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Hermann Schneider: "Ich bin jetzt nicht mehr geschäftsfähig"

Von nachrichten.at/apa, 06. Dezember 2018, 17:05 Uhr
Weihbolds Bilder des Jahres 2016
Hermann Schneider

Das sagt Hermann Schneider, der Intendant des Landestheaters, zum Beschluss des Linzer Gemeinderats, aus dem Theatervertrag auszusteigen.

Unmittelbar nach dem Beschluss des Linzer Gemeinderats, aus dem Theatervertrag mit dem Land Oberösterreich auszusteigen (Details dazu hier), gab der Intendant des Landestheaters Linz, Hermann Schneider, ein erstes Interview.

 

Herr Intendant, der Ausstieg ist so beschlossen worden wie befürchtet.

Hermann Schneider: Ja, es war erwartbar und ist trotzdem schade und enttäuschend, weil es etwas zerstört, was unwiderruflich ist, nämlich das Vertrauen Kulturschaffender in die Politik der Stadt. Das finde ich gerade in Zeiten wie diesen ein bedauerliches Signal - weniger überraschend von der FPÖ, umso erstaunlicher von der SPÖ, die sich solche Positionen jetzt aus Populismus zu eigen macht.

Haben Sie einen so radikalen Schnitt in Ihrer bisherigen Karriere im deutschen Sprachraum schon einmal erlebt?

Nein, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Ich habe ja sehr früh nach der Wende auch in den sogenannten neuen Bundesländern der ehemaligen DDR gearbeitet, und dort habe ich erlebt, dass schweren Herzens durch landespolitische Entscheidungen Strukturveränderungen, Spartenabbau oder Fusionierungen passiert sind. Dass sich ein Rechtsträger einer so großen und reichen Stadt ohne auch nur irgendein Gespräch mit den betroffenen Künstlern oder den entsprechenden Gremien zu führen, von einer Kulturinstitution einfach verabschiedet, das habe ich tatsächlich noch nicht erlebt. Das ist ein einmaliger Vorgang. Der Name Klaus Luger (der Linzer Bürgermeister, Anm.) wird damit künftig verbunden sein.

Welche unmittelbare Entscheidungen verlangt dieser Ausstieg jetzt von Ihnen?

Ich bin von diesem Moment an nicht mehr geschäftsfähig im Hinblick auf die Spielzeit 2019/20. Wir haben eine Finanzierungsvereinbarung mit dem Land Oberösterreich, wo Eckdaten drinnen stehen, die auf der nun gekündigten Verabredung basieren. Im Moment habe ich keine gesicherte Planung mehr für eine Spielzeit, die in neun Monaten beginnt und längst in allem geplant und strukturiert ist. Ich kann jetzt keine Verträge mehr unterzeichnen. Ich weiß, dass ich den Zeitpunkt der Veröffentlichung meiner Spielzeitvorhaben nicht mehr halten kann und in allem später sein werde. Dadurch bin ich jetzt schon beschädigt - durch den späteren Vorverkauf, die spätere Werbung, aber auch, weil es sein kann, dass Teams abspringen. Ich kann erst dann weitermachen, wenn ich eine verbindliche, belastbare Information habe, dass das Land Oberösterreich tatsächlich zu 100 Prozent diesen Ausfall übernimmt. Bis ich diese Information habe, werden sicher Wochen ins Land gehen. Diese Wochen sind uneinholbar. Das ist nicht fahrlässig, sondern eine bewusste Schädigung unserer Institution, die da stattfindet.

An anderen Theatern wird befürchtet, dass daraus ein Flächenbrand entstehen könnte.

Natürlich ist die Befürchtung da, dass hier ein Präzedenzfall entsteht. Das kann jetzt Schule machen. Was Österreich immer ausgezeichnet hat, war seine vorausschauende und bekenntnishafte Kulturpolitik. Damit ist es mit dem heutigen Tag vorbei.

 

Video: So lief die Abstimmung im Linzer Gemeinderat

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64  Kommentare
64  Kommentare
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Einheizer (5.398 Kommentare)
am 15.12.2018 08:27

Intendant Schneider ist halt ein echter Afterakrobat beim
LH Stelzer.
Aber was tut man nicht alles um eine Vertragsverlängerung zu erhalten.

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Schellack (95 Kommentare)
am 10.12.2018 14:22

Die Affen heißen vor allem Penn und Mayer.

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( Kommentare)
am 07.12.2018 16:43

möchte wirklich wissen,was mit dem künstlerentgeld macht,daß man bei der gis mitbezahlt.

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teja (5.852 Kommentare)
am 07.12.2018 13:46

Waren sie es schon einmal?

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SchuldirektorChristophLudwig (1.599 Kommentare)
am 07.12.2018 13:41

Ich bin auch nicht mehr geschäftsfähig und habe das gleiche Budget wie dieser feine Herr - nämlich "Null Euro".

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beppogrillo (2.507 Kommentare)
am 07.12.2018 12:46

Justament-Prestige-Projekte wie das Musiktheater bringen zwangsläufig bestehende Kultureinrichtungen an den Rand ihrer finanziellen Existenzgrundlagen, die immer auf Steuerzahlergeld angewiesen sind.
Es teilen sich ja auch die Besucherzahlen und damit die Kartenerlöse auf, denn das "Kultur"-Publikum ist eher eine schrumpfende Minderheit, ist zwar bedauerlich, aber Fakt.
Das Musiktheater war die kolossalste Fehltentscheidung der herrschenden Polit-Apparatschiks mit dem damaligen Landes-Sepp an der Spitze. Die enormen fixen Betriebskosten lassen keinen finanziellen Spielraum offen für anspruchsvollere Produktionen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 07.12.2018 22:54

Das betrachte ich freilich auf den Kopf gestellt und ganz anders grinsen

Die Bundes- und die Landesverwaltung liefert der Stadt Linz eine große Zahl von steuerzahlenden und konsumierenden Öffentlichbediensteten, die den Unternehmen in Linz Geld in rauhen Mengen hintragen.

Und diese Unternehmen zahlen Gewerbesteuer, die dem Stadtsäckel zugute kommen.

Das Versagen der Stadtverwaltung ist damit erklärt, wie auch das Versagen der Landes- und der Bundesregierung erklärt ist: die Regierenden sind zuallererst Parteifunktionäre.

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getroffener (528 Kommentare)
am 07.12.2018 12:12

Detlev Luger, Klaus Wimmer, ...

Wenn Schneider und Poschner aus diesem Politsumpf geflohen sind, dann könnt ihr euer letztes geld endlich in die Bierzeltbühnen am urfahranermarkt stecken.
Es gab in den letzten Jahren immer mehr Linz-Begeisterte, auch unter den Touristen.
Jetzt gehts bergab. Die gegenwärtige Image-Schädigung ist unreparabel.
Und sie getrauen es sich wirklich, sich SOZIALDEMOKRATEN zu nennen.

Linz verkommt zur hirnlosen Stadt.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 07.12.2018 13:44

Tja, wenn man die gesamte Theaterszene im gesamten deutschsprachigen Raum mit Lügen ("Bürgermeister sperrt Theater zu") gegen Linz aufhetzt, ergibt sich nun mal eine Rufschädigung.

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muehlviertlerbua (954 Kommentare)
am 07.12.2018 09:49

Geschäftsfähigkeit hängt in den meisten Fällen mit dem Geisteszustand der betreffenden Personen zusammen.....;o)

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espresso.perdue (700 Kommentare)
am 07.12.2018 09:06

Bgm. Luger ist einfach nur armselig in seinem Agieren, und seine Last, Versäumnisse, Fehlentscheidungen, fehlende Weitsicht, wird Linz noch auf Jahrzehnte hinaus schädigen

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ileda (305 Kommentare)
am 07.12.2018 08:49

Hermann Schneider: "Ich bin jetzt nicht mehr geschäftsfähig"

In der österreichischen Rechtswissenschaft bezeichnet Geschäftsfähigkeit die Fähigkeit, sich selbst durch eigene Erklärungen zu berechtigen und zu verpflichten. Die Geschäftsfähigkeit richtet sich nach dem Alter und dem geistigen Zustand der betreffenden Person.

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Schellack (95 Kommentare)
am 10.12.2018 14:15

Schneider spricht hier nicht als Jurist oder gar Rechtswissenschafter, sondern als einer, der die (künstlerischen) Geschäfte eine ziemlich großen Theaterunternehmens führt und WEIT voraus planen muß, in manchen Belangen viel weiter voraus als es der Chef eines mittelständischen Betriebes tun muß.
Das bedeutet, daß ihm die Stadt, mitten in schon längst gemachte Pläne, in den Rücken fällt.
Nicht zuletzt wegen der unfähigen politischen/beamtenseitigen Vorgängergeneration von Luger, nicht zuletzt wegen des grenzwertigen LIVA-Chefs.
Luger ist ein zerstörerischer Provinzgeist.

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Grantlhuber.Nikolaus (294 Kommentare)
am 07.12.2018 08:35

Warum kritisiert keiner der ÖVP-Landeskünstler die massiven Kürzungen des Landeskulturetats zu 2019?
Was ist so falsch daran, dass ein Landestheater vom Land getragen wird (und städtische Einrichtungen dementsprechend von der Stadt getragen werden)?

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Schellack (95 Kommentare)
am 10.12.2018 14:17

Das ist geschehen, allerdings verlief auch diese Entwicklung in WEIT besserer Vorab-Information und planungsfreundlicher Ankündigung, und nicht quasi aus dem Ärmel.

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fritzlfreigeist (1.646 Kommentare)
am 07.12.2018 00:53

Schneider ist hochbezahlter Angestellter und hat sich also nach den Regeln seines Dienstgebers zu richten und das dürfte die OÖ Landesreigerung sein.

Aus dem Vollen zu schöpfen, da ist leicht Theater machen, aber warum werden die Vorstellungen im Musiktheater immer schlechter, die Schauspieler bereits aus der dritten Reihe ?

Bei dem hochdefizitären Budget des Musiktheaters können 5 Mille keine Rolle spielen, das wird nur hochgespielt, um Stelzer und seinen Kulturmachern eine Bühne zu schaffen und Luger anzupatzen.

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franck (6.819 Kommentare)
am 06.12.2018 23:31

Die kleinen Bühnen wurden bereits von schwarzblau demoliert, jetzt kommen die großen dran. Motto: Wozu Kultur, wenn es Volksmusikdodeln gibt. Rückwärts, es geht alles zurück, in welcher kulturlosen Zeit werden wir demnächst ankommen.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 07.12.2018 09:27

Ach darum bekommt das Theater Phönix ab 2019 mehr Subvention?

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restloch (2.553 Kommentare)
am 06.12.2018 22:09

Die Zukunft des Staates wird ohnehin sein, dass die Bürger Politikern, die nicht taugen, mit einem kräftigen Spitz in den Arsch Lebewohl sagen.
Die Umstellung bis dorthin ist halt jetzt noch hart.

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franck (6.819 Kommentare)
am 06.12.2018 23:32

Viele Leute kümmern sich nicht um Politik, sie werden aufwachen, wenn es zu spät ist. Die Wachen demonstrieren.

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landlinzer (656 Kommentare)
am 06.12.2018 21:49

Mir wurst.Ich geh nur ins Kino oder schau youporn.

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restloch (2.553 Kommentare)
am 06.12.2018 22:11

Wenn ich nicht wüsste, dass die Bauern noch ärger sind, würde ich "gelungene Parodie" schreiben.

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getroffener (528 Kommentare)
am 06.12.2018 20:46

KL - Kein Landestheater - KL wie
KLaus Luger und seine KLäglichen SPÖ-GemeinderätInnen. Ab in den Urfahranermarkt! Gemeinsam mit Detlev, Herbert, Norbert und Hans Christian!

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herzeigbar (5.104 Kommentare)
am 06.12.2018 20:08

Wenn jetzt Kulturschaffende Landestheater nicht einmal verstehen um was es geht. Bin Ich froh das Luger diesen Schritt geht.

Und was sind das für Kulturschaffende?

Dass sich ein Rechtsträger einer so großen und reichen Stadt - Aussage Schneider.

Der Weiss ja nicht einmal wie die Stadt Linz finanziell dasteht.

Also total abgehoben und fern jeder Realität der Schneider.
Damit ist er noch nicht aus dem Schneider.

Ist der verwandt mit dem Schneider der JKU, Linz.

Der kommt Mir auch so fern jeder Realität gegenüber Lebensweise Gesamtbevölkerung OÖ vor,

wenn er eine Studie nach seinem Leben Gesichtspunkten vorbereitet/präsentiert in Nachrichten usw.

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soling (7.432 Kommentare)
am 06.12.2018 19:55

Herr Schneider, ein Betrieb ist dann geschäftsfähig, wenn er sich selbst erhalten kann. Wenn Sie das nicht schaffen müssen zu zusperren, wie jeder andere Betrieb auch. So ist das Wirtschaftsleben.
Und im wirkliche Leben haftet auch jeder Unternehmer für sein Tun bzw. für den geschäftlichen Verlauf.

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herzeigbar (5.104 Kommentare)
am 06.12.2018 20:28

Nein falsch.

Der Wert einer Kulturstätte ist ganz anders Zu bemessen.

Einbeziehung Werbewert usw.

Darum für Mich unverständlich dieses Interview.
Noch dazu wo überall Unterschriften gesammelt werden

um Stadt Linz Politiker zu Sündenböcken zu machen.

Ich frage Mich dann schon.
Welcher Bildung Kulturschaffende nachgehen?

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snooker (4.426 Kommentare)
am 06.12.2018 19:49

Ja, der Hr. Intendant wird in Zukunft ein bisserl sparen müssen!

Sudern und jammern ist freilich leichter!

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Peter486 (2 Kommentare)
am 06.12.2018 19:45

Warum sollte hier überhaupt jemand dafűr zahlen? Es ist als Unternehmen zu führen. Ins Theater zu gehen ist jedem seine private Sache und jeder der es sich leisten will muss dafür Eintritt zahlen. Wenn die Nachfrage zu gering ist muss ich zusperren. Ist wie in jeder Firma so!

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restloch (2.553 Kommentare)
am 06.12.2018 22:16

Is schon recht, du neoliberale Nebelgranate.

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mitdabei (1.699 Kommentare)
am 06.12.2018 18:44

Und wieder steckt die FPÖ dahinter... siehe auch Theatervolksbegehren. Hauptsache ZERSTÖREN!

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spoe (13.498 Kommentare)
am 06.12.2018 18:31

"Ich bin jetzt nicht mehr geschäftsfähig"

Das liest sich wie eine ziemlich dreiste Kampagne und Intrige, weil Herr Schneider doch längst weiß, dass das Land OÖ in der Pflicht ist, die Finanzierung zu stemmen. Bürgermeister Luger hat schon vor längerer Zeit mit ihm darüber gesprochen.

Aber vielleicht bezieht sich die fehlende Geschäftsfähigkeit weniger auf das Unternehmen als mehr auf die Person?

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( Kommentare)
am 06.12.2018 18:49

spoe,
Ein Spielplan wird nicht im Jänner besprochen und dann läuft er bis in den Dezember. Da sind viele Verhandlungen zu führen, Vorbereitungen, Schauspieler müssen engagiert werden, ein Regisseur will in dieser Probenzeit auch anwesend sein und ist oft gleichzeitig in einem anderen Land tätig. Die Flüge müssen organisiert werden, Bühnenbildner müssen hinzugezogen werden, Ausstatter mit Kleindung und noch vieles muss seit jahren vertraglich gesichert sein.

ca. 1000 Beschäftigte arbeiten an so eine Inszenierung im Musiktheater. Sollen die aufhören, weil Linz es sich nicht leisten kann?

Da sind mit der bisher laufenden Vereinbarung bereits viele Kosten angefallen. Wie soll die jetzt ein Herr Schneider aufbringen?

Denk an den Brexit, man hat nicht geglaubt, was noch alles kommt. Versuche zuerst zu denken, bevor du jemanden verurteilst.
- Ob sich Linz mit einem Beschluss drücken kann?
- Ob das Land die Kosten so einfach übernimmt?

Hirn wäre halt immer gefragt. Hast es jetzt kapiert?

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 06.12.2018 19:11

Die müssten nur aufhören, wenn es sich das Land nicht mehr leisten will. Ist so bei einer Landeseinrichtung.

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( Kommentare)
am 06.12.2018 19:29

FreundlicherHinweis,
"Die müssten nur aufhören, wenn es sich das Land nicht mehr leisten will. Ist so bei einer Landeseinrichtung."
Was gscheiteres von dir zu erwarten? Habe ich sicher nicht.
Sind die Schauspieler Landesbedienstete?
Sind die Mitarbeiter in den Landestheatern Landesbedienstete?
Sind Verträge, welche geschlossen wurden einfach, weil Linz nicht mehr zahlen will alle ungültig geworden?

Du bist ein TraurigerHinweis. Schreiben tust, aber denken?
Ich mag einfach nicht mehr so grundlegendes, welches eigentlich zu einer Allgemeinbildung mit einer entsprechenden persönlichen Pflicht gehört erklären.
Du tust mir ja eh leid, bist aber nicht alleine!

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 06.12.2018 19:50

Die sind allerdings Landesbedienstete:
"Gemeinsam mit dem Landestheater gehört das Brucknerorchester Linz zur T.O.G., der Oberösterreichischen Theater und Orchester GmbH, die 2005 gegründet wurde und über die OÖ Landesholding in 100-%-Besitz des Landes Oberösterreich ist."

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spoe (13.498 Kommentare)
am 06.12.2018 20:23

Verstehst du nicht, dass der Eigentümer für die Finanzierung aufkommen MUSS? Er haftet für die Verpflichtungen seiner Gesellschaft.

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herzeigbar (5.104 Kommentare)
am 06.12.2018 20:24

Ich verstehe Deine aussagen sehr gut.

Nur warum glaubst Du das das wenn interessiert,
was dahintersteckt?

Und der Schneider macht einen fatalen Fehler sich über
Nachrichten dazu so zu äussern.

Dass sich ein Rechtsträger einer so großen und reichen Stadt
Aussage Schneider.

Damit hat er jeden der in Armut lebt vergrault in OÖ.
Jedoch auch jeden Neider und der sich für Belange Anderer
Arbeitslosen nicht beschäftigt oder Leben gegen Sich.

Ein Interview zu geben, ist immer zweischneidig.
Da musst damit rechnen,
dass es immer Befürworter und Gegner gibt.

Ich hätte ganz anders reagiert.
Und Mir Linz und Land Politiker nicht vergrault.

Nur Ich habe sowieso nichts mehr zu sagen bzw. Leben.

Und trotzdem verstehe Ich beide Seiten.

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Schellack (95 Kommentare)
am 10.12.2018 14:19

Ein Lob der Feigheit und der Lüge, gell...

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SchuldirektorChristophLudwig (1.599 Kommentare)
am 07.12.2018 13:43

Er ist angesichts der Sachlage vielleicht "AUSGEBRANNT"

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( Kommentare)
am 06.12.2018 18:10

Vor 10 Jahren, war Linz nicht nur eine kulturelle Vorzeigestadt

Und ich dachte immer, die Blauen sind angetreten, es besser zu machen

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mitdabei (1.699 Kommentare)
am 06.12.2018 18:42

Die Blauen etwas besser machen? Die Blauen etwas anders machen... wenn auch viel dabei an Werten verloren geht. Demokratisch gewählt bedeutet nicht, demokratisch für die Bevölkerung und den Staat denken und handeln!

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( Kommentare)
am 06.12.2018 18:52

mitdabei,
die Prämissen, welche die Blauen sich bei einer Beteiligung, ob in der Stadt, im Land oder im Bund sich gesetzt haben, kann jeder jetzt sehen. Sicher nicht im Interesse für Österreich, eher im Interesse der Parteimacht!

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 06.12.2018 18:05

Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land OÖ und der Theater- und Orchestergesellschaft (TOG):
„Der Zuschuss für den laufenden Betrieb der TOG wird ab 1.1.2013 grundsätzlich vom Land OÖ entsprechend den vom OÖ Landtag bereitgestellten Mitteln im Budget der Direktion Kultur geleistet. Das Land OÖ wird ungeachtet einer allfälligen Fortsetzung oder Neuregelung der Beitragsleistungen der Stadt Linz bzw. vom Bund zum Theaterbetrieb dafür Gewähr leisten, dass der TOG der Zuschuss zum laufenden Betrieb in voller Höhe zufließen wird“ Ist Ihnen nicht bekannt, Herr Schneider? Wenn ja, dann lügen Sie. Wenn nein, dann sind Sie für Ihren Posten nicht geeignet.

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KurtB (122 Kommentare)
am 06.12.2018 18:19

Ungeliebter freundlicher (SPÖ-treuer) Hinweis, wenn sie schon nahezu täglich den Intendanten Schneider anpatzen mit halbwahren Hinweisen,
dann müssen sie auch zur Kenntnis nehmen, dass ihre Genossen (Linzer Bürgermeister und BAWAG) 500 Millionen, also ein Jahresbudget der Stadt Linz mit ihrer unfassbaren Unkenntnis bezüglich Finanzwerkzeugen verzockt haben. Und genau diese 500 Millionen werden jetzt der Kultur, dem Sport und wahrscheinlich auch wieder dem öffentlichen Verkehr genommen.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 06.12.2018 18:22

Was ist an dieser Vereinbarung halbwahr? Ich warte.

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spoe (13.498 Kommentare)
am 06.12.2018 18:33

Es ändert aber nichts daran, dass Herr Schneider offensichtlich Aussagen und Behauptungen wider besseren Wissens tätigt. Das halte ich für nicht tragbar in dieser Position, wo er sich aus der Parteipolitik heraushalten sollte und seinen Job zu machen hat.

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( Kommentare)
am 06.12.2018 19:09

spoe,
was bildest du dir ein, einer Koryphäe, wie Herrn Schneider zu unterstellen, in dem du schreibst. "Es ändert aber nichts daran, dass Herr Schneider offensichtlich Aussagen und Behauptungen wider besseres Wissen tätigt."

Woher hast du Grundlagen für diese Unterstellung Herrn Schneider gegenüber. Wenn du etwas nicht kapierst, was sicher nicht selten vorkommt, dann sollst du deshalb nicht andere dafür beleidigen.

Manche glauben wirklich die Forenpropheten spielen zu müssen, ohne dafür Begründungen aufzustellen. Schreibe, warum du weißt, dass es "wider besseren Wissen" von Schneider ist"

Mir reichen schön langsam diese Forendummheiten, welche ohne sachlichen Hintergrund einfach beleidigend sind um sich, als Forenschreiber selbst groß in den Vordergrund stellen zu können.
Dummheit nennt sich das. Kannst ruhig melden, es ändert aber nichts daran.

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restloch (2.553 Kommentare)
am 06.12.2018 22:15

Die Effen muss man täglich darauf hinweisen, was sie sind.

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oneo (19.368 Kommentare)
am 06.12.2018 18:00

Wenn man bedenkt, welche Beträge die Stadt Wien in ihre Theater investiert, muß einem auch dort Angst und Bange werden. Linz hat eben massive Finanzprobleme und Stelzer sollte sich nicht aufregen, war es doch seine ÖVP, die das Musiktheater gepusht hat. Jetzt darf er sich 2 defizitäre Häuser erhalten.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 06.12.2018 18:07

Wien ist auch ein Bundesland, Linz nicht.

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