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Dunkle Wolken über der VAI: Zentrale wandert ab, Arbeitsplätze in Gefahr

08. Mai 2014, 00:05 Uhr
Dunkle Wolken über der VAI: Zentrale wandert ab, Arbeitsplätze in Gefahr
Die Firmenzentrale der VAI wird nach Großbritannien verlegt, was für Linz nichts Gutes verheißt. Bild: Weihbold

LINZ/BERLIN. Japaner kaufen 51 Prozent, Siemens-Österreich-Chef heute beim Landeshauptmann.

"Es ist die Art und Weise, wie Siemens diesen Verkauf durchgezogen hat, was uns so verärgert", sagt Gerhard Bayer, Vorsitzender des VAI-Angestellten-Betriebsrats. Seit Jänner habe er die Siemens-Konzernleitung in München wiederholt kontaktiert. Weder die Belegschaftsvertretung noch die Linzer Führungskräfte hätten Informationen erhalten.

Für die Belegschaft in Linz waren die vergangenen Wochen gekennzeichnet von bangem Warten auf die Siemens-Halbjahrespressekonferenz, die gestern in Berlin stattgefunden hat (siehe untenstehender Bericht). Dabei bestätigte Siemens-Chef Joe Kaeser, die Metallurgie-Sparte abzugeben. Sie geht in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Mitsubishi-Hitachi Metals Machinery auf. Das bedeutet, dass Siemens VAI künftig zu 51 Prozent dem japanischen Konzern gehört.

Für viele werden damit die schlimmsten Befürchtungen wahr, vor allem der Verlust der Firmenzentrale in Linz. Die Verlagerung der Zentrale nach Großbritannien wurde gestern bestätigt. Das ist aber auch schon ziemlich alles, was Siemens an Details bekannt gegeben hat.

Mitarbeiter-Info heute in Linz

Mehr wollen die Mitarbeiter heute erfahren. Von zehn bis 11.30 Uhr ist eine Informationsveranstaltung anberaumt. Wegen Umbauarbeiten findet die Versammlung nicht am Werksgelände, sondern im Design Center statt. Den Weg dorthin wird ein Teil der Belegschaft zu Fuß zurücklegen. Als Protestmarsch will Bayer diese Aktion nicht bezeichnen. Vor dem Design Center werde die Unzufriedenheit aber zum Ausdruck gebracht.

Auch die Landespolitik ist alarmiert: Heute um 9 Uhr wird Siemens-Österreich-Chef Wolfgang Hesoun im Linzer Landhaus erwartet. Obwohl die Österreich-Filiale in den Verkauf nicht eingebunden war, wird Hesoun die Vorgangsweise erklären müssen.

Was die Übernahme für den Standort bedeutet, darüber scheiden sich die Einschätzungen. Einige Experten sehen eine massive Gefahr für die Arbeitsplätze. Sie fürchten das Absaugen von Expertenwissen. Mitsubishi ist im Walzbereich selbst gut aufgestellt. In dem Bereich arbeiten in Linz rund 200 Experten.

Andere sagen, es komme jetzt stark auf die handelnden Personen und ihr Geschick an, Linz gut zu positionieren. "Das kann eine Chance für den Standort sein, wenn man es geschickt anlegt."

Siemens betont in seiner Aussendung die Stärkefelder Eisen- und Stahlerzeugung, Stranggießen, Automatisierungstechnik (die allerdings in Erlangen sitzt), Umwelttechnologien und Serviceleistungen. (sib/sd)

Wie geht es Weiter?

1600 Mitarbeiter zählt die Linzer Stammbelegschaft in der Siemens VAI. Dazu kommen etwa 150 Leasingkräfte und etwa noch einmal so viele selbstständige Ingenieure, die in Linz für den Anlagenbauer arbeiten.

9000 Beschäftigte soll das neue Gemeinschaftsunternehmen umfassen. Mehr als 7000 zählt die bisherige weltweite Mannschaft der Siemens VAI. Wie viele übernommen werden, ist offen.

Im Jänner 2015 sollen alle kartellrechtlichen Genehmigungen vorliegen, dann soll der neue Metallurgie-Konzern aus der Taufe gehoben werden. Der Chef steht noch nicht fest, er werde derzeit ausgesucht, teilt Mitsubishi mit.

Joe Kaeser baut Siemens-Konzern radikal um

Einen großen Umbau und Einsparungen von einer Milliarde Euro bis 2016 kündigte Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser am Mittwoch in Berlin bei der Halbjahrespressekonferenz an. Wie viele Mitarbeiter die „Straffung der Strukturen“ treffen wird, sagte Kaeser nicht.

Die Zahl komme jedenfalls nicht „aus dem Orbit“, man wisse um die Zusammensetzung der Summe „ganz genau“ und werde auch mit den Arbeitnehmern sprechen. Die IG Metall reagierte skeptisch. „Siemens hat sich den Teller – wieder einmal – ordentlich vollgeladen“, urteilte die Gewerkschaft.

Laut Kaeser soll es wieder eindeutig sein, wofür Siemens steht. Deshalb werden einzelne Bereiche in zentrale Positionen gestellt, von anderen verabschiedet man sich mehr oder weniger. Das Geschäft mit Hörgeräten geht gut und kommt an die Börse.

Die Medizintechnik wird im Konzern separat weitergeführt. Die Bereiche Energietechnik, Automatisierung und Digitalisierung sind die künftigen Kernfelder – dazu gehören Windkraft im Meer, Mautsysteme und molekulare Diagnostik. Dafür kauft Siemens – wie berichtet – um 950 Millionen Euro das Geschäft mit kleinen Gasturbinen von Rolls-Royce.

Das an der Londoner Börse notierte Unternehmen war bisher neben dem großen Siemens-Konkurrenten General Electric einer der Anbieter dieser Maschinen. Der Erwerb schließe eine „Lücke im Portfolio“, sagte Kaeser. Sogenannte aero-derivate Gasturbinen werden bei der Förderung von Schiefergas und Öl eingesetzt. Hier hat Siemens nach eigenen Angaben „bereits einige Möglichkeiten verpasst“, sieht aber noch „beste Einstiegschancen in diesen Markt“, vor allem in Nordamerika. (zeiner)

Reaktionen: Was bedeutet der Verkauf der Siemens VAI?

„Es gibt noch Fragen über Fragen. Die Informationspolitik von Siemens ist jedenfalls eine Sauerei.“
Gerhard Bayer, Betriebsratsvors.

„Das bringt Marktpotenziale. Insofern ergibt sich für Linz mit Sicherheit eine bessere Perspektive.“
St. Heimbach, Siemens-Sprecher

„Wir lassen die Belegschaft der Siemens VAI in Linz sicher nicht im Stich.“
Reinhold Entholzer, Landeshauptmannstellvertreter (SP)

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38  Kommentare
38  Kommentare
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gerald160110 (5.606 Kommentare)
am 08.05.2014 13:22

verstehe ich nicht. der dorfkaiser von siemens österreich darf sowieso nicht herrn kaeser widersprechen und der hat den brief vom lh sowieso negiert.

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jamei (25.456 Kommentare)
am 08.05.2014 12:28

somit frei Arbeitsplatzwahl und daher nehme ich an das dies auch für Unternehmen gilt.

Oder darf ein Unternehmen seinen Standort NICHT frei wählen in der EU?

Wer kann mir das sagen. - Danke....

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RevolutionR4 (2.044 Kommentare)
am 08.05.2014 10:05

Und auch nachvollziehbar.
Fackt ist aber die VIA ist PRIVATBESITZ und nicht die Republik oder das Land.
Damit Firmen nicht abwandern können braucht es den Miteigentümer REPUBLIK oder Land.
HALBVERSTAATLICH ist die einzige LÖSUNG zu der neuen Wirtschaftssituation heute.

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Oberfranzl (5.404 Kommentare)
am 08.05.2014 10:09

Dein Lösungsansatz ist ja nicht schlecht, aber so viele Fehler in einem so kurzen Posting?????

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tradiwaberl (15.557 Kommentare)
am 08.05.2014 10:10

wenn man seine anderen Posts zu gewissen Themen so liest.

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suzieQ (5.403 Kommentare)
am 08.05.2014 10:17

Dem haben wir die Situation zu verdanken.

Wer noch mehr Privatisierungen will wählt die NEOS (Privatisierung von Wasser und Gesundheitsbereich)

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am 08.05.2014 11:35

kannst du uns das bitte näher erläutern?

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Analphabet (15.354 Kommentare)
am 08.05.2014 10:29

Nur eine gute WIRTSCHAFTSPOLITIK ist die Lösung. Bei verstaatlichten oder halbverstaatlichten Betrieben haben immer noch Politdeppen mitzureden. Die Österreicher wählen ja mehrheitlich keine ehrlichen VOLKSVERTRETER.

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Oberfranzl (5.404 Kommentare)
am 08.05.2014 10:40

was eine "gute" Wirtschaftspolitik ist. Aktuell versteht man darunter viel Umsatz und eine hohe Rendite mit möglichst wenig Mitarbeitern. Die Mitarbeiter dürfen im Gegensatz zum Management natürlich nicht zu viel verdienen sonst ist der Betrieb nicht wettbewerbsfähig, der Staat soll möglichst wenig an Steuern kassieren sonst gibt es einen "Standortnachteil",.... Es ist soooo einfach "gute" Wirtschaftspolitik zu machen, wir ALLE freuen uns schon darauf wie HC Strache die Bananenrepublik Ösistan in die wirtschaftliche Autonomie führen wird. Keine Exporte mehr, Produktion nur mehr für Inländer zu angemessenen Löhnen für alle,....

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am 08.05.2014 11:04

Wie Sie aus den Folgen der VAI sehen können.
- Kein Einfluss des Staates auf die Unternehmen
- Geringe Steuern auf Kapital
- Keine überbordende Verwaltung
- Keine Behördenwillkür
- Eine ordentliche indstrielle Infrastruktur
Österreich geht immer mehr und mehr den gegenteiligen Weg.

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analysis (3.405 Kommentare)
am 08.05.2014 11:27

marode Infrastruktur, hauptsächlich Finanz-Zocker u. Firmensitze, welche nur die niedrige Besteuerung nutzen, aber großteils in Übersee fertigen lassen, .......

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am 08.05.2014 11:33

es unsere Propaganda beschreibt.

Die krassen Gegensätze ergeben sich
durch weniger Gleichmacherei.
Unterschiede sind die treibende Kraft
und gar nicht so schlecht.

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Oberfranzl (5.404 Kommentare)
am 08.05.2014 13:00

meine Tante mit 18 nach London ausgewandert und jetzt 80 Jahre, in England kann man von österreichischen Zuständen nur träumen, es sein denn man ist in der Finanzbranche tätig. Das Gesundheitssystem ist unter jeder Kritik, ab einem gewissen Alter muss man sich "unrentable" Operationen selbst bezahlen, die Lebenskosten sind deutlich höher,... Die Industrie in England wird vom Ausland dominiert, von den vielen ehemaligen englischen Automarken hat keine überlebt bzw. ist keine mehr in englischer Hand,... Für rassistische Parteien wie die FPÖ wäre eine Ausländerquote wie in England der Supergau

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am 08.05.2014 13:17

Wir werden uns unser Sozialsystem auch nicht mehr lange leisten können.
Ihr Zitat: Das Gesundheitssystem ist unter jeder Kritik, ab einem gewissen Alter muss man sich "unrentable" Operationen selbst bezahlen, die Lebenskosten sind deutlich höher,... Die Industrie in England wird vom Ausland dominiert, von den vielen ehemaligen englischen Automarken (Industriebetrieben) hat keine überlebt bzw. ist keine mehr in englischer Hand,...
Österreich wird genau so an die Wand gefahren nur merken es die Verantwortlichen noch nicht um gegen zu steuern. Der Staat kann uns nicht helfen, Die Politik kann nur entsprechende Weichen stellen. Dies tut sie aber nicht!!!!

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Oberfranzl (5.404 Kommentare)
am 08.05.2014 15:25

ja, wir werden alle umdenken müssen, aber mit der dummen Politikergeneration, die derzeit weltweit an der Macht ist und die ihre einzige Aufgabe darin sieht Großkonzernen ihre Wünsche zu erfüllen, wird es weiter bergab gehen. Thomas Piketty beschreibt in seinem Buch "Capital in the Twenty-First Century" sehr treffend dass die Rendite auf Privatvermögen deutlich höher ist als das Wirtschaftswachstum, eine der Ursachen warum von der Wirtschaft immer weniger profitieren und die breite Masse verliert. Weltweit unternehmen Politiker so gut wie gar nichts um die Schere zwischen arm und reich zu schließen, im Gegenteil, sie fördern die Gaunereien der Finanzbranche und damit der Superreichen immer mehr

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( Kommentare)
am 08.05.2014 11:05

alles andere nennt man
Fass ohne Boden.

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suzieQ (5.403 Kommentare)
am 08.05.2014 12:37

Bei Wasser und Gesundheit hört es sich auf!
Wer die NEOS wählt ist für private Gesundheitsanbieter.

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FranzausWels (2.700 Kommentare)
am 08.05.2014 12:17

Staat drin ist, wird freunderl und parteibuchwirtschaft betrieben. Dann sitzen Die unfähigsten Politiker in den wichtigen Positionen und fahren den besten betrieb an die wand! War nicht die 1000 er ederer in der Siemens chefetage?

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Gugelbua (31.647 Kommentare)
am 08.05.2014 09:42

traurig traurig traurig

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puschl40 (3.116 Kommentare)
am 08.05.2014 09:21

zahlen die Firmen auch noch fast keine Steuern wenn sie die Betriebe ins Ausland absiedeln!!! traurig

Man "investiert" ja im Ausland und schreibt seine Investitionen dann in Östereich ab!!! traurig

Ja unsere Politik greift den Konzernen bei der Absiedelung auch noch unter die Arme, wie "intelligent"!!! grinsen

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kudlich (3 Kommentare)
am 08.05.2014 09:56

ich glaube, sie haben da etwas komplett falsch verstanden!!! es ist genau umgekehrt und wäre genau in diesem fall schlagend geworden. die gruppenbesteuerung bedeutet, Absetzbarkeit von Verlusten ausländischer Tochtergesellschaften, wenn die Firmenzentrale in Österreich ist. Also der negative Effekt durch den ewig gehegten Wunsch der SPÖ nach Abschaffung dieser trifft nun genau zu, wenn man damit schon argumentierten will.... Es ist halt das Problem wenn man vieles nicht versteht und mit Halbestwarheiten argumentiert!!!

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( Kommentare)
am 08.05.2014 10:09

ist für manche einfach nur ein "rotes" Tuch.
Zur Erklärung bitte nachlesen: Gruppenbesteuerung

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( Kommentare)
am 08.05.2014 11:08

zahlen ohnehin nur Mindest-KöSt.

Aber jeder Betrieb zahlt hier
(zu) viele andere Abgaben,
und DAS ist das Standortproblem.

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alteraloisl (2.655 Kommentare)
am 08.05.2014 09:13

Da werden noch mehr technische Konzerne aus Österreich und Europa abwandern. Das ist den GRÜNEN in 30 Jahren gelungen, die Industrie in Europa zu ruinieren. Jetzt wird es wieder 20 Jahre dauern, bis man eine Trendwende herbeiführen kann. Schade für die Jugendlichen, aber sie haben diese GRÜNEN CHAOTEN auch vielfach gewählt. Die Politik muss sich von den GRÜNEN deutlich abgrenzen und wieder produktive Arbeitsplätze (auch Industriearbeitsplätze) schaffen. Ansonsten bekommen wir ein gesellschaftliches Problem. Bedenken wir nur die Einsprüche durch die Verhinderer beim Westring, Eisenbahnbrücke, Lufthunderter zwischen Ansfelden und Enns. Da lachen ja die Hühner. Und die wahnsinnigen Auflagen bei der Mühlviertler Autobahn. Das grenzt ja schon an Kriminalität. Das Geld fehlt für produktive nachhaltige Arbeitsplätze. Das ist das große Vergehen der Politiker, weil sie von den GRÜNEN Weltverbesserern Angst haben.

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Oberfranzl (5.404 Kommentare)
am 08.05.2014 09:28

Seit wann haben die Grünen bei der Großindustrie etwas zu sagen im Land? Alle,aber auch wirklich alle Geschäfte im Land mit einem Umsatz von mehr 10 Mio gehen durch die Hände der schwarzen Mafia im Land. Die Totengräber der VAI sind unsere in Wahlperioden denkenden Ausverkaufspolitiker, der Staat bekam etwas Geld, den Rest teilen sich die Investoren die dann die Betriebe filetieren und weiterverschachern, globale Finanzwirtschaft eben. Gesellschaftliche Probleme werden wir mit Sicherheit bekommen, das hat aber mit der Großindustrie wenig zu tun, sondern mit der ungerechten Verteilung des Kapitals, wer arm ist bleibt zumeist arm und wer reich ist bleibt reich, "die Wohlstandslüge" dass "jeder" durch Arbeit reich werden kann wird jetzt überall diskutiert und Arbeit für alle gibt es auch nicht. Die Grünen sind wohl die Letzten die man für das Versagen des Kapitalismus verantwortlich machen kann.

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Oberfranzl (5.404 Kommentare)
am 08.05.2014 09:39

amerikanische Verhältnisse, also scheiß auf die Umwelt Hauptsache die Fabriksschlote rauchen? Warum wanderst Du nicht einfach aus Loisl und genießt die "saubere" Luft in den chinesischen Großstädten, oder das durch Fracking mit Methan und Butan verseuchte Grundwasser in Amerika das den Gaspreis so niedrig macht, etc.. Falls es Dir noch immer nicht aufgefallen ist, die Großkonzerne verdienen Milliarden damit dass sie unsere Umwelt ruinieren, die Manager dieser Konzeren Millionengagen wenn sie Löhne drücken und Aktienkurse hochhalten, nur beim Arbeiter und in den Staatskassen kommt nichts an. Wofür brauchen wir diesen unsinnig geplanten Westring, dieser löst kein einziges verkehrstechnisches Problem in Linz weil die Planer schlichtweg zu blöd sind und seit den Fehlplanungen, Stadtautobahn mitten durch die Stadt und den unsinnigen Bindermichltunnel, nichts dazu gelernt haben

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 08.05.2014 09:08

bayer und entholzer üben sich schon in sprüchen, und dabei bleibts aber auch schon......
denn zu melden haben beide nichts.

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( Kommentare)
am 08.05.2014 08:52

...klar ist, dass für ein japanisches Unternehmen die Provinzstadt Linz als Firmenzentrale in Bezug auf die Erreichbarkeit mit internationalen Flugverbindungen natürlich auch nicht grad eine große Verlockung darstellt.
Auf Sicht wird es dadurch für international tätige (oder ans Ausland verkaufte) Unternehmen künftig schwierig sein, Linz als Zentrale oder wichtigen Standort zu erhalten, wenn man nur mit Mühe überhaupt dort hinfliegen kann.
Die Politik hätte natürlich hier schon etwas beizutragen (gehabt).

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 08.05.2014 09:11

oder salzburg oder münchen ist es aber nicht so weit als queer durch london. und vor allem schneller......

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( Kommentare)
am 08.05.2014 08:48

- VAI Zentrale
- Sport Eybl
- Geringere Belastung der Unternehmen.
Die Wirtschaft muss agieren, wenn sie reagiert, ist es bereits zu spät. Der einst gelobte Österreichische Weg besteht nur mehr aus höheren Belastungen und das ist mehr als zu spät. Da ist schon alles vorbei.

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Globus66 (764 Kommentare)
am 08.05.2014 08:25

...willst du ganz nach oben oder bist du dort angekommen, solltest du spätestens dann deine Empathie ablegen - egal ob Politik (da ein bissl weniger weiter oben) oder Wirtschaft! Und der "gemeine" Bürger kann sich die Wut nur wegsaufen, in Süchte ertränken oder...auf die Straße gehen!! - wo bitte ist die Gewerkschaft!!! Auch wenn´s nichts nützen sollte, aber Zeichen braucht die Welt!

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max1 (11.582 Kommentare)
am 08.05.2014 08:06

"Auch die Landespolitik ist alarmiert: Heute um 9 Uhr wird Siemens-Österreich-Chef Wolfgang Hesoun im Linzer Landhaus erwartet. Obwohl die Österreich-Filiale in den Verkauf nicht eingebunden war, wird Hesoun die Vorgangsweise erklären müssen."
Herr Hesoun muss dem Herrn Pühringer gar nichts erklären, Siemens ist eine AG!
Aber ja, es sind ja in 2 Wochen Wahlen, der Heiligkeit Schein ist Scheinheiligkeit, da ist Herr Pühringer Weltmeister, wetten dass er sagt er habe alles versucht!?

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lester (11.357 Kommentare)
am 08.05.2014 09:43

Was sollen Pühringer und Entholzer denn tun? Kopfstand oder Tempelhüpfen wird nicht viel bringen.
Es stimmen ganz einfach die wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht mehr. Die Gewerkschaft oder der Betriebsrat haben schon mehr im Betrieb zu reden als der Chef, eine Steuer erhöhungs Diskussion jagt die andere, Arbeitszeitverkürzung, Streikdrohungen, das vielgelobte österreichische Wirtschaftsklima gibt es nicht mehr.

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( Kommentare)
am 08.05.2014 07:53

wie GUT OBERÖSTERREICH nicht wirtschaftlich wirtschafte(l)t schwaffelt.

Plus 3,1 besser als Burgenland grinsen

Nur dem Volk das Hungert Verzweifelt ist,
auf Reformen für Allgemeinheit Bürger wartet,
wird das EGAL sein!

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( Kommentare)
am 08.05.2014 07:29

Das ist vielen anscheinend nicht bekannt,
auch Mitarbeitern und Betriebsräten.

Bei anhaltenden Verlusten und zu viel Personal besteht Handlungsbedarf, der Steuerzahler gleicht die Verluste nicht aus. Die letzten Jahre ließ man ohne struktureller Anpassungen verstreichen ---> hausgemacht!

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DerDa (1.283 Kommentare)
am 08.05.2014 07:16

Seit dem die VAI an die SIEMENS verkauft wurde...musste man mit diesem Szenario rechnen.
Also. Nicht meckern.

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zappo1410 (18.016 Kommentare)
am 08.05.2014 06:49

die wirtschaft bei den Briten !

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chilipeppers (2.374 Kommentare)
am 08.05.2014 05:46

anstatt politisch zu AGIEREN, wird hintennach dumm dreingschaut und dann REAGIERT !

resumè: betriebspolitisch --> jedoch verständlich...

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