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Windhager-Übernahme: 90 Beschäftigte gekündigt

Von nachrichten.at/apa, 29. Februar 2024, 14:19 Uhr
Windhager BWT
90 Mitarbeiter verlieren bei Windhager ihren Job.  Bild: (Pressefoto Scharinger)

SEEKIRCHEN/MONDSEE/PINSDORF. Die Übernahme des Anfang Jänner 2024 in die Insolvenz geschlitterten Salzburger Heizungsherstellers Windhager durch die Muttergesellschaft des oberösterreichischen Wasseraufbereiters BWT hat nun Auswirkungen für die Beschäftigten.

Einem aktuellen Bericht von ORF Salzburg zufolge haben 90 der 440 Beschäftigten die Kündigung erhalten. Die Gewerkschaft hatte gehofft, dass die Zahl jener, die den Job verlieren, deutlich geringer ausfallen werde.

Die Hiobsbotschaft sei bei einer Betriebsversammlung am Mittwochnachmittag für die 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Windhager gekommen. "Sie haben ab 1. März keinen Job mehr", sagte Daniel Mühlberger von der Produzierenden Gewerkschaft (PRO GE) zum ORF. Sowohl Mühlberger als auch der neue Windhager-Eigentümer waren für eine Stellungnahme bisher nicht erreichbar.

"Für uns ist es ein Schock"

"Für uns ist es ein Schock - mit so einem hohen Abgang haben wir nicht gerechnet", bedauerte Mühlberger. Bis dato sei immer gesagt worden, dass man mit der gesamten Belegschaft weiter machen wolle. Dass es dort und dort Anpassungen geben werde, habe man gewusst, meinte der Gewerkschafter.

Jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei Windhager bleiben können, sollen offenbar neue Arbeitsverträge bekommen, auch mit teils neuen Inhalten: "Wir sind dabei, die Arbeitsverträge im Detail anzuschauen. Wir wissen, dass Teile der Lohnstrukturen wie Prämien anders umgebaut werden, dass der zukünftige Arbeitgeber von der bestehenden, zukünftigen Belegschaft auch mehr Stunden verlangt", sagte Mühlberger.

Übernahme bereits genehmigt

Die Übernahme ist bereits von der Wettbewerbsbehörde genehmigt worden. Der Geschäftsbetrieb der Vertriebs- und Servicegesellschaft "Windhager Zentralheizung GmbH" geht ab 1. März auf die "BHT – Best Heating Technology – GmbH" über, jener der Produktions- und Technikgesellschaft von der "Windhager Zentralheizung Technik GmbH" auf die "HIDU GmbH". Der Markenname Windhager bleibt erhalten.

BHT und HIDU sind 100-prozentige Tochtergesellschaften der BHT Holding GmbH, die wiederum im Eigentum der FIBA Beteiligungs- und Anlage GmbH steht. Letztgenannte ist auch Mehrheitseigentümerin der BWT-Gruppe, welche seit Jahrzehnten im Wasseraufbereitungsgeschäft tätig ist. BWT steht für Best Water Technology. Geschäftsführer der beiden früheren Windhager-Unternehmen wird BWT-Geschäftsführer Andreas Weißenbacher.

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23  Kommentare
23  Kommentare
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linzerleser (3.633 Kommentare)
am 29.02.2024 20:13

Ja wenn die EU massenweise Geld für den Ukraine Krieg weiterhin locker macht und nicht echte Diplomaten für Friedensverhandlungen aussendet und daher die Energiepreise explodieren geht die Wirtschaft den Bach runter oder?
Da können eigentlich die Beriebe nichts dafür oder?

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Orlando2312 (22.301 Kommentare)
am 01.03.2024 07:24

Den Zusammenhang zwischen einer Firmenübernahme und dem Ukraine-Krieg muss man auch erst mal herstellen. Meine Gratulation für so viel ..........

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2020Hallo (4.288 Kommentare)
am 29.02.2024 19:18

Aber fest die Kreisfahrer sponsern, ich weiß auf jeden Fall was ich von WEM kaufe, das darf man ja noch…..

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observer (22.194 Kommentare)
am 29.02.2024 19:09

Die hässliche Fratze des Kapitalismus zeigt sich da wieder einmal. Und die Geschichte wiederholt sich wieder mal. Ein neuer Besitzer und die erste Tat ist das Rausschmeissen von Beschäftigten und das sofort. Eine ekelhafte Vorgehensweise, weil sofort und als erste Tat.

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fai1 (5.998 Kommentare)
am 29.02.2024 20:02

Die BWT ist nicht die Caritas. Jedes Unternehmen muss Gewinne machen - auch um die Mitarbeiter bezahlen zu können. Windhager konnte es offenbar nicht. Das hat mit Kapitalismus genau gar nicht zu tun.
BWT dürfte so erfolgreich gewirtschaftet haben, dass dieses Unternehmen keine Coronahilfen in Anspruch nehmen musste.

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capsaicin (3.834 Kommentare)
am 29.02.2024 17:40

toll, wenn die chance für neues lebt...

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Querschlaeger (106 Kommentare)
am 29.02.2024 17:33

Anstelle jetzt wegen der 90 aufgelösten Dienstverhältnisse herumzujammern...

...sollte man das Gute an der Sache herausheben und betonen:
1.) Mit der Übernahme durch BWT gibt eine Lösung im Land und nicht ein externer Investor zieht noch schnell das Know-how und eventuelle Patente ab um dann hier dicht zu machen!
2.) 3/4 der Belegschaft können trotz Insolvenz weiterbeschäftigt werden.
3.) Der Investor hat genug Geld in der Kasse um eine nachhaltige Zukunft von Windhager zu ermöglichen.

Für die 90Personen tut es mir natürlich leid, aber für diese 90 sollten sich, in der doch wirtschaftlich starken Region, schnell wieder Beschäftigungsverhältnisse ergeben.

Unter dem Strick immer noch ein erfreuliche Entwicklung, vor allem wenn man sich die
Ausgangslage vor/bei Eröffnung der Insolvenz ansieht.

Und Andreas Weißenbacher ist ein erfolgreicher/erfahrener Manager von Unternehmen die auch
etwas herstellen.

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kirchham (2.166 Kommentare)
am 29.02.2024 17:18

Hauptsache war das Windhager noch eine Ausschütung gemacht hat bevor sie Konkurs angemeldet hat.

Ich möchte hier das gar nicht sagen was ich mir von der Familie Windhager denke.

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speedy60 (253 Kommentare)
am 29.02.2024 16:31

Ich habe nicht gewusst, das es im ÖGB eine neue Teilgewerkschaft, die "Produzierende Gewerkschaft", gibt. Was produzieren die?

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westham18 (4.393 Kommentare)
am 29.02.2024 15:30

Der Großteil der Belegschaft wurde übernommen, die andren werden, mit ein wenig Wille, bei andren Firmen in dieser Region unterkommen....Gute Arbeitskräfte werden überall gesucht....💥

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gw20566 (838 Kommentare)
am 29.02.2024 17:42

ihr wort in gottes ohren. ich gebe zu die demographie in dieser region "nicht" zu kennen.

nichtsdestotrotz wurde die übernahme ursprünglich anders verkauft, da fährt die eisenbahn drüber.

ich wünsche den leuten, dass es wirklich so eintritt, wie sie es skizzieren. glück auf

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Orlando2312 (22.301 Kommentare)
am 01.03.2024 07:23

Haben Sie Hoffnung, dass es bei den neuen Arbeitsverträgen nicht zu kräftigen Einschnitten kommen wird?

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krawuzi-kapuzi (993 Kommentare)
am 29.02.2024 15:00

Im erweiterten Umfeld von Seekirchen, v.a. im angrenzenden Bezirk Braunau besteht sehr wohl Nachfrage nach Mitarbeitern! Hoffen wir, dass der Schrecken nur von kurzer Dauer sein wird! Die bisherigen Postings helfen den Leuten auch nicht weiter!

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betterthantherest (33.910 Kommentare)
am 29.02.2024 14:54

Die Rezession von 0,8 % kommt nicht von ungefähr.

Für die Rahmenbedingungen in Österreich verantwortlich ist die Bundesregierung bestehend aus
- ÖVP
- GRÜNE

Die Deindustrialisierung unseres Landes nimmt Fahrt auf.

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linz2050 (6.559 Kommentare)
am 29.02.2024 15:54

Wie sagst du es deinen Führer Kickl immer so schön nach; > machen wir es wie Ungarn! 4,9% ist dort die Wirtschaft geschrumpft mit einer Jahresinflation von 11,7% - 2023! < So schauts aus! #Volkskanzler #Korruption #einblaubrauner

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Fa_wimmer (590 Kommentare)
am 29.02.2024 16:05

Die Deindustrialisierung unseres Landes nimmt Fahrt auf

so wie es das Volk will siehe Wahlergebnisse,

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Fa_wimmer (590 Kommentare)
am 29.02.2024 16:07

https://www.youtube.com/watch?v=FM7CozkWtnM

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Fa_wimmer (590 Kommentare)
am 29.02.2024 14:37

dafür haben sie sich ja 2023 noch "zuhohe" Lohnerhöhungen erpresst.

die so rotzfrechen Arbeitgeber werden den Arbeiter nu mehr Freizeit geben.

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betterthantherest (33.910 Kommentare)
am 29.02.2024 14:41

dass noch im Herbst 2023 Boni in Millionenhöhe ausbezahlt wurde, das haben Sie vergessen zu erwähnen.

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Fa_wimmer (590 Kommentare)
am 29.02.2024 16:03

sie meinen die geplanten. zu der Auszahlung kam es meines Wissens nicht! ersuche um beweis, das es zu der Auszahlung kam.

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glingo (4.964 Kommentare)
am 29.02.2024 17:09

wurde bezahlt !!!
"Beide Betriebe wiesen im Jahresabschluss 2022 sehr gute Zahlen auf. Sowohl Eigenkapitalquote als auch Liquidität zeugten von einem gesunden Unternehmen. Hohe Bilanzgewinne ließen eine positive Zukunft erahnen. Im Mai wurde noch empfohlen keine Gewinne zu entnehmen. Im September 2023 wurde entgegen dieser Empfehlung dennoch eine Ausschüttung in der Höhe von 3 Mio. Euro beschlossen", heißt es.

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Fa_wimmer (590 Kommentare)
am 29.02.2024 19:36

das was angeblich beschlossen wurde hab ich auch gehört. aber soweit ich weis kam es aber nicht mehr dadurch.

und wenn gehe ich davon aus das es der Masseverwalter zurückholen wird, würde.

ich gehe davon aus das der Neubau um einiges mehr gekostet hat vor allem an Anfütterungen

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Orlando2312 (22.301 Kommentare)
am 01.03.2024 07:20

Sie sind ein echter Koxxbrxxxen. Wie kann man sich darüber freuen, dass so viele Menschen ohne Job dastehen?

Bei Ihren Posting kann einem ja regelmässig übel werden.

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