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Krebserregend? Warnung vor Fencheltee für Babys, Kleinkinder und Schwangere

Von OÖN, 28. November 2023, 12:01 Uhr
baby drinking from bottle sitting in high chair on a white background
Da der Estragol-Gehalt in den verschiedenen Teeangeboten stark schwankt, kann die Dosis in einigen Tees zu hoch für kleine Kinder sein. Bild: colourbox (dpa/Patrick Seeger)

Fencheltee, ein beliebtes Mittel bei Blähungen, könnte laut einer aktuellen Studie krebserregende Substanzen enthalten. Eltern sollten daher vorsichtig sein und alternative Methoden zur Linderung von Bauchschmerzen oder zum Einschlafen in Betracht ziehen.

Da es in Tierversuchen starke Hinweise dafür gibt, dass das in Fenchel enthaltende Estragol in sehr hohen Dosen insbesondere in der Leber die Entstehung von Krebs begünstigen kann, empfiehlt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA), Arzneimittel oder Tees auf der Basis von süßem Fenchel erst ab einem Alter von vier Jahren anzuwenden. Dies soll verhindern, dass Säuglinge und Kleinkinder eventuell langfristig gesundheitsschädliche Mengen von Estragol einnehmen.

"Da der Estragol-Gehalt in den verschiedenen Teeangeboten stark schwankt, kann die Dosis in einigen Tees zu hoch für kleine Kinder sein“, sagt Primar Peter Voitl, Mitglied des Präsidiums der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ). Wird der Teebeutel noch extra ausgedrückt, erhöht sich die Konzentration.

Frühzeitige Pubertät möglich

Die EMA räumt in ihrer Stellungnahme zu Estragol-haltigen pflanzlichen medizinischen Produkten ein, dass es noch zu wenige Daten gibt, um wirklich sichere Grenzwerte anzugeben.

Estragol kommt zusätzlich noch in vielen Gewürzen vor, wie Anis, Basilikum, Sternanis, Piment, Muskatnuss, Lemongras, Estragon. Diese sollten der EMA zufolge nur gelegentlich in der Küche genutzt werden.

Ein regelmäßiger Verzehr von Fencheltees könne zudem Ursache für eine vorzeitige Brustentwicklung sein oder die Pubertät bei jungen Mädchen beschleunigen, so eine aktuelle französische Publikation. Die Autorinnen warnen deshalb vor häufigem Konsum vor allem in hohen Dosen.

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5  Kommentare
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cornusmas (323 Kommentare)
am 28.11.2023 18:28

Aber Glyphosat und Co zulassen - ganz mein Humor

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hetztdiegleiter (336 Kommentare)
am 29.11.2023 08:23

Glyphosat wird aber nicht getrunken, sondern zur Unkrautbekämpfung VOR DEM ANBAU DER HAUPTKULTUR verwendet.

Bis zur Ernte der Hauptkultur ist es vollständig abgebaut.

Außerdem ist Glyphosat NICHT krebserregend.

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susisorgenvoll (16.888 Kommentare)
am 28.11.2023 14:12

Ich mochte Fenchel noch nie.

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( Kommentare)
am 28.11.2023 15:20

In vielen Krankenhäuser wird Fencheltee für gut geheißen. Auf die Dosis kommt es an wie bei allen Kräutern.

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susisorgenvoll (16.888 Kommentare)
am 28.11.2023 17:09

Das mag durchaus sein, aber der Geschmack ist für mich einfach widerlich. Das ist eigentlich das einzige Gemüse, welches ich nicht mag.

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