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Heiß – kalt: Was dieser Temperaturwechsel mit dem Körper macht

18. April 2024, 13:32 Uhr
Wetterfühligkeit
Das Wetter kann krank machen Bild: colourbox

Wetterreize können zu verstärkter Müdigkeit, Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen führten, sagt Hausärztin Angelika Reitböck

Der schnelle Wechsel zwischen heißem und kaltem Wetter macht derzeit vielen zu schaffen. Schon der berühmte griechische Arzt Hippokrates berichtete über den Einfluss von Temperaturschwankungen auf unsere Gesundheit. Diese stellen einen echten Belastungsfaktor für den Körper dar. Müdigkeit, Kreislaufprobleme und auch Kopfschmerzen sind oftmals die Folge. Bereits bekannte Beschwerden können sich durch Temperatursprünge vorübergehend sogar verstärken.

"Ältere Personen sind von der sogenannten Wetterfühligkeit häufiger und heftiger betroffen als Jugendliche. Auch das Geschlecht scheint eine Rolle zu spielen: Frauen leiden mehr darunter als Männer", sagt Angelika Reitböck, Allgemeinmedizinerin aus Klaus sowie Vorsorgereferentin in der Ärztekammer für Oberösterreich.

Der negative Einfluss der Temperatursprünge sei umso größer, je mehr der Körper schon vorher kämpfen habe müssen, um alles in einem stabilen Gleichgewicht zu halten. Das Wetter sei dann quasi der Hebel, der alles wieder aus dem Gleichgewicht bringe, erklärt die Medizinerin.

Beschwerden verstärken sich

Nach Unfällen, Verletzungen, Operationen oder schweren akuten und chronischen Erkrankungen könnten Temperaturschwankungen die Intensität der Beschwerden ansteigen lassen. "Insbesondere feuchtkaltes Wetter, wie wir es derzeit gerade haben, führt zur Verstärkung von Problemen im Bereich von Gelenken und Muskeln."

Plötzlich einsetzende Kälte kann zur Entwicklung von Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen beitragen, denn niedrige Temperaturen bewirken eine Verengung der Blutgefäße. Dies kann negative Folgen für Blutdruck und Herzfrequenz erzeugen. "Wir wissen auch, dass gerade bei Menschen mit kardiovaskulären Gesundheitsrisiken und bereits bestehendem hohen Blutdruck oder Diabetes die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts sowie auch die Entstehung von Thrombosen deutlich ansteigt, wenn es zu Temperaturschwankungen kommt", sagt die Ärztin.

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10  Kommentare
10  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
capsaicin (3.886 Kommentare)
am 19.04.2024 06:48

kalt/war, wechselbäder, saunabesuche, kneippen. all das wird von ärzten verschrieben...

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dachbodenhexe (5.703 Kommentare)
am 18.04.2024 19:42

Ja, ja, die "Experten" lassen ihr Wissen oder wie man das so nennen soll, wieder einmal auf die unwissenden Menschen los..............wenn das nur gutgeht.

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supercat (5.448 Kommentare)
am 18.04.2024 20:01

dachbodenhexe ortet wieder einmal Verschwörungstheorien, aber das sagen Mediziner.

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ob-servierer (4.530 Kommentare)
am 18.04.2024 16:30

Das Wetter passt sich halt der neuen digitalen Zeit an. Es kennt nur mehr 2 Zustände, entweder extrem heiß oder extrem kalt. Und das ist nicht nur beim Wetter zu beobachten.....

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Melinac (3.103 Kommentare)
am 18.04.2024 14:40

Auch Gelenkschmerzen! Das war schon früher so!Aber heute haben wir kein Übergangswetter mehr, sondern gleich extrem kalt, oder heiß ....!
Da ist niemand schuld, es ist eine Herausforderung für kranke und ältere Menschen!
Obwohl junge auch schon betroffen sind mit Kreislaufproblemen!!🙉🙉

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Gugelbua (32.064 Kommentare)
am 18.04.2024 13:42

Unglaublich wie wir der Natur ausgesetzt sind, wer hat da wieder Schuld 🤔

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MannerW (2.699 Kommentare)
am 18.04.2024 14:11

Bestimmt die unfähige Bundesregierung! Danke SCHWARZ-GRÜN!

`sarc`

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Melinac (3.103 Kommentare)
am 18.04.2024 14:40

😏

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Augustin65 (689 Kommentare)
am 18.04.2024 14:40

Der MENSCHENGEMACHTE Klimawandel natürlich!

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honkey (13.737 Kommentare)
am 18.04.2024 16:05

Auf jeden Fall....und NUR der!

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