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Logistikspezialist Schwingshandl will sich bis 2028 verdoppeln

Von Dietmar Mascher, 28. Februar 2024, 17:59 Uhr
Logistikspezialist Schwingshandl will sich bis 2028 verdoppeln
Firmenchefs Thomas Schwingshandl und Enrico Larcher (r.) (Werk)

HOLZHAUSEN. Der Hamburger Private-Equity-Spezialist IK Partners übernimmt die Mehrheit. Die bisherigen Eigentümer bleiben Geschäftsführer.

Die Firma blühte bisher nahezu im Verborgenen. Jetzt setzt sie zum nächsten Wachstumsschritt an und ändert ihre Eigentümerstruktur. Der Holzhausener Spezialist für maßgeschneiderte Intralogistiksysteme Schwingshandl automation technology will sich bis 2028 beim Umsatz auf 70 bis 80 Millionen Euro und auf etwa 200 Beschäftigte verdoppeln.

Dafür holen sich die Eigentümer Thomas Schwingshandl und Enrico Larcher kapitalkräftige Partner. Am Mittwoch wurde die Belegschaft darüber informiert, dass der Hamburger Investor IK Partners die Mehrheit an Schwingshandl übernimmt, die beiden Chefs behalten aber eine Sperrminorität und bleiben Geschäftsführer. Dazu werden drei Mitarbeiter am Unternehmen beteiligt.

"Wir verkaufen die Anteile nicht, weil es uns schlecht geht, sondern weil es uns sehr gut geht und wir weiterwachsen wollen", sagt Firmengründer Schwingshandl, der im September 60 Jahre alt wird. Das Unternehmen ist Lieferanten für Generalunternehmer wie etwa TGW, bei der die beiden Chefs einst gearbeitet haben. Schwingshandl hat sich als ehemaliger Entwicklungschef der TGW 2003 selbstständig gemacht. Seither ist das Unternehmen im Durchschnitt um 17 Prozent pro Jahr gewachsen.

Niederlassung in USA

Die als Engineeringbüro gegründete Firma hat sich als Spezialist für mechanische Lösungen in der Intralogistik spezialisiert und will mit den Kunden mitwachsen. Dazu sei es auch notwendig, Niederlassungen etwa in den USA zu gründen.

"Wir wollen Nischenweltmeister werden", sagt Schwingshandl, der für das Wachstum Konstrukteure, Vertriebsleute und Projektmanager sucht.

Eine Verdoppelung der Größe sei realistisch, damit wachse man im Branchendurchschnitt. Und weil man im schwächelnden E-Commerce nicht engagiert sei, sei auch keine Delle in Sicht. Die größten Aufträge wurden zudem in Zeiten eingefahren, die andere im Krisenmodus erlebt haben: während der Corona-Pandemie Logistik für den Flughafen Doha; und jetzt steht in einer Zeit der Automobilkrise ein Porsche-Auftrag an.

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Autor
Dietmar Mascher
Stellvertretender Chefredakteur, Leiter Wirtschaftsredaktion
Dietmar Mascher
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