Lade Inhalte...

Kultur

Steel City Festival: Queen begeisterten in Linz

Von Helmut Atteneder   26. Mai 2016 15:55 Uhr

Steel City Festival 2016 in Linz

Bildergalerie ansehen

Bild 1/27 Bildergalerie: Steel City Festival 2016 in Linz

LINZ. Großartiger Auftritt von Queen mit Adam Lambert als Sänger beim Steel City Open Air im Linzer Stadion. 16.000 Fans ließen sich das Spektakel nicht entgehen.

Queen ohne Freddie Mercury, den charismatischen, seit bald 25 Jahren toten Frontman dieser legendären Band - wie soll das gehen? Es geht, weil es den einmaligen Sound noch gibt - mit dem immer noch sensationell Gitarre würgenden Brian May und dem großartigen Drummer Roger Taylor.

Und mit Adam Lambert hat Queen nach einigen erfolglosen Versuchen auch wieder eine Stimme bekommen, die das Vorbild nicht krampfhaft nachahmt und die teilweise exorbitanten Höhen der Queenliteratur ohne Mühe meistert. Davon haben sich am Mittwochabend beim mit 16.000 Fans besuchten Steel City Open Air im Linzer Stadion von der ersten Nummer an überzeugen lassen.

Der amerikanische Musicalsänger lief im Laufe des Abends zur Bestform auf, ein bisschen später als die Besucher im Stadion, die von der ersten Nummer - "One vision" - großartige Stimmung verbreiteten. Queen lieferten etwa zwei Dutzend ihrer Hits und machten das Konzert zur Mitsing-Show.

Lambert interpretierte Lieder wie "Somebody to Love", "Don't stop me now" oder "Another one bites the Dust" grenzwertig gut, der andere Mercury hat Profil und Talent, ohne dem Meister zu nahe kommen zu wollen.

Denn auch der war Stadion, oder zumindest sein Geist. Schon vor dem Konzert wurde jene sphärische Musik eingespielt, die auf der letzten CD der Originalband im Jahr 1991 als "Hidden Track" Mercurys musikalische Transformation darstellte. Mercury war auch immer wieder Teil der famosen Bühnenshow, wurde eingespielt, etwa bei „Bohemian Rhapsody“, einem der genialsten Würfe der Pop- und Rockgeschichte. Auch einer anderen verstorbenen Pop-Ikone wurde Tribut gezollt - David Bowie ("Under Pressure").

Nach etwa zwei Stunden ging ein Konzert am Höhepunkt der Stimmung zu Ende. Eine Stimmung, die die Vorgruppen nur bedingt aufheizen konnten. Krautschädl sowie Seiler und Speer gelang das noch halbwegs gut, während Wanda das Linzer Publikum überhaupt nicht aus der Reserve locken konnten. "Was is los mit eich?", rief Sänger Marco Michael Wanda ins Publikum. Dabei war Wanda gut wie immer - vielleicht war gerade das "wie immer" diesmal das Problem.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

mehr aus Kultur

7  Kommentare expand_more 7  Kommentare expand_less