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Ein geglücktes Leben

16. März 2016, 00:04 Uhr
Ein geglücktes Leben
Teresa Breuer (rechts) mit Kollegin und Freundin Andrea Faast Bild: (Diakoniewerk)

Dass eine Beeinträchtigung den Betroffenen nicht von Kultur, Sport und Arbeitsmarkt ausschließen muss, beweist Teresa Breuer.

In ihrer Freizeit spielt Teresa Breuer gerne Klavier, absolvierte die erste Übertrittsprüfung und zeigt ihr Talent regelmäßig bei Vortragsabenden. Was sie von anderen musikbegeisterten Menschen unterscheidet? Die 26-Jährige wurde mit der Genmutation Trisomie 21 geboren und wird seit ihrer Kindheit im Diakoniewerk begleitet. Die OÖN stellen sie anlässlich des Welt-Down-Syndrom Tages vor, der am 21. März stattfindet.

Seit fünf Jahren arbeitet Teresa in der Postpartnerstelle Hagenberg, die vom Diakoniewerk geführt wird. Neben dem Postgeschäft, der Lotto-Toto-Annahme sowie dem Geschenkladen kümmert sich Teresa am liebsten um die Kunden. Der direkte Kontakt zu Menschen ist ihr wichtig und macht ihr Freude.

Erfolgreiche Sportlerin

Auch im Rampenlicht zu stehen ist für die erfolgreiche Skifahrerin nichts Neues. Bei den Special Olympics 2013 in Südkorea gewann Teresa Gold im Slalom sowie Silber im Riesentorlauf und wurde daraufhin mit dem Ehrenpreis "Special Olympics Sportlerin des Jahres 2013" ausgezeichnet. Im Jänner 2016 sicherte sie sich bei den Pre-Games in Schladming den zweiten Rang im Riesentorlauf. "Der Sport ist wichtig für mich. Meine Eltern sind begeisterte Skifahrer und haben mir das Ski fahren schon als Kind beigebracht", so Teresa Breuer.

Ihre Eltern unterstützen Teresa auch im Alltag. Sie lebt bei ihnen in Gallneukirchen, träumt aber von einer eigenen Wohnung und einer eigenen Familie. Selbst einkaufen, putzen und kochen sieht sie derzeit noch als Herausforderungen, denen sie sich dann stellen möchte. Auch der richtige Partner fehlt ihr noch zum Glück. Nach einer dreijährigen Beziehung ist Teresa derzeit Single. "Mein größter Traum wäre ein Partner und ein Kind, allerdings würde ich das nicht ohne Unterstützung schaffen", sieht sie ihre Situation sehr realistisch.

"Die Begleitung von Menschen mit Down Syndrom ist uns ein besonderes Anliegen. Die persönliche Entwicklung zu einem eigenständigen und selbstbestimmten Leben stehen hier im Zentrum unserer Arbeit", sagt Gerhard Breitenberger, Geschäftsführer des Diakoniewerk Oberösterreich.

"Wir wollen durch unsere Angebote betroffenen Familien Mut machen und zeigen, dass es viele Möglichkeiten der Förderung gibt. Menschen mit Down-Syndrom sind nach dem christlichen Menschenbild, das uns im Diakoniewerk leitet, Menschen, wie alle anderen auch, die ein Recht auf ein würdevolles Leben haben und einen wertvollen Beitrag zur Vielfalt in unserer Gesellschaft leisten", sagt Christa Schrauf, Rektorin des Diakoniewerkes.

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