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ÖGB-Chef Katzian: "Handelsangestellte werden wie ein nasser Fetzen behandelt"

Von nachrichten.at/apa, 29. November 2023, 09:15 Uhr
ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. Bild: HANS PUNZ (APA)

WIEN. Nachdem es gestern auch in der vierten Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag 2024 der 430.000 Handelsangestellten keine Einigung gab, fand heute ÖGB-Chef Wolfgang Katzian deutlich Worte.

In der Coronakrise seien die Beschäftigten noch als systemrelevant beklatscht worden. "Und jetzt behandelt man sie wie einen nassen Fetzen und gibt ihnen in Wirklichkeit nicht einmal ansatzweise die rollierende Inflation. Wie soll sich das denn ausgehen", so der Gewerkschaftspräsident.

Die durch die Bundesregierung mitverursachte hohe Inflation müsse nun durch entsprechende Lohnabschlüsse ausgeglichen werden, "sonst sinkt die Kaufkraft dramatisch", betonte Katzian am Mittwoch im "Ö1-Morgenjournal". Er verwies auf die "sehr guten" Abschlüsse zuletzt in der Brauindustrie, bei den Bäckern und der Sozialwirtschaft, wo die zurückliegende Jahresinflation ausgeglichen wurde. Dass dies bei den Metallern und im Handel nicht gehen solle, sei unverständlich. "Dass die angefressen sind und in den Konflikt gehen ist vollkommen klar", erklärte Katzian.

"Wer sich mit Einzelnen anlegt, legt sich mit uns allen an"

Die Haltung der Arbeitgeber in Handel und Metallindustrie sei eine Belastung für die Sozialpartnerschaft. Betriebsräte und Gewerkschafter würden teilweise unter Druck gesetzt und bedroht. Hier habe er eine klare Botschaft: "Ein Betriebsrat ist keine Einzelperson, er ist Teil einer Bewegung. Wer sich mit Einzelnen anlegt, legt sich mit uns allen an", gab sich der oberste Gewerkschafter des Landes kämpferisch. "Unser Job ist es auf die Menschen zu schauen", meinte Katzian und stellte klar: "Wenn jetzt die Inflation zurück geht wird nichts billiger."

Für den Handel haben die Gewerkschaften Warnstreiks angekündigt, in der Metallindustrie wurde bereits tageweise gestreikt. Der Fachverband der Metalltechnischen Industrie mit seinen rund 135.000 Beschäftigten verhandelt morgen in der achten Runde den Kollektivvertrag 2024 (gültig ab November 2023). In die KV-Verhandlungen starten heute die Fahrradbotinnen und Fahrradboten. Die Gewerkschaft vida fordert neben rahmenrechtlichen Verbesserungen im KV eine Erhöhung der Mindestlöhne auf 2.000 Euro brutto im Monat.

Video: Keine Einigung: Warnstreiks im Handel

Heute enden die Metaller-Streiks

Zuletzt abgeschlossen haben die Brauer (plus 8,1 Prozent und eine Einmalzahlung von 36 Euro) und die Bäckereien (plus 9,7 Prozent) sowie die Sozialberufe (plus 9,2 Prozent). Über eine Lohnerhöhung haben sich auch die Molkereien und Käsereien (9,15 Prozent), die Textilreiniger, Wäscher, Färber (9 Prozent), die Orthopädieschuhmacher (9 Prozent), und die Forstarbeiter (8,8 Prozent) geeinigt.

Bei den Metallern liegt der Letztvorschlag der Arbeitgeber bei plus sechs Prozent und einer Einmalzahlung von 1.200 Euro. Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA fordern ein Plus von 10,6 Prozent. Einmalzahlungen lehnen sie ab, weil diese bei der nächstjährigen Lohnerhöhung nicht berücksichtigt würden. Die Dienstag voriger Woche gestarteten Streiks in der Metallindustrie enden heute, unter anderem findet eine Kundgebung samt Demo beim Kranhersteller Palfinger in Lengau (Oberösterreich) statt.

Einen neuen Vorschlag für die Herbstlohnrunde hat die Grüne Wirtschaft vorgebracht: Eine temporäre Senkung der Dienstgeber-Beiträge für die Sozialversicherung, wobei der Ausfall durch öffentliche Mittel bedeckt werden müsste. Zuständig dafür sei das Wirtschaftsministerium. "Eine grobe Überschlagsrechnung ergibt ca. drei Mrd. Euro für das ganze Jahr", so die Grüne Wirtschaft zur APA.

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55  Kommentare
55  Kommentare
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StefanieSuper (5.082 Kommentare)
am 30.11.2023 11:37

Während der Pandemie haben die Handelsangestellten durch ihre Arbeit die Wirtschaft am Laufen gehalten. Man hat ihnen wie den Pflegern und Krankenschwestern Applaus gespendet. Jetzt wo es ums Geld geht, wird man knausrig und meint sie sind doch alle viel zu teuer und gönnt ihnen nicht einmal einen Teuerungsausgleich. Dabei werden die Öffnungszeiten verlängert, weil man dummerweise meint, damit mehr Umsatz zu machen. Aber - wer nun real viel weniger in der Börse hat, der braucht nicht eine Ausdehnung der Öffnungszeiten sondern mehr Geld. Und der Staat hat bei all diesen Preiserhöhungen durch die Umsatzsteuer bestens verdient, neben Spar, Billa, Hofer etc. Es wird zwar kalt draußen, trotzdem wird es ein heißer Advent. Denn es geht um das Überleben des "kleinen Mannes oder Frau".

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danadella (675 Kommentare)
am 30.11.2023 09:59

Wie alles hat auch das mehrere Seiten. Ja, jeder soll von seinem Vollzeitjob leben können. Alles andere ist ungerecht.
Aber dann müssen auch alle anderen gerechte Preise für die Waren und Dienstleistungen bezahlen. Das kann zur Folge haben, dass man bewusster mit dem Konsum umgehen muss.
Und von Arbeitgeberseite muss unterschieden werden zwischen Handelskonzernen und kleinen Einzelhändlern. Bei den Konzernen trifft das „gute Gehalt des Direktors“ zu, der Einzelhändler kämpft u.U. ums Überleben und kann seine Ware auch nicht zu denselben Preisen wie die Konzerne anbieten. Wo kaufen wir ein?
Bevor wir uns gegenseitig beschimpfen und bekämpfen, sollten wir einmal alle Aspekte sachlich bedenken.

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valmet (2.089 Kommentare)
am 29.11.2023 16:51

Die Rhetorik der Gewerkschaften ist mehr als peinlich

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analysis (3.402 Kommentare)
am 29.11.2023 17:14

Das Verhalten der Arbeitgeber samt ihrer WKO ist einfach nur unverantwortlich und frech!

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hepra66 (3.792 Kommentare)
am 29.11.2023 13:46

Wieder ein Beweis für die Ausdrucksweise der Roten:
"Nasser Fetzen"
"Koffer"

Mit solchen Leuten möchte ich nicht an einem Tisch sitzen.

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fai1 (5.932 Kommentare)
am 29.11.2023 15:21

Nein-nein, er hat schon recht.
Allerdings nicht vom Arbeitgeber, sondern von den Kunden. Was sich da teilweise abspielt ist erschütternd.

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Andym99 (32 Kommentare)
am 29.11.2023 16:59

Ich hoff mal Sie sind kein FPÖ Wähler….ansonsten würde Ihre Beschwerde bzgl. Ausdrucksweise genau meinen Humor treffen 😉

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Natscho (3.581 Kommentare)
am 29.11.2023 13:21

Warum bekommt die FPÖ als selbsternannte "Partei des kleinen Mannes" hier eigentlich nicht den Mund auf?
Wo ist ihre Solidarität mit den Arbeitern und Angestellten in diesem Land, die unseren Wohlstand erwirtschaften?

Stattdessen geifern sie über "weltbewegende" Themen wie Drag-Queen Märchenstunden für Kinder, das ihnen der Schaum vor dem Mund steht.
Bringt halt mehr klicks auf Facebook und treibt den Blutdruck ihrer Anhänger.

Bei Arbeitnehmer-Rechten und lebenswerten Löhnen aber stehen sie aber auf der Seite der Arbeitgeber und zeigen damit, dass sie nur eine neoliberale Partei sind.
Hat man auch schön bei der "Patienten-Milliarde" bei der Fusion der Krankenkasse gesehen.
Es ging bei der "Reform" nur darum, die Arbeitnehmer in den Gremien zu entmachten. Die Arbeitgeber haben bei den Ausgaben in der ÖGK (=unsere Leistungen der Krankenkasse) nun weit mehr Mitspracherecht.

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Zensur (1.065 Kommentare)
am 29.11.2023 14:26

die FPÖ wird auch nur von denen gewählt...die für ihr Privates/Berufliche scheitern...gerne andere Schuldige suchen...

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HumanBeing (1.686 Kommentare)
am 29.11.2023 18:18

Wer glaubt, die FPÖ wäre die Partei der kleinen Leute, der glaubt auch an den Weihnachtshasen.

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reibungslos (14.276 Kommentare)
am 30.11.2023 11:06

Die FPÖ braucht doch nur ruhig zuwarten, wie sich die anderen Parteien gegenseitig fertig machen und somit Massen von Unzufriedenen produzieren. Diese wählen dann als ihren letzte Hoffnung jene Partei, die am wenigsten Kratzer hat. Und das ist die FPÖ.

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pachnes (263 Kommentare)
am 29.11.2023 13:02

Wenn ich es richtig verstehe: die Regierung empfiehlt den Metallern und Handelsangestellten flexibler zu reagieren und endlich auch Einmalzahlungen, und damit auch ein niedrigeren Lohnabschluss , zu akzeptieren.
Bei den Beamtenlohnverhandlungen überraschenderweise dann keine Rede von einer Einmalzahlung von Seiten der Regierung als Verhandlungspartner der Beamten!!!! Warum bloß??? Mir fällt dazu leider nichts ein!

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edith1966 (756 Kommentare)
am 29.11.2023 12:52

Das ist ja nur Hinhaltetaktik
da wir auf die Metaller gewartet, denn noch nie hat der Handel vor den Metallern abgeschlossen so weit ich weiss

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herst (12.740 Kommentare)
am 29.11.2023 12:45

So manche Gewerkschaftsfonktionäre, Firmenmanager, Arbeitnehmer, Politiker, Beamte etc.gehörten auch mit einem nassen, stinkenden Fetzen verjagt.

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Zensur (1.065 Kommentare)
am 29.11.2023 12:38

ÖVP/FPÖ gönnt ihrer Wählerschaft (Beamte -Pensionisten) 9% und mehr..jene die wirklich arbeiten ...will man mit einen Butterbrot abspeisen...und auch die FPÖ hat NULL für die Arbeiter übrig...oder hat schon wer gehört....der Volkskanzler setzt sich ein... FPÖ war auch dabei ...Abschlagsfreie Pension mit 62 abzuschaffen

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Fafnir (370 Kommentare)
am 29.11.2023 13:05

Völlig Richtig, die FPÖ, der Wolf im Schafspelz war schon immer der Feind der Arbeiterklasse, sowie der wahren Patrioten und Demokraten.

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rmach (14.716 Kommentare)
am 29.11.2023 12:32

Der Handel steht natürlich im internationalen Wettbewerb. Direktoren müssen viel verdienen, damit sie international mithalten können.
Die Ladnerin muss wenig verdienen, um ebenfalls intern. mithalten zu können.
Wenn die Ladnerin zu viel verdient, fahre ich 100 km ins Ausland einkaufen.
Daher müssen die Einkommen niedrig bleiben, damit die Direktoren, ordentlich abcashen können.
So hat alles seine Ordnung.

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Utopia (2.300 Kommentare)
am 29.11.2023 10:59

, nicht nur Handelsangestellte und nicht nur vom Arbeitgeber. Auch als Kunde gewinnt man manchmal den Eindruck, man wäre nicht mehr als ein 'nasser Fetzen', ein lästiger Störenfried.
Aber es gibt auch Ausnahmen.

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hn1971 (1.958 Kommentare)
am 29.11.2023 11:35

Diese Wahrnehmung habe ich nicht. Vielleicht beim Baumarkt? Aber in Linzer Innenstadtgeschäften werde ich durchaus höflich bedient oder auch beraten!

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glingo (4.901 Kommentare)
am 29.11.2023 12:06

HN1971 (1.856 Kommentare)
Stimme ich zu.

Es liegt aber viel an den Personen selber!
Wenn ich jemanden freundlich und höflich anrede habe ich noch nie negatives zurückbekommen.

Nur viele sind schon unfreundlich in der Anrede und meinen dann das die anderen aber bitte freundlich zurück reden.

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walterdopp (159 Kommentare)
am 29.11.2023 10:58

Der Katzian ist genau ein Grund dafür, dass ich nicht mehr in der Gewerkschaft bin. Ein roter Sesselkleber mit unterirdischen Manieren. Wieso ist er mit seinen 67 Jahren noch nicht in der Pension??? Wie lange will er noch bleiben???

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herst (12.740 Kommentare)
am 29.11.2023 12:18

Wieso ist er mit seinen 67 Jahren noch nicht in der Pension? Weil der arme sonst mit seiner kleinen "Mindestpension" verhungern würde, da er wahrscheinlich seit Jahrzehnten von der Arbeit freigestellt war.

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DonMartin (7.223 Kommentare)
am 29.11.2023 10:50

Die übliche Hetze der Klassenkämpfer.

Der Gewerkschaftsboss soll mal aus dem Büro raus und im Handel die Mitarbeiter selbst befragen, wie gut oder schlecht sie behandelt werden. Seine pauschale Aussage trifft für viele Bereiche ganz einfach nicht zu und ist nur hetzerisch.

Und wenn ständig mit "Systemrelevanz" und "Corona" argumentiert wird, kompromittiert man einen anderen großen Teil in Österreich, der genauso gearbeitet hat, aber kaum Prämien oder Anerkennung bekommen hat. Das Thema ist abgelutscht.

Und gerade im Handel werden die Personalkosten 100% in die Teuerung der täglichen Bedarfsprodukte eingepreist. Die Inflationsspirale dreht sich dann noch schneller, auch wenn die Arbeitnehmer diesen Einfluss absprechen und ignorieren.

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Libertine (5.304 Kommentare)
am 29.11.2023 10:56

Es ist richtig, dass die Lohnerhöhungen die Preisspirale, sprich Inflation, in die Höhe treiben. Aber es ist ein Unterschied von welchem Level ich ausgehe, niedrig wie im Handel, oder hoch wie bei den Metallern. Wirksam werden beide a la lounge.

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betterthantherest (33.384 Kommentare)
am 29.11.2023 10:58

DonMartin

Sie verdrehen ganz bewusst die Tatsachen!

Die Menschen im Land bezahlen bereits SEIT 1 JAHR die extrem hohen Preise.
Die Preisspirale kommt daher nicht von den hohen Löhnen sondern von den extremen Preiserhöhungen quer durch die ganze Wirtschaft.

Die Gierflation der Unternehmen hat halt Folgen ebenso wie die Teuerungspolitik der türkis-grünen Bundesregierung.

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glingo (4.901 Kommentare)
am 29.11.2023 12:17

Die Industrie und der Handel hat die Preise ja so Erhöht!

2021 — Mein aufrichtiger Dank gilt den über 90.000 Mitarbeitenden
2022 Über 91.300 Mitarbeiter:innen sind beschäftigt

2021 -2022 Verkaufsumsatz brutto 17,37 Mrd. 18,63 Mrd. + 7,3%

aber eine Lohnerhöhung können sie sich nicht leisten

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Libertine (5.304 Kommentare)
am 29.11.2023 10:42

Über die Wortwahl von Hr. Katzian kann man geteilter Meinung sein, aber die Forderungen der Handelsangestelltenvertreter, sind im Verhältnis zu den Metallern gerecht. Hier sehe ich auch einen Streik, wenn unbedingt nötig, für gerechtfertigt. Das Streikverständnis für die Metaller habe ich noch immer nicht gefunden.

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DonMartin (7.223 Kommentare)
am 29.11.2023 10:52

Forderungen können niemals "im Verhältnis" zu anderen gerecht oder ungerecht sein, sondern beziehen sich auf die eigene Branche des jeweiligen KV und deren wirtschaftliche Lage und Aussichten.

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betterthantherest (33.384 Kommentare)
am 29.11.2023 10:21

Die Arbeitgeber regen sich über die Rhetorik ihrer Verhandlungspartner auf.

Eh klar - berechtigte Argumente, den hart arbeitenden Menschen im Land den gerechten Lohne vorzuenthalten gibts ja keine.

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nichtschonwieder (7.360 Kommentare)
am 29.11.2023 10:17

Überschrift: Da hat der Gewerkschwafler ausnahmsweise Recht!

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fischersfritz (1.482 Kommentare)
am 29.11.2023 10:11

die Rhetorik der Gewerkschafter ist erbärmlich. Die beiden Metaller GW, eine Katastrophe, sowohl beim Auftritt, als auch in der Rhetorik. Auch Katzian`s Sprache ist zum Kotzen. Ich: 45 Jahre Vollzeitarbeit aber nie Gewerkschaftsmitglied. Von den BR bis zu den GW Bossen der gleiche Ton. Diese ordinäre Umgangsweise habe ich nie gebraucht und gewollt. Mein überdurchschnittliches Gehalt hätte ich und auch alle Kollegen bei guter Leistung auch ohne Kollektivvertrag bekommen.

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zh66 (193 Kommentare)
am 29.11.2023 10:58

Ebenso sämtliche Leistungen die im Kollektivvertrag festgehalten sind?
Wenn ja dann vorbildlich.
Bei uns wird nur das bezahlt, das bezahlt werden muss. Und bei den meisten betrieben verhält es sich ebenso..

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HumanBeing (1.686 Kommentare)
am 29.11.2023 12:05

".... hätte ich und auch alle Kollegen bei guter Leistung auch ohne Kollektivvertrag bekommen."

Diese Ansicht gehört in die selbe Kategorie wie jene Geschichten, die mit "Es war einmal..." beginnen. Überhaupt scheinen viel zu viele Leute vergessen zu haben, was die Arbeitnehmer des Landes den Gewerkschaften verdanken.

Googeln Sie mal die Errungenschaften, die durch die Gewerkschaften erkämpft wurden. Dazu gehört nicht nur der KV, sondern auch bezahlter Urlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Wenn Sie all dieses ihrem Chef selber abgetrotzt hätten, dann wären Sie ein kleines Wunder.

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Duc (1.546 Kommentare)
am 29.11.2023 09:43

MARTINH @ Frage für einen Freund . Welche Gehälter bekommen die Chefs von der Wirtschaftskammern, Bauernkammer usw. Vom Beifall zu Corona Zeiten kann man nicht leben.

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MartinH (1.078 Kommentare)
am 29.11.2023 09:58

Man ist halt dann unglaubwürdig, wenn man wie im Fall von Kazian über 13 T im Monat verdient (Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20060426_OTS0164/news-deckt-auf-die-unglaublichen-spitzengagen-der-oegb-bosse) und einen Solidaritätsbonus von Besserverdiener fordert - ihn aber bei sich selbst nicht umsetzt. Gleiches bei 32 Stunden Woche - die es im Gewerkschaftsbund auch NICHT gibt - diese aber von allen anderen fordert!!!

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tradiwaberl (15.551 Kommentare)
am 29.11.2023 10:09

Sie fordern also allen ernstes, dass nur arme Arbeiter mit den Arbeigebern verhandeln dürfen ??
Das ist an Arroganz echt fast nicht mehr zu überbieten.

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MartinH (1.078 Kommentare)
am 29.11.2023 10:20

Können sie auch lesen oder nur posten? Ich habe nur geschrieben, dass diese Personen unglaubwürdig sind - das hat nichts mit verhandeln zu tun.

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betterthantherest (33.384 Kommentare)
am 29.11.2023 10:29

martinH

warum sind Ihrer Meinung nach gut bezahlte Führungskräfte weniger glaubwürdig als schlechtbezahlte Verhandlungspartner?

Ihrer Logik folgend hat dann ein Hr. Knill annähernd null Glaubwürdigkeit.

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MartinH (1.078 Kommentare)
am 29.11.2023 10:37

NEIN überhaupt nicht. Es geht darum, dass jemand für mich unglaubwürdig ist, wenn er etwas fordert, was er selbst jedoch nicht umsetzt. zum Beispiel: Der ÖGB fordert die 32h Woche - im ÖGB setzt er sie nicht um.

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betterthantherest (33.384 Kommentare)
am 29.11.2023 10:56

MartinH

erbärmlich ist die von Arbeitgeberseite angezettelte Neiddiskussion - Knill: "Metaller streiken für Besserverdiener!"

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rmach (14.716 Kommentare)
am 29.11.2023 12:21

Also so, kommen Sie aus der Nummer nicht raus.

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nodemo (2.191 Kommentare)
am 29.11.2023 09:42

ÖGB-Kriegshelden fürs Staatswohl: KV-Verhandlungen gehen wieder ohne neutralen Kampfrichter, in eine weitere Straßen-Streik-Runde gegen ihre eigenen Arbeitgeber. Wir tauschen immer noch unsere Arbeit gegen Fiat-Schulden-Geld ein, aber hoffentlich durch Dauerstreiks nicht unsere Arbeitsplätze. Den Schaden werden wir später, mit einem nassen Fetzen aufwischen müssen.

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MartinH (1.078 Kommentare)
am 29.11.2023 09:39

Also diese Wortwahl gewisser Gewerkschaftsbosse ist irre. Mich würden mal die Gehälter der Gewerkschaftsbosse interessieren - frage für einen Freund!

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Andym99 (32 Kommentare)
am 29.11.2023 09:40

Vermutlich weniger als Knill und Co.....

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MartinH (1.078 Kommentare)
am 29.11.2023 09:43

Verhandelt Knill jetzt auch für den Handel? Interessant!

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Andym99 (32 Kommentare)
am 29.11.2023 09:48

Deswegen auch Knill und "CO"....die von Ihnen allgemein erwähnten "Gewerkschaftsbosse" verhandeln ja auch nicht nur für den Handel, oder? Desweiteren dürfen Sie auch gerne hinterfragen, bzw. Ihr Freund, wieviel die Bosse auf der AG Händler Seite verdienen....antworte für einen Freund zwinkern

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Mauy (274 Kommentare)
am 29.11.2023 09:41

So ähnlich wie ihr Kommentar! Hören Sie die überheblichen Statements des Herrn Will?! Erbärmlichst!

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tradiwaberl (15.551 Kommentare)
am 29.11.2023 09:44

Und wenn sie es dann wissen.... was ist dann anders ??

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bigfive (102 Kommentare)
am 29.11.2023 09:36

Man könnte auch mal wieder auf die Sachebene wechseln, würde ich dem ÖGB raten! Ich glaube es wurde schon genug Porzellan zerschlagen, was für die Sozialpartnerschaft nicht förderlich ist.
PS.: bin kein Unternehmer und nicht alle AN sind hiermit zufrieden, daher auch kein ÖGB Mitgliedschaft meinerseits

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Mauy (274 Kommentare)
am 29.11.2023 09:40

...raten Sie das Bitte nicht dem ÖGB sondern der WKÖ!!!
Und ja, den meisten AG in der Metallindustrie missfällt das Auftreten der Herrn Collini, Amon, Knill und Konsorten....

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