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Österreicher leben länger, sind dabei aber oft chronisch krank

04. Jänner 2024, 14:54 Uhr
Pensionisten
Frauen und Männer haben durchschnittlich jeweils zwei beziehungsweise 2,9 Jahre an Lebenserwartung dazugewonnen. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Die Österreicherinnen und Österreicher leben länger und bleiben auch länger gesund. Dennoch leiden rund zwei Drittel der Bevölkerung unter chronischen Krankheiten.

Das geht aus dem Gesundheitsbericht 2022 hervor, den das Gesundheitsministerium veröffentlicht hat. Demnach leben Frauen und Männer in Österreich seit 2005 durchschnittlich jeweils zwei beziehungsweise 2,9 Jahre länger. Sie bleiben auch länger gesund: Männer verbringen 7,4 und Frauen 7,8 Lebensjahre mehr in guter Gesundheit als noch 1991.

Das Ministerium sieht dennoch Handlungsbedarf: 66 Prozent – das sind rund 4,9 Millionen Personen – litten 2019 unter einer dauerhaften Krankheit oder einem chronischen Gesundheitsproblem, 2014 waren es 62 Prozent gewesen. Die Probleme sind großteils auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen, etwa unzureichende Bewegung, eine unausgewogene Ernährung und Alkohol- sowie Nikotinkonsum.

Österreicher leben länger, sind dabei aber oft chronisch krank

In Summe führen chronische Erkrankungen dazu, dass Frauen derzeit 19,5 und Männer 16,4 Lebensjahre in mittelmäßiger bis schlechter Gesundheit verbringen. Insgesamt können männliche Neugeborene seit 2019 mit 63,1 Jahren, weibliche Neugeborene mit 64,7 Lebensjahren in guter Gesundheit rechnen. Das ist ein Anstieg von mehr als sieben Jahren seit 1991.

Gesundheitskompetenz

Laut dem Bericht verfügt jede und jeder Zweite über eingeschränkte Gesundheitskompetenz. Personen mit niedrigem Einkommen sind überdurchschnittlich betroffen. Die Studie zeigt erneut den großen Einfluss von Einkommen und Bildung auf die Gesundheit. Personen mit geringer formaler Bildung verbringen demnach mehr Lebensjahre in mittelmäßiger oder schlechter Gesundheit.

Vorsorgeuntersuchungen werden in Österreich derzeit insgesamt nur von rund 15 Prozent der Menschen genutzt – Tendenz leicht steigend.

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5  Kommentare
5  Kommentare
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Utopia (2.289 Kommentare)
am 06.01.2024 09:26

Menschen mit geringer Bildung haben niedrige Einkommen, das Geld reicht nur für Burger um € 1,-, was nach Ansicht unseres Kanzlers gut genug für die armen Kinder ist.
Die Jahre, die schlecht ernährte Kinder in späteren Jahren das Gesundheitssystem belasten, kosten die Allgemeinheit ein Vielfaches.
Die Regierung gibt viele Milliarden für einen angeblichen Schutz der Gesundheit aus. Aber die Gesundheit der Kinder ist kein Thema für die Regierung. Kinder können nicht wählen, um die muss man sich nicht sorgen.
Ein Flüchtlingskind ist dem Staat mtl. €5000,- wert. Ein österr. Kind 200,-.

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vinzenz2015 (45.473 Kommentare)
am 08.01.2024 13:05

Wie kommen Sie auf 5000,- mtl.??
Oder willens aufwiegeln?

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Peter2012 (5.911 Kommentare)
am 04.01.2024 20:03

Was sind die Ursachen der Chronischen Krankheiten?

Viel sitzen, wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Medikamente, .... ???

Eigenartig ist nur auch wenn man sich ca. eine halbe Stunde pro Tag bewegt hat man Rücken- und Nackenschmerzen!!!

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nangpu (1.617 Kommentare)
am 04.01.2024 15:42

Rückenschmerzen bzw. Probleme mit dem Bewegungsapparat ziehen sich durch alle Gesellschaftschichten und können jede Altersgruppe betreffen.

Ein Physiotherapeut und regelmäßig Übungen machen kann 'Wunder' bewirken.

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tulipa (3.189 Kommentare)
am 04.01.2024 18:40

Ich frage mich oft, warum Rückentraining nicht zum normalen Alltag gehört, so wie Zähneputzen oder Basishygiene.
Man müsste es niederschwellig überall anbieten - in Vereinen, bei den Gesundheitskassen, in Gemeinden oder Schulen oder auch den neuen Primärversorgungszentren. Sollte so selbstverständlich sein, dass man nicht überlegt, ob man geht, sondern nur wo.

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