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Werden wir ein Pensionistenland, Herr Holzinger?

Von Dietmar Mascher, 27. November 2023, 19:00 Uhr
Werden wir ein Pensionistenland, Herr Holzinger?
Gerald Holzinger, Landesdirektor der PVA Oberösterreich, beim Podcast "Geld & Leben" im OÖN-Studio Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. OÖN-Podcast: Was Sie über Ihre Pensionen sicher wissen wollten und sollten

"Werde ich überhaupt noch eine Pension bekommen? Und wenn ja, wie viel?" Diese Frage wurde schon immer gestellt. Und ich gehe davon aus, dass die Politik die richtigen Schritte setzt, damit auch künftig die Pensionen in angemessener Höhe ausbezahlt werden", sagt der Landesdirektor der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) in Oberösterreich, Gerald Holzinger, im OÖN-Podcast "Geld & Leben" mit Wirtschaftsressortleiter Dietmar Mascher.

Gerald Holzinger

PVA-Landesdirektor
Was Sie über Ihre Pensionen sicher wissen wollten und sollten erläutert OÖN-Wirtschaftsressortleiter Dietmar Mascher im Gespräch mit dem Landesdirektor der PVA Oberösterreich, Gerald Holzinger.

290.000 Pensionisten

Ob wir ein Land der Pensionisten werden, ließ Holzinger offen. Allerdings zeigt die Statistik, dass die Zahl der Pensionsbezieher stetig zunimmt – in Oberösterreich von 258.000 im Jahr 2017 auf heuer 290.000 Personen. "Die Lebenserwartung steigt, und es kommt bei den Pensionisten Nachwuchs dazu. Wir rechnen im Jahr mit rund zwei Prozent mehr", sagt Holzinger. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Babyboomer-Generation in den Ruhestand geht.

Männer gehen im Durchschnitt mit 61,5 Jahren in Pension, Frauen mit 59,9. Frauen gehen also derzeit in Pension, wenn sie ihr gesetzliches Antrittsalter von 60 Jahren erreicht haben. Auch deshalb, weil vorher kaum eine vorzeitige Alterspension infrage kommt. Bis Mitte 2033 steigt nun aber auch das gesetzliche Antrittsalter für Frauen.

Das sollte sich auf die Pensionshöhe für Frauen auswirken, sagt Holzinger. Denn jedes Jahr Beschäftigung, zumal in Vollzeit, erhöht den Pensionsanspruch. Pro Kind werden vier Jahre Kindererziehungszeit angerechnet und mit einem fiktiven Einkommen von 2090 Euro brutto hinterlegt.

Was Teilzeit kostet

Wer danach weiter Teilzeit arbeitet und weniger verdient, verliert beim Pensionsanspruch deutlich. Holzinger nennt das Beispiel einer Person, die 2500 Euro im Monat verdient. In diesem Jahr erwirbt die Person einen Pensionsanspruch von 44,50 Euro (pro Monat). Wer nur die Hälfte arbeite und die Hälfte verdiene, erwerbe auch nur den halben Anspruch. Über mehrere Jahre gerechnet, könne so eine Pensionsdifferenz von mehreren hundert Euro entstehen, sagt Holzinger,

Derzeit beziehen männliche ASVG-Pensionisten im Durchschnitt eine Pension von 2785 brutto im Monat, weibliche nur 1735 Euro. Die Höchstpension liegt bei 3850 Euro.

Holzinger hat in der PVA als Lehrling begonnen und dort alle Abteilungen durchlaufen. In Oberösterreich sind dort 400 Leute beschäftigt. Was Holzinger über die freiwillige Höherversicherung, den Nachkauf und den Preis von Studienzeiten sagt, wer die Pensionserhöhungen festlegt und welchem Mechanismus dies folgt, darum geht es ebenfalls in diesem Podcast.

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Autor
Dietmar Mascher
Stellvertretender Chefredakteur, Leiter Wirtschaftsredaktion
Dietmar Mascher

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4  Kommentare
4  Kommentare
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ECHOLOT (8.762 Kommentare)
am 27.11.2023 19:13

Naja wenn man alles dafür( wohnungsmäßig finanziell und bei gesellschaftlicher Anerkennung)tut den Österreichern die Lust an familiengründung zu nehmen u das lieber bei Migranten auslagern braucht man sich nicht zu wundern!

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il-capone (10.278 Kommentare)
am 27.11.2023 19:24

Und ausserdem gehören unsere Frauen sowieso hinter den Herd und Bildung brauchens erst recht nicht.
Für sowas sind die Pfaffen zuständig und überhaupt, was der Bauer ned kennt soi er a ned fressn.
Und singa nur aus Landbauers Liadabüachl 🤪

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AlfredMerkur (727 Kommentare)
am 28.11.2023 06:39

Echolot

Man könnte ja das Karnickelkreuz wieder einführen

Das waren noch Zeiten

Sarkasmus

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Klettermaxe (10.174 Kommentare)
am 27.11.2023 19:06

Werden wir.....?

Sind wir längst!

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