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voestalpine: Altschrott für Autostahl

Von Ulrike Rubasch, 14. Mai 2024, 17:29 Uhr
"Linz soll Zentrum   für grünen  Stahl werden"
In Elektrolichtbogenöfen sollen künftig auch Altschrotte zu Stahl für die Autoindustrie verschmolzen werden. Bild: Primetals

LINZ. voestalpine kooperiert mit Mercedes Benz und TSR

Autohersteller müssen ihre CO2-Bilanzen verbessern und fragen deshalb auch mehr "grünen" Stahl nach. Die voestalpine setzt in einem Pilotprojekt mit Mercedes Benz und dem deutschen Recycling-Unternehmen TSR nun Altschrott in der Stahlproduktion ein.

"Der steigende Bedarf an Schrott kann mit Neuschrott jedoch nicht zur Gänze abgedeckt werden", sagt Hubert Zajicek, Leiter der Steel Division des Stahlkonzerns. Aktuell liegt der Anteil an Neu- und Altschrott in der Stahlproduktion bei rund 25 Prozent. In Zukunft muss daher vermehrt auf Altschrotte zurückgegriffen werden, die im Vergleich zum meist sehr sortenreinen Neuschrott aufwendig aufbereitet und sortiert werden müssen, um für die Produktion hochwertiger Stahlsorten wiederverwendet werden zu können.

"Die größten Herausforderungen bei der Verwendung von Altschrott in der Stahlproduktion sind die nicht erwünschten Verunreinigungen", so Zajicek.

Beim gemeinsamen Projekt werde Altschrott so aufbereitet, dass daraus wieder Stahl mit höchster Güte, etwa als Seitenwand in der Mercedes-A-Klasse, entstehen könne. An der praktischen Umsetzbarkeit "wird gearbeitet".

Diese Kooperation "zeigt uns einerseits neue Möglichkeiten in der Kreislaufwirtschaft auf und ist andererseits ein weiterer wichtiger Mosaikstein auf dem Weg zur grünen Stahlproduktion", wird Konzernchef Herbert Eibensteiner in einer Aussendung zitiert.

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Autorin
Ulrike Rubasch
Redakteurin Wirtschaft
Ulrike Rubasch

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7  Kommentare
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rudolf.riegler.sen (316 Kommentare)
am 15.05.2024 09:26

das ist aber nichts Neues. Sowohl bei der Stahlherstellung mittels LD- Verfahren als auch in einem Lichtbogenofen ist Stahlschrott ein unbedingt notwendiger Bestandteil. Von Vorteil ist es allerdings, wenn man den Schrott direkt vom Stahlverbraucher (zB. Automobilfertigung) bezieht, da die Zusammensetzung - Legierung des Schrottes bekannt ist und damit die gewünschten Stahlqualitäten einfacher und damit auch kostengünstiger herstellbar sind.

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Kukilein (339 Kommentare)
am 15.05.2024 11:30

Ja sie haben naturlich Recht. Elektrolichtbogenöfen sind auch nichts Neues und sind in Europa schon Jahrzehnte in Betrieb. Es spricht ja nichts dagegen, wenn man in Linz nun auch vermehrt Stahl recyceln will. Ob das aber ein gutes Zeichen für den Standort ist, wenn es in diese Richtung geht ist aber fraglich? Ein Profilbericht behauptet, dss wir 2023 den höchsten Strompreis weltweit hatten? Es stellt sich daher auch die Frage wie sich ein derartiger zusätzlicher Abnehmer auf unseren Strompreis auswirkt? Auch wenn es Gaskraftwerke in Linz gibt: eine enorme zusätzliche Stromnachfrage entsteht. Was passiert mit dem ohnehin schon irre hohen Strompreis in Österreich???

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Kukilein (339 Kommentare)
am 14.05.2024 18:50

Die geplanten 220 KV Freileitungen des Projektes Stromversorgung Zentralraum Oberösterreich laufen gleich 3x durch das Europaschutzgebiet der Traun- Donau- Auen. Das Umspannwerk Hütte Süd im Industriegebiet ist ein Knoten dieses Projekts. Darf die Voestalpine dann für diese Elektrolichtbogenöfen Energie über diese Leitungen beziehen ohne gegen die Lieferkettenverordnung zu verstoßen? Wie schaut es mit EU Förderungen für diese Elektrolichtbögen in so einem Fall aus? Macht sich die deutsche Stahlindustrie hier eventuell doch viele Gedanken? Wenn ja, wie werden die in Brüssel lobbieren, wenn die eine riesen Aufwand treiben? Wie sehen dann die EU Normen der Zukunft aus? Warum legt man nicht einfach ein paar Systeme 220KV oder gleich 380KV als Erdkabel an das linksseitige Donauufer (z.B. von Abwinden Asten zum UW Hütte Süd)? Dort ist kein Natura 2000 Gebiet, oder?

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rudolf.riegler.sen (316 Kommentare)
am 15.05.2024 09:27

was sind Ihre Alternativen - was schlagen Sie vor?

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Kukilein (339 Kommentare)
am 15.05.2024 10:07

Erdkabel am linken Donauufer unter dem Radweg und neben dem Radweg: hier ist kein Natura 2000 Gebiet, auf hunderten Meter wohnt dort keiner. Ich würde gleich 380KV Systeme einpflügen, das Thema ist in wenigen Wochen durch, der Grundeigentümer scheint nicht abgeneigt zu sein. 380KV hat weniger Verluste als 220KV, man hätte eine sicherheitsrelevante Härtung (ein aktueller Blick nach Osten spricht Bände), vom den wochenlangen riesigen Waldbränden in der Steiermark möchte ich gar nicht reden. Auch von der volkswirtschaftlich katastrophalen Entwertung der Trassenraume im ohnehin von der Politik vernachlässigten Bereich Linz Süd und Linz Land muss ich denke ich nicht referieren. Auch Kabel auf der geplanten Trasse der Ostumfahrung wären gut möglich: einfach mitverlegen, denn dort ist auch kein Europaschutzgebiet (Slogan für die Quatscher:" Ökologisierung der Ostumfahrung" oder einfach machen ohne viel reden). Der Autobahnanschluss wird dort kommen nur halt als Tunnel (Siehe Ebelsdorf).

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fabian11 (10 Kommentare)
am 14.05.2024 17:33

naja da werdens dann nach 5 Jahren schon durgerostet sein

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RudolfN (133 Kommentare)
am 14.05.2024 20:36

ups - lieber Fabian - bist du ein Energie AG Troll?
In Frankreich liegen Erdkabel seit über 80 Jahren in der Erde (übrigens mit Borealis-Ummantelung).
In Linz sind unzählige 110 kV Leitungen unter der Erde - seit den 70ern d.v.Jhd.

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