Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Linzer Kontron halbiert die Dividende

Von nachrichten.at, 28. März 2024, 09:17 Uhr
Hannes Niederhauser,
Hannes Niederhauser, Kontron-Konzernchef

LINZ. Nach Sonderdividende 2022 zahlt der Linzer IT-Konzern für 2023 50 Cent je Anteilsschein aus

Der Linzer IT-Konzern Kontron (früher S&T) hat das Konzernergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr von 55,5 auf 75,3 Millionen Euro gesteigert (Prognosen waren bei 72 Millionen Euro gelegen). Der Umsatz stieg um 15,3 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro. Das organische Wachstum bezifferte Kontron mit 9,5 Prozent. 4800 Mitarbeiter sind beschäftigt.


Die Dividende soll um die Hälfte auf 0,50 Euro gekürzt werden. Das begründet der Konzern mit Vorstandschef Hannes Niederhauser mit einer Sonderdividende, die 2022 an die Aktionäre gezahlt worden sei und die mit dem Verkauf des IT-Servicegeschäfts (damit ist das Unternehmen groß geworden) für 450 Millionen Euro begründet wurde. 2020 hatte die Dividende 30, 2021 35 Cent betragen. Der Aktienkurs gab gestern zwischenzeitlich um mehr als sieben Prozent nach.


Kontron ist auf die selbstständige Kommunikation zwischen Geräten („Internet of Things“, IoT) spezialisiert. Den Ausblick auf 2024 bestätigte Niederhauser. Der Umsatz soll vor allem dank Übernahmen auf mindestens 1,9 Milliarden Euro zulegen und der Gewinn rund 100 Millionen Euro erreichen.


Kontron hat zuletzt mehrere Zukäufe getätigt. Zuletzt hatte Kontron die Mehrheit am deutschen Elektronikunternehmen Katek übernommen und dafür 129 Millionen Euro ausgegeben. Dieses entwickelt und produziert unter anderem Steuerelektronik für Solaranlagen und Ladetechnik für E-Autos: Dieser Bereich soll in den nächsten Jahren mit IoT vernetzt werden.


Im Sommer 2023 wurden Comlab, Schweizer Anbieter für Hochfrequenztechnik für Züge, und das kalifornische Software-Unternehmen Telit Cinterion Teil der Linzer. Das Geld hat der IT-Konzern als Folge eines Strategiewechsels vor zwei Jahren zur Verfügung. Weil die Margen bei IT-Services geringer waren, wurde dieser Bereich verkauft. Die dadurch eingenommenen 450 Millionen Euro fließen nun in Zukäufe.

Kontron hat zuletzt auch Schlagzeilen durch mehrere Aufträge in Millionenhöhe geschrieben:

mehr aus Wirtschaft

Harald Mahrer: "Ein weiteres Beispiel für den unsäglichen Kontrollwahnsinn"

Papierkonzern Heinzel: Umsatz und Ergebnis gingen deutlich zurück

Warum das Inflations-Biest noch nicht erlegt ist

Industrie-Präsident Ochsner fordert 41-Stunden-Woche

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen