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48 Gemeinden haben keinen Lebensmittel-Nahversorger

Von (ee), 10. Juli 2012, 00:04 Uhr
48 Gemeinden haben keinen Lebensmittel-Nahversorger
Bild: OON

LINZ. Die Anzahl der Gemeinden ohne Nahversorger hat sich seit 2009 von 56 auf 48 verringert – dank neuer Geschäfte über Vereine.

Rund jede zehnte oberösterreichische Gemeinde hat keinen Lebensmittel-Nahversorger. Das ergab eine aktuelle Studie des Instituts market calling im Auftrag der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WK). Die gute Nachricht: „Vereinzelt haben sich in den Gemeinden, die 2009 noch ohne Nahversorger waren, nun welche etabliert. Das zeigt, dass Oberösterreich gut versorgt ist“, fasste WK-Gremialobmann Johannes Jetschgo gestern bei einem Pressegespräch zusammen.

Befragt wurden 3000 Lebensmittelhändler in Oberösterreich – darunter auch Händler mit Teilsortiment und jene, die zwar Lebensmittel verkaufen, aber keine klassischen Lebensmittelhändler sind (zum Beispiel Schulbuffets). „Der Lebensmitteleinzelhandel ist ein Krisengewinner“, sagte Jetschgo. Veränderungen sind vor allem in der Größe der Märkte zu spüren. „Die kleineren werden weniger, jene zwischen 400 und 800 Quadratmetern Verkaufsfläche werden mehr“, sagte er. Auch multifunktionale Geschäfte würden mehr, also eine Kombination aus Lebensmittelgeschäft, Tankstelle, Postannahme, etc.

In größeren Städten würden die kleinen Geschäfte vor allem dann gut überleben, wenn sie sich auf eine Nische spezialisieren. In Gemeinden mit weniger als 1200 Einwohnern sei es hingegen schwer, einen Lebensmittelhandel wirtschaftlich zu führen, fügte Gremialgeschäftsführer Manfred Zöchbauer hinzu. Hier würden aber immer öfter Eigeninitiativen über Vereine zu neuen Nahversorgern führen. Ein Beispiel dafür ist etwa Vorder-stoder, wo über den Verein „Pro Vorderstoder Bergladen“ mit starker Einbindung von Produkte der regionalen Bauern, Pfeiffer und Nah & Frisch die Nahversorgung gesichert wurde.

Förderungen vom Land

Das Land Oberösterreich fördert die kleineren Nahversorger finanziell und mit einer eigenen Marketing- und Imagekampagne („Nah bleiben – da bleiben.“). „Seit dem Start der Kampagne 2008 wurden 930 Projekte von Einzelbetrieben und Kooperationen in der Höhe von 90 Millionen Euro vom Land unterstützt“, sagte Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.

Die WK zählt im Lebensmittelhandel 2000 Mitgliedsbetriebe mit 20.000 Mitarbeitern (davon 1000 Lehrlinge) und drei Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

 

 

Betroffene Gemeinden

 

Braunau: Haigermoos, Jeging, St. Georgen/Fillmannsbach, Treubach, Überackern

Grieskirchen: Heiligenberg, Meggenhofen, Pollham, Pötting, St. Georgen bei Grieskirchen, St. Thomas, Tollet

Kirchdorf: Oberschlierbach, Rosenau am Hengstpaß

Linz-Land: Allhaming

Ried im Innkreis: Andrichsfurt, Mehrnbach, Mörschwang, Mühlheim am Inn

Rohrbach: Afiesl, Atzesberg, Auberg, Hörbich, Nebelberg, Schönegg, St. Oswald bei Haslach, St. Ulrich/Mühlkreis

Schärding: Mayrhof, Vichtenstein

Steyr-Land: Schiedlberg

Urfahr-Umgebung: Haibach im Mühlkreis, Ottenschlag, Sonnberg, St. Gotthard

Vöcklabruck: Berg im Attergau, Desselbrunn, Manning, Oberndorf bei Schwanenstadt, Pühret, Pfaffing, Pilsbach, Pitzenberg, Redleiten, Rüstorf, Rutzenham, Weißenkirchen im Attergau

Wels-Land: Aichkirchen, Neukirchen bei Lambach

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6  Kommentare
6  Kommentare
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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 10.07.2012 20:20

Is ein Nahversorger auch ein Supermarkt, der von der Ortsmitte an die äußerste Peripherie ins grüne gebaut wurde????

Siehe: Walding, Ottensheim,Herzogsdorf

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( Kommentare)
am 10.07.2012 15:00

Wer braucht sie heute noch, diese Nahversorger ? Ja nicht einmal die Lieferanten wollen sie noch haben, macht es doch keinen Reibach, beim "Kleinen" 1 Steigerl Milch, 12 Dosen Hundefutter und sonstigen Kleinkram abzuladen.

Die Pendler tätigen ihre Einkäufe in Ballungsräumen, ganze Familien fahren Samstag vormittags zum Großeinkauf in die Bezirksstädte ....... und beim Krämer holen sie sich vielleicht dann noch 2 dkg Germ und 2 Semmerl.

Das Krämersterben wird weitergehen, es braucht sie keiner mehr, sie haben ausgedient.

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am 10.07.2012 13:06

Da ja jeder Politiker zugestimmt hat dass in jeder Pemperlgemeinde irgend Hofer, Spar oder eine Filiale von REWE sich ansiedeln durfte, war das zu erwarten, dass man den Nahversorger absägt. Dieses politische Strolchenpack schreckt ja nicht einmal davor zurück den eigenen Händler zu unterstützen sondern sie haben (und tun es auch heute noch) sich diesen Riesen angebiedert in ihrem Machtrausch. Sollte heute irgendein Politiker das gegenteil behaupten ist er ein Lügner oder die personifizierte Unfähigkeit - beides reicht zur Amtsenthebung !

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Billy49 (403 Kommentare)
am 10.07.2012 11:27

Sofort mit einer Nachbargemeinde (die hat einen Nahversorger) fusionieren und die Statistik ist wieder in Ordnung!

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am 10.07.2012 06:30

stellen viele händler bestellte lebensmitteln/waren zu !

fazit: somit wird auch jedes landei bestens versorgt...

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 10.07.2012 08:54

Stadtindianer gibt Laut-Hugh...

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