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"Lassen uns unsere AUA nicht kaputt machen"

Von nachrichten.at, 28. März 2024, 19:16 Uhr
Rauer Wind für die Chefpilotin von elisabeth prechtl
AUA-Chefin Annette Mann trat vor die Presse Bild: Krachler

WIEN. AUA-Kritik an unrealistischer Forderung – Gewerkschaft enttäuscht

Annette Mann, Vorstandschefin der Fluglinie AUA, hat am heutigen ersten Tag des insgesamt 36 Stunden dauernden Streiks des Bordpersonals Gewerkschaft und Betriebsrat dazu aufgefordert, ihre Forderungen zu überdenken: "Wir werden uns unsere AUA nach der harten Aufbauarbeit der letzten Jahre durch Ihre unrealistischen Forderungen nicht einfach kaputt machen lassen." Mann, die ein kurzes Medienstatement abgab, entschuldigte sich bei den betroffenen Fluggästen (wie berichtet, fallen mehr als 400 Flüge aus, mehr als 50.000 Passagiere werden nach Möglichkeit umgebucht). Man versuche, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Sie wandte sich zudem an die Steuerzahler: "Wir haben sicher nicht vergessen, dass es auch österreichische Steuergelder waren, die unserem Unternehmen das Überleben gesichert und viele tausend Arbeitsplätze gerettet haben."

Die Gewerkschaft zeigte sich enttäuscht, weil sie ein Gesprächsangebot erwartet hatte. Man habe in den vergangenen Tagen beide Hände ausgestreckt und Alternativen vorgeschlagen, diese Hände seien aber weggeschlagen und Drohungen ausgesprochen worden, so Roman Hebenstreit von der Gewerkschaft vida.

Einigung bei Lufthansa

Während bei der AUA nach 17 Runden eine Einigung in weiter Ferne scheint, ist bei der Mutter Lufthansa im Streit um einen neuen Tarifvertrag für das 25.000-köpfige Bodenpersonal ein Durchbruch gelungen. Drohende Streiks über Ostern sind damit abgewendet.

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9  Kommentare
9  Kommentare
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Proking (2.660 Kommentare)
am 29.03.2024 15:00

Gute Idee: Abwechselnd Mitarbeitende-Versammlung und nach einer Woche ein, zwei Tage Streik bis die Lohnforderungen von der AUA erfüllt werden. Wegen der schlechten Wettbewerbsfähigkeit wird die Lufthansa das Werkl verhöckern und das Personal wird dann unter deutlich schlechteren Bedingungen bei
anderen Luftfahrtgesellschaften anheuern (müssen).
Dem Hebenstreit wirds wurscht sein, bekommt er doch weiterhin die Kohle von der Gewerkschaft.

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schubbi (2.960 Kommentare)
am 29.03.2024 11:35

Gewerkschafter und Betriebsräte sind analog wie Politiker der Tot der Arbeitgeber

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Uther (2.226 Kommentare)
am 29.03.2024 06:55

Ja ja wie immer bei dm Industriellen und Unternehmen sind die „ gierigen“ Arbeitnehmer schuld????
Sollten doch froh sein überhaupt arbeiten zu dürfen!
Die Privatschulen, der Porsche für den Filius, das Golfen über das Wochenende in Südafrika dürfen auf keinen Fall leiden bei den Lohnverhandlungen??????

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nichtschonwieder (8.299 Kommentare)
am 29.03.2024 09:14

Uth...
Glauben Sie wirkpich an all den Unsionn, den Sie hier verzapfen?

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felixh (4.906 Kommentare)
am 29.03.2024 06:42

gleiche Firma, gleicher Gehalt - logisch

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nichtschonwieder (8.299 Kommentare)
am 29.03.2024 09:16

Felix...
Nur dass das Gehaltsniveau in D von Haus aus höher ist.
Also lassens die Kirche im Dorf.

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transalp (10.114 Kommentare)
am 28.03.2024 22:00

Wenn es so weiter geht, hier und -siehe auch Deutschland- Flug und Bahn- - könnte es mal soweit kommen, dass sich die Gewerkschaften den Ast, auf dem sie sitzen, selbst absägen!
Denn:
Wenn manche Forderungen zu unverschämt werden, und laufend der normale Betrieb gestört wird, kann mal das ganze Konstrukt zerstört werden!
Und dann?
Dann gibt's nix mehr!
Dann gibt's nichts mehr zum Verhandeln da es keine Gewerkschaften mehr gibt!
Abgeschafft!
Achtung:
Genau da geht's hin, wenn immer wieder der Bogen mit unverschämten Forderungen zu weit überspannt wird!!!
Auf Kosten der Passagiere die nix dafür können....

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glingo (4.970 Kommentare)
am 29.03.2024 05:37

Stimmt nicht!
Es haben leider sehr viele ein Kurzzeit Gedächtnis.
Aua: Nach der Kurzarbeit soll es Gehaltsverzicht bei allen Mitarbeitern geben. Für das Bodenpersonal hat sich das Unternehmen heute auf eine temporäre Absenkung der IST-Gehälter im Zeitraum 20.3.22 bis 31.12.23 verständigt.

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glingo (4.970 Kommentare)
am 29.03.2024 05:39

noch was!
Insgesamt schultern die 7.000 Mitarbeiter damit etwa 80 Millionen Euro pro Jahr an Einsparungen, womit die Personalkosten um 20% reduziert werden können.

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