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28:28 gegen Kroatien: Österreich gelingt EM-Überraschung

Von Reinhold Pühringer, 14. Jänner 2024, 22:32 Uhr
HANDBALL/MÄNNER/EM/VORRUNDE: KROATIEN - ÖSTERREICH
Mykola Bilyk Bild: APA/Eva Manhart

MANNHEIM. Aufopfernd kämpfende ÖHB-Handballer trotzten Favorit Kroatien ein 28:28 ab. Am Dienstag scheint gegen Vize-Europameister Spanien der Aufstieg realistisch

Österreichs Handballer haben eine der besten Leistungen ihre jüngeren Geschichte abgeliefert: Die Auswahl von Teamchef Ales Pajovic holte am Sonntag in Mannheim gegen Kroatien mit einem 28:28 (12:14) sensationell einen Punkt. 

"Ich bin sehr, sehr stolz", war der Cheftrainer voll des Lobes für seine Auswahl. Für ihn war der Schlüssel zum Erfolg klar: "So eine gute 6:0-Deckung habe ich von uns noch nie gesehen." 

"Riesenrespekt an Österreich, das war ein geiles Spiel", sprach Kroatien-Größe Domagoj Duvnjak von einem gerechten Ergebnis. "Österreich hat überragend gespielt, die haben gekämpft bis zum Umfallen." 

Anfang überfordert

Dabei machten Duvnjak und Co. gegen Österreich anfangs dort weiter, wo sie nach dem beeindruckenden 39:29-Auftaktsieg über Vize-Europameister Spanien aufgehört hatten: mit Power-Handball. Angetrieben vom Löwenanteil der rund 13.000 Zuschauer in der SAP-Arena zogen die Kroaten gleich in den ersten fünf Minuten auf 5:1 davon. 

Angeführt von Topscorer Mykola Bilyk (7 Tore) und Routinier Robert Weber (6) fingen sich die anfangs überfordert wirkenden ÖHB-Herren, agierten in der Deckung auch dank eines bärenstarken Michhael Miskovez aggressiver und konnten schließlich nach 20 Minuten erstmals ausgleichen (9:9). 

Für Bilyk, Lukas Hutecek oder auch Tobias Wagner hatte die Partie eine Besonderheit parat, trafensie doch auf Ivan Martinovic, mit dem sie einst bei den Fivers Margareten groß geworden waren. Der gebürtige Wiener Martinovic, der bei Melsungen mittlerweile zu einem der besten rechten Aufbauspieler der Welt reifte, hatte sich einst gegen Österreich und für Kroatien, die Heimat seiner Eltern, entschieden. Der 26-Jährige, der gegen Spanien noch zum Spieler der Partie gekürt worden war, musste gestern allerdings mit einer Schulterblessur frühzeitig vom Feld. 

Hitzige Schlussphase 

Nach dem Seitenwechsel brachte Sebastian Frimmel (39.) Österreich mit dem 18:17 erstmals in Führung. 

Während Pajovic aufgrund mangelnder Breite im Kader nur wenig wechselte, verschaffte sein Pendant Goran Perkovac seinen Spielern mehr Verschnaufpausen. Doch die Österreicher fighteten um jeden Ball, machten in den letzten vier Minuten noch einen Drei-Tore-Rückstand wett. 

Weber setzte mit seinem Tor zum 28:28 den Schlusspunkt unter die Partie. "Wir wollten einem Großen Punkte wegnehmen, das ist uns heute gelungen. Es steckt unglaublich viel Potenzial in dieser Mannschaft", sagte Bilyk nach seinem 100. Länderspiel. 

Die Leistung gegen Kroatien schürte auf rot-weiß-roter Seite die Hoffnung, dass im Entscheidungsspiel am Dienstag gegen Spanien (20.30 Uhr in ORF Sport Plus) eine Überraschung gelingen kann. Am Sonntag hatten sich die Iberer nach ihrem Debakel gegen Kroatien mit einem deutlichen 36:24 über Rumänien rehabilitiert.

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Reinhold Pühringer
Redakteur Sport
Reinhold Pühringer
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1  Kommentar
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soccerchamp65 (682 Kommentare)
am 15.01.2024 08:27

Weltklasseleistung, Begeisternd...Gratulation an die Mannschaft.

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