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Christkindl-Gala: Wie Andie Gabauer mit "Imagine" Flügel verleihen will

Von Nora Bruckmüller, 28. November 2023, 05:20 Uhr
Mit "Imagine" dem OÖN-Christkindl Flügel verleihen
Andie Gabauer will weiters den Bing-Crosby-Hit "White Christmas" oder sogar "Last Christmas" darbieten. (Weihbold) Bild: VOLKER WEIHBOLD

Andie Gabauer stellt seine Musik für die Christkindl-Gala am 14. Dezember in den Dienst der guten Sache. Was er singen will, war sofort klar: John Lennons Hymne für den Frieden

Man kennt diesen Linzer als Herz der Funk-Truppe "Hot Pants Road Club". Wenn Andie Gabauer aber am 14. Dezember bei der OÖN-Christkindl-Gala mit zahlreichen Gleichgesinnten in Linz für die gute Sache auftritt (mehr unten), wird man den 54-Jährigen anders erleben: Der Sänger und Gitarrist tritt solo auf und wird stillere Töne anschlagen.

Der Grund? Der Zustand der Besinnungslosigkeit, in der sich uns die Welt momentan angesichts von Kriegen präsentiert.

Innehalten auf der Bühne

Im Schauspielhaus wird Gabauer, "weil es so zugeht in unserer Welt", John Lennons Song "Imagine" darbieten. Diese Hymne für den Frieden, die der Beatles-Mastermind (1940–1980) im Jahr 1971 veröffentlichte, "ist so aktuell wie schon lange nicht mehr", sagt Gabauer. Man müsse sich nur vorstellen, dass Lennon sich vor mehr als einem halben Jahrhundert darin "Gedanken für eine friedvolle Welt machte. Und in Wahrheit ist doch nichts besser geworden. Als ich ein Kind war, dachte ich noch, die Menschheit hätte aus den Weltkriegen gelernt." Doch in den 1990ern habe er bereits mit dem Jugoslawienkrieg erfahren müssen, "dass wir Krieg direkt vor der Haustüre haben können". Interessiert habe das nicht alle, "stattdessen sind wir seelenruhig auf Urlaub gefahren, während Menschen aus Gründen, die doch keiner mehr rational nachvollziehen kann, niedergemetzelt wurden". Die heutige Zeit erinnere ihn wieder daran, deshalb bringe er als Gegenpol "Imagine", eine Ballade, in der es (auf Deutsch) heißt, man solle sich eine Welt vorstellen, "in der es nichts gibt, für das man sterben oder kämpfen" könnte. Gabauer: "Keine Grenzen, kein Eigentum, keinen religiösen Fanatismus. Eine Welt, in der wir in all unserer Diversität und mit allen unseren Talenten in Frieden zusammenleben, das wäre überhaupt das Schönste."

Viele Menschen, die in Mitteleuropa leben, "hätten das größte Glück, jederzeit alles haben zu können." Vor diesem Hintergrund helfe er jenen, die es auch bei uns nicht so gut haben, wo er könne. "Und das sehr gerne."

Im Advent, der eine intensive Zeit für Kulturschaffende ist, gebe ihm ein Auftritt wie für die Gala sogar selbst die Möglichkeit, innezuhalten. Wenn Lieder wie "Imagine" ihre Wirkung entfalten, übertrage sich das auch auf den Interpreten. "Da kommt auch zu mir auf der Bühne ein bisschen das Christkindl."

Alles zur OÖN-Christkindl-Gala 

  • Am 14. Dezember (19.30 Uhr) steigt sie wieder: die Gala zugunsten der OÖN-Aktion „Christkindl“. Dabei wird im Schauspielhaus des Linzer Landestheaters facettenreiche Kultur geboten – dank engagierter Künstlerinnen und Künstler aus Oberösterreich:
  • Eric Papilaya singt und moderiert
  • Chris Pichler liest
  • Das Tanzensemble des Landestheaters zeigt einen Ausschnitt aus „Romeo und Julia“
  • Die Musical Academy Puchenau bringt „Santa verzweifelt gesucht“,
  • Weiters singen Chanda Rule (Gospel), der Hard Chor und  Beda mit Palme
  • Und es musizieren die Goaßschnalzer Munderfing
  • Karten unter:  tickets.landestheater-linz.at, Tel.: 0732/7611-400
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Autorin
Nora Bruckmüller
Redakteurin Kultur
Nora Bruckmüller
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1  Kommentar
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jeep42001 (1.441 Kommentare)
am 28.11.2023 19:44

Danke lieber Andie Gabauer.!
Diesen Song von John Lennon mit der Lyric " Imagine sollte man in Zeiten wie diesen, einmal täglich im Runfunk hören,.
Am Tag dreimal das Gleiche Weihnachstlied im Runfunk zu spielen , währe auch genug..
Imagine wurde wurde vor 50 Jahren zur Friedenhymne, sie wurde von katholischen Seite abgelehnt, und in den Schulen wurde uns das Singen, und das Hören, verboten.
In öffentlichen Plätzen gab es Verbote, und in den Lokalen mit Jukboxen mußte man die Single entfernen.
Stell dir vor, es gäbe kein Himmelreich.
Komm – es ist gar nicht so schwer.
Es gäbe keine Hölle unter uns und
über uns wäre einfach nur - der Himmel.

Stell dir vor, es gäbe keine Landesgrenzen.
Komm – es ist gar nicht so schwer.
Es gäbe nichts, wofür jemand töten oder sterben muss

"und auch keine Religionen.'!!!

Stell dir all die Völker vor,
die in Frieden miteinander leben würden.

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