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Xavi ab Sommer nicht mehr FC-Barcelona-Trainer

Von nachrichten.at/apa, 28. Jänner 2024, 07:23 Uhr
FBL-ESP-CUP-REAL MADRID-BARCELONA
Barcelona-Coach Xavi Bild: APA/Javier Soriano

LAS PALMAS. Unmittelbar nach der bitteren 3:5-Heimniederlage gegen Villarreal in der spanischen Fußball-Meisterschaft hat FC-Barcelona-Trainer Xavi seinen Abgang mit Saisonende angekündigt.

Die Entscheidung stehe schon seit einigen Tagen fest, erklärte der frühere Welt- und Europameister am Samstag. "Ich glaube, die Situation verdient eine Veränderung. Ich denke an den Club und an das Wohl der Spieler. Sie wird das befreien, sie wird das entspannter machen", meinte Xavi.

Der 44-Jährige trat den Job im November 2021 an, im Vorjahr gewann die Vereinslegende mit den Katalanen die Meisterschaft und den Supercup. In dieser Saison läuft es jedoch alles andere als wunschgemäß. Im Cup-Viertelfinale schied man zuletzt gegen Athletic Bilbao aus, das Supercup-Finale wurde gegen Real Madrid verloren und in der Meisterschaft liegt man schon zehn Punkte hinter dem Erzrivalen.

In der Champions League geht es im Achtelfinale gegen Napoli. "In den verbleibenden vier Monaten werde ich alles geben. Ich glaube, dass wir noch eine sehr gute Saison hinlegen können und diese Bekanntgabe hilfreich ist, um die Situation zu verändern", sagte Xavi.

Niederlage gegen Villarreal

Seine Mannschaft hatte zuvor gegen Villarreal ein kurioses Match verloren. Ilkay Gündogan (60.), Pedri (68.) und ein Eigentor von Eric Bailly (71.) auf der einen Seite sowie Treffer von Gerard Moreno (41.), Ilias Akhomach (54.) und Goncalo Guedes (84.) sorgten für einen 3:3-Zwischenstand vor dem Start der Nachspielzeit.

Dort brachte die Barca-Abwehr in einer Slapstick-Aktion mehrmals den Ball nicht aus dem Strafraum, am Ende stellte sich auch noch Goalie Inaki Pena schlecht an und Alexander Sörloth beförderte den Ball in der 99. Minute in die Maschen. Dem noch nicht genug, sorgte Jose Luis Morales (102.) noch für den Schlusspunkt zugunsten des Tabellen-14.

Real hingegen fuhr dank eines späten Treffers des eingewechselten Aurélien Tchouaméni an dessen 24. Geburtstag drei Punkte bei Las Palmas und damit zumindest bis Sonntag die Tabellenführung ein. Der Rekordmeister gewann ohne den am Knie verletzten ÖFB-Legionär David Alaba sowie den gelbgesperrten Jude Bellingham beim Aufsteiger nach Rückstand noch mit 2:1.

Javi Munoz brachte Las Palmas in einer lange Zeit ausgeglichenen Partie in Führung (53.). Diese egalisierte der stark aufspielende Vinicius Junior (65.). Tchouaméni avancierte mit seinem Kopfballtreffer zum Matchwinner (84.). Für Real war es der fünfte Ligasieg in Serie, in der Meisterschaft ist das Team seit September ungeschlagen. Bei gleicher Anzahl an absolvierten Spielen liegt der Rekordmeister nun zwei Punkte vor dem Überraschungsteam aus Girona, das am Sonntag mit einem Sieg bei Celta Vigo wieder an die Spitze springen kann.

"Ich möchte kein Problem sein"

Trainer Xavi hat seinen angekündigten Rückzug auch mit der Hoffnung auf eine schnelle sportliche Wende und der großen mentalen Belastung durch die Arbeit begründet. "Wir können trotz der Situation der Mannschaft und des Vereins immer noch eine sehr gute Saison spielen. Und ich denke, dass all dies helfen wird, die Dynamik zu verändern", sagte der 44-Jährige, der nach dem 3:5 am Samstag gegen Villarreal seinen Abschied mit Saisonende erklärt hatte.

Er sei überzeugt, dass die Mannschaft einen Kurswechsel brauche und dass seine Entscheidung den notwendigen Raum dafür schaffen könne, sagte der spanische Ex-Weltmeister. "Ich möchte kein Problem sein. Ich will das Beste für den Club. Ich denke, es ist für alle gut, die Lage zu entspannen. Ich denke, es ist notwendig."

Nach seinem Abschied im Sommer wolle er vor allem mehr Zeit mit seiner Familie haben. "Das Gefühl, Barca-Trainer zu sein, ist unangenehm, es ist grausam, man hat oft das Gefühl, respektlos behandelt zu werden, dass die eigene Arbeit nicht wertgeschätzt wird", sagte Xavi. "Das ist eine schreckliche Belastung für die geistige Gesundheit und die Stimmung. Ich bin ein positiver Typ, aber wenn die Energie immer weniger und weniger und weniger wird, kommt der Punkt, wo du dir sagst, es macht keinen Sinn mehr."

Er habe den Club höher gestellt als sich selbst. "Ich habe alles gegeben, was ich hatte. Und ich werde das weiterhin tun, damit die Fans stolz sein können", versprach der langjährige Barca-Profi.

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