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Bitte lächeln! Hallstatt im Fokus der Asiaten

Von Marlies Czerny und Edmund Brandner, 24. Oktober 2014, 00:05 Uhr
Asiaten in Hallstatt
Nie ohne Kamera: Fotoapparate und iPhones sind die treuesten Reisebegleiter der Asiaten auf dem Weg durch Hallstatt. Bild: OÖN/Mandlbauer

600.000 Tagesgäste strömen jährlich ins 800-Einwohner-Dorf. Immer mehr Asiaten werden mit Bussen herangekarrt. Hallstatt lebt kaiserlich davon – und leidet massiv darunter. Das Lächeln ist vielen Einheimischen schon vergangen. Sayonara!

Der Busterminal am malerischen Hallstättersee-Ufer gleicht an diesem Dienstagmorgen einem asiatischen Rummelplatz. Ständig halten hier Busse, an die 50 dürften es heute sein. Es steigen vorwiegend Chinesen aus, Japaner, Koreaner und Thailänder. "20 Euro, bitte", fordert der Parkwächter. "Das ist billig. Venedig verlangt eine City-Tax von 280 Euro am Tag", sagt Milos Maly, der tschechische Chauffeur. Seine 24 thailändischen Touristen sind vor 41 Minuten ausgeströmt in Richtung Marktplatz. 19 Minuten hätten sie noch Zeit. Er weiß das punktgenau. "Der Tacho ist meine Bibel."

Fotografieren und shoppen

Immer mehr asiatische Reisende packen möglichst viel Europa in möglichst wenig Zeit und nehmen auf diesem Weg Hallstatt im Vorbeifahren mit. Die Aufenthaltsdauer beträgt oft nur eine Stunde. "Foto, Foto, Shopping, Shopping, Foto, Foto", schildert Reiseleiter Buan aus Bangkok das Kurzprogramm. 15 Euro hat er für ein Bier, eine Postkarte und einen Salzkristall hier gelassen. Es war sein vierter Aufenthalt in diesem Jahr.

Asiaten in Hallstatt
Nicht alle schaffen es für ein Erinnerungsfoto auf den Marktplatz. Bild: OÖN/Mandlbauer

Nicht alle schaffen es für ein Erinnerungsfoto auf den Marktplatz.

Eine 80-jährige Passantin aus Obertraun verfolgt das rege, bunte Treiben weltoffen. "Wenigstens brauch’ ich nicht mehr auf Urlaub fahren", sagt sie. Ihren Namen will sie nicht in der Zeitung sehen, das meint sie bitterernst. "Da lynchen sie mich in Hallstatt." Denn der Tagestourismus spaltet den weltbekannten Ort: in eine Gruppe, die vom asiatischen Ansturm lebt – und in eine andere Gruppe, die darunter leidet. Bei einem Spaziergang wird offensichtlich: Da prallen Welten aufeinander.

Einzig die Seestraße zieht vom Busterminal in Richtung Marktplatz. "Wenn das Gatter offen wäre, stünden sie schon bei mir in der Wohnung herinnen", sagt eine Anwohnerin und zupft auf ihrem Holzbalkon Blumen zurecht. Ein schönes Motiv für die Touristen. Hundert Meter weiter schaut Letizia Ditachmair seit 25 Jahren aus ihrem kleinen Souvenirladen. Sie sah schon viele Gäste kommen und gehen. "Als sich der Ostblock öffnete, waren es vorwiegend die Tschechen." Die Menschen bräuchten jeden Gast hier. Aber auch gute Nerven. "Dieses ewige Fotografieren auch in unser Privates geht mir so auf den Nerv. Dabei schauen sie nicht, bleiben mitten auf der Straße stehen." Wo es zu Stoßzeiten eng werde. "Wir haben nur diese eine Straße, da schiebt es sich durch, wenn drei Busse auf einmal kommen."

 

Asiaten in Hallstatt
Für diese Momentaufnahme kommen alle her. Bild: OÖN/Mandlbauer

Für diese Momentaufnahme kommen alle her.

Das schnelle Geld

Die Geschäftstreibenden finden wie aus dem Fotoapparat geschossen Argumente, welche die asiatischen Stunden-Touristen verteidigen. "Die Asiaten sind die besten Gäste", berichtet Markus-Paul Derbl vom Marktcafé. 16 Euro ließe einer im Schnitt in seinem Lokal, fast doppelt so viel wie ein Deutscher. Auf den Zeitdruck habe man sich eingestellt. "Innerhalb von zehn bis 15 Minuten müssen die Leute ihr Essen haben." Ganze 80 Prozent seiner Gäste seien Asiaten. "Wir haben vor 15 Jahren auf das richtige Pferd gesetzt und den asiatischen Markt bearbeitet", sagt er. "Sonst wäre Hallstatt heute tot. Jetzt ist es ein Selbstläufer."

Die Anzahl der Ankünfte chinesischer Touristen hat sich im Vergleich zum Jahr 2006 bis 2013 um 3500 (!) Prozent erhöht. Bei den Nächtigungen sind die Chinesen nach den Deutschen die zweitgrößte ausländische Reisegruppe, 10.251 waren es im Sommerhalbjahr 2013.

Warum aber ist die kleine Dachsteingemeinde im Fernen Osten so populär? Alles ein Echo auf die Hallstatt-Kopie, die vor zwei Jahren in der chinesischen Provinz Guangdong errichtet wurde? "Nein", sagt Friedrich Idam, Lehrer an der örtlichen HTL. "In Asien verbindet man mit Österreich seit jeher Wien, Salzburg und Hallstatt." Das Bild des idyllischen Ortes mit der jahrtausendelangen Geschichte habe enorme Zugkraft.

"Auch die Tatsache, dass Hallsatt ein UNESCO-Kulturerbe ist, macht es für uns interessant", sagt Reiseleiter Johnny Chen, der mehr über Hallstatt weiß als viele Hallstätter selbst (das sagt nicht er, das sagen Hallstätter). Er sitzt mit einer 41-köpfigen Reisegruppe aus Taiwan beim Mittagessen im Heritage Hotel. Müde seien sie. Der Flieger aus Taipeh landete um 5.30 Uhr in Wien. Es geht heute noch weiter nach Salzburg.

Über Nacht bleibt hier ein südkoreanisches Pärchen. Es sind die Flitterwochen, Hochzeitsfotos inklusive. Die werden unten am Seeufer gemacht; dort, wo sich in der südkoreanischen Schmalz-Soap "Spring Waltz" die TV-Lieblinge erstmals küssten. Wien und Hallstatt waren die Drehorte, ein Must-See für die Südkoreaner.

Zurück am Busterminal hat der Parkwächter alle Hände voll zu tun. Er weist einen neuen Bus ein, hilft dem anderen hinaus. "Hoffentlich fiat er neamt übern Haufn", sagt er. "A toter Chinese is gnuag." Vor drei Wochen erfasste ein tschechischer Autobus einen 60-jährigen Touristen. Einen Tag später starb er im Krankenhaus.

Reise-Tagebuch

Das Frühstück in Salzburg, der Kaffee in Hallstatt, ein Snack in Melk und das Abendessen in Wien: Das Reisetagebuch vieler asiatischer Touristen hat den Charme von Running Sushi. Es packt möglichst viel Europa in möglichst wenig Zeit.

Ein Auszug aus dem Reisetagebuch von Miki-Tourist:
7:45 Uhr: Salzburg, Abfahrt vom Hotel für Stadtbesichtigung, Mirabellgärten und Mozart-Geburtshaus
9:30 Uhr: Fahrt nach Hallstatt
11 Uhr: Kurzstopp in Hallstatt ohne Guide, Mittagessen
13 Uhr: Weiterfahrt nach Melk
16.30 Uhr: Besichtigung Stift
17:45 Uhr: Weiterfahrt Wien
19:30 Uhr: Abendessen Hotel

Drei Fragen an Friedrich Idam

Idam war Totengräber und Totenkopfbemaler in Hallstatt, bevor er Technik studierte. Heute lehrt er an der HTL Hallstatt.

1 Wie geht es den Menschen in Hallstatt mit den vielen Besuchern aus Asien?
Eine kleine Gruppe profitiert stark von den vielen Tagesbesuchern, das muss man ehrlich sagen. Für Souvenirhändler und Geschäftstreibende sind die Tagesgäste unverzichtbar. Für viele aber sind die Touristenmassen auch eine Belastung. Als Hallstätter hat man manchmal das Gefühl, in einem Freilichtmuseum zu leben. Es kommt vor, dass Touristen einfach auch Privatgärten besichtigen.

2 Was interessiert asiatische Gäste in Hallstatt am meisten?
Ich glaube, es ist gar nicht so sehr unsere Geschichte. Das chinesische Wort für „Landschaft“ setzt sich aus den Begriffen „See“ und „Berg“ zusammen. Aus chinesischer Sicht haben wir also eine ideal typische Landschaft. Die Bustouristen haben außerdem gar nicht die Zeit, sich mit unserer Kultur auseinanderzusetzen. Die haben nur 20 Minuten, da kommen sie nicht einmal bis zum Beinhaus. Danach geht es weiter nach Schönbrunn.

3 Aber Asiaten kommen ja nicht nur als Pauschaltouristen im Reisebus?
Das stimmt, und ich beobachte mit Freude, dass Individualtouristen aus Asien häufiger werden. Sie sind der Grund dafür, dass der Hallstätter Bahnhof nach Gmunden und Bad Ischl mittlerweile die größte Fahrgastfrequenz entlang unserer Bahnlinie hat. Und die asiatischen Individualtouristen nehmen sich durchaus Zeit, ich treffe oft auch welche oben am Salzberg.

Ein Ort, zwei Welten, viele Sichtweisen

Viele Stimmen erheben sich in Hallstatt für oder gegen den Tourismus. Wir haben nachgefragt.

Es ist eine sehr stressige Tour mit straffem Zeitplan. Heute Morgen waren wir Sightseeing in Salzburg, in Hallstatt haben wir eine Stunde. Heute geht es noch nach Melk und Wien. Es ist wunderschön hier mit dem See. So wie wir uns das vorgestellt haben. Viele sagen, dass man einmal in seinem Leben in Hallstatt gewesen sein muss.“
Yukari Morizumi, japanische Reiseleiterin

Wir brauchen jeden Gast hier, aber sie sollten sich anpassen und unsere Kultur respektieren. Dieses ewige Fotografieren, auch in unsere Privatsphäre, geht mir so auf den Nerv. Sie schauen nicht, bleiben einfach mitten auf der Straße stehen und blockieren alles. Viele glauben hier, sie können nun das schnelle Geld machen.“
Lukrezia Ditachmair, Souvenirverkäuferin

Es wird immer geschimpft über die asiatischen Gäste. Aber auch meine beiden Buam haben ihren Jahresjob mit dem Würstelstand. Vor 30 Jahren gab es nur einen Souvenirladen, heute sind es 15. Für viele Asiaten ist Hallstatt der schönste Ort der Welt.“
Edith Amon und Sigrid Riezinger, die Hallstätter Schwestern betreiben einen Stand am Ortseingang

Wir können hier nie zu viele Leute haben. Es gehört aber geordnet und neu strukturiert. Wenn 20 Busse auf einmal kommen, ist das zu viel. Aber auf den Tag verteilt geht’s. Das Traurige: Nur ausländische Firmen bringen die asiatischen Gruppen, nicht unsere. Wenn unter 20 Bussen ein österreichischer oder deutscher ist, ist das viel.“
Franz Godl, Taxi-Unternehmer aus Hallstatt

Wir haben vor 15 Jahren auf das richtige Pferd gesetzt und den asiatischen Markt bearbeitet. Das ist jetzt ein Selbstläufer, sonst wäre Hallstatt tot. Asiaten sind die besten Gäste. 16 Euro lassen sie im Schnitt in meinem Lokal. Zwei Banken, eine Bäckerei, die Sonntag offen hat (...) – das gibt’s sonst nirgends in einem 800-Einwohner-Dorf.
Markus-Paul Derbl, Inhaber Café Derbl, Marktplatz

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22  Kommentare
22  Kommentare
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prinz_von_linz (4.794 Kommentare)
am 24.10.2014 13:27

kommen die Linzer, wird genau so gejammert, zumindest wenn es nach den Forums-SKGlern geht.

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netmitmir (12.413 Kommentare)
am 24.10.2014 15:21

Warum sollen sich die von "herst" beschriebenen Horten im Salzkammergut anders verhalten wie in Krumau. Ich möcht sie schreien hören wenn Ihnen jedes Wochenende der Parkplatz zugeparkt, das Seegrundstück versaut uva. wird.
Wenn sich auf ein paar Hektar "Dorf" tausende Leute drängen, im schlimmszten Fall schon sich gegenseitig über den Haufen fahren, reicht es jedem halt einmal. Das hat mit der Herkunft nicht zu tun, obwohl Linzer in Form Zweithäusler oder Tagesvandale wirklich des Penetranteste ist was "Dorf" passieren kann.

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herst (12.751 Kommentare)
am 24.10.2014 12:03

Als Österreicher muss man sich schämen,wenn man z.B.in Krumau,Budweis,Znaim,Breclav usw.,sieht,wie sich Österreicher-besonders an den Wochenenden-dort benehmen und aufführen. Da juckt es mich manchmal schon,diesen Landsleuten eine saftige "Tetschn"zu gebn...

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( Kommentare)
am 24.10.2014 22:39

von wien nach budapest

20-er gruppe zwischen 50 und 60 jahre alt. mit zwei kühlboxen ausgestattet. bei bruck an der leitha war es leer, der mobilbetreuung von henry am zug konnte der wagen 24 nicht verlassen, weil die haben es leergesauft und waren wahnsinnig laut.
hab mal nicht mir nehmen lassen zu fragen: ist es bei eich so üblich?

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 24.10.2014 11:47

als die sonst üblichen Kriminaltouristen...

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durruti (471 Kommentare)
am 24.10.2014 12:00

was soll das denn sein!? Die dürfen eh nicht mehr raus aus dem eigenen Land: Strasser, Grasser, Rumpold, Westi, Graf, Kulterer, alles halt, was so in der schwarz-blaunen Regierung auf Steuerzahlers Regimentsunosten ihre Säckel gefüllt hat. Ah ja, die Claudi-Bandi drängt sich aktuell detto auf. Bloß die Sonne hat sich in eine Urne vertschüsst.

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observer (22.195 Kommentare)
am 24.10.2014 11:42

unter der Woche. Der Besuch von TouristInnen war gut, aber nicht so, dass man es als Belästigung hätte empfinden können. Auch die Schifffahrt war gut ausgelastet, man kriegte aber trotzdem einen guten Platz (es gibt da auch Tageskarten und besonders lohnend ist die Nordrundfahrt). Die Einheimischen, mit denen ich Kontakt hatte, waren alle sehr freundlich. Unter den BesucherInnen sind sehr viele aus dem fernen Osten, ist ja nicht verwunderlich. Wie viel an Geld die BesucherInnen dort lassen, kann ich nicht sagen, aber in dem Hotelrestaurant bei der Schiffstation waren jedenfalls viele, die dort Essen waren.
Ansonsten ist es wie immer, keine Rose ohne Dornen, wen ein Ort von dem Fremdenverkehr so profitiert, dann muss er auch mit Nebenerscheinungen leben. Je nach Saison entweder im Sommer (wie Hallstatt, im Winter wird es dort ja ruhiger sein) oder im Winter, wo es z.B. Orte in Tirol gibt, die echt ihre Seele verkauft haben und nur im Sommer einen Teil davon wieder finden.

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observer (22.195 Kommentare)
am 24.10.2014 11:43

Wenn ein Ort - nicht wen ein Ort.

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Flocki82 (916 Kommentare)
am 24.10.2014 09:50

Sensationell, dass in einer Fremdenverkehrsgemeinde Touristen herumlaufen! Wenn jemand keine Touristen mag, dann soll er halt wegziehen! Aber das Geld der Besucher, das nehmen sie dann schon gerne, diese Beutelschneider! Die Salzkammergütler, ein wirklich mehr als eigenartiger Menschenschlag!

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netmitmir (12.413 Kommentare)
am 24.10.2014 15:27

5 % der Salzkammergutler leben vom Fremdenverkehr.
Wie kommn die anderen 95 % dazu dass es im Dorf zugeht wie in einer U - Bahnstation.
Wie stellen sie ich das mit dem wegziehen vor ? Das Haus verkaufen zum billgst Preis weil es ja so zugeht hier, so dumm können nur ein Städter sein.

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fan1 (337 Kommentare)
am 24.10.2014 09:30

7min auf den Grünberg und7min wider hinunter, dazwischen ahalbe und Würste beim Sigi; geht si als aus in aner Stund

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 24.10.2014 09:21

dass die leute kommen. die kohle nimmt sie sicher gerne.

und wenn sie z.b. auf fetzenbuch oder zwitscher auch ist, dann soll sie wegen des fotografiertwerdens auch eher still sein....

aber es ist wie vielerorts im schönen salzkammergut - und nicht nur dort - am besten wärs, die "gäste" sollen beim eingang einen fünfer hinlegen (noch besser einen zehner), sich umdrehen und wieder gehen......

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affibaffi (867 Kommentare)
am 24.10.2014 09:19

am Schafberg das gleich Bild,
eine Burkaträgerin hat da zum Glück das asiatische Treiben aufgelockert zwinkern

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 24.10.2014 07:58

des andren Leid...

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( Kommentare)
am 24.10.2014 07:05

Die Wirtschaftstreibenden in den Tourismusregionen sind froh über zahlreiche Gäste, die leben ja davon.

Die Einheimischen hingegen würden sich sicherlich über mehr Ruhe, freie Strassen usw. freuen.

Beides sehr verständlich.

Ich halte es z.B. ebenfalls auch schon so, dass ich z.B. (fast) nur mehr auf Berge ohne Hütten gehe, weil man die ganzen Halbschuhtouristen nicht mehr ertragen kann. Aber viele Menschen leben genau von diesen, also liegt es an MIR, diesen jenen selbst auszuweichen.

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herst (12.751 Kommentare)
am 24.10.2014 09:26

ja,die halben Halbschuhtouristen würden auch genügen...

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lancer (3.688 Kommentare)
am 24.10.2014 06:55

...bedeutet das man sich einmal mit tausenden Anderen durch irgendeinen Tourismus Hotspot geschoben hat. Die Nachbarn oder Arbeitskollegen waren ja auch schon dort. Wo war das noch genau ? Irgendwo in Europa..Paris...Venedig...Salzburg...Vienna...ist doch eh egal. Die Asiaten betreiben diese Art von Tourismus besonders verbissen. Schnell aussteigen, ein Foto machen und weiter zum nächsten Ziel.
Ich bin jedenfalls froh, nicht in so einem Tourismus Hotspot leben zu müssen !

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suzieQ (5.403 Kommentare)
am 24.10.2014 06:20

war von euch schon wer in Paris, Rom, Venedig, Florenz?
Eben.

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MajaSirdi (4.833 Kommentare)
am 24.10.2014 08:07

... der Touristen!
Ich habe einmal schon geschrieben das ich nicht verstehe warum die Hallstädter nur 20,- Parkgebühr für den Bus verlangen ...

In Verona, Florenz und all die anderen kostet der Eintritt in die Städte schon mal um die 300.- und die Parkplatzgebühr kommt separat dazu!

Vor ca. 2 Monaten da stauten sich an den Tankstellen in Verona die Buse um an die Einfahrttikket zu kommen und der Parkplatz kostet für eine halbe Stunde 20.- - darum wird in diesen Städten so viel renoviert und Hallstadt könnte das Geld auch gut gebrauchen ...

So muss der Steuerzahler für die Infrastruktur aufkommen und nicht die Touristen - schade eigentlich das wir Österreicher so labil bei der Touristen Abzockerei sind - bei uns Bürgern wird eh nicht gefragt!!!

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 24.10.2014 09:25

die ö pauschaltouris besichtigen z.b. china auch in 14 tagen.
die chinesen halt europa...... grinsen
und nun soll keiner kommen und erzählen wollen, in china gäbs nicht so viel zu sehen.....

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herst (12.751 Kommentare)
am 24.10.2014 09:36

und in Hintertupfing,Oberkrauthofen usw.staunen die Eingeborenen wenn a Auto mit unbekanntem Kennzeichen durch ihre Stadt fährt...

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capsaicin (3.836 Kommentare)
am 24.10.2014 06:05

wäre hallstatt schon hermetisch abgeriegelt worden !

conclusio: für geld geht man über leichen --> DAS ist unsere zeit...

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