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Kultur

Gnädiges Wetter beim Fest zur Festspieleröffnung

Von nachrichten.at/apa   19. Juli 2021 10:46 Uhr

SALZBURGER FESTSPIELE 2021: FOTOPROBE "JEDERMANN"
Fotoprobe zum Schauspiel "Jedermann".

SALZBURG. Nachdem das Wetter am Samstag das Bundesland Salzburg in Angst und vor allem unter Wasser versetzt hatte, war es zumindest am Sonntagabend bei dem traditionellen Fest zur Festspieleröffnung gnädig.

Auftakt und Rückkehr zugleich haben am Sonntag die Salzburger Festspiele mit ihrem traditionellen Fest zur Festspieleröffnung gefeiert, zu dem nach der letztjährigen Zwangspause wieder mit allerlei kostenlosem Programm geladen werden konnte. Wer eine der teilweise sehr begehrten Zählkarten erhaschen konnte, kam dabei in den Genuss von knapp 60 verschiedenen Veranstaltungen wie Orchesterproben, Konzerten, Lesungen und Ausstellungen. Ebenso begehrt wie eine Karte zur "Jedermann"-Premiere am Vorabend waren vor allem die Orchesterprobe des "Don Giovanni", die "Zauberflöte" im Marionettentheater oder die Generalprobe von Benjamin Brittens "War Requiem", mit dem Mirga Grazinyte-Tyla am Abend in der Felsenreitschule auch das Konzertprogramm eröffnete.

Festspieleröffnung in Salzburg

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Wer doch noch ein bisschen "Jedermann" abbekommen wollte, der war vor allem in den Lesungen gut aufgehoben, die von verschiedenen Schauspielern aus der aktuellen Besetzung gehalten wurden. Mirco Kreibich, am Vorabend als Schuldknecht und Mammon doppelt auf dem Domplatz im Einsatz, trug im Landestheater beispielsweise Texte Stefan Zweigs über Salzburg und die Festspiele vor. Zusätzlich streute er auch, sehr zur Erheiterung des Publikums, eigene Gedanken ein, unter anderem darüber, wie lange die Premierenfeier des "Jedermann" tags zuvor ging, auf der er auch seine Konzentration gelassen haben musste.

Salzburg atmet auf 

Nicht nur die Gäste schienen in den durchwegs gut besuchten Veranstaltungen froh zu sein, endlich wieder mit der ganzen Stadt feiern zu können, auch die Musiker. Die "Philharmonic Five", ein Quintett um Tibor Kovac, Gründer des Ensembles und Violinist der Wiener Philharmoniker, waren zum Schluss ihres Konzertes gar nicht mehr von der Bühne runter zu bekommen. Normalerweise teilen sie ihre Konzerte in zwei Teile, vor der Pause präsentiert das Ensemble traditionellere Werke, danach eigene Arrangements aus Filmmusik, Jazz und Klassik. Für ihr einstündiges Konzert im Haus für Mozart gaben sie eine Kurzversion dieses Mixes. Nach klassischen Stücken, beispielsweise von Dvorak, folgten unter der Moderation Kovacs eigene Bearbeitungen von John Williams "Harry Potter" Soundtrack, in dem die Fünf klanglich zu einem kleinen Orchester anschwollen, sie huldigten Beethoven mit einem Crossover der "Gewittersonate" und Musik des Jazzpianisten und Komponisten Michel Camilo, das Kovac "Caribbean Tempest" getauft hatte und sie ehrten in weiteren Zugaben Judy Garland und Astor Piazzolla. Brauchtümer wie der traditionelle Fackeltanz oder auch der Auftritt der Prangerschützen am Morgen waren in diesem Jahr auch wieder fester Bestandteil des Festes zu Festspieleröffnung. 

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