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Gesundheit

Diabetes: Gehirn bei der Entstehung beteiligt

05. August 2021 00:05 Uhr

Prädiabetes – die stille Vorstufe zur Zuckerkrankheit
Bei Diabetikern ist das Immunsystem nicht so leistungsfähig wie bei Gesunden.

Bisher wurde angenommen, dass das zentrale Nervensystem an der Entstehung der Krankheit nicht beteiligt ist.

Diabetes Typ 2 gehört zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen weltweit. Die Zahl der Betroffenen steigt von Jahr zu Jahr. Bisher wurde in der Forschung angenommen, dass das zentrale Nervensystem an der Entstehung der Krankheit nicht beteiligt ist.

Eine französische Arbeitsgruppe des "Institut national de la santé et de la recherche médicale" (Inserm) fand nun heraus, dass das Gehirn sehr wohl an der Entstehung von Typ-2-Diabetes beteiligt ist. Im Fokus steht dabei ein gestörter Transport des Hormons Leptin, welches bei gesunden Personen eine sättigende und appetitzügelnde Wirkung im Gehirn entfaltet.

Um diese Aufgabe zu erfüllen, muss Leptin an sogenannte LepR-Rezeptoren anbinden. Diese Rezeptoren sitzen auf der Oberfläche von speziellen Transport-Zellen. Ohne diese kann Leptin nicht die Sättigungsinformation an das Gehirn übermitteln. Bei adipösen Personen ist dieser Transport gestört. Sie haben kein Sättigunggefühl. Fettleibige Personen sind besonders gefährdet, an Diabetes zu erkranken.

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