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Ski-WM: Silber und Bronze für den ÖSV, aber Gold schien zum Greifen nah

Von Alexander Zambarloukos, 07. Februar 2023, 15:08 Uhr
Die Top Drei von Courchevel: Alexis Pinturault, Marco Schwarz, Raphael Haaser Bild: APA/Barbara Gindl

Der französische Lokalmatador Alexis Pinturault gewann die Kombination vor Marco Schwarz und Raphael Haaser, der in die Fußstapfen seiner Schwester Ricarda trat.

Zwei Rennen, drei Medaillen: Österreich hat einen Auftakt nach Maß bei den 47. alpinen Ski-Weltmeisterschaften hingelegt. Die alpine Kombination war sowohl bei den Damen als auch bei den Herren von Erfolg gekrönt. Titelverteidiger Marco Schwarz „stolperte“ über ein tückisch aus der Linie gestecktes Tor kurz vor dem Ziel und gab damit eine mögliche Goldmedaille aus der Hand.

Aber auch Silber glänzt wunderschön für den Kärntner, der in der vergangenen Woche wegen eines grippalen Infekts flachgelegen war. Bronze ging wieder an ein Mitglied der Familie Haaser. Einen Tag nach dem dritten Platz von Ricarda Haaser trat Bruder Raphael in ihre Fußstapfen.

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"Ein perfekter Tag"

Der strahlende Champion riss die tausenden Besucher auf der sonnendurchfluteten Stahltribüne von den Sitzen. Es war kein Geringerer als Lokalmatador Alexis Pinturault, der seinen Vorsprung aus dem ersten Teil (Super-G) in trockene Tücher brachte.

Der 31-Jährige, der für den CS Courchevel fährt und damit jedes Fleckchen Erde in dieser Gegend wie seine Westentasche kennt, nutzte den Heimvorteil in imposanter Manier aus. „Natürlich war Druck da. Jetzt ist es unglaublich - fantastisch“, jubelte Pinturault, für den es die zehnte Medaille bei Großereignissen bzw. sein drittes WM-Gold war.

Bildergalerie: Fotoblog: Alexander Zambarloukos berichtet von der Ski-WM

Fotoblog aus Frankreich: Die OÖN zu Gast bei der Ski-WM
Fotoblog aus Frankreich: Die OÖN zu Gast bei der Ski-WM (Foto: Alexander Zambarloukos) Bild 1/52
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Aufgewachsen ist der „Local hero“ in der Nobelherberge seines Vaters Claude in Courchevel. Aktuell führt Schwester Sandra das Fünf-Sterne-Hotel Annapurna in der Nähe des Flughafens Altiport in dritter Generation. Ein Schnäppchen sieht anders aus.

Für eine Woche im Doppelzimmer muss man dort an die 10.000 Euro hinblättern. Dafür bekommt man in der Lobby etwas zu sehen. Nämlich die umfangreiche Trophäensammlung von Alexis Pinturault hinter Glas. Jetzt müssen sie dort Platz für die nächste WM-Goldmedaille schaffen.

„Ich habe die Orientierung verloren“

Schwarz hat nun einen kompletten WM-Medaillensatz in der Kombination: Gold, Silber, Bronze. „Herunten beim langen Zug habe ich die Goldchance liegengelassen. Es ist brutal zur Sache gegangen, da habe ich die Orientierung verloren und den Schwung brutal abgestochen. Ich freue mich aber auch über Silber und für den Alexis. Wenn man daheim Weltmeister wird, ist es eine coole Sache“, erläuterte der 27-Jährige, dem eine Zehntelsekunde auf Pinturault gefehlt hatte.

„Ein perfekter Tag für mich“, jubelte Pinturault. „Es ist alles gut gelaufen, das ist sensationell nach dem ersten Teil meines Winters, der nicht so gut gelaufen ist. Es war wie vor zwei Jahren in Cortina sehr eng zwischen Marco und mir. Gold in meinem Dorf wird mir immer in Erinnerung bleiben.“

"Das mit der Schwester macht es noch schöner"

Raphael Haaser zeigte sich vom Ergebnis beeindruckt: "Es ist mega, das mit der Schwester macht es natürlich noch schöner. Das tut gut. Die Ricarda hat es sich mehr als verdient. Es war fein zu sehen, dass sie es auf den Punkt bringt. Ich wollte ihr den Schritt nachmachen, das ist zum Glück gelungen", sagte der 25-jährige Tiroler. 

Stefan Babinsky und Johannes Strolz (“Ich bin ratlos“) schieden im Slalom aus, Vincent Kriechmayr verzichtete nach Platz vier im Super-G auf ein Antreten im Torlauf.

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Autor
Alexander Zambarloukos
Redakteur Sport
Alexander Zambarloukos

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2  Kommentare
2  Kommentare
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Libertine (5.398 Kommentare)
am 07.02.2023 19:47

Nicht jammern weil es nicht Gold ist, vor drei Tagen hätten wir alles mit Handkuss genommen, selbst wenn es "nur" die Kombi- Medaillen sind. Im Jahr 1984 sind wir mit einer einzigen Bronzemedaille aus Sarajevo nach Hause gefahren. Also magere Zeiten gab es immer wieder mal, allerdings gab es damals nicht so viele Bewerbe.

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observer (22.182 Kommentare)
am 07.02.2023 18:00

Gratulation an S, und H. Es hätte für S. genausogut Gold sein können, wahrschenlich ist die Nervosität mit gefahren. Dass ihm bei der Besichtigung dieses Tor nicht aufgefallen ist, wird wohl nicht der Fall gewesen sein.

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