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"Doppelsieg" bei der Sportlerwahl: Gall gewann gleich zwei Etappen

Von Christoph Zöpfl, 12. Oktober 2023, 22:08 Uhr
"Doppelsieg" bei der Sportlerwahl: Gall gewann gleich zwei Etappen
Tour-de-France-Held Felix Gall mit seiner Freundin Alexandra Bild: GEPA pictures

WIEN. Der Radprofi aus Tirol wurde gestern als "Sportler des Jahres" gefeiert, Skispringerin Eva Pinkelnig landete den Erfolg bei den Frauen, Vorschusslorbeeren für das ÖFB-Team

Das "Who is Who" der heimischen Sportwelt war gestern in der Wiener Stadthalle versammelt, wo bei der Lotterien-Sporthilfe-Gala Österreichs Sportler des Jahres gefeiert wurden. Gleich zweimal stand dabei Felix Gall, der als Sieger der Königsetappe der diesjährigen Tour de France im Sommer Sportgeschichte geschrieben hatte, im Rampenlicht. Der 25-jährige Tiroler holte nicht nur den Titel "Sportler des Jahres", er wurde auch als "Aufsteiger des Jahres" auf die Bühne geholt. Bei den Frauen landete die spätberufene Skispringerin Eva Pinkelnig bei der Wahl der österreichischen Sportjournalisten-Vereinigung Sports Media Austria einen Erfolg, als "Mannschaft des Jahres" bekam Österreichs Fußball-Nationalmannschaft am Abend vor dem heutigen EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien quasi Vorschusslorbeeren.

"Doppelsieg" bei der Sportlerwahl: Gall gewann gleich zwei Etappen
Eva Pinkelnig Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

"Ich hätte mir nicht erwartet, mit meinem Erfolg bei der Königsetappe der Tour de France so eine Begeisterung zu entfachen. Wenn man sich ansieht, wer aller in Österreich diese Trophäe bereits gewonnen hat, ist mir das eine große Ehre", blieb der stets bescheidene Gall auch als frischgebackener Sportler des Jahres recht demütig. Hinter Gall landete sein Tiroler Landsmann Jakob Schubert (Klettern) auf Platz zwei, Dritter wurde mit dem nordischen Kombinierer Johannes Lamparter erneut ein Tiroler. Dass Golf-Profi Sepp Straka das Podest verpasste und nur Vierter wurde, hatte vor der finalen Siegerehrung viel Kritik ausgelöst. Als "Trostpreis" wurde der Ryder-Cup-Sieger für den emotionalsten Sportmoment des Jahres ausgezeichnet. Bei den Frauen verhinderte Pinkelnig mit ihrem Erfolg den vierten Sieg von Anna Gasser, die heuer Zweite wurde. Auf Platz drei landete Mountainbikerin Mona Mitterwallner.

Bei den Parasportlern holten Handbiker Tom Frühwirth und Ski-Ass Veronika Aigner die Titel. Den Special Award teilten sich mit Annemarie Moser-Pröll, Franz Klammer und Hans Krankl drei sehr jung gebliebene 70-Jährige.

Die beste oberösterreichische Platzierung schaffte Berglauf-Weltmeisterin Andrea Mayr als Sechste, Kitzbühel-Sieger Vincent Kriechmayr schwang auf Platz acht ab. 

"Doppelsieg" bei der Sportlerwahl: Gall gewann gleich zwei Etappen
Immer wieder Österreich Bild: GEPA pictures

Die Sieger des Jahres 2023

  • Sportlerin des Jahres: 1. Eva Pinkelnig (Skispringen) 803 Punkte, 2. Anna Gasser (Snowboard) 727, 3. Mona Mitterwallner (Mountainbike) 551
  • Sportler des Jahres: 1. Felix Gall (Radsport) 789 Punkte, 2. Jakob Schubert (Klettern) 543, 3. Johannes Lamparter (Nordische Kombination) 513
  • Mannschaft des Jahres: 1. ÖFB-Nationalteam Herren (Fußball) 761, 2. Red Bull Racing (Formel 1) 683, 3. Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri (Synchronschwimmen) 539
  • Aufsteiger des Jahres: Gall
  • Trainer des Jahres: Albena Mladenova (Synchronschwimmen)
  • Behindertensportlerin des Jahres: Veronika Aigner (Ski alpin)
  • Behindertensportler des Jahres: Thomas Frühwirth (Rad)
  • Special Olympics: Cornelia Zehner, Hans-Peter Fleck (beide Rad)
  • Special Awards: Annemarie Moser-Pröll, Franz Klammer, Hans Krankl
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Autor
Christoph Zöpfl
Leiter Sportredaktion
Christoph Zöpfl
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1  Kommentar
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woiknail (844 Kommentare)
am 13.10.2023 09:34

So sehr ich auch Radsportfan bin und es Felix Gall auch vergönne die Wahl gewonnen zu haben, so frage ich mich schon was ein Jakob Schubert noch alles gewinnen muss um die Wahl zu gewinnen.
Genau genommen hat Gall nur gewonnen, weil wir in der Vergangenheit beim Radfahren nie Sportler hatten, die ganz vorne dabei waren und deshalb ein achter Platz bei der Tour schon für den Sportler des Jahres reicht.

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