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Landwirtschaft steuert mit ihrem Sozialsystem auf ein Desaster zu

Von Josef Lehner, 04. Februar 2017, 00:04 Uhr
Landwirtschaft steuert mit ihrem Sozialsystem auf ein Desaster zu
Die Zahl der aktiven Bauern sinkt, jene der Pensionisten steigt. Das belastet das Sozialsystem der Landwirte. Bild: Weihbold

LINZ. Von den 64.800 Krankenversicherten der SVB in Oberösterreich sind 35.000 Pensionisten.

Österreichs Bauern erhalten zwar von ihrer Sozialversicherung ein Geschenk in Höhe von 90 Millionen Euro. Wegen der Einkommenseinbußen wird ihnen auf den Versicherungsbeitrag für das letzte Quartal 2016 eine Gutschrift von 53 Prozent erteilt. Doch insgesamt steuert die Landwirtschaft mit ihrem Sozialsystem ins Desaster.

Der Beitrags-Nachlass wird vorerst aus den Reserven der Krankenversicherung der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) gedeckt. Der VP-Bauernbund hat beim Koalitionspartner SPÖ diesen Beitragsnachlass zwar erwirkt, hat jedoch dafür den wichtigen Zuschuss, der alljährlich aus Tabaksteuereinnahmen geflossen ist – immerhin 31 Millionen Euro – opfern müssen. Damit wird die SVB in der Krankensparte Verlust schreiben.

Für die Versicherten wird das Jahr 2017 turbulent, weil die erste Neufeststellung der bäuerlichen Einheitswerte seit 1988 auch über die künftigen Beiträge zur Sozialversicherung entscheidet. Es wird nicht nur der Ertragswert der Grundstücke erhoben, sondern erstmals ein Drittel der wichtigsten EU-Förderung – der Betriebsprämie je Hektar Grund – zum Einheitswert dazugerechnet. Das bringt das System gehörig durcheinander.

Bei den Betrieben in Ungunstlagen ist der Ertragswert wegen der schlechten Böden sehr niedrig, daher auch bislang der Einheitswert. Die Betriebsprämie, die sich nur nach Fläche richtet, ist im Vergleich dazu hoch und bringt gerade in diesen Regionen deutliche Erhöhungen. "Bei mir steigt der Einheitswert auf beinahe das Dreifache", sagt ein Mühlviertler Bauer den OÖNachrichten.

"Das ist eine Zeitbombe"

In den Gunstlagen ist der Ertragswert hoch, das Drittel Betriebsprämie fällt weniger ins Gewicht. Die Einheitswertfeststellung verfehle damit das Ziel, die Ertragslage der Betriebe gerechter zu erfassen, sagt der grüne Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber anhand einer Studie: "Das ist eine Zeitbombe, die das Bauernsterben weiter beschleunigen wird." Der Einheitswert ist nicht nur die Basis für die Sozialversicherungsbeiträge, sondern auch für Grundsteuer und den Kammerbeitrag.

Das Bauernsterben heizt die Schieflage im Sozialsystem an: Große Betriebe kaufen oder pachten die Flächen der kleineren. Sie liegen aber in der Sozialversicherung meist schon über der Höchstbeitragsgrundlage und bringen keine Einnahmen mehr; die Lasten bleiben. Die Sorgen im Sozialsystem werden trotz möglicher Mehreinnahmen nicht geringer. Wegen der Überalterung steigen die Kosten der SVB in der Pensions- und Krankenversicherung. Von den 64.800 Krankenversicherten der SVB in Oberösterreich sind 35.000 Pensionisten. "Sie brauchen mehr Leistung, zahlen aber niedrige Beiträge", sagt Striegl. Pensionsbeitrag zahlen 30.800 aktive Bauern.

Immer weniger Aktive müssen immer mehr Pensionisten erhalten. Die steigenden Bundeszuschüsse in der Sozialversicherung werden von den politischen Gegnern thematisiert. Bauernbundpräsident Jakob Auer: "Das ist eine Folge des Strukturwandels. Die Zuschüsse sind auch nicht höher als bei Eisenbahnern oder Bergarbeitern, aber deren Pensionen sind im Schnitt doppelt so hoch."

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57  Kommentare
57  Kommentare
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TJW (143 Kommentare)
am 07.02.2017 17:09

An Alle die wissen wie man eine Landwirtschaft führt aber noch nie in den Genuss gekommen sind!!!

Pachtet euch eine Landwirtschaft und macht es besser, ihr werdet sicher schnell reich😉

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TJW (143 Kommentare)
am 07.02.2017 17:28

Am Anfang jeder Hochkultur war immer die Landwirtschaft, dies wurde leider vergessen auch der Wert der Landwirtschaft.

Lieber verurteilen wir eine Berufsgruppe als nachzudenken welchen Wert sie für die Gesellschaft eigentlich hat.

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einbauer (66 Kommentare)
am 07.02.2017 10:31

Durchschnittlich zahlt in Österreich jeder Vollerwerbsbetrieb ca. 9500 Euro Sozialversicherung jährlich. (ohne Arbeitslosenversicherung).
Was zahlt eine Vollzeitverkäuferin?

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blasner (1.987 Kommentare)
am 06.02.2017 13:55

was bitte war an meinem posting beleidigend oder falsch.

wenn ihr wollt, kann ich meine aussagen belegen

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( Kommentare)
am 06.02.2017 14:03

Kann es sein, dass du dich bei einem Thema, das nicht deines ist, zu weit hinauslehnst?

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Floko1982 (2.957 Kommentare)
am 04.02.2017 23:00

Von den großen Bauern, die es sich gemütlich im Subventionssystem eingerichtet haben, braucht keiner Angst haben, .... die sind so reich, da wird keiner am Hungertuch nagen, wenn er im Alter einmal eine Zahnkrone braucht, .....

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( Kommentare)
am 04.02.2017 18:13

Das war ein großartiger Schachzug
von BK Kreisky damals vor der Wahl,
die Bauern in die Sozialversicherung aufzunehmen -
seither gibt es auch sozialistische Bauern.

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teja (5.913 Kommentare)
am 04.02.2017 17:21

Richtig.

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thor42 (1.500 Kommentare)
am 04.02.2017 16:41

Desaster? und das bei Förderungen unserer Landwirtschaft von etwa 1,2 Milliarden Euro? Unglaublich. Es wird gejammert auf Teufel komm raus, überprüfen wir doch einmal, wer unsere Sozialeistungen finanziert und wer sich die Sozialabgaben spart. Würden wir unser Steueraufkommen/Abgaben wie viele andere Länder ausrichten, steht ein Milliardenbetrag jährlich unserem Land mehr zur Verfügung

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jago (57.723 Kommentare)
am 04.02.2017 17:35

Die Bauern haben halt keine Arbeitgeber, die unfreiwillig (per order di mufti) die Hälfte der SV-Beiträge zahlen müssen.
(duck)

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einbauer (66 Kommentare)
am 07.02.2017 09:56

Die Bauern zahlen gar nicht so wenig an Sozialversicherung. Bspw. mit einem Einheitswert von 30000 Euro ca. 12000 Euro pro Jahr.

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4707 (1.912 Kommentare)
am 04.02.2017 13:46

Eine Sozialversicherung für alle.
Gleiche Leistungen für alle.
Gleiche Honorare der Ärzte.
Gleiche Beiträge - abhängig vom Einkommen für alle.

Natürlich würden hundette gut bezahlte Jobs überflüssig - bei den über 20 verschiedenen Sozialversicherungen.

Deshalb kommt es nicht - sind ja Parteifreund.

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jago (57.723 Kommentare)
am 04.02.2017 17:43

Lies doch die Parkinsonschen Gesetze nach, zB. im Wikipedia. Die sind weltweite Naturgesetze, keine österreichischen. In den verschiedenen Staaten verlaufen die "Linien" nur mit mehr oder weniger verschwommenen Machtlinien ähnlich wie Handlinien.

Auch die äußerst kindliche Vorstellung davon, die Länderverwaltung abstellen zu wollen, geht völlig daneben. Die Schreibtische werden eher mehr, weil die Verbindungsschreibtische "nach oben" in die Zentrale dazu kommen. Immer in mindestens 3 Linien:
a) Befehlslinie von oben herab
b) Schleimer von unten nach oben
c) Kontrolle der Befehlenden und der Schleimer

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Superheld (13.157 Kommentare)
am 04.02.2017 11:44

Die Klientelpolitik hat ein Ablaufdatum.

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max1 (11.582 Kommentare)
am 04.02.2017 11:51

Hat sie nicht, nur das Klientel bekommt einen anderen Namen mit den gleichen Handelnden.

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jago (57.723 Kommentare)
am 04.02.2017 17:47

Und der Papierkram braucht einen Papierkram zur Kontrolle des Papierkrams.

Wenn ich an den ISO-900x-Wahn denke, der tausenden Nieten zu einträglichen Jobs verholfen hat, die nur die Preise explodieren lassen haben aber an der Qualität gar nichts verbessern. grinsen

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( Kommentare)
am 04.02.2017 11:40

Immer weniger Aktive müssen immer mehr Pensionisten erhalten. Die steigenden Bundeszuschüsse in der Sozialversicherung werden von den politischen Gegnern thematisiert. Bauernbundpräsident Jakob Auer: "Das ist eine Folge des Strukturwandels.
-----------

Ja, die lieben Bäuerlein müssen ja auch die JD-Traktore bei den Giebelkreuzlern abzahlen, die man ihnen eingeredet hat, um den Strukturwandel besser aussitzen zu können.

Da trifft es sich gut, dass Auer sowohl beim Bauernbund als auch bei den Raiffeislern eine führende Rolle spielt.

Mit seinem geringen Einkommen kann Auer sicher die Probleme der Bauern bestens verstehen.

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Flachmann (7.248 Kommentare)
am 04.02.2017 12:32

Na kloar!

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einbauer (66 Kommentare)
am 07.02.2017 09:52

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Ist jetzt die Kaufpolitik der Bauern schuld daran, dass immer weniger Bauern auf immer mehr pensionierte Bauern kommen?

Im übrigen ist der Traktormarkt ziemlich eingebrochen. Wenn es in der Art weiter geht, müssten Traktoren 50-60 Jahre halten.

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lukas99 (126 Kommentare)
am 04.02.2017 10:51

Das Geld wird überall knapper. Es müssen ja auch bis zu
150000 Fachkräfte aus Syrien, dem Irak, Afghanistan usw.
vom Staat versorgt werden. Jetzt muss natürlich in allen anderen
Bereichen zusätzlich gespart werden.

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AlfDalli (3.986 Kommentare)
am 04.02.2017 10:41

Pensionsgeschenke an die Bauern und bißl weniger auch an die Gewerbetreibenden leistet sich unsere Republik großzügigst.

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max1 (11.582 Kommentare)
am 04.02.2017 11:49

Diese Idee, den von Ihnen genannten Gruppen eine Pensions-/Krankenversicherung auf staatlicher Basis zu ermöglichen stammt aus der Ära Kreisky. Die Schwarzen waren allerdings dagegen.
Da es nun einmla so ist dass die Ausfallshaftung aus den allgemeinen Steuern vereinbart ist ist es auch in Ordnung wie es ist. Eine 100%ige Gleichstellung aller staatlich garantierten Versicherungsleistungen ist mehr als notwendig. Doch auch hier gibt es Parteien die das nicht wollen.
Alle Komentare der Parteien sind somit hinfällig solange das Gesamtsystem nicht einheitlich ist von der Pension bis zur Krankenversicherung ohne jegliche Ausnahme.
Solidarisch verhalten ist immer noch dass diejenigen die mehr haben diejenigen unterstützen die wenig bis nichts haben.
In unserer Zeit des Individualismus, welcher eine Vorbedingung zum Neoliberalismus ist, wird der Solidaritätsgedanke eliminiert ganz besonders von denen die haben.
Wie auch hier aus den Kommentaren abzulesen funktioniert die Teilung der Menschen

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lester (11.449 Kommentare)
am 04.02.2017 10:22

Bei der anstehenden Erhöhung des Einheitswertes plus Besteuerung der EU-Förderungen kann Sobotka seine Änderungen im Demonstrationsrecht bestimmt ausprobieren.
Da werden nämlich sicher wieder Traktordemos in Wien veranstaltet und dabei ein Verkehrschaos verursacht.

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Gaia13 (483 Kommentare)
am 04.02.2017 10:16

Leute, bitte,
doch nicht nur bei den Bauern.
Unser Sozial-u. Pensionssystem
geht d. Bach runter u. irgenwann wird es heißen....
....kein Geld mehr da.
Keiner der jahrzehntelangen Mit-Regierer hat je das Problem v. Grund auf erneuert u. d. Zukunft angepasst.
Immer nur "herum-doktern" behebt nicht d. Ursache d. Krankheit.
Altersarmut in unserem Land ist vorprogrammiert.

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u25 (5.012 Kommentare)
am 04.02.2017 09:22

Uraltproblem das bald explodiert.
Und keiner ist wie immer schuld.

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 04.02.2017 07:31

DIE Extrawürste der Bauernversicherung sind nicht zu überbieten - der Bauer braucht nur den Hof nur verpachten und bekommt schon eine Rente - genauso seine Frau, wenn sie "mitgearbeitet" hat.
Also Doppelpensionisten und das schon mit 60 Jahren.

Beim Asvg bekommt die Frau nichts auch wenn sie den Haushalt geführt und Kinder erzogen hat, und der Mann schon gar nicht mit 60 Jahren.

Also endlich zusammenlegen der Kranken- UND Pensionsversicherungen der Bauern, der Wirtschaft, der Beamten und der Hackler zu gleichen Voraussetzungen.

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wertz (923 Kommentare)
am 04.02.2017 08:52

Zusammenlegen der Krankenkassen ja!

ABER es gibt keine Doppelpension sonderen sie bekommen zusammen EINE Pension.
Vorteil an der Sache: es wurde immer nur EIN Beitrag fällig
Nachteil: Es gibt eben dann auch nur EINE Pension!

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 04.02.2017 09:04

da irrst Du - es gibt sowohl für den Bauern als auch für die Bäuerin jeweils Pension!! Mein Schwager mit Schwägerin hat jeder seine Rente!

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strandhuepfer (6.206 Kommentare)
am 04.02.2017 09:12

Aber jeder nur die Hälfte. Informieren Sie sich besser! Was nützen dann 2 Pensionen? Nur daß auch die Ehefrau endlich auch das Geld erhält und ein "böser" Ehemann ihr nichts vorenthalten kann.

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oblio (24.828 Kommentare)
am 04.02.2017 21:25

Aber geh! So eine böse Unterstellung!
So was tun unsere wertemäßig westlich und
christlich geprägten Männer nie nicht!
zwinkern

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menschlich (445 Kommentare)
am 04.02.2017 14:27

Ihr Bruder tut mir leid
So eine Familie😢

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strandhuepfer (6.206 Kommentare)
am 04.02.2017 09:09

Ja, 2 Pensionen, aber jeder nur die Hälfte, sodaß es insgesamt aufs Gleiche rauskommt, ob 1 Bewirtschafter tätig war oder auch die Ehefrau mitbeteiligt war.Pensionshöhe zusammen im Durchschnitt oftmals nicht einmal 1000,00 Euro. Ihr Beitrag ist sehr heuchlerisch.

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 04.02.2017 11:32

nicht mal 1000 € aber dafür Ausgedinge zur vollen Höhe!
Das hat eine Hacklerfamilie nicht, obwohl die Frau auch gekocht und die Kinder erzogen hat - nicht mehr und weniger als eine Bäurin!

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strandhuepfer (6.206 Kommentare)
am 04.02.2017 12:13

Wer bezahlt das Ausgedinge? Nicht du, nicht ich. Das bezahlt eben der junge Bauer, du Heuchler. Erzähle einmal, wieviel du verdienst?

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einbauer (66 Kommentare)
am 07.02.2017 10:45

Das Ausgedinge darf nicht höher als 700 Euro pro Jahr sein, sonst wäre es steuerpflichtig.
Was machen die vielen pensionierten Bauern, die keinen Hofnachfolger haben? Wer zahlt da Ausgedinge?
Der pensionierte Bauer, musste selber Ausgedinge bezahlen!

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Biobauer (6.037 Kommentare)
am 04.02.2017 10:14

Mein lieber Gegenstrom, wieder mal ausser Halbwahrheiten nix gewesen.

Eine nur Hausfrau auf dem Bauernhof hab ich noch nirgends gesehen, da sollten vielleicht auch mal aufs Land fahren und sich die Realität auf den Höfen ansehen.

Natürlich kann auch de Bäuerin eine eigene Pension bekommen, sie muss dazu glaube ich 12 Jahre selbst Betriebsführer gewesen sein.

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Biobauer (6.037 Kommentare)
am 04.02.2017 10:18

Ps.: Das momentane Alter mit dem ich Abschlagsfrei in Pension gehen kann, liegt bei 65 Jahren

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 04.02.2017 11:36

ich kenne sehr gut die Situation auf den Bauernhöfen - stamme selbst aus einem Bauerhaus ab, mein Bruder bewirtschaftet noch immer, obwohl alles verpachtet und in Rente! Also Doppelverdiener

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strandhuepfer (6.206 Kommentare)
am 04.02.2017 12:11

Du bist nichts anderes als ein Neider, der seinem Bruder die Landwirtschaft nicht gönnt. Schäme dich.

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menschlich (445 Kommentare)
am 04.02.2017 14:24

Nicht viel zu Hause gewesen und nicht mitarbeiten müssen?
Schlagen sie vor, dass ihr Bruder keine Pension bekommen soll und er von der Pacht sein Einkommen hat. Sie haben echt keine Ahnung von Landwirtschaft oder Pachtpreisen.
Ich glaub es ihnen nicht, sie sind kein Bauernsohn.

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menschlich (445 Kommentare)
am 04.02.2017 14:35

Bei ihrer Postinghäufigkeit können Sie nicht viel Arbeit haben.

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einbauer (66 Kommentare)
am 07.02.2017 10:42

Wie jetzt? Hat er alles verpachtet, oder bewirtschaftet er noch?

Er kann nicht bewirtschaften, alles verpachten, und dazu noch die volle Pension erhalten.

Ich glaube eher, ihre Geschichte ist erfunden.

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Digitalis (3.621 Kommentare)
am 04.02.2017 10:34

Der "Aufschrei" der "Steuerfreizone Landwirtschaft" (O-Ton eines ehem. Finanzministers) ist geheuchelt. Schon heute bekommt die Bauernkrankenkasse im Verhältnis zu den eigenen Beiträgen der Bauern die höchsten Zuschüsse aus allgemeinen Steuermitteln. Diese "Steuermittel" werden wiederum nahezu zur Gänze außerhalb der Landwirtschaft aufgebracht: Eine Vollzeit-Verkäuferin beim Billa zahlt mehr allein an Lohnsteuer und SV-Beiträge im Monat wie ein durchschnittlicher Bauernhof in einem Vierteljahr. Das Einkommensteuer-Aufkommen aus der gesamten österreichischen Landwirtschaft erreicht nicht einmal die Höhe der Lohnsteuerabzüge vom Koksstierler bis zum GD der Hackler voestalpine-Konzerns. Von den SV-Beiträgen erst gar nicht zu schreiben. Dass die "pensionierten" Bauern noch steuer- und sv-frei weiter arbeiten erfährt man auch immer dann wenn ein "Altbauer" (80) einen Unfall mit dem Traktor oder an einer Landmaschine produziert

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Biobauer (6.037 Kommentare)
am 04.02.2017 11:00

Mein lieber Digitalis, können sie bitte das ganz auch mit Zahlen hinterlegen, sie laufen sonst in Gefahr das ihr Betrag nur als politische Hetze gesehen wird.

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Digitalis (3.621 Kommentare)
am 04.02.2017 11:37

Dem Biobauern. Nix politische "Hetze" sondern Fakten. Dass die Bauern bei ihren "Ab Hof"-Verkauf weder eine Mehrwertsteuer noch daraus erfließende Einkommen versteuern, kannst eh selber bei dir nachprüfen. Darum sind sie auch von der Registrierkassenpflicht ausgenommen. Von dem Monatsgehalt einer (Vollzeit-)Verkäuferin beim Billa mit 1840 Eur0 zahlt die Frau fast 500 Euro an Lohnsteuer und SV-Beiträge. Im Monat.

Selbst die Landwirtschaftskammern bzw. deren Aufwand wird überwiegend nicht von Beiträgen der Bauern, sondern aus "allgemeinen Steuermitteln" finanziert. Eine Betriebsunterbrechungs-Versicherung muss sich jeder Gewerbetreibende selbst bezahlen - dafür räumen die Bauern Jahr für Jahr wegen irgend welcher "Katastrophen" den gleichnamigen, aus den Lohnsteuern finanzierten Fonds aus. Zu kalt, zu warm, zuviel Regen, zulange Frost, Dürre usw. Jahr für Jahr werden schon im März die nächsten "Katastrophen" ausgerufen.

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( Kommentare)
am 04.02.2017 17:56

Hoppla falsch, Registrierkassenpflicht gilt für Selbstvermarkter.

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einbauer (66 Kommentare)
am 07.02.2017 10:40

Verkaufen Bauern Urprodukte, wie Eier, ganze oder halbe Schweine dann fällt das in den Einheitswert. Werden Produkte verarbeitet sind sehrwohl Sozialversicherung und Steuer dafür zu entrichten.
Registrierkassenpflicht gilt auch für direktvermarktende Bauern.

Ja, die Bauern bekommen Förderungen. Am wenigsten davon haben die Bauern.
Gäbe es diese Förderungen nicht, gäbe es 2 Möglichkeiten.
Entweder werden die Lebensmittel teurer, wo es wieder einen Aufschrei der Bevölkerung gäben würde.
Oder die österreichische Landwirtschaft wird durch ausländische, bzw. außereuropäische ersetzt. Da es einen Freihandel gibt, würde mit ziemlicher Sicherheit zweites eintreffen.

Geben wir die Lebensmittelproduktion aus der Hand, sind wir in allen Bereichen erpressbar und ausgeliefert !!!

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einbauer (66 Kommentare)
am 07.02.2017 10:03

Was bitte sind die Extrawürste der Bauernversicherung?

Bei der Asvg bekommt die Frau nichts, wenn sie nichts arbeitet. Die Bäuererin hat normalerweise den halben Hof, und arbeitet dort auch mit. Die Bauern sind die einzigen, die sich auch die Pension teilen müssen.

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karldeninger (17 Kommentare)
am 04.02.2017 06:31

Schuld sind die Gewerbebehörden und der Bauernbund. Immer mehr illegale Gewerbebetriebe bewirtschaften illegal land- und forstwirtschaftliche Flächen mit illegalen Gewerbeberechtigungen mit illegalen 20% MWSt-Sätzen!! (gew. Mähdrusch, gew. Rübenrodung, gew. Baumschnitt, gew. Agrardienstleister).
Wie sollen dann landwirtschaftliche Beiträge hereinkommen.

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karldeninger (17 Kommentare)
am 04.02.2017 07:25

Nicht zu vergessen sind die vielen illegalen gewerblichen Tierhaltungsbetriebe aller Art mit den illegalen Gewerbeberechtigungen. Gewerbsmäßige betriebene Tierhaltungsbetriebe sind reine Landwirtschaftsbetriebe nach der GewO und müssten landwirtschaftliche Beiträge bezahlen, Die (Nat)Urproduktion ist schon vom Sprachgebrauch keine gewerbliche Produktion!

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