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Lukas Weißhaidingers neue "Waffe": sein Hüftschwung

Von Reinhold Pühringer, 23. Februar 2024, 16:07 Uhr
Mit dem richtigen Hüftschwung
Lukas Weißhaidinger ist bereits mitten in der Saisonvorbereitung. (gepa) Bild: GEPA pictures

Der Innviertler Diskuswerfer beschreitet für Olympia neue Wege in der Technik

Mit mehr als 300 Würfen sowie einem zufriedenen Gefühl kehrt Lukas Weißhaidinger vom Trainingslager auf Teneriffa heim. Es waren die Wochen zehn und elf in der Vorbereitung des Diskuswerfers auf die Olympia-Saison.

"Für mich geht es darum, in Paris mit (Olympiasieger und Weltmeister; Anm.) Daniel Stahl und (Ex-Weltmeister) Kristjan Ceh um die Medaillen mitkämpfen zu können", sagt der 32-Jährige, der dafür nichts unversucht lässt. Um mit den beiden Dominatoren mithalten zu können, haben der Innviertler und Coach Gregor Högler bei der Technik nachjustiert.

"Ich setze ab sofort auf einen stärkeren Hüftschwung und mehr Drehgeschwindigkeit mit den Beinen." Davon erhofft sich Österreichs Rekordhalter eine größere Abwurfgeschwindigkeit und letztlich Weite.

Ungewohnte Technik

Doch mit der neuen Technik will erst Freundschaft geschlossen werden. "Es sind nur ein paar Details, aber es fühlt sich doch relativ ungewohnt und neu an", gibt Weißhaidinger zu verstehen, dass ihm schlicht die Erfahrungswerte fehlen.

Die adaptierte Technik habe ihren Reiz, bringe aber auch Unsicherheiten mit sich. "Das ist sehr spannend, aber natürlich kriegt man da zwischendurch auch manchmal Angst. Ob es wirklich funktioniert, das werden wir erst in der Wettkampfsaison sehen." Diese startet für den Taufkirchner Ende April. Da müssen die Technik-Verfeinerungen noch nicht ganz sitzen, bleibe bis zu den Ende Juli beginnenden Sommerspielen noch genug Zeit, "um an mehreren Schrauben zu drehen".

Das zehntägige Trainingslager auf Teneriffa wurde genutzt, um in puncto Schnelligkeit ein paar Gänge hochzuschalten. Das zeigte Wirkung. "Ich bin schneller und wahrscheinlich stärker denn je, zumindest was meine Trainingsleistungen betrifft", spricht Weißhaidinger von einer "konstant nach oben zeigenden Formkurve".

Der Blick zur Seite

Nicht nur Österreichs bester Diskuswerfer nutzte die rund 25 Grad warmen, perfekten Trainingstemperaturen auf der Mittelmeerinsel, um Schwung für die Saison zu holen. Mit Ceh war auch einer der Hauptkonkurrenten zeitgleich dort. "Er wählt einen etwas anderen Saisonaufbau als ich", sagt Weißhaidinger.

"Er träumt vom Hallen-Weltrekord, will sich so für Olympia in Form bringen. Mein erster Saison-Höhepunkt soll die EM im Juni in Rom sein. Meine Trainingsinhalte sind aktuell noch nicht auf den Wettkampf ausgerichtet."

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Autor
Reinhold Pühringer
Redakteur Sport
Reinhold Pühringer
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Parzermax (3 Kommentare)
am 24.02.2024 09:47

Liebe Redaktion!
Teneriffa ist keine Mittelmeerinsel.

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