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Leserbriefe

Die Bienen und die Rüben

Von Franz Weinbergmair   21. Mai 2020 19:40 Uhr

Mit Interesse habe ich den Artikel über den Bienentag gelesen. Leider kommt es zur pauschalen Kritik an der Rübenbeize. Im Vorjahr wurde durch die AGES ein Bienenmonitoring durchgeführt und es wurden verschiedene Standorte, wo im Vorjahr Zuckerrüben angebaut wurden, auf Rückstände von Neonicotinoiden geprüft. Ich muss den Aussagen von Präsident Gaisberger widersprechen, weil alle in Oberösterreich geprüften Proben trotz genauester Analytiktechnik keine nachweisbaren Rückstände von Neonicotinoiden ergaben. Ich möchte darauf hinweisen, dass Rüben nicht blühen und somit für Bienen unattraktiv sind. Ich fordere in der Diskussion mehr Fakten und weniger Emotionen.

Der Einsatz vom neonicotinoidgebeizten Rüben-saatgut führt dazu, dass in Oberösterreich de facto keine flächige Bekämpfung von Schädlingen in den Rüben nötig ist und reduziert somit den Einsatz von Insektiziden, was auch im Interesse der Imker sein sollte.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass uns Land-wirten der Bienenschutz ein großes Anliegen ist und wir in den letzten Jahren viele Blühflächen angelegt haben. Kooperation statt Konfrontation sollte das gemeinsame Ziel sein.

Franz Weinbergmair, Obmann OÖ Rübenbauern, per Mail

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