Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

2023 wurden erstmals mehr E-Bikes als konventionelle Räder verkauft

Von nachrichten.at/apa, 19. April 2024, 11:16 Uhr
E-Bike Salzkammergut
Akku aufladen für Bike und Seele: Im Salzkammergut passt man sich mit dem Berge-Seen-eTrail den Bedürfnissen von E-Bike Fahrern an.  Bild: Salzkammergut Tourismus | Katrin Kühtreiber

WIEN. Von den rund 421.000 abgesetzten Fahrrädern waren 52 Prozent E-Bikes, bei den Rädern für Erwachsene lag der Marktanteil bei 62 Prozent.

"Servas der Motor", könnte man in Abwandlung eines bekannten Werbespruchs meinen: Im Vorjahr sind erstmals mehr E-Bikes als rein durch Schenkelkraft betriebene Räder verkauft worden. Von den rund 421.000 abgesetzten Fahrrädern waren 52 Prozent E-Bikes, bei den Rädern für Erwachsene lag der Marktanteil bei 62 Prozent, rechnet die ARGE Fahrrad heute vor. Unterm Strich fuhr die Fahrradbranche 2023 aber nur in einem niedrigen Gang, es gab einen deutlichen Absatzrückgang.

Im Vergleich zu 2022 ist der Absatz um 16,8 Prozent abgesackt. Damit nähert sich der Markt wieder dem Niveau von 2019 an, so die Fahrrad-Interessengemeinschaft. "In den Jahren 2020, 2021 und 2022 lag die Absatzmenge auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. Dieses überproportionale Wachstum ist insbesondere durch pandemiebedingte Nachholeffekte entstanden und hat zu hohen Lagerbeständen im Handel 2022 und 2023 geführt", erklärte dazu Hans-Jürgen Schoder, Sprecher der ARGE Fahrrad.

Auch Falträder und Transportfahrräder beliebt

Trotzdem sei die Nachfrage weiterhin hoch. "Der Sport- und Fahrradfachhandel berichtet mit einigen Ausnahmen von zufriedenstellenden Verkaufs- und Umsatzzahlen", betonte Schoder. Die Fahrradverkaufszahlen zeigten außerdem die rasant steigende Nachfrage nach Falträdern und Transportfahrrädern.

2023 wurden demnach über 8.000 Falträder verkauft. Damit habe sich die Nachfrage innerhalb eines Jahres verdoppelt. 68 Prozent der verkauften Falträder waren nicht-elektrisch betrieben. Durchschnittlich kostete ein Faltrad ohne Akku 1.954 Euro und ein E-Faltrad 2.578 Euro. Davon werden aktuell bis zu 500 Euro gefördert, so die Radbranche.

75 Prozent des Gesamtumsatzes durch E-Bikes 

Bei den Transportfahrrädern wurden 5.530 Stück verkauft. Nur etwa 470 Stück davon waren ohne elektrischen Antrieb ausgerüstet. Der Durchschnittspreis für ein E-Transportfahrrad lag bei 5.620 Euro. Aktuell werden bis zu 900 Euro gefördert, so Michael Nendwich, Sprecher des Sportartikelhandels in der Wirtschaftskammer.

Das dritte Jahr in Folge wurden demnach mit Fahrradverkäufen im Sport- und Fahrradfachhandel über 1 Milliarden Euro umgesetzt. 75 Prozent des Gesamtumsatzes gingen auf E-Bike-Verkäufe zurück.

Unter den nicht-elektrisch betriebenen Fahrrädern sind die Modellkategorien Falträder, Cyclecross und Gravel sowie Rennräder am stärksten gewachsen. "Die Lagerbestände müssen erst abgebaut werden, spätestens 2025 rechnen wir aber mit einer Stabilisierung des Fahrradmarktes auch für die Industrie", blickt Schoder in die Zukunft.

mehr aus Wirtschaft

Servicepauschale: Arbeiterkammer kritisiert Magenta

Koalition streitet über Schweineställe und die Wiederherstellung der Natur

Zwei neue Millionenpleiten bei Signa

Was Oberösterreich von Schweden lernen kann

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

16  Kommentare
16  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Philantrop (172 Kommentare)
am 19.04.2024 18:44

Wir haben selber 3 E-Bikes und radeln daher viel öfter, statt Ausflüge mit dem Auto zu unternehmen.

Aber natürlich verbraucht auch die E-Mobilität Energie, die umweltbelastend erzeugt wird.
Ein E-Bike ist eben leichter und daher brauchen 3 Bikes nicht soviel Energie wie ein mittelgroßes Auto.

Dennoch: Hut ab vor den Radfahrern aus Muskelkraft!

lädt ...
melden
antworten
angerba (1.663 Kommentare)
am 19.04.2024 17:27

Also ich fahre immer mit einem richtigen Fahrrad und nicht mit einem dem früheren Puch Maxi ähneldem
Gefährt das meist soviel kostet wie ein 125 ccm Motorrad. Völlig überteuert diese "Fahrräder"!

lädt ...
melden
antworten
fai1 (6.055 Kommentare)
am 19.04.2024 17:39

Aber sie machen Spaß. Ich Stelle die Unterstützung so ein, dass ich zwischen 130 und 140 Puls habe. Der Vorteil bei der ganzen Sache ist, dass ich einfach weiter komme (mit der selben Pulsfrequenz).
Aber es gibt immer noch solche veralteten Ansichten, die glauben dass ein E-Bike von alleine fährt. Und diese Ansichten sind dumm und veraltet

lädt ...
melden
antworten
2good4U (17.934 Kommentare)
am 19.04.2024 14:32

Die E-Bikes sind auch so eine grüne Lüge (damit meine ich nicht die Partei "die Grünen").

Es hat sich ganz klar gezeigt, dass nur ganz wenige Autofahrten durch E-Bike Fahrten ersetzt werden.
Die allermeisten Leute fahren nun einfach mit dem E-Bike statt mit dem Fahrrad.

Und die meisten Fahrten sind keine Zweckfahrten sondern Vergnügungsfahrten.

Somit kommt es zu einem zusätzlichen Energieverbrauch und durch zusätzlichen Sondermüll durch die Akkus.

lädt ...
melden
antworten
Zonne1 (3.675 Kommentare)
am 19.04.2024 15:35

Vielleicht wurden durch die E-Bike"Vergnügungsfahrten" aber die Anzahl der Diesel"Vergnügungsfahrten" reduziert.
Das wäre ja dann ein Gewinn für die Umwelt.

und ein bisserl Strampeln muss man ja trotz e-Motor dennoch, also Sport und frische Luft wird damit sicher verbessert.

lädt ...
melden
antworten
fai1 (6.055 Kommentare)
am 19.04.2024 17:43

sollten sie es noch nicht wissen - woher auch - es gibt inzwischen Radhändler, welche diese Akkus reparieren können. Und sie werden es nicht glauben: 30% meiner dienstlichen Fahrten mache ich inzwischen anstatt mit meinem 400er Roller mit dem E-Fahrrad.

lädt ...
melden
antworten
kirchham (2.270 Kommentare)
am 19.04.2024 20:07

Und die E-Autos haben keinen Energieverbrauch und machen keinen Sondermüll?

lädt ...
melden
antworten
messergabelscherelichtenberg (466 Kommentare)
am 19.04.2024 14:20

2023 wurden erstmals mehr E-Bikes als Fahrräder verkauft

lädt ...
melden
antworten
teja (5.913 Kommentare)
am 19.04.2024 12:45

Sie meinen Mopeds.

lädt ...
melden
antworten
NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.707 Kommentare)
am 19.04.2024 13:05

E-Mofas, Mitstrampeln nötig, Gasgriff drehen reicht nicht.

lädt ...
melden
antworten
fai1 (6.055 Kommentare)
am 19.04.2024 17:46

@Teja, sie haben offenbar wirklich keine Ahnung. Fahren sie mit einem E-Fahrrad 100 km mit einem Puls von 130-140 und dann geben sie nochmals ihre Meinung ab. Geheimer Hinweis: ein E-Fahrrad fährt nicht von alleine.

lädt ...
melden
antworten
metschertom (8.100 Kommentare)
am 19.04.2024 18:30

Zeig mir so einen Mopedradfahrer der in dieser Pulszone fährt! Und wenn dann ist es ein Biobiker.

lädt ...
melden
antworten
docholliday (8.352 Kommentare)
am 19.04.2024 12:17

Bin schon gespannt, wann E-Schuhe kommen.
Dann brauchen sich die Leut selber gar nimmer bewegen!
Klima retten wollen und Akkus laden, was nur geht!
🤣🤣🤣

lädt ...
melden
antworten
NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.707 Kommentare)
am 19.04.2024 13:05

In tonnenschweren Benzin- oder Dieselkisten ist der Weltuntergang effizienter.

lädt ...
melden
antworten
2good4U (17.934 Kommentare)
am 19.04.2024 14:34

E-Bikes ersetzen aber fast niemals Autofahrten sondern brauchen zusätzlich Energie und Rohstoffe.

E-Bikes stellen somit eine zusätzliche Belastung zu den Autos dar.

lädt ...
melden
antworten
Zonne1 (3.675 Kommentare)
am 19.04.2024 15:38

Wenn Sie mit gutem Beispiel voran-Radeln, werden ihnen sicher Viele folgen
Danke, dafür.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen