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Mit Leidenschaft und Freude ans Ziel

Von Michael Wruss, 23. März 2018, 00:04 Uhr
Mit Leidenschaft und Freude ans Ziel
Vinzenz Praxmarer Bild: Guenther Groeger

Frühjahrskonzert des Linzer Konzertvereins im Brucknerhaus

Für sein Frühjahrskonzert hat der Linzer Konzertverein ein sehr anspruchsvolles Programm gewählt und dieses unter der Leitung von Vinzenz Praxmarer am Mittwoch im Brucknerhaus fein präsentiert. Gleich die eingangs gespielte "Euryanthe"-Ouvertüre von Carl Maria von Weber hat so ihre Tücken, die man gekonnt umschiffen muss, um nicht auf Grund zu laufen.

Dafür braucht man nicht nur einen guten Dirigenten, sondern vor allem eine Persönlichkeit, die motiviert und mit geschickten Tempi, präziser Zeichengebung und Respekt vor den musizierenden Liebhabern ans Werk geht. Auch Mendelssohns 3. Symphonie op. 56 zeigt sich dem Titel entsprechend an vielen Stellen von einer rauen Seite, von der eine durchaus kräftige Brise Gegenwind kommt, wenn man nicht halbwegs präzise musiziert. Denn auch hier fällt nichts in den Schoß, und die heiklen Stellen sind nicht die Ausnahmen. Aber gerade hier hat Praxmarer eine ideale Ausgangssituation geschaffen, die die Musik in ihrem Charakter keinesfalls beschneidet und dennoch Zeit gibt, auch schwierige Passagen ausspielen zu können. So hatte man nie wirklich das Gefühl, dass im Orchester Stress aufkommt, und eine feine, mit Leidenschaft interpretierte Symphonie erlebt. Zuvor begeisterten noch vier Absolventen des Adalbert-Stifter-Gymnasiums: Manuel Huber, Manuel Egger, Klaus Leherbauer und Peter Dorfmayr haben sich in der Schule kennengelernt und beschäftigen sich seitdem mit der Literatur für Hornquartett. Ein in technischer Hinsicht absoluter Höhepunkt ist dabei Schumanns Konzertstück für vier Hörner op. 86. Ein Werk, das zwar kompositorisch nicht zu seinen besten gehört, aber den Solisten alle Möglichkeiten gibt, sich optimal zu präsentieren. Das haben die vier – teilweise in Spitzenorchestern engagierten – Hornisten mehr als nur genutzt und das Publikum beeindruckt.

Insgesamt ein gelungenes Konzert, das zwar die Grenzen von Liebhaberorchestern aufgezeigt, aber auch bewiesen hat, wie man mit großem Einsatz und Begeisterung emotional punkten kann. Denn in dieser Hinsicht ist – auch dank des Dirigenten – viel an positiver Energie herübergekommen.

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