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Metaller-KV: Einigung oder Eskalation am Donnerstag?

Von nachrichten.at/apa, 30. November 2023, 09:00 Uhr
Metaller: Lange sechste Runde
Gewerkschaftsverhandler Reinhold Binder und Karl Dürtscher Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

WIEN. Am 25. September ist die Metalltechnische Industrie in die Kollektivvertragsverhandlungen 2024 gestartet, acht Verhandlungsrunden und mehrere Streiktage später sind die Sozialpartner aber noch weit voneinander entfernt.

Selbst die in der Vergangenheit üblichen nächtelangen Gesprächsrunden wurden heuer bisher ausgelassen. Nachdem es auch im Handel nach vier KV-Runden keine Einigung gibt, haben die Gewerkschaften ihren Ton deutlich verschärft. Die Handelsangestellten würden wie "nasse Fetzen" behandelt, polterte am Mittwoch ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian.

Während in der Metallindustrie bereits seit einer Woche einzelne Betriebe tageweise bestreikt werden, hat nun auch der Handel zu stundenweisen Warnstreiks aufgerufen. Sozialpartnerschaftlicher Frieden herrscht hingegen bei den Sozialberufen, hier kam es zu Wochenbeginn zu einer Einigung auf einen Lohn- und Gehaltszuwachs von 9,2 Prozent.

Für Wifo-Chef Gabriel Felbermayr gibt es für die heuer "besonders schwierigen" Lohnverhandlungen in der Metallbranche keine Lehrbuch-Lösung. "Diese Verhandlungen sind Verteilungskämpfe, da gibt es nicht die Empfehlung der Wirtschaftswissenschaften", sagte Felbermayr am Donnerstag im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien. Erneut sprach sich der Wifo-Direktor für eine Adaptierung der in Österreich verwendeten Benya-Lohnformel aus.

Felbermayrs Empfehlung

Bei der Benya-Formel - benannt nach dem langjährigen ÖGB-Präsidenten (1963-1987) - ist die Inflationsrate der vergangenen zwölf Monate plus das durchschnittliche Produktivitätswachstum der Ausgangspunkt für die Kollektivvertragsverhandlungen. Felbermayr empfiehlt die Inflationsrate der vergangenen drei Monate für die KV-Verhandlungen heranzuziehen. Durch die Verwendung der rollierenden 12-Monate-Inflationsrate würden die Gehälter und Löhne erst mit Zeitverzögerung an die aktuelle Teuerung angepasst und der Staat sei unter Zugzwang mit Anti-Teuerungsmaßnahmen auszuhelfen, sagte der Wifo-Chef. Für eine adaptierte Benya-Formel brauche es aber einen Übergangsmechanismus. Der einjährige KV-Abschluss sollte laut dem Ökonomen beibehalten werden und nicht auf zwei oder drei Jahr ausgedehnt werden.

Eine Empfehlung hat der Wifo-Direktor dennoch für die Metaller-Arbeitgeberverhandler und die Gewerkschaft. Wenn man heuer beim Abschluss "ein bisschen unter der rollierenden Inflation" von 9,6 Prozent bleibe, dann könne man dies 2024 "verpflichtend draufschlagen". Auch einen Teil der Lohnerhöhung in Arbeitszeitverkürzung oder mehr Urlaub umzuwandeln sei wohl Thema am Verhandlungstisch. "Das Wifo sagt aber nicht, akzeptiert Reallohnverluste."

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61  Kommentare
61  Kommentare
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delano (62 Kommentare)
am 30.11.2023 18:58

Die Metaller sind jedenfalls nicht diese Personengruppe, die "sich das Leben nicht mehr leisten können". Davon sind schon ganz andere Menschen betroffen in Österreich. Deshalb muss es für die Besserverdiener unter ihnen einen Lohnabschluss UNTER der Inflationsrate (9,6%) geben. Für die Geringerverdiener einen Abschluss darüber.
Abgesehen ist dies ohnehin im Sinne der Gewerkschaft, die ja ansonsten auch immer für "Besserverdiener" eine höhere Abgabenlast und eine Umverteilung fordert. Bei den gutverdienenden Metallern können sie jedenfalls schon mal anfangen.

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Wolf73 (268 Kommentare)
am 30.11.2023 16:30

Ich würde mir sehr wünschen, das sie sich heute einigen und so in etwa wie die anderen Branchen abschließen. Am besten noch sozial fair wo die Kleinverdiener ein wenig über der rollenden Inflation bekommen und die Großverdiener ein wenig darunter. Die Einmalzahlungen sollen die AG getrost in ihrem Börserl lassen.

Mit ein wenig Solidarität und Wertschätzung für ihre Mitarbeiter sollten das die AG ermöglichen können.

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2good4U (17.181 Kommentare)
am 30.11.2023 15:11

Wenn die Auftragslage so schlecht ist könnten die Arbeitgeber ja auch Zeit anstatt Geld für das kommende Jahr anbieten.

Also z.B. ein Gehaltsplus von 9%, wenn dafür ausreichend Leute sich für ein Jahr mit z.B. 80% Anstellung zufrieden geben.

Ich bin sicher der eine oder andere hätte nichts dagegen.

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Mauy (275 Kommentare)
am 30.11.2023 18:46

Die Auftragsbücher sind voll, zum Abarbeiten fehlt Ihnen jedoch das Personal....
Soviel zu ihrem Vorschlag!

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delano (62 Kommentare)
am 30.11.2023 18:52

In welche Auftragsbücher haben Sie geschaut? Wenn dem so wäre, gäbe es keine Rezession, sondern die Wirtschaft würde florieren.

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Allokation (92 Kommentare)
am 30.11.2023 14:58

In diesem Fall der extrem hohen Inflation würde sich ein Fixbetrag von 200-250€und eine Erhöhung von 3-4% perfekt anbieten. Geringere Einkommen würden mit +13-14% klar über Inflation abschließen und höhere Einkommen wären mit +7-8% noch immer gut bedient. Das Gesamte Erhöhungsvolumen würde sich auch besser Steuern lassen.

Ich würd mir da klar ein bisschen mehr pragmatismus auf beide Seiten wünschen. Aber Sachpolitik steht leider schon lange nicht mehr hoch im Kurs….

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2good4U (17.181 Kommentare)
am 30.11.2023 15:12

Das würde nur Sinn machen wenn absehbar wäre dass die Preise wieder fallen werden.
Ein Sinken der Inflation bedeutet aber leider keine sinkenden Preise.

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groma (1.005 Kommentare)
am 30.11.2023 15:18

@2good

Warum müssten da die Preise wieder fallen?
Allokation schreibt ja von einem FIXBETRAG, nicht einer Einmalzahlung.

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2good4U (17.181 Kommentare)
am 30.11.2023 17:19

Dann habe ich das wohl falsch verstanden.

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sandeross (176 Kommentare)
am 30.11.2023 16:08

Warum sollte das Sinn machen?
Warum sollten gut ausgebildete Leute, die eh bei allen Förderungen durchfallen die Zeche zahlen?
Wird deren Kredit oder die Lebenserhaltungskosten weniger?

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 30.11.2023 14:13

Natürlich kann ein seriöser Abschluss nicht unter den 9,6 % rollierende INflation stattfinden.

Ohne irgendwelcher Taschenspielertricks wie Einmalzahlungen und Co.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.653 Kommentare)
am 30.11.2023 13:18

Und wie werden die anderen 9 Monate Inflation abgegolten?

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 30.11.2023 14:14

Felbermayers Vorschlag ist in der Sache eine gewaltige REALLOHNKÜRZUNG für alle Arbeitnehmer. Und das für das gesamte Restarbeitsleben jedes Arbeitnehmers.

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wasisdenndas (969 Kommentare)
am 30.11.2023 15:00

Betrifft nicht nur das arbeitsleben sondern auch bei der pension fehlts dann genau so.

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 30.11.2023 17:37

richtig - auch bei der Pension fehlt das.

Deshalb hat ja der Herr Finanzminister Brunner (ÖVP) so viel Werbung für die steuerfreie Einmalzahlung gemacht ....

Dies türkis-schwarze ÖVP ist einfach nur noch zum k... .

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nangpu (1.626 Kommentare)
am 30.11.2023 12:22

7% + Einmalzahlung - das genügt für diese Branche.

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sandeross (176 Kommentare)
am 30.11.2023 12:26

Aaahh..es geht noch nichts über eine wohlargumentierte Begründung..
Hast das in der ÖVP Akademie gelernt?

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watergate2000 (1.462 Kommentare)
am 30.11.2023 12:32

Warum genau?

Ich bin für +20% und Einmalzahlung 5000.

Der Selbe Schwachsinn, nur in die andere Richtung!

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nangpu (1.626 Kommentare)
am 30.11.2023 12:39

Mittagspause vorbei (für die Kampfposter)?
Sehen Sie sich den Durchschnittsverdienst in der Branche an.
Da reichen 7% locker.

Aber die Gewerkschaft bekommt ja auch den Hals nicht voll (samt Daseinsberechtigung).

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watergate2000 (1.462 Kommentare)
am 30.11.2023 12:49

Warum bitte? Weil der Durchschnittsverdienst hoch ist? Was ist den das bitte für eine blödsinnige Begründung!

Jedem steht/stand frei in die Metall-Branche zu gehen / zu wechseln. Aber weil mein Gehalt vielleicht überdurchschnittlich ist, ist es gerechtfertigt, dass sich der Arbeitgeber auf meine Kosten bereichert?

Ach wenn du die Leibeigenschaft nicht abgeschafft wurde, einigen wenigen ginge es noch besser!

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nangpu (1.626 Kommentare)
am 30.11.2023 12:52

mimimimi...

Das Gejammere kann man nicht mehr lesen.
Ich, ich, ich.....

Eure Suderei möchte ich dann nicht lesen, wenn über kurz oder lang Betriebe weg sind.

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Natscho (3.641 Kommentare)
am 30.11.2023 13:03

Du suderst und neidest hier herum.

Den Betrieben geht es gut genug, die Benya-Formel ist hier sogar sehr Industriefreundlich.

"Wenn man die gesamtwirtschaftliche Produktivität nimmt, sieht man schön, dass die Lohnentwicklung bis Beginn der Teuerungskrise grosso modo der Benya-Formel folgt, nur in den letzten Jahren aufgrund des raschen Inflationsanstiegs nicht mehr", sagt Bittschi im Gespräch mit der APA. "Würde man industriespezifische Produktivität nehmen, hätte der hypothetische Lohnzuwachs seit 2013 rund 20 Prozentpunkte höher sein müssen.

Bittschi erinnerte, dass die Gewerkschaft die Benya-Formel in ihren Grundsatzprogrammen hat. Er halte es für "riskant, wenn gerade die Industrie sagt, wir wollen diese nicht mehr anwenden. Auch die Gewerkschaft könnte sagen, 'ok, wir fordern jetzt die Anwendung der industriespezifischen Produktivität zusätzlich zur Inflation'. Die Gewerkschaften schränken sich da eigentlich in ihrer Lohnforderung ein."

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watergate2000 (1.462 Kommentare)
am 30.11.2023 13:03

Ich verstehe nicht, warum ihr euch immer um uns sorgt? Bitte Geht nach China, die sperren euch zwar ein wenns ist aber bitte. Oder machs wie die VOEST geh in die USA! Das war ja auch der Erfolg schlechthin

Ich kanns auch nicht mehr hören, diese leeren Drohungen. Bitte macht es. Euch sind die Arbeitnehmer so auch wurscht, also bitte MACHT es und droht nicht immer nur!

Oder gibts es doch handfest Gründe in Österreich/Europa zu bleiben. Also ganz ruhig bleiben!

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nangpu (1.626 Kommentare)
am 30.11.2023 13:21

Mimimimi....

Geht's der Gewerkschaft gut, dann geht's der Gewerkschaft gut.
Den Scherbenhaufen räumt aber dann ihr auf.

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Natscho (3.641 Kommentare)
am 30.11.2023 13:23

Ich bin beeindruckt von deinen Argumentationsstil und überzeugenden Argumenten.

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kulesfak (2.702 Kommentare)
am 30.11.2023 14:32

Das "mimimi" passt doch eh ausgezeichnet zu dieser kleinen Heulsuse.

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sandeross (176 Kommentare)
am 30.11.2023 13:34

@NANGPU
Lol..Argumentation ala ÖVP:
Es ist so weil wir glauben dass es so ist.
Bitte keine Nachfragen (und wir haben alle nichts strafrechtlich relevantes gemacht).

Hast auch einen Zweitjob, jenseits von dem als Kampfposter für die ÖVP?
Irgendwo a warmes Platzerl als Beamter?

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watergate2000 (1.462 Kommentare)
am 30.11.2023 15:53

Wer hier mimimi...

Ich jammere nicht. Ich fordere lediglich meinen gerechten Anteil. Argumentiere dir das auch. Du bringst 0 Argumente. Du bist hier der der jammert und nicht ernsthaftes dazu beträgst.

Bezüglich Scherbenhaufen. Bin mir sicher, dass Signa, sowie viele andere davor auch Steuerschulden hat. Wer zahlts? Natürlich! Sicher kein Benko, wir Arbeiter und Angestellten der Mittelklasse müssen es wieder bezahlen. Also komm mir nicht mit Scherbenhaufen.

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 30.11.2023 14:18

Nangpu

ist ja kein Problem - dann holen Sie sich zukünftig bitte

- Milliarden an Coronaförderungen
- den Energiezuschuß
- das Kurzarbeitergeld
...
...
...

am Weltmarkt!

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2good4U (17.181 Kommentare)
am 30.11.2023 15:15

Und der Durchschnittsverdienst in der Branche ist so hoch weil:

A: Das Leben so ungerecht ist.

B: Weil in dieser Branche oft Schicht gearbeitet wird, mit gefährlichen Maschinen, im Freien bei Minusgraden, etc.

Nur ein Narr sieht sich nur das Endergebnis an ohne zu hinterfragen was jemand dafür tun musste.

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nangpu (1.626 Kommentare)
am 30.11.2023 18:25

Und das ist in anderen Branchen nicht so?
Schichtbetrieb, arbeiten mit Maschinen, arbeiten im Freien?

Bei den Scheuklappen bei euch wundert mich nichts mehr.

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 30.11.2023 12:54

Purer Neid

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Wolf73 (268 Kommentare)
am 30.11.2023 15:49

Wimmer bist du das? Neuer Nick?

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Hoxworth_OOE (80 Kommentare)
am 30.11.2023 10:56

OÖN heute: „Möbelriese IKEA verfünffacht Gewinn auf 1,5 Milliarden“

Die Beschäftigten beim IKEA sind doch Handelangestellte, oder? Und die sollen sich mit einem Almosen abspeisen lassen, während bei den Beamten ohne Diskussion 9,2% gegeben wird?
Kommt aus meiner Sicht nicht in Frage. Es wird Zeit, dass es hart auf hart geht. Die AN in der PW lassen sich schon zu lange frotzeln.

Am besten wäre ein Generalstreik der PW. Die Beamten und Funktionäre können sich dann gegenseitig servicieren.

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BamBam1987 (4.104 Kommentare)
am 30.11.2023 12:59

...warum erwähnt hier jeder immer nur die Beamten? Sozialbereich + 9,2 %, Bäcker + 9,7 %,... Haben schon mehr in dieser Höhe abgeschlossen, das ist kein Beamten-Spezifikum

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hasta (2.815 Kommentare)
am 30.11.2023 10:50

Die Lohnverhandlungen der "Metaller" könnten durch eine Senkung der Lohnnebenkosten für den AG und Lohnabgaben für den AN von staatlicher Seite positiv beeinflusst werden.
Schlussendlich ist die dzt. Bundesregierung für die hohe Inflation in Österreich hauptverantwortlich.

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Natscho (3.641 Kommentare)
am 30.11.2023 11:06

Die Lohnnebenkosten finanzieren unter anderem:

Krankenversicherung
Unfallversicherung
Pensionsversicherung
Arbeitslosenversicherung
Familienbeihilfe
Kommunalsteuer

In welchen Bereichen bist du bereit, Leistungskürzungen hinzunehmen?

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kulesfak (2.702 Kommentare)
am 30.11.2023 11:49

Wahrscheinlich in dem Bereich, der ihn nicht betrifft.

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wasisdenndas (969 Kommentare)
am 30.11.2023 10:34

Knill hats von anfang an vergeigt, das ist völlig klar. Mit seiner ausstrahlung an präpotenz und überheblichkeit und einem erstangebot das an lächerlichkeit, das zeigen alle zwischenzeitlichen abschlüsse die über 9% hinausgehen sehr deutlich, nicht zu überbieten ist . Der mann provoziert und mit seiner steuerfreien einmalzahlung, verteilt auf 12 monate, die angepriesene steuerfreiheit für 2024 wurde übrigens erst im nachhinein vom rasch zu hilfe eilenden finanzminister brunner möglich gemacht, zeigt wie ahnungslos knill agiert. Die metallindustrie die mehr als jede andere branche freiwillig überzahlt und in wirklichkeit daran zerbricht. Ist erhöhungen stets auch von überzahlungen das ist selbstgemacht und wirklich sauteuer und verrückt, aber hier kein ansatz von einem chefverhandler. Aber ein bisschen leiser ist er schon geworden, da dürfts schon druck geben von arbeitgeberseite eine lösung zu finden.

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 30.11.2023 10:37

Unsachlich ist meistens alles andere als unparteiisch.
Reines Gejammere, schuld sind natürlich die anderen.

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Natscho (3.641 Kommentare)
am 30.11.2023 10:08

Und weiterhin ist von der angeblichen "Partei des kleinen Mannes" kein Mucks zu hören. Keine Solidarität, kein Signal für die gerechte Entlohnung der Arbeitnehmer und Angestellten in diesem Land, die den Wohlstand im Land erarbeiten.

Zum Adoptionsrecht für Homosexuelle (das akutell nicht einmal zur Debatte steht) haben sie Monatelang auf Facebook Werbung und Hetze verbreitet, aber bei einem wirklich wichtigen Thema bekommt der sonst so laute Kickl den Mund nicht auf.

Man sieht es bei der Gesundheitskassa-Reform, wo ÖVP und FPÖ die Arbeitnehmer in ihrem Einfluss beschnitten haben, man sieht es in Oberösterreich, wo Schwarz-Blau fest an der Seite der Industrie steht:

ÖVP und FPÖ sind Arbeitnehmerfeindliche Parteien.

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tradiwaberl (15.563 Kommentare)
am 30.11.2023 10:17

Vollkommen richtig.
Gestern war ja Industrie-Advent in OÖ, wo sich die Industriellen selbst gefeiert und die bösen Arbeiter und Gewerkschaften verdammt haben.
Die blauen und schwarzn LR waren da natürlich vollkommen d'accord

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 30.11.2023 10:38

Parteien haben sich bei den Lohnverhandlungen herauszuhalten.

Das gilt auch für die SPÖ, welche mit AK und ÖGB und deren Schreiberlingen in den Foren parteipolitisches Kleingeld wechseln wollen. Am Ende ist es nur unsachliche Hetze.

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Natscho (3.641 Kommentare)
am 30.11.2023 11:01

Find ich witizig, wenn der WKO-Schreiberling mit mehreren Accounts hier im Forum das anderen Vorwirft. Ist das Projektion?

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sandeross (176 Kommentare)
am 30.11.2023 12:13

Haha..hab jetzt herzlich auflachen müssen.
Warum sprichst du nicht die WKO an, die quasi eine Zweigstelle der ÖVP ist?
Hm? Warum wohl?

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MartinH (1.084 Kommentare)
am 30.11.2023 10:00

Das Wesen einer Verhandlung ist Bewegung. Es wird von beiden Seiten Kompromisse brauchen - dann ist eine Einigung möglich.

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tradiwaberl (15.563 Kommentare)
am 30.11.2023 10:15

Es gab schon Angebote der Gewerkschaft, die nicht mal mehr für alle die Abgeltung der Inflation bedeutet hätte (Prozent + Fixbetrag).
Aber nicht mal das war gut genug.
Was soll man da noch für Kompromisse erwarten ??
Ein massiver Reallohnverlust ist kein Kompromiss !!

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MartinH (1.084 Kommentare)
am 30.11.2023 10:27

Anscheinend sitzen Sie am Verhandlungstisch. Ich kann nur das bewerten was man liest. Bis jetzt keine Einigung. Deshalb habe ich auch geschrieben BEIDE Seiten müssen sich bewegen. Übersetzt heißt das Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerseite.

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tradiwaberl (15.563 Kommentare)
am 30.11.2023 11:08

Dann lesen sie:

https://www.derstandard.at/story/3000000197570/metallerchef-binder-es-tut-weh-wenn-die-bude-steht

Das Angebot war 6% + 180€ fix

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watergate2000 (1.462 Kommentare)
am 30.11.2023 11:22

Dann hätte die AN Vertreter aber mit ähnlichen lächerlichen Forderungen kommen müssen wie die Arbeitgeber es getan haben. Dann wären das +20% gewesen.

Sogar die AG haben nach Veröffentlichung gesagt, dass sie überrascht sind über die moderate Forderung der AN.

Komm lass das also. Der Knill ist einfach ein überheblicher Mensch, der nicht mehr weiß, wer ihm zu seinem Vermögen verholfen hat. Ich hoffe, dass er dafür so richtig tief fällt. Wäre ich in einem seiner Betriebe, ich würde schleunigst schauen, mir einen neuen AG zu suchen, und das werden viele wirklich tun. Ein derartig abgehobener Mensch ist mir schon lange nicht mehr untergekommen!

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