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Heizen und kühlen ohne fossile Primärenergie

10. April 2021, 00:04 Uhr
Heizen und kühlen ohne fossile Primärenergie
In Wien-Donaustadt Bild: expressiv

WIEN. Das Wohnprojekt in Wien-Donaustadt (22. Bezirk) trägt den Namen com22Plus, soll Ende des Jahres fertig sein und umfasst insgesamt 163 geförderte Wohnungen (Investitionsvolumen: 25,5 Millionen Euro).

Das Besondere daran: Bauträger Kallco (eine Tochter der WAG) muss nicht darauf warten, dass Fernwärme- und Gasleitungen verlegt werden. Vielmehr kommt das Projekt ohne fossile Energie zum Heizen, Kühlen und für die Warmwasserbereitung aus.

Das System (genannt KlimaLoop-plus) soll eine "absolut klimaneutrale Energieversorgung ermöglichen". Im Rhythmus der Jahreszeiten wird die Energie aus Erdwärme, Außenluft und Sonnenstrom zur Wärmebereitung genutzt, gleichzeitig entzieht es dem Gebäude Überschusswärme zur Kühlung im Sommer. Dafür braucht es insgesamt viele Leitungen in Decken und Böden bzw. Dutzende Erdsonden. Damit würden die Betriebskosten reduziert und ein angenehmes Raumklima erzeugt, sagt Geschäftsführer Stefan Eisinger-Sewald, der das Energiesystem entwickelt hat.

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