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Reisen

Skiwinter mit Maske und Abstand

24. Oktober 2020 00:04 Uhr

Skiwinter mit Maske und Abstand
Ski amadé - mit den Skidestinationen Salzburger Sportwelt, (Zauchensee/Flachauwinkel/Kleinarl), Schladming Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarl feiert heuer 20-jähriges Jubiläum.

Sicherheitskonzepte bestimmen den diesjährigen Skiwinter. Die wichtigsten Bestimmungen am Beispiel von "Ski amadé".

Keine feuchtfröhlichen Après-Ski-Partys, keine lautstarken Openings. "Dieser Winter wird anders. Beim Skifahren wird es heuer wirklich nur ums Skifahren gehen", sagte Ski-amadé-Präsident Wolfgang Egger bei der traditionellen Pressekonferenz in Linz zum Auftakt der Wintersaison. Der Ski-Verbund umfasst fünf Regionen in Salzburg und in der Steiermark mit 270 Lift- und Seilbahnanlagen und rund 760 Pistenkilometern, davon sind mehr als 90 Prozent beschneibar. Was auf die Skifahrer zukommt:

  • Mund-Nasen-Schutz: Ob im Skibus, Skidepot, in den Kassen- oder Seilbahnbereichen, Gondeln und auf Liften ist permanent Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Eine wintersportgerechte Maske werde einmalig bei jedem Ticketverkauf ausgegeben, so Egger.
  • Lifte und Gondeln: Neben regelmäßiger Durchlüftung und Desinfektion von Gondeln sehen die Bahnbetreiber die Anstellbereiche vor den Aufstiegshilfen als größte Herausforderung. Konkret sollen Leitsysteme, Abstandsmarkierungen, Hinweise durch die Mitarbeiter und wenn nötig Lautsprecherdurchsagen ein geordnetes Anstellen gewährleisten. "Wenn wir von den Drängeleien wegkommen, ist das auch ein Qualitätsgewinn", sagt Präsident Egger. Gänzlich uneinsichtige Personen könnten von der Beförderung ausgeschlossen werden. "Da wird es einen Erlass geben, das ist mit dem Ministerium so abgesprochen." Weiters werde das Liftpersonal nicht jeden freien Platz in Gondeln oder Liften auffüllen.
  • Skihütten & Après-Ski: Auch der Einkehrschwung wird in diesem Winter ein anderer sein. "In vielen Hütten wird ein Teil der Plätze reservierbar sein", sagt Angela Haslinger, Geschäftsführerin der Hochkönig Bergbahnen. Auch Platzzuweisungen werden vermehrt auf die Skifahrer zukommen. Ein System, das sich im Sommer bereits bewährt hätte, jedoch bei insgesamt 260 Skihütten nicht überall möglich sei, so Haslinger.
  • Mitarbeitersicherheit: Neben der Schulung seiner Mitarbeiter setzt der Skiverbund "Ski amadé" bei Anstellung bzw. zu Saisonbeginn auf Corona-Tests sowie auf tägliche Gesundheitschecks. Verdachtsfälle werden sofort getestet und isoliert. Um den Betrieb etwa auch von Pistenrettung und -präparierung im Krankheitsfall aufrechtzuerhalten, wurde ein eigenes Betriebsbereitschaftssystem installiert. Jede Seilbahngesellschaft verfügt zudem über einen Corona-Beauftragten, der für Planung und Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich ist.
  • Online-Skipassverkauf: "Wir bitten unsere Gäste, die Tickets vorab online und kontaktlos zu bestellen", sagen Haslinger und Egger. Der Skipass kann etwa im Online-Ticketshop bestellt und dann postalisch zugestellt oder mittels QR-Code vor Ort am Automaten oder der Kasse abgeholt werden. Die Liftkartenpreise wurden durchschnittlich um drei Prozent angehoben. Die teuerste Tageskarte kostet 58,50 Euro.
  • Drei neue Lifte: Aber nicht nur neue Sicherheitsbestimmungen, auch neue Lifte warten auf die Skifahrer. So wurde auf der Planai eine 4er- durch einen 8er-Sesselbahn und auf der Reiteralm ein Schlepplift durch einen 6er-Sessellift ersetzt. Eine Berg-zu-Berg-Bahn verbindet auf 1800 Metern Höhe die Skigebiete Snow Space Salzburg und Flachwinkel/Kleinarl. Insgesamt wurden heuer 73 Millionen Euro investiert, 36 in die neuen Bahnen, der Rest in Beschneiungsanlagen, Pistengeräte und -erweiterung. (rofi)
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