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Frankfurter Buchmesse: 150 Verlage aus Österreich sind zu Gast

19. Oktober 2023, 17:24 Uhr
26 Verlage stellen beim österreichischen Gemeinschaftsstand aus.  Bild: Foto: APA

Auch die künstliche Intelligenz ist noch bis Sonntag ein Thema der Messe – Verbände fordern Transparenzregeln von den EU-Staaten

Die Frankfurter Buchmesse mit ihren mehr als 300.000 erwarteten Besuchern ist auch eine wichtige Bühne für österreichische Autoren, die von 150 Verlagen dort noch bis 22. Oktober vertreten werden.

Den Deutschen Buchpreis konnte schon am Dienstag der in Wien lebenden Tonio Schachinger für seinen Roman "Echtzeitalter" entgegennehmen. Auf die Longlist hatten es fünf weitere Österreicher – Clemens J. Setz, Raphaela Edelbauer, Thomas Oláh, Teresa Präauer, Kathrin Röggla – geschafft.

26 Verlage stellen gemeinsam am Österreich-Stand aus, der vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HBV) mit der Außenwirtschaft Austria betrieben wird. Größere Verlage wie etwa der Czernin Verlag, Zsolnay, der Innsbrucker Haymon Verlag, Residenz oder der Grazer Droschl Verlag präsentieren ihre Autoren auf eigenen Ständen. Beim Gemeinschaftsstand der IG Autorinnen Autoren sprach am Mittwoch IG-Geschäftsführer Gerhard Ruiss unter anderem über den Umgang mit KI-Systemen – ein Thema, das die Buchmesse umtreibt: So fordern europäische Autoren-, Verlags- und Buchhandelsverbände, künstliche Intelligenz (KI) durch EU-Richtlinien stärker zu regulieren.

Kann eine KI Romane schreiben?

Es gelte, die Urheber transparent zu machen bzw. ob zur Entwicklung ihre Werke generative KI genutzt wurde, wie ChatGPT und Bard, die in Sekundenschnelle Texte, Bilder oder Videos maschinell produzieren können. "Generative KI-Modelle sind auf eine undurchsichtige und unfaire Weise entwickelt worden", hieß es in der Mitteilung der Verbände. So seien Millionen urheberrechtlich geschützte Bücher ohne Zustimmung von Autoren und Verlagen genutzt worden.

Kann eine KI überhaupt lesenswerte Roman schreiben? Auch darüber wurde diskutiert: "Die Ergebnisse sind noch nicht sonderlich gut", sagte Autorin Jenifer Becker bei einer Podiumsdiskussion. Es gebe bereits Programme, die komplette Romane generieren könnten. Das Ergebnis sei jedoch ein schematischer und klischeehafter Text. Dennoch könne KI helfen, Ideen zu finden und Texte zu überarbeiten. Autor und KI-Experte Holger Volland sieht in den Algorithmen sowohl Chancen als auch Risiken für den Literaturbetrieb: Für Autoren – egal ob von Sachbüchern oder Belletristik – sei KI "definitiv eine wunderbare Unterstützung – ob bei der Recherche, der Zusammenfassung, der Sortierung oder Aufbereitung von Inhalten."

Radiobühne als Podcast

Auf der "literadio"-Radiobühne täglich von 13 bis 17 Uhr zu Gast sind auch Autoren heimischer Verlage, die Steirerin Lisz Hirn mit ihrem neuen Buch "Der überschätzte Mensch" (Zsolnay) und die deutsche Autorin Marlen Pelny mit ihrem Roman "Warum wir noch hier sind" (Haymon) über die Geschichte eines Femizids aus der Perspektive der Hinterbliebenen. Den Abschluss macht am Samstag Yasmine M’Barek mit ihrem Buch "Protest: Über Wirksamkeit und Risiken des zivilen Ungehorsams" (Leykam). Die Präsentationen sind auch online als Podcast abrufbar:
http://www.literadio.org

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