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"Hammergruppe" geschafft: Sabitzer jubelt mit Dortmund

Von nachrichten.at/apa, 29. November 2023, 12:19 Uhr
Marcel Sabitzer
Marcel Sabitzer (Dortmund) hat die Gruppenphase überstanden.  Bild: GEPA pictures/ ZUMA Press/ LaPresse/ Spada (GEPA pictures)

MAILAND. Nationalen Sorgen zum Trotz hat Borussia Dortmund in der "Hammergruppe" der Fußball-Champions-League vorzeitig den Aufstieg fixiert.

Beim 3:1 bei der AC Milan glänzte Abwehrchef Mats Hummels, auch Marcel Sabitzer heimste für seine Vorstellung Lorbeeren ein. Der vor dem Spiel angeschlagene österreichische Internationale biss dabei "schon ein bisschen aufs Zahnfleisch", wie er erklärte. Von Trainer Edin Terzic gab es ein Extralob.

"Er ist extrem wichtig für uns. Er war ein sehr wichtiger Transfer für uns im Sommer, weil er nicht nur durch seine Erfahrung und Qualität extrem hilft, Sicherheit und Ruhe in unser Spiel zu bekommen, sondern weil er auch die nötige Härte und Intensität gehen kann", sagte Terzic auf Sky über den Mittelfeldmann. Sabitzer bereitete das wichtige 2:1 durch Jamie Bynoe-Gittens (59.) mit einem feinen Pass vor und zeigte insgesamt eine starke Vorstellung - trotz ungünstiger Vorzeichen.

Etliche kranke Spieler

Sabitzer berichtete von etlichen kränklichen Akteuren im BVB-Kader. Auch er selbst war angeschlagen. "Kompliment an alle. Wir haben Mentalität gezeigt, gut verteidigt, dann kannst du solche Mannschaften ausschalten", meinte der 29-Jährige. Dass sich Dortmund in der Gruppe mit den Italiener, Paris Saint-Germain und Newcastle United durchsetzt, war nach den Auftaktspielen fraglich.

0:2 gegen PSG und 0:0 daheim gegen Milan lauteten die Resultate. Laut Sabitzer "ein Tiefschlag. Aber wir haben gewusst, dass wir, wenn wir die Spiele gegen Newcastle gewinnen, dann kann uns das noch einmal Luft geben". Vor 75.000 Zuschauern im San Siro drohte Dortmund dennoch, in alte Muster zu verfallen. Ein früher Patzer bescherte Milans Olivier Giroud die Chance vom Punkt, Gregor Kobel parierte aber den Elfer des französischen Altstars.

Dortmund legte dann per Elfmeter durch Marco Reus (10.) vor, Samuel Chukwueze (37.) gelang der Ausgleich. Nach Bynoe-Gittens' Tor gelang dem in den vergangenen Monaten eher durch Negativ-Schlagzeilen aufgefallenen Karim Adeyemi (69.) eine Vorentscheidung. Nach der laut Sabitzer "abgeklärten" Vorstellung in Mailand kann die Borussia das abschließende Heimspiel der Gruppe am 13. Dezember gegen Paris bereits ohne Druck angehen.

Aufregung in Paris

Die Franzosen liegen als Zweiter auf Kurs, nach dem 1:1 gegen Newcastle herrschte aber Aufregung. Kylian Mbappe traf erst in der achten Minute der Verlängerung mit einem umstrittenen Hand-Elfer zum Ausgleich. Eine Entscheidung, die die Gäste schier verzweifeln ließ. Trainer Eddie Howe sah die Aufstiegschance aber noch gegeben. Dazu müssten die "Magpies" zum Abschluss gegen Milan gewinnen und gleichzeitig auf eine Niederlage von PSG hoffen. "Wir glauben noch daran", sagte Howe.

In Manchester schrieb Erling Haaland wieder Fußball-Geschichte. Der 23-Jährige schoss beim 3:2 von City gegen RB Leipzig seinen 40. Treffer in der Champions League. Der Norweger benötigte dafür 35 Spiele, zehn weniger als der Niederländer Ruud van Nistelrooy. Die meisten der Tore erzielte Haaland im Trikot von City, insgesamt 17 Mal traf er für die Engländer in der Champions League. Dazu kommen 15 Tore für Borussia Dortmund und acht für Red Bull Salzburg.

In der Premier League hatte Haaland drei Tage davor die 50-Tore-Marke geknackt. Für Pep Guardiola standen erneut Fragen über seinen Torjäger auf dem Programm. "Schon wieder muss ich das beantworten", sagte der Spanier mit einem Lächeln. "Zum tausendsten Mal, ich bin wirklich beeindruckt." Er liebe Haaland, so Citys Trainer. "Nicht nur wegen seiner Tore."

Leipzig reiste nach vergebener 2:0-Pausenführung frustriert ab. "Dass du das über 90 Minuten so nicht halten kannst, ist klar. Dass wir aber drei Gegentore in der zweiten Halbzeit bekommen, ist bitter", sagte Nicolas Seiwald. So gut die Leistung in der ersten Hälfte war und so stark der Champions-League-Titelverteidiger ist: Unterm Strich stand für Leipzig die vierte Niederlage in den vergangenen sechs Pflichtspielen zu Buche. Immerhin hatten die Sachsen den Einzug in die K.o.-Runde schon vor dem Manchester-Trip klargemacht. Platz eins ist nach der Niederlage nicht mehr drin.

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