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Energiespeicher-Spezialist aus Mauthausen ist pleite

Von nachrichten.at, 21. Februar 2024, 10:25 Uhr
Die Zinspolitik und die schlechtere wirtschaftliche Lage setzen dem Unternehmen zu. Bild: Colourbox

MAUTHAUSEN. Pleite in der heimischen Energiebranche: Über das Vermögen der Mauthausener Firma XelectriX Power wurde heute, Mittwoch, ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Linz beantragt.

Das berichteten die Gläubigerschutzverbände Creditreform und KSV1870. Das 2016 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt Energiespeicher. 

Das Unternehmen führt die Insolvenz darauf zurück, dass sich das erwartete Geschäftswachstum nicht eingestellt hat. Insbesondere die europäische Zinspolitik und die damit einhergehende schlechtere wirtschaftliche Gesamtlage mache dem Unternehmen zu schaffen, heißt es.

30 Beschäftigte betroffen

Betroffen von der Pleite sind 30 Beschäftigte. Die Höhe des Vermögens und der Verbindlichkeiten sind noch nicht bekannt. Das Unternehmen soll fortgeführt werden, beabsichtigt ist eine Sanierung. Ein möglicher Sanierungsplan hängt von derzeit stattfindenden Investorengesprächen ab. "Wir gehen von einer Insolvenzeröffnung in den nächsten Tagen aus", sagt Alexander Meinschad vom KSV1870. 

XelectriX wurde 2016 gegründet. Weil Dieselgeneratoren auf Baustellen kostenintensiv seien und oft ineffizient betrieben würden, entstand die Idee, Energiespeicher zu konzipieren, die sich mit Dieselgeneratoren verbinden lassen. 2021 stieg Martin Lehner als Investor und strategischer Partner bei der Firma ein, er war mehrere Jahre Vorstandschef von Wacker Neuson in Hörsching.

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19  Kommentare
19  Kommentare
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sagenhaft (2.080 Kommentare)
am 23.02.2024 06:57

So steigert man den Unternehmenswert weil dann sind die Schulden weg. Signa macht es auch so

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Kukilein (254 Kommentare)
am 21.02.2024 15:58

Schade um die Firma. Speicher würde wir brauchen wenn sowas wie eine Energiewende auch nur im Ansatz funktionieren soll. Leider wird das überhaupt nicht kommuniziert. Nur wenn eine Anlage für erneuerbare Energie einen Speicher hat oder an einen Speicher angeschlossen ist, dann liefert ist die Anlage förderlich für unsere Gesellschaft, denn dann kann bei intelligenter Steuerung der Energie sichergestellt werden, dass kein Überschuss besteht wenn die Sonne scheint oder der Wind geht. Ist das nicht der Fall braucht es hoch dimensioniert Reservekraftwerke und damit im schlimmsten Fall die "doppelte Infrastruktur". Das ist unleistbar, nicht konkurrenzfähig und schwächt den Wirtschaftsstandort. Leider verschweigt das die E-Wirtschaft und behauptet ein Netzausbau wäre notwendig für die Energiewende. Die Poliker glauben das anascheindend? Wo soll der Strom hintransportiert werden wenn zuviel Sonne scheint? In das Sonnenland Italien, das Atomland Tschechien oder nach Flatterstrom Deutschland?

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betterthantherest (33.910 Kommentare)
am 21.02.2024 16:05

kukilein

die aktuell verfügbaren Speicher gehen am Bedarf vorbei.

Im Sommer sind sie immer voll.
Im Winter sind sie immer leer.

Wir brauchen Speichermöglichkeiten für Sonnenstrom vom Sommer für Speicherung bis zum Verbrauch im Winter.

Diese Speicher gibts nicht.

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Kukilein (254 Kommentare)
am 21.02.2024 17:04

Lieber Kommentator! Es geht darum, Anlagen welche erneuerbare Energien bereitstellen grundlastfähig zu machen um teuere Reservekraftwerke zu vermeiden. Selbstverständlich rechnet sich eine PV Anlage in unseren Breiten viel weniger als im Süden bzw. muss überdimensioniert werden um im Winter eine Versorgung von beispielsweise einem Haushalt zu gewährleisten. Es kann ja jeder selber entscheiden ob er dann noch eine Anlage anschafft. Bei den momentan viel zu hohen Strompreisen kann sich eine Anlage aber bei entsprechend verfügbarer Fläche schon rechnen. Zumindest wen man es sich ideologisch verklärt SCHÖNRECHNET. Noch Fragen?

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Klettermaxe (10.636 Kommentare)
am 21.02.2024 20:29

Auf Baustellen werden ordentliche Energiemengen verbraucht.
Rechnen Sie mal die nötige Speichergröße aus!

Solange die Flüssigkraftstoffe noch verhältnismäßig billig sind, ist ein Dieselgenerator immer noch billiger, viel flexibler und vor allem sicherer für die tägliche Produktion.

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Klettermaxe (10.636 Kommentare)
am 22.02.2024 07:45

Informieren Sie sich besser, bevor Sie so einen Blödsinn schreiben.

Die vielen dezentralen Speicher sind nur ein temporärer Ausweg, bis die Infrastruktur des Rückspeisens und zentralen Speichers aufgebaut und vorhanden ist.

Es ist absoluter Schwachsinn und Ressourcenvergeudung, wenn in jedem Haus ein 20kW-Speicher steht, der noch dazu fast das halbe Jahr nicht aufgeladen und genutzt werden kann.

Und als offizielle Insolvenzursache gilt, dass sich "das erwartete Geschäftswachstum nicht eingestellt hat". Diese Speicher braucht also der Markt momentan nicht!

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Kukilein (254 Kommentare)
am 22.02.2024 09:29

Lieber Klettermaxe! Auch im Winter kann man einen Speicher nutzen um zum Beispiel Strom zu speichern wenn dieser zu einer bestimmten Tageszeit günstiger ist und um ihn dann wieder einguspeisen wenn er teuerer ist (Prognose: in der Nacht wenn keine Sonne scheint). Auch kann man dann z.B. ein Auto laden oder einen Elektrorasenmäher usw. Warum ist es ein Schwachsinn wenn die Bürger selber einen Speicher haben und damit für das Speichern nichts bezahlen müssen? Für wen hat es Vorteile wenn das Speichern von den Energiekonzernen gemacht wird und dafür kassiert wird? Ah ok für die Energiekonzerne! Aber danke ich werde mich weiter informieren.

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Alfred_E_Neumann (7.150 Kommentare)
am 22.02.2024 09:46

Strom zu speichern, weil er zu einer anderen Tageszeit günstiger ist?
Klingt sehr nach Volksschulwissen aus den 1970er Jahren, Nachtspeicherofen und so.
Heute ist das viel komplexer geworden.

Und rechnen Sie mal die echten Kosten des Akku-Speichers dazu! 😂😂

In der Nacht scheint zwar keine Sonne, aber andere Verbraucher fehlen oft.
Das ist aber regional sehr unterschiedlich, je nach Industrie und Windkraft.

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Kukilein (254 Kommentare)
am 22.02.2024 11:18

Ja das stimmt mit den erneuerbaren ist es sehr viel komplexer geworden. Jedenfalls schafft die Energiewirtschaft es nicht Strom zu Preisen zur Verfügung zu stellen, mit denen wir hier in Österreich konkurrenzfähig sind. Auch die Haushalte leiden. Aus diesem Grund kann es sich so wie von mir beschrieben durchaus rechnen wenn man als Privater eine erneuerbare Stromerteugungsanlage mit Speicher hat um sich dem Netz mit dem teuerer Strom zu entziehen. In Österreich gibt es nur eine Zeitzone und die Sinne scheint Mittags! Beim Wind ist es ein bissl besser. Netzausbau brauchen wir dann nicht, das Netz der Energieversorger wird immer weniger wichtig. Und ja das funktioniert. Die Frage ist halt ob das zumutbar für Private ist. Eigentlich wäre das ja Aufgabe der Energiewirtschaft und diese hätte Energie zu vertretbaren Preisen zur Verfügung zu stellen. Eine andere Möglichkeit wäre also, dass die Energieversorger ihre Hausaufgaben machen: wie auch immer aber die Uhr tickt. Wen kann man wählen?

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betterthantherest (33.910 Kommentare)
am 21.02.2024 14:15

nur knapp 100.000 Euro Coronahilfe.
Was ist da schief gelaufen?

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Klettermaxe (10.636 Kommentare)
am 21.02.2024 20:31

Weitgehend ohne Kurzarbeit ausgekommen.

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betterthantherest (33.910 Kommentare)
am 21.02.2024 21:52

Klettermaxe

Kurzarbeitsgelder sind in der Transparenzdatenbank nicht aufgeführt.

Und das wissen Sie auch.

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Alfred_E_Neumann (7.150 Kommentare)
am 22.02.2024 09:48

Indirekt schon, denn Kurzarbeit bedeutet meistens Leistungs-/Umsatzausfall.
Wenn jemand voll gearbeitet hat, gab es kaum Anlass oder Möglichkeiten für COFAG-Förderungen.

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ingenieur (49 Kommentare)
am 22.02.2024 14:12

Schaut mal nach unter COVID-Startup-Fonds, da hat man 800.000€ eingestreift, die sind jetzt weg!

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tradiwaberl (15.604 Kommentare)
am 21.02.2024 10:36

Das wird noch mehr kleinere Firmen aus der Branche treffen.
Viele haben Containerweise PV-Paneele aus China bezogen, aber im Boom nicht weiter verkauft, sondern gehortet in der Hoffnung, dass die Preise weiter steigen.
Die Blasen platzen gerade...

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glingo (4.964 Kommentare)
am 21.02.2024 12:01

?
Was schreiben Sie da?

Noch mal lesen! Firmenseite anschauen und verstehen.

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docholliday (8.128 Kommentare)
am 21.02.2024 13:47

Na ja, eh.
Natürlich kann man die Aussage Tradiwaberls nicht auf die Firma XelectriX Power
beziehen.
Aber allgemein gesehen hat er schon recht.
Auch wenn es bei XelectriX Power nicht im PV geht, aber eben Speicher.
Und diese Branche wird im Moment ordentlich durchgeschüttelt.
Vorallem viele PV-Spekulanten werden noch ihre Konsequenzen ziehen.

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oonfranz87 (76 Kommentare)
am 21.02.2024 14:02

Speicher für Dieselgeneratoren.

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betterthantherest (33.910 Kommentare)
am 21.02.2024 14:16

richtig, tradiwaberl.

viele haben sich verpokert und sitzen jetzt auf vollen Containern PV Paneelen.

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