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Ein Solo für Bayer Leverkusen?

Von OÖN-Sport, 11. Februar 2024, 20:51 Uhr
Ein Solo für Bayer Leverkusen?
Die "Unschlagbaren": Bayer Leverkusen eilt von Erfolg zu Erfolg. Bild: GEPA pictures

Nach dem 3:0-Sieg über die Bayern darf das Team von Xabi Alonso vom Double träumen

"Vizekusen" soll bald Geschichte sein. Eine 3:0-Demonstration im Spitzenspiel gegen Titelverteidiger Bayern München lässt Bayer Leverkusen endgültig vom ersten deutschen Fußball-Meistertitel der Klubhistorie träumen. Fünf Punkte liegt die Werkself 13 Runden vor Schluss vor dem Serien-Champion und einzig verbliebenen ernsthaften Verfolger.

Leverkusen ist in dieser Saison auch nach dem 31. Pflichtspiel ungeschlagen (27 Siege, vier Unentschieden), mit "Euphorie pur" beschrieb Kapitän Lukas Hradecky die Stimmung im Team. "Heute dürfen wir feiern, vielleicht morgen auch noch", ergänzte Trainer Xabi Alonso, in dem viele den Architekten des Erfolgslaufes sehen. Als "El Profesor" adelte sein Verein nach einer weiteren taktischen Meisterleistung den Spanier in den sozialen Medien.

Die Worte "Meisterschaft" oder "Titel" benutzt in Leverkusen allerdings immer noch kaum jemand. Bei Bayer ist man ein gebranntes Kind. Im Jahr 2000 verspielte der Verein den sicher geglaubten Meistertitel in der letzten Runde an die Bayern, zwei Jahre später verlor man nicht nur das Champions-League-Finale gegen Real Madrid, sondern wurde auch in Meisterschaft und DFB-Pokal nur "Vize".

"Noch 13 Schritte zu gehen"

Nun greifen die Leverkusener jedoch nach dem Double. Im Cup-Halbfinale bescherte ihnen das Los den Zweitligisten Düsseldorf als Gegner. Die anderen Favoriten sind allesamt längst ausgeschieden. Den DFB-Pokal hat Leverkusen 1993 bereits einmal gewonnen, die Meisterschale noch nie. "Wir wissen, dass wir mit den Bayern konkurrieren, das ist nicht irgendjemand. Wir müssen demütig bleiben", meinte Hradecky: "Aber wir wissen, was wir können."

Die Galavorstellung gegen die Münchner sei "ein super Schritt in unserem Saison-Marathon" gewesen, sagte der Torhüter. Am Ende des Tages seien aber auch das nur drei Punkte. "Es sind noch 13 Schritte zu gehen."

Auch der Vater des Erfolges bleibt vorsichtig. "Wir sind natürlich zufrieden. Aber wir haben erst Februar", erklärte Alonso, der in seiner Profi-Karriere mit Liverpool, Real Madrid und den Bayern nicht weniger als 18 Titel erobert hatte. Der Baske ist ein akribischer Arbeiter, der nichts dem Zufall überlässt.

Im Titelkampf scheute er zuletzt aber auch kein Risiko. Im Showdown mit den Bayern rotierte er die Stars Jeremie Frimpong, Patrick Schick und Jonas Hofmann aus dem Team. Frimpong-Vertreter und Bayern-Leihgabe Josip Stanisic erzielte den Führungstreffer, der eingewechselte Frimpong selbst mit einem Kunstschuss ins leere Tor das 3:0. Alonso hat im Nachhinein wieder alles richtig gemacht.

Auf sein Bayern-Gegenüber Thomas Tuchel trifft das nicht unbedingt zu. Der 50-Jährige hatte die gewohnte Vierer-Abwehr über Bord geworfen und einen dritten Innenverteidiger aufgeboten. "Ich übernehme die Verantwortung für die Taktik, aber daran lag es nicht", sagte Tuchel. Torhüter Manuel Neuer sprach von einer der schlechtesten Leistungen.

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1  Kommentar
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nixnutz (3.914 Kommentare)
am 11.02.2024 21:42

Rapid Wien war deutscher Meister - Leverkusen noch nie.

Das kann sich ruhig mal ändern statt dem Abonnementmeister

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