard K. die Landjugend in jungen Jahren leitete und als FP-Ersatzgemeinderat gelistet war, ist die Bestürzung enorm.

"Ich kann es noch nicht wirklich glauben. Es ist wirklich tragisch. Reini war ein lebhafter, sympathischer Kerl, der einfach gerne unter den Leuten war", erzählt sein Parteikollege Josef Maislinger und ergänzt: "Er hat so viel auf sein Kind gehalten und war gerade dabei, seinen Wohnsitz zu seiner Freundin nach Zell am Moos zu verlegen.

"Es ist unfassbar. Er war so ein lustiger, aufgeschlossener Mensch. Er war für alles zu haben. Nie negativ. Wir sind alle wie eine Familie und Reinhard fehlt an allen Ecken und Enden", so eine Bekannte, die sich besonders um Freundin des Verstorbenen und die dreijährige Tochter Bianca sorgt.

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