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LASK

Sensationelle Wende im Fall Vujanovic: Torschützenkönig bleibt beim LASK!

Von Harald Bartl   30. Juni 2013 22:12 Uhr

Radovan Vujanovic
Radovan Vujanovic erzielt zwei Treffer.

LINZ. Sensationelle Wende in der Transfer-Causa um LASK-Stürmer Radovan Vujanovic: Nachdem er sich mit Bundesligist Grödig schon einig schien, bleibt der Regionalliga-Torschützenkönig nun doch dem LASK treu.

Heute startet der LASK (Neue Heimat, 15 Uhr) mit dem Trainingsauftakt in die neue Saison. Alles dreht sich aber um einen, der eigentlich gar nicht mehr da sein sollte: Goalgetter Radovan Vujanovic entschied sich gestern am Abend doch noch für den nicht mehr für möglich gehaltenen Verbleib beim LASK. Alle wichtigen Fragen und Antworten:

1. Wie lief der unglaubliche Tag des Radovan Vujanovic?

Das positive Ende zuerst: Um 21.45 meldete sich der Torschützenkönig bei den OÖNachrichten: „Ich bleibe auch nächste Saison beim LASK.“ Davor war es jedoch mehr als nur rund gegangen. Auf die (korrekte) Meldung, dass Vujanovic bereits eine Einigung mit Bundesligist Grödig erzielt habe, gab es heftige Reaktionen im OÖN-Forum. Vielleicht handelte auch LASK-Teammanager Gerhard Klein zu schnell, als er gestern sagte: „Radovan geht es nur ums Geld, nicht um den LASK.“ Die Grödiger hatten sich bereits gefreut, den vermeintlich ablösefreien Stürmer am Dienstag beim Training zu begrüßen. Dann erhielten die OÖN am Abend aus sicherer Quelle einen ganz anderen Hinweis: „Radovan macht vielleicht doch noch einen Rückzieher. Seine Zuneigung zum LASK ist nicht gespielt. Er möchte eigentlich hierbleiben. Und es sieht gut aus.“ Und am Ende war es dann tatsächlich so.

2. Was wäre passiert, wenn Vujanovic doch aus dem Vertrag ausgetreten wäre?

Das wäre für den LASK richtig teuer geworden. Denn ist der Austritt berechtigt (wonach es aufgrund der gestellten und vom LASK nicht eingehaltenen Zahlungsfrist ausgesehen hatte), hätte Vujanovic Zusatz-Ansprüche gehabt: Drei Monate lang muss der Ex-Verein in solchen Fällen laut den geltenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen auch nach einem Wechsel den vollen Betrag (Fixum plus Prämien) als Kündigungsentschädigung auszahlen. Ab dem vierten Monat wäre noch der Differenzbetrag zwischen altem Vertrag beim LASK und neuem Vertrag in Grödig fällig geworden. Auch das hätte im Falle eines extrem leistungsbezogenen Vertrags in der Bundesliga noch teuer werden können.
Eines ist damit hundertprozentig fix: Vujanovic hat definitiv für den LASK auf Geld verzichtet. Er hätte bei einem Austritt Geld von seinem alten und von seinem neuen Klub kassieren können. Es muss am Ende tatsächlich eine Entscheidung des Herzens gewesen sein.

3. Welche Spieler werden heute fehlen?

Vier Spieler haben den LASK verlassen. Marko Babic, Christoph Kobleder, Antonio Ljubas und Harald Unverdorben sind weg. Georg Harding ist vertragslos – mit ihm wird noch verhandelt. Alle anderen Spieler aus der Vorsaison sind dabei.

4. Welche neuen Gesichter gibt es zu sehen?

Lediglich der neue Abwehrchef Michael Popp wird heute bereits dabei sein. Bei ihm fehlt nur noch die offizielle Transfermeldung. Bei der Suche nach einem Spielmacher will man sich noch Zeit lassen. Der Transfer von Ernst Öbster ist noch zu teuer. Ein spanischer Mittelfeldspieler und ein Torhüter werden heute erwartet. Allerdings ist man bei beiden von einer Verpflichtung noch weit entfernt.

5. Trainiert der LASK bereits im Linzer Stadion?

Nein, der Umzug ist aber für nächste Woche geplant. In dieser Woche trainiert man in der Neuen Heimat.

6. Wie geht Trainer Karl Daxbacher in die neue Saison?

Für den Chefcoach zählt auch diesmal nur der Titel. „Ich rechne mit einem Zweikampf mit Pasching. Die Liga ist durch die vielen Derbys sicher noch interessanter als in der vergangenen Saison. Man hat ja im Vorjahr bereits von der stärksten Regionalliga aller Zeiten gesprochen. Das wird heuer nicht viel anders sein.“ Ein konkretes Konkurrenzangebot hat Daxbacher im Sommer abgelehnt. „Es war höher als die Regionalliga, aber auch nicht Bundesliga.“ Auch vom Theater um Vujanovic lässt er sich nicht beeinflussen. Ich hoffe, dass er bleibt.“ Und diese Hoffnung sollte sich bewahrheiten.

 

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