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Dominic Thiem trennt sich von Trainer und spricht von "letzter Chance"

Von OÖN-Sport/APA, 30. Jänner 2024, 15:12 Uhr
Dominic Thiem Bild: APA/Barbara Gindl

SCHÖRFLING. Österreichs Tennis-Star verkündet die Trennung von Coach Benjamin Ebrahimzadeh.

Dominic Thiem hat am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Schörfling am Attersee, bei der er und auch Sebastian Ofner u.a. über ihre Saisonplanung informiert haben, die Trennung von seinem Coach Benjamin Ebrahimzadeh verlautbart.

"Ja, ich habe mich nach Australien vom Benny getrennt", meinte Thiem. Mit einem Nachfolger, der dezidiert Touringcoach wird, ist man kurz vor einer Einigung. Namen wollte Thiem aber noch keinen nennen, er verriet nur, dass es kein Österreicher ist.

Thiem wird nun wieder verstärkt zu Hause in Traiskirchen und Oberpullendorf mit Vater Wolfgang trainieren. Seinen Plan für die nächsten Monate hat er abgeändert und kehrt auch wieder für einige Turniere auf die Challengertour zurück.

Statement von Dominic Thiem:

Nach dem Davis Cup in Irland dieses Wochenende, den er wie Ofner auch wegen des ITF-Reglements spielt, um eventuell bei Olympia dabei sein zu können, tritt Thiem auch bei einem lange zugesagten Schauturnier (UTS) in Oslo an.

Dann "muss man sich überlegen, ob sich das Ganze noch lohnt"

"Dann werde ich den Amerika-Trip dieses Jahr auslassen und noch einmal zwei, drei Wochen trainieren. Dann werde ich im März mit drei Challengern auf Sand anfangen: Szekesfehervar, Zadar und Napoli", sorgte Thiem für Verblüffung.

Erst danach wird er entscheiden, wie es weitergeht. Bis Monte Carlo habe er so gut wie keine Punkte zu verteidigen. Darum will er bei den erwähnten Challengern ordentlich Punkte sammeln. "Dann kann es bald einmal in Richtung Top 70, 60 gehen und ich kann auch besser planen, weil das Ranking, wo ich jetzt stehe, ist ein schwieriges. Jedes 250er-Turnier ist eine Zitterpartie."

Es würden bei ihm einfach die letzten Prozent fehlen und darum habe er entschieden, "wieder zurück nach Hause" zu kommen. Viel fehle ihm nicht. "Ich sehe das so als letzte Chance. Wenn ich es schaffe, kann es auch schnell gehen."

Nachgefragt, was die Aussage mit der letzten Chance genau bedeutet, meinte Thiem: "Ich bin jetzt zwei Jahre wieder dabei seit der Verletzung und ich habe 2022 auf 100 oder so beendet und letztes Jahr auf 98. Sollte ich das Jahr wieder auf 100 beenden, muss man schon überlegen, ob sich das Ganze noch lohnt." Sein Ziel sind für dieses Jahr die Top 50.

Nie des Geldes wegen

Die Entscheidung zum Trainerwechsel sei nach der Fünfsatz-Niederlage bei den Australian Open gereift. "Ich stehe jetzt seit zwei Jahren in Rankingsphären, in denen ich nicht stehen will. Natürlich belastet mich das", ließ sich Thiem in die Seele blicken.

"Da kommen viele Dinge dazu, die ich so Jahre lang nicht gekannt habe, wie zum Beispiel ewig lang drum zittern, dass ich in Hauptbewerbe von Turnieren reinkomme."

Unkenrufern im Netz, er würde nur noch wegen des Geldes spielen, erteilt der US-Open-Sieger 2020 und insgesamt vierfache Major-Finalist aber eine Absage. "Des Geldes wegen habe ich es auch nie gemacht. Ich bin kein Mensch, dem Geld sehr viel bedeutet. So ehrlich bin ich auch, das ganze Thema ist mir ziemlich egal. Ich laufe schon länger dem Gefühl nach, wirklich wieder so in einem Match Tennis zu spielen wie ich es kann. Und wie ich das auch von mir verlange."

"Es wird nicht so eine Sensation sein"

Der neue Touringcoach werde jedenfalls kein großer Name oder gar ein Supercoach sein. "Nein, es wird nicht so eine Sensation sein, das auf keinen Fall. Ich will wen, der meinen Weg auch kennt. Ich bin mit einer gewissen Art und Weise so erfolgreich geworden."

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Die Zwischenfrage nach einer Rückkehr zu Günter Bresnik, der ihn schließlich lange zum Topspieler geformt hatte, verneinte Thiem schnell. "Nein. Es wird einer, der mich als Spieler kennt - seit jung auf quasi. Das sehe ich als einzige Chance auch, wie ich mir den letzten Schliff hole."

Das Finale von Kitzbühel im Vorjahr sei zwar eine gute Woche gewesen. "Aber die ersten Runden in Kitz waren nur übers Fighten, da habe ich mich irgendwie drübergerettet, so ehrlich muss man sein. So werde ich nachhaltig keine großen Erfolg haben." Zwar sei es bei ihm danach auch in den USA schon besser gelaufen. "Dann ist aber leider die Magengeschichte dazwischengekommen." Diesbezüglich gab Thiem endgültig Entwarnung, mit dem Magen ist alles wieder in Ordnung.

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15  Kommentare
15  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
pesentirollo (197 Kommentare)
am 30.01.2024 18:11

So viel Neid, Hass und Missgunst, v.a. von enttäuschten ehemaligen FanBoys.
Als Sportler in Österreich hat man es wirklich schwer wenn es mal nicht so läuft.

Ein Sportler holt sich einen neuen Trainer und man ist es selber nicht. Verständlich, dass der Rest der knapp 9 Millionen Trainer und Sportexperten in diesem Land verbittert sind.

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Joshik (2.876 Kommentare)
am 30.01.2024 16:36

Long-Covid eines Impfskeptikers
.
mein Mitleid hält sich daher ziemlich in Grenzen

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observer (22.087 Kommentare)
am 30.01.2024 15:53

Ich sehe keinen positiven Ausblick mehr für ihn, was das Tennis betrifft. Er sollte sich umorientieren und was sich andere Ziele abseits des Tennis suchen.

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betterthantherest (33.452 Kommentare)
am 30.01.2024 15:39

sieht aus als würde er nur Ja-Sager in seinem Team dulden.

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juergen-ebensee (185 Kommentare)
am 30.01.2024 16:07

genau das ist der punkt. nur eierkrauler u keiner der ihn in den arsch tritt u ihm sein wehleidiges gesudere abgwoehnt. zverev hatte baenderrisse u ist diabetiker. verliert kein einziges wort drueber u ist wieder top 10.

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martinv78 (29 Kommentare)
am 30.01.2024 16:23

Sehe ich genauso - Zverev ist das mahnende Beispiel für Thiem, das er dort wohl nicht mehr hinkommen wird, wo er schon mal war.

Mit Bresnik oder Muster wärs vielleicht wieder was geworden - aber die sind wohl auch mal unangenehm und zeigen ihm sicher auch seine Defizite auf bzw. nehmen sich sicher kein Blatt vor den Mund - und das mag er anscheinend nicht so gern, der Herr Thiem.

Und wenn man sich die Generation der Spieler nach ihm anschaut, zB Alcaraz oder Sinner, dann wird er es wohl selbst auch wissen, dass er auf dieses Level ganz sicher nicht mehr kommt - er hatte seine Zeit - und jetzt reichts halt nicht mehr für mehr.

Schaut für mich danach aus, dass ein ehemaliger Spitzensportler, mal wieder, nicht die Zeichen erkennt das es wohl besser wäre "in Würde" aufzuhören bevor es noch peinlich wird....

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juergen-ebensee (185 Kommentare)
am 30.01.2024 16:29

ich wuerds ihm noch zutrauen, aber da muss er echt den richtigen nehmen. ned wieder wen der ihn schon seit kindertagen kennt etc - ist vielleicht der postler oder seine volksschullehrerin bei der er immer lauter einser hatte.
der braucht becker, lendl, mcenroe etc. auf jeden fall einen ex profi. die kosten halt.

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juergen-ebensee (185 Kommentare)
am 30.01.2024 15:05

die oma koennte ja tourtrainer werden. kann dem kleinen domi dann auch seine lieblingskeksi backen. und die traenchen trocknen, wenn er beim challenger in schaskirchen an der blunzn in der ersten runde rausfliegt.

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Wolfgan97 (293 Kommentare)
am 30.01.2024 14:36

Wenn er sich vom Trainer trennt hat er also spielerische Defizite und ich dachte sein Körper macht diesen Level nicht mehr mit. Schaut schon sehr verzweifelt aus wie er versucht zu akzeptieren dass es für die Spitze nicht mehr reicht.

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gutmensch (16.368 Kommentare)
am 30.01.2024 14:03

Er hätte bei Bresnik bleiben sollen.

Mit der Familie, das bringt nichts.

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HumanBeing (1.704 Kommentare)
am 30.01.2024 13:43

Wieder nur ein Akt der Verzweiflung.

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nichtschonwieder (7.467 Kommentare)
am 30.01.2024 13:32

Deshalb.wirds auch nicht mehr besser.
Aber probieren kann ers ja.

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AroundTheWorld (2.258 Kommentare)
am 30.01.2024 13:24

Dann kann es ja nur vorwärts gehen, mit dem Herrn Papa. Je nach Blickwinkel.

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Klettermaxe (10.198 Kommentare)
am 30.01.2024 13:59

So bleibt das Geld wenigstens in der Familie.

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quilty (8 Kommentare)
am 30.01.2024 13:20

Wieder einmal.
Bald kann man ein Template erstellen für die selbe Nachricht nächstes Jahr.

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