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Autozulieferer schwimmen gegen Strom

Von Sigrid Brandstätter, 20. Februar 2024, 07:00 Uhr
Stiwa Produktion Automation
An Autozulieferern hängen viele Jobs. Bild: stiwa

WIEN. Nachteile für heimische Betriebe gegenüber den USA und China nehmen zu

"Der Kampf ist noch nicht verloren. Aber wir müssen gegen den Strom schwimmen." Dietmar Schäfer, der Vorsitzende der ARGE Automotive Zulieferindustrie, sorgt sich um die Wettbewerbsfähigkeit dieser heimischen Schlüsselindustrie.

Gegenüber den USA und Asien würden sich die Nachteile verfestigen. Das zeigt eine Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI) für diese Zulieferindustrie. Es gelte "zu verhindern, dass österreichische Betriebe die Produktion verlagern müssen, und zum anderen die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass Unternehmen im Land investieren und somit Innovation und Wertschöpfung nicht abfließen", sagte Studienautor Herwig Schneider bei der Präsentation der Arbeit.

China, Großbritannien, Kanada und die USA haben laut der Studie in den vergangenen Jahren ihre Förderregime ausgebaut und investieren große Summen in den Aufbau neuer Lieferketten oder den Kapazitätsausbau von Batterien. "Cluster waren ein massiver Vorteil, doch solche entwickelten Netzwerke gibt es inzwischen auch anderswo", so Schneider. Auch die politischen Vorgaben der EU, die Technologieoffenheit vermissen ließen, würden einengen. Entsprechend werden bessere Rahmenbedingungen gefordert.

Die Zulieferbranche sei "eine der industriellen Schlüsselbranchen Österreichs", so Schneider. Laut der Studie erwirtschaftet die Branche in Österreich einen Umsatz von 28,5 Milliarden Euro. Mehr als 81.000 Arbeitsplätze sind der Autozulieferbranche direkt zuzurechnen, indirekt hängen 200.000 Jobs an den Autozulieferern. 

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Autorin
Sigrid Brandstätter
stellvertretende Leiterin Ressort Wirtschaft
Sigrid Brandstätter
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2  Kommentare
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analysis (3.536 Kommentare)
am 20.02.2024 19:17

Ich würde den Herrn Funktionären empfehlen, sich beim Verbund-CEO Strugl (nach Wien entsorgter ÖVP-Ex-OÖ-LR) dafür stark zu machen, dass sie und alle Ö Staatsbürger den kostengünstig erzeugten Strom aus Wasserkraft (ohne Extrem-Aufschlag zur Verbund-Profit-Maximierung) erhalten!
Die Fehlbesetzung eines Bundeskanzlers hat ja große Sprüche geklopft, anstelle die Angelegenheit ohne öffentliches Aufplustern zu lösen. Damit hat der Leutnant Karli nur dafür gesorgt, dass der Aktienkurs des Verbund (auch zum Schaden des Mehrheits-Aktionärs Republik Ö) > 35% eingebrochen ist.
Wie lange hält Österreich die ÖVP in Führungsfunktion noch aus?

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Kukilein (266 Kommentare)
am 21.02.2024 17:45

Für sämtliche Industrie und insbesondere die hoher Konkurrenz ausgesetzten Zulieferer wäre es dringend notwendig, dass in der Energiewirtschaft gute Leute eingesetzt werden. Mit Strugl (Verbund) und Achleitner (Aufsichtsratsvorsitzenden Energie AG) sind leider zwei wenig zukunftsfähige Personen ohne ersichtliche Qualifikation in volkswirtschaftlich höchst relevante Positionen gesetzt worden. Das rächt sich jetzt für die Wirtschaft und für die ÖVP, welche schon massiv in der Wählergunst abgestürzt ist. Die Österreicher sind ja nicht blöd und wählen eine Partei die solche Leute unterstützt und dann kommt ein irre hoher Strompreis raus. Anstatt wenigstens so schlau zu sein und die fetten Gewinne in zukunftsfähige Erdkabel zu investieren wenn wirklich mal eine Leutung ersetzt werden muss, wollen die "Helden" der Nation allen Ernstes einen sauteueren Netzausbau mit Freileitungen durchdrücken, obwohl der Stromverbrauch in Österreich seit Jahren sinkt. Wer schafft Ordnung nach der Wahl?

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