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AC/DC: Jetzt wird nach Bomben gegraben

Von Von Michael Vielhaber, 30. März 2010, 00:04 Uhr
In Wels herrscht Bombengräberstimmung
Mit Bombentrichtern übersäter Flugplatz Bild: royal air force

WELS. Es ist amtlich: Im Boden des Welser Flugplatzes steckt jede Menge Schwermetall. Experten vermuten zwei 250-Kilogramm-Bomben und mehrere Splitterbomben. Nun wird tatsächlich gebaggert.

„Die Auswertung hat ergeben, dass wir bis zu 100 Mal graben müssen“, sagt Peter Pührer, Geschäftsführer EOD Munitionsbergung. Seine Firma hat vergangene Woche jene Fläche mittels Magnetfelduntersuchung auf mögliche Kriegsrelikte überprüft, von der aus Fans am 22. Mai der Rockgruppe AC/DC zujubeln werden.

Die von der Stadt Wels beauftragten Spezialisten haben das Datenmaterial am Wochenende ausgewertet. In bis zu vier Metern Tiefe sollen sich zwei große Fliegerbomben und mehrere zehn Kilogramm schwere Splitterbomben befinden. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass die Nazis in letzten Kriegstagen Kriegsgerät in Bomben-trichtern entsorgt haben. „Wer weiß, was wir da unten alles finden werden“, sagt Pührer.

Besucher der FlugplatzKonzerte von Bon Jovi, Aerosmith oder ZZ Top waren also einer Gefahr ausgesetzt. Warum das Magistrat erst jetzt handelt? „Es kann nur der etwas sagen, der etwas weiß“, sagt Bezirksverwaltungsdirektor Bernd Spitzer vom Welser Magistrat. Der Flugplatz wurde zwischen Mai 1944 und März 1945 insgesamt viermal durch alliierte Luftstreitkräfte bombardiert.

Nun wird jedenfalls rasch reagiert. Am Dienstag nach Ostern fahren die Bagger auf, und die vorsichtige Suche beginnt. Zunächst wird bis auf 40 Zentimeter an verdächtige Objekte heran gegraben, dann wird mit Schaufel und Händen gearbeitet.

EOD will die Arbeiten innerhalb von zwei Wochen abschließen. Es werden 14 Tage sein, in denen den Bereitschaftsdienst des Bundeskriminalamtes jeden Moment der alarmierende Anruf ereilen kann: „Wir haben einen Bombenfund.“

Auf den Such- und Bergekosten von bis zu 20.000 Euro wird die Stadt Wels zunächst sitzen bleiben. Sie ist allerdings nur der Mieter, das Grundstück befindet sich im Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Diese plant, Teile der begehrten Liegenschaft in Gewerbegebiet umwidmen zu lassen und zu verkaufen. Für diesen Fall will sich Spitzer die investierte Summe von der BIG zurückholen.

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25  Kommentare
25  Kommentare
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ioperte (1.102 Kommentare)
am 30.03.2010 20:42

Dieses Konzert ist doch völlig belanglos!
Ein einziges Mal kommen ein paar tausend "Fans" nach Wels, ohne dass sich nachhaltig hier etwas verändern wird!
Selbst die Fussball-EM hatte nachweislich auf die Wirtschaft Österreichs, geschweige denn regional, außer in der Gastro, und da auch nur kurzfristig, einen Einfluss!
Also warten wir doch einfach relaxed ab, ob diese Veranstaltung den österreichischen Gesetzen entspricht!
Wenn ja, dann sollens dort abfeiern oder was immer auch, wenn es aber hier gültige Gesetzte gibt, die gegen diese Veranstaltung sprechen, dann wird die Welser Innnenstadt auch weiterhin so "florieren" wie bisher!
Und dort ist wirklich Handlungsbedarf!

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stoeffoe (10.776 Kommentare)
am 31.03.2010 08:12

Aber wenn das Schule macht!
Dann kommt nächstes Jahr womöglich der Hansi Hinterseer ... zwinkern

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( Kommentare)
am 30.03.2010 19:13

Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann mit der KINDERGARTENMETHODE. ICH WILL, also KRIEG ICH. Mir ist das herzlich egal, auch wenn Sie Ihren Post 2000x reinkopieren und immer wieder neu posten.

Einfach alles niederringen, erinnert mich an die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ich weiß, ich rede da von was, bei dem ich nicht - so wie Sie - dabei war, aber die Geschichte lügt in der Beziehung nicht.

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Wels-Tower (92 Kommentare)
am 30.03.2010 18:56

für den Fliegerclub Nachteiliges ergibt sich aus einer Presseinformation der Weißen Möwe Wels vom 08.Februar 2010:

"Durch den Wegfall eines der wichtigsten Flugwochenenden des Jahres hat der Verein
massive wirtschaftliche Einbußen"


ist klar, das liebe Geld ist das Hauptmotiv für die Flieger, und der Naturschutz ist nur vorgeschoben, um das Gewerbegebiet, das Wels dringendst benötigt, zu verhindern.

mit einem Gewerbegebiet in dieser Lage (Autobahn-, Bahn-Anchlüsse ohne lange Zufahrten) hätt Wels einmalige Chancen, ein europäischer Player zu werden, das darf im Interesse aller 60.000 Welser nicht verspielt werden.

es gibt dazu eine Agenda, die Wels da ganz klar Spitzenmöglichkeiten einräumt, war im Wirtschaftsblatt !

das wollen ein paar Grüne und einige Flieger verhindern, traurig eigentlich, dass da ein Konzert als Streitobjekt herhalten muss ...


( @ehschowissn: bitte einfach nicht antworten, du schimpfst mir zuviel herum und bist mir zu bl*d )

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gntm (171 Kommentare)
am 30.03.2010 19:05

du, der "ehschowissn" hat aber einen ganz schönen sitzen ...
ein Natur-Liebhaber mit Weitblick, hi hi. zwinkern

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( Kommentare)
am 30.03.2010 19:17

Wie viele Nicks haben Sie denn noch. Glauben Sie wirklich, es ist unbeding notwendig alle Ihre Wortmeldungen selbst zu kommentieren? So kann man auch die Masse oder auch "60000 Welser" verkörpern - kann schon sein.

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gntm (171 Kommentare)
am 31.03.2010 09:54

also, ich hab nur einen Nick: gntm

aber wie ist das bei dir ?

du hast mit "ACDCAffe" angefangen, dann "erklaerbaer" und jetzt "unbekannt" ...

"uninteressant" oder "unintelligent" bleibt ja noch ..... zwinkern















































.

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( Kommentare)
am 30.03.2010 18:53

Wer bitte schimpft? Ach, wenn es darum geht, dass es unfassbar ist, dass man sich UNBEDINGT ein Gewerbegebiet wünscht, auf einem Grund und Boden, der VON parteizugehörigen und auch unabhängigen Biologen, etc bestätigt wurde, EINZIGARTIG ist, dann kann ich Ihnen nicht weiterhelfen, dass ein Ruf nach WEITSICHT als SCHIMPFEN missinterpretiert wird. Ein Beispiel: Sagen Sie jemandem: "Höre bitte zum Rauchen auf, sonst tötet es dich." Nein, wird sich der denken (so wie leider viele hier: ich will rauchen und ich will ein Tabakwerk (auch wenn es schon viele gibt)). Sagt man einem "Wenn Sie weiter rauchen, sind sie morgen 3 Meter unter der Erde!" hat das schon mehr Gewicht. Das habe ich mir auch nicht aus den Fingern gesaugt, da braucht man nur in jedes Spital oder an jedem Arbeitsplatz gehen. Haben die werten Personen Krebs, oder ein Herzleiden (Schlaganfall, Infarkt, etc) dann sind sie wie Lämmer... auch wenn nur eine kurze Zeit. Das ist der Grund. Außerdem, es wird gerade eines gebaut...

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( Kommentare)
am 30.03.2010 19:09

Natürlich kann man auch alles unter Altersstursinn kategorisieren. Leider auch ein immer öfter zu beobachtendes Ignoranz-Syndrom. Damit kann man leben, es ist nur gut, dass Entscheidungsträger nicht auf Unkenrufe aus der letzten Reihe hören - hoffentlich tun sie das nicht. Das Schlimme an Allem ist es, dass auch die Politiker nicht ihrem Auftrag nachkommen, auch auf Druck der Wirtschaft. Warum eigentlich ein SCW mit eigener Westspange nicht genug sein soll, ein Interspar, Baumax, Hofer, Lidl, Bauhaus, Libro, und was weiß ich noch alles an der Autobahnabfahrt an der Ostangente das Auslangen zu finden ist, ist auch eine seltsame Argumentation. Solange es nicht der eigene Grund und Boden ist, ist alles gut und teuer. Verbauen wir einfach alle Grünflächen, Schütten wir alle Wasserquellen zu, es gibt ja so viele in OÖ. Die Auswirkungen: Erwärmung der Beton/Asphalt-Flächen sind doch egal, die Natur wird so umgestaltet, wie man es will. Man überlebt ja gut ohne seltene Pflanzen und Tiere.

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 30.03.2010 19:23

und nicht verkauft wird, ist Dir schon bewußt? Bei aller sonstiger Übereinstimmung.

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Wels-Tower (92 Kommentare)
am 30.03.2010 17:20

für den Fliegerclub Nachteiliges ergibt sich aus einer Presseinformation der Weißen Möwe Wels vom 08.Februar 2010:

"Durch den Wegfall eines der wichtigsten Flugwochenenden des Jahres hat der Verein
massive wirtschaftliche Einbußen"


ist klar, das liebe Geld ist das Hauptmotiv für die Flieger, und der Naturschutz ist nur vorgeschoben, um das Gewerbegebiet, das Wels dringendst benötigt, zu verhindern.

mit einem Gewerbegebiet in dieser Lage (Autobahn-, Bahn-Anchlüsse ohne lange Zufahrten) hätt Wels einmalige Chancen, ein europäischer Player zu werden, das darf im Interesse aller 60.000 Welser nicht verspielt werden.

es gibt dazu eine Agenda, die Wels da ganz klar Spitzenmöglichkeiten einräumt, war im Wirtschaftsblatt !

das wollen ein paar Grüne und einige Flieger verhindern, traurig eigentlich, dass da ein Konzert als Streitobjekt herhalten muss ...

( @erklaerbar: bitte einfach nicht antworten, du schimpfst mir zuviel herum und bist mir zu bl*d )

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am 30.03.2010 15:53

Wenn Ihr schon so auf Rote und Grüne schimpft, dann eine Lektüre Eurer Freunde, den Schwarzen: http://www.naturschutzbund-ooe.at/welser_flughafen.html aber auch von den verhassten Fliegern: http://www.wmw.at/Aerodrome/Aerodrome_Nature.aspx und zum Vergleich die Grünen: http://ooe.gruene.at/umwelt/artikel/lesen/34660/ aus dem Parlament noch etwas für Eure Allgemeinbildung: http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIII/AB/AB_04464/fname_116698.pdf Hoffentlich hat das Euch nicht überfordert... es ist doch einiges zu lesen und vielleicht auch schwer verständlich, weil doch eine juristische Sprache angeschlagen wird. Der letzte, aus Wien ist doch interessant: Wenn es nach Österreich geht, überlebt der Flugplatz so manchen Natur-möchtegern-Zerstörer

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 30.03.2010 16:19

ich schimpf nicht auf einzelne, sondern lediglich auf verhinderer und wichtigmacher. außerdem gehts um ein konzert und um nichts anderes. ein kasperltheater nur mit wursteln ist nichts dagegen. ich hab als kind schon genug flugschauen und miliübungen auf dem flugplatz gesehen und auch damals hat sich niemand aufgeregt.

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( Kommentare)
am 30.03.2010 19:26

Da habe ich Sie falsch verstanden und entschuldigte mich. Sicher, ich bin da bei Ihnen: Warum Hainbuchner ein paar Wochen vor dem Event draufkommt, dass er aufmucken soll, ist seltsam. Der Umstand, dass die bereits bekannte Flora und Fauna nicht schon bei der Genehmigung und Planung einbezogen wurde und so der Einwand des Herrn Hs so viel Wind in die Segel geblasen wurde, lässt mich an den Entscheidungsträgern zweifeln. Ist nicht nur hier so, gibt es auf Landes- und Bundesebene auch, stimmt. Es ist natürlich dann auch verwunderlich, warum gleich der Ruf nach einem Gewerbepark hintendrein geschoben wird. Auch die Aussendung der Möwe liest sich größtenteils nicht so, wie angegeben wird: http://www.buecker2009.at/Press/Files/Presseaussendung_WMW_AC_DC_08Feb2010.pdf Der letzte Absatz ist auf jeden Fall Tränendrück-Mentalität, aber das muss ja dabei sein.

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beisser (10.412 Kommentare)
am 30.03.2010 14:15

Bin gespannt was als nächste Hürde für das geplante AC/DC Konzert in Wels herhalten muss. Wenn jetzt bei der Bombensuche zufällig ein paar Hühnerknochen gefunden werden, kann man sicher sein, dass dann sofort eine historische Grabstätte vermutet wird und fordert, das Areal sofort unter Denkmalschutz zu stellen. Wetten ? grinsen

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am 30.03.2010 15:40

Wenn die "Bomben"-Geschichte endlich aus ist, dann sollte man die Politiker bzw jene, die diese Suppe eingebrockt haben, auch zur Rechenschaft gezogen werden. Es kann doch wirklich nicht sein, dass der Zögling Straches auf einmal aufmokiert und das Ganze Projekt wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Wer beschäftigt sich von den "hohen" Herren noch so weit mit einem Thema, damit immer und immer wieder die Inkompetenz ans Tageslicht kommen muss?? Dem Vorposter muss man mehr als Recht geben: Panzer düsen an einem Teil schon immer herum - vermutlich auf den "Bomben"leeren Plätzen.

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Wels-Tower (92 Kommentare)
am 30.03.2010 14:08

die wahren Hintergründe in Klartext:


(1) ein Fliegerclub, der seit Jahrzehnten 1,4 Millionen m² Grund für 700 Euro pro Jahr pachtet, ( seit Jahrzehnten ohne Erhöhung )

(2) ein Fliegerclub, der den Flugplatz als Ganzes erhalten will, kein Gewerbegebiet dort haben will

(3) Grüne, die bis 2005 GEGEN den Flugplatz samt Fliegerclub waren, jetzt für den Fliegerclub und seine sonst oftmals angefeindeten Flieger-Barone sind

(4) ein Thalheimer Grüner, der Mitglied des Fliegerclubs ist

(5) ein Ex-Thalheimer Grüner der jetzt nördlich des Flugplatz-Areals in der fluglärmarmen Zone wohnt

(6) ein Bürgermeister der Ehrenmitglied des Fliegerclubs ist, Freund des Fliegerclub-Präsidenten, aber gleichzeitig irgendwie ein Gewerbegebiet schaffen will, oder auch nicht, ein paar runde Tische werden für Nicht-Klarheit sorgen

und zu guter Letzt,

(7) ein Hobby-Ornithologe, der mit der Brachvogel-Gschicht sein Mini-Ego aufmotzen will


diese Infos ergeben die wahren Motive.

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steuernettozahler (418 Kommentare)
am 30.03.2010 14:55

vielen Dank für die rasche Aufklärung!
Leider erschließt sich mir noch immer nicht, was denn der Fliegerclub nun Nachteiliges von einem Konzert auf seinem gemieteten Areal zu erwarten hätte? Eröffnen sich nicht auch für diesen finanzielle Möglichkeiten, davon profitieren zu können? Und ließe sich der oft angeprangerte finanzielle Nachteil für Wels aufgrund zu günstiger Mietkonditionen durch zusätzliche Nutzung des Areals (beiderseitiges Einvernehmen vorausgesetzt) als Veranstaltungsfläche nicht auf diese Weise eindämmen?

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am 30.03.2010 15:31

Denen vom Flugplatz schert es einen feuchten Dreck. Wenn man nicht mit den Leuten direkt redet, dann soll man nicht auch noch Mist hinausposaunen. Oder haben Sie zufällig, während ein ORF-Reporter in der Nähe war: Scheiß AC/DC Konzert, das machen wir nieder, wir Flieger gehört? Mit Nichten.

Noch EINMAL die Frage: Was soll ein NEUER Gewerbepark, wenn die bestehenden nicht gut laufen und in der Nähe schon einige bestehen?

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steuernettozahler (418 Kommentare)
am 30.03.2010 13:48

Dieser Zirkus - so traurig er auch ist - ist mittlerweile unterhaltsamer als jedes durchschnittliche Kabarettprogramm.
Was um alles in der Welt kann an einem doch sicherlich äusserst lukrativen (aus finanzieller als auch werbetechnischer Sicht) Rockkonzert für 60.000 Besucher auszusetzen sein? Ich bin mir bis heute über die wahren Hintergründe nicht im Klaren.
Ist der Rettungsanker in Form einer großangelegten Bergung von Kriegsrelikten als zusätz. Bürde für die Brachvögel vertretbar? Seltsame Ambivalenz der vogelfreundlichen Konzertgegner!
Vor ca. 6 Jahren leistete ich quasi am selben Areal Präsenzdienst und fand mich inmitten von Manövern mit einigen 50t schweren Kampfpanzern. Als Techniker wage ich, über die Relation an auftretenden Erschütterungen bzw. Flächenpressungen zwischen Konzertbesuchern und Panzern zu schmunzeln. Jetzt müssen diese Kriegsrelikte plötzlich um sündhaft teures Geld raus. Zahlen tuts der Steuerzahler.
Politik nimmt besorgniserregend groteske Formen an...

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am 30.03.2010 10:42

...ein Bombenkonzert. Hoffentlich spielen's TNT, Highway to Hell, Thunderstruck - lauter explosive Songs eben zwinkern

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Wels-Tower (92 Kommentare)
am 30.03.2010 09:00

war ein Schuss ins eigene Knie,
die Bombenwarnung vom Fliegerclub-Mitglied Helmut Track.
jetzt wird gegraben, dort wo seltene Vögel ihr Unwesen treiben.

die 20.000 Euro zahlt jetzt mal der Steuerzahler, also 1000e Welser, nicht der Streithansel, also der Fliegerclub.

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am 30.03.2010 09:12

Und nachher unbedingt das gesamte Areal als Gewerbegebiet widmen!

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am 30.03.2010 11:28

Wer nach österr. Recht fürs "Erbes" zu bezahlen hat? Grundstückseingentümer mit finanzieller Unterstützung vom Bund. Wenn es gesichert ist, dann muss es der Bund tragen. Es passiert immer wieder, dass Grundstückseigner eine Bombe auf ihrem Grundstück vermuten. - Lesen Sie doch einfach; Man kann sich auch privat mit Juristendeutsch beschäftigen; Briefe aus dem BMI oder Sprüche aus dem OGH. Btw, dem Fliegerclub ist es augenscheinlich egal, also schießen Sie nicht immer auf diese, oder haben Sie dafür etwas in der Hand? (Schauplatz-Ohrenzeugen?) Demnach sollte man alles, was im Boden ist, auch dort belassen? Hmm... Sie haben wohl die Gefahrensituation falsch verstanden. Vor ca. 3 Jahren ist in Linz ein Baggerfahrer in die Luft geflogen, wegen einer Bombe; Linzer Hbhf: Bomben... Wellas: Bombenfund... Aber lassen wir die Geschichte außer Acht, ich kenne diese nur aus Büchern. Warum also ein Gewerbepark, wenn die Bestehenden nicht einmal gut laufen und die Innenstadt praktisch tot ist?

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gntm (171 Kommentare)
am 30.03.2010 12:43

hast du vollkommen recht !

Weg mit dem Fliegerclub, das ist der Streithansel !

Her mit einem Gewerbegebiet, das ist vernünftig ( zumindest für die intelligenten Mitmenschen ).

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