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"Uns laufen die Kolleginnen davon": Pädagogen drohen mit Streiks

Von Michael Schäfl, 05. Oktober 2022, 11:35 Uhr
Pädagoginnen klagen über zu wenig Personal und drohen - so wie hier in Wien - mit Streiks. Bild: GEORG HOCHMUTH (APA)

LINZ. „Verwundert und irritiert“ reagieren Volkspartei und Gemeindebund auf die Drohungen der Gewerkschaft.

Seit Donnerstag sind die Bezirksversammlungen beendet. Mehr als 750 Pädagoginnen waren dem Aufruf der Gewerkschaften GPA und younion gefolgt, diskutierten über Verbesserungsbedarf in den Kindergärten und übten heftige Kritik am Maßnahmenpaket des Landes. Sechs Millionen Euro sollen die Arbeitsbedingungen in den Kindergärten verbessern, doch das Pakt seien  "bloß Überschriften", gehe an einer tatsächlichen Lösung weit vorbei, kritisiert Wolfgang Gerstmayer, Geschäftsführer der GPA. Bis 31. Oktober gibt er dem Land Zeit, um "zufriedenstellende Maßnahmen" zu liefern.  Sonst wird gestreikt, die Einrichtungen bleiben geschlossen, das Personal geht auf die Straße. Denn "das Land nimmt uns nicht ernst", sagt Mario Kalod, younion-Landessekretär.

"Aufbewahrungsstätten"

Das Maßnahmenpaket von Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander ist die Folge von Gesprächen mit Städte- und Gemeindebund, den Gewerkschaften und Kindergartenpädagoginnen. Doch es gehe zu wenig weit, werfen die Gewerkschaften jetzt ein. Sie waren "intensiv in die Verhandlungen zum Kinderbetreuungspaket eingebunden", sagt ÖVP-Klubobmann Christian Dörfel. Ihn verwundere die "Position der Konfrontation" der Gewerkschaft. "Es dient nicht der Sache, wenn gerade Gewerkschaften permanent wichtige Berufsbilder schlechtreden und so das Image ganzer Berufsgruppen beschädigt wird."

Von der Streikdrohung „irritiert“ zeigt sich Gemeindebund-Präsident Christian Mader. „Man hätte zumindest mit uns reden können, bevor man Kampfmaßnahmen ankündigt.“

"Uns laufen die Kolleginnen davon", sagt Daniela Gebauer, Betriebsratsvorsitzende von den Kinderfreunden. Die Kinder könnten wegen Zeit- und Personalmangel in den Einrichtungen nicht mehr gebildet werden, "das sind Aufbewahrungsstätten", sagt sie. Nicht nur, dass sich viele Junge trotz Ausbildung gegen eine Arbeit in den Kindereinrichtungen entscheiden, es mangelt auch beim bestehenden Personal. "Viele wechseln in die Privatwirtschaft, weil sie dort einfach mehr verdienen", sagt Silvana Nenad vom Magistrat Linz. 

Warnstreiks sind vorbereitet

In anderen Bundesländern hätten die Gespräche mit den Pädagoginnen konkrete Ergebnisse geliefert, sagt Gerstmayer. Salzburg, Kärnten,  Niederösterreich und Tirol seien voraus, Oberösterreich hinke hinten nach. Er sehe hier nicht das Versagen einer Partei, sondern der "oberösterreichischen Familienpolitik". "Im Vergleich mit anderen nimmt Oberösterreich viel zu wenig Geld in die Hand."

In anderen Bundesländern würden Pädagogen mehr verdienen und müssten weniger Kinder pro Gruppe betreuen. Das stimme nicht, im Vergleich zur Steiermark, Niederösterreich und Kärnten verdienten Kindergartenpädagogen "in Oberösterreich mehr und haben kleinere Gruppen", sagt Dörfel.

Die Vorbereitungen für die Warnstreiks seien bereits getroffen. Die Maßnahme solle allerdings nicht missverstanden werden, sie richte sich nicht gegen die Dienstgeber, sondern "an die Verantwortlichen in der Landesregierung". Mit Anfang November werden Gruppen geschlossen und Einrichtungen gesperrt werden, sagt Kalod. Die Gewerkschaften würden Beratung für betroffene Eltern anbieten. 

Für Neos-Klubobmann Felix Eypeltauer ist die Streikdrohung die Konsequenz des „jahrlangen Versagens der Landesregierung“. Es müsse alles getan werden, um die Streiks zu verhindern, sagt der Grüne Bildungssprecher Reinhard Ammer: „Dieser Hilfeschrei darf nicht überhört und die Warnungen ernst genommen werden." Für die Grünen sei klar gewesen, dass die Maßnahmen des Landes nur ein erster Schritt "auf einem langen Weg" sein können.

 

Die Ergebnisse der Befragung

Die Gruppengröße und die ungerechte Entlohnung, das sind die Probleme, die den Elementarpädagoginnen am meisten zu schaffen machen, ergab die Befragung der mehr als 750 Versammlungsteilnehmer. Zwar schreibe der Betreuungsschlüssel des Landes vor, dass eine Pädagogin und eine Hilfskraft 23 Kinder zu betreuen haben, doch in der Praxis sei die Zahl der Kinder oft viel höher. Denn es mangelt an Personal. "Uns ist schon klar, dass das Land nicht einfach so Tausende Pädagoginnen herzaubern kann", sagt Kalod. "Aber wir brauchen zumindest eine Perspektive auf Besserung."

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Autor
Michael Schäfl
Redakteur Politik
Michael Schäfl
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36  Kommentare
36  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
hbert (2.329 Kommentare)
am 11.10.2022 21:59

Auf diesen Missstand wird schon seit Jahrzehnten hingewiesen - und alles was unternommen wurde, war die Ausbildung noch weiter zu verlängern. Attraktiver wurde der Beruf dadurch nicht.
Wir geben Mrd. für Förderungen, für Corona-Impfung und C-Impfwerbung und fragwürdige Expertisen aus, aber für das Schul- und auch Gesundheitssystem bleibt nichts mehr übrig - außer Verbal Plattitüden!
Unfähiger Haufen da oben, der die echten Probleme nicht angreifen kann / will.
Aber ihre PR ist einmalig - fast so wie rund 85 Jahren. Da wurde anscheinend Anleihe genommen, wie man einen Keil in die Gesellschaft treibt und so von den eigenen Unzulänglichkeiten perfekt ablenkt!

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Fuerchterlich.21 (121 Kommentare)
am 05.10.2022 21:44

@2good..
Über das notwendige Übel sollte man vorher nachdenken. Natürlich sind die meisten Kinder finanziell gut versorgt, wenn beide Elternteile arbeiten gehen. Sieht man doch was die alles haben, fängt bei Markenkleidung an und hört bei dem neuesten Spielkonsolen auf! Mein Mann ist ein normaler Arbeiter und ich blieb bei den Kindern zu Hause.Natürlich mussten wir sparen und konnten uns vieles nicht leisten -keinen Urlaub, kein Zweitauto…..aber ich war für meine Kinder da, wofür ich oft belächelt wurde

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2good4U (18.210 Kommentare)
am 05.10.2022 20:52

Das Problem ist, dass Kinderbetreuung und Kindererziehung als "notweniges Übel" angesehen werden.
Man muss halt irgendwie auf die Kinder aufpassen damit die Eltern arbeiten gehen können. Einsperren kann man sie nicht, daher sucht man man anderen, möglichst billigen Lösungen.

Das aber die Kindererziehung eine riesige Chance bietet aus unseren Kindern vollwertige Mitglieder der Gesellschaft zu formen wird leider völlig vergessen.

Und dann wundern wir uns wenn sie groß werden und nicht so sind wie wir sie gerne hätten.

Meiner Ansicht nach werden unsere Kinder zwar finanzielle und medizinisch gut versorgt, verwahrlosen aber emotional weil sich keiner mehr Zeit für sie nimmt.

Kinder müssen dazu überhaupt nicht den ganzen Tag bespaßt werden. 15 Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit bringt schon extrem viel.

Aber Mama und Papa haben nach der Arbeit keine Zeit, Lust oder Energie, und in den Betreuungseinrichtungen ist das Personal zu wenig um diese Aufgabe zu erfüllen.

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betterthantherest (34.922 Kommentare)
am 05.10.2022 21:09

2good4u

der (finanzielle) Druck auf die Eltern wird noch viel größer.

Gravierende Reallohnverluste gibt es bereits seit Jahren, doch jetzt in Zeiten explodierender Inflationsraten eskaliert die Situation vollends.

Schon bald reichen 2 Vollzeitjobs nicht mehr aus, um einer Familie mit Kindern das wirtschaftliche Überleben zu sichern.

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Fuerchterlich.21 (121 Kommentare)
am 05.10.2022 18:25

In der jetzigen Zeit möchte ich auch nicht in einem Kindergarten arbeiten. Viele der Kinder können nicht einmal die deutsche Sprache.
Als meine Kinder in den Kindergarten kamen mussten sie drei Jahre alt und rein!! sein.
Alleine was das Wickeln an Zeit der Pädagogen in Anspruch nimmt.
Die meisten Eltern möchten ihre Kinder um sechs Uhr früh abgeben und am liebsten um 18: Uhr abholen. Erziehung haben die meisten so und so keine, aber wehe wenn was nicht passt……

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filibustern (646 Kommentare)
am 05.10.2022 18:20

Ob das nicht wieder so eine Geschichte ist, wo man die Kirche auf jeden Fall mal im Dorf lassen soll. Natürlich kann ich nur auf meine eigenen Erfahrungen (2 mittlerweile fast erwachsene Kinder) zurückgreifen, aber die bestehen im Wesentlichen aus der Erkenntnis, dass es sich bei Kindergärten um zutiefst weibliche Debattierklubs handelt, bei denen die Kinder eigentlich mehr als Druckmittel eingesetzt werden, um eigene Ziele zu erreichen. Mehr Personal, mehr Freizeit usw. In meiner Heimatgemeinde haben die Damen exakt gleich Ferien wie die Schüler, jammern aber das ganze Jahr herum, was für einen Urstress sie nicht mit den Kindern haben und wie anstrengend das ist. Also wir reden im konkreten Fall von einem Halbtagsjob mit 15 Wochen Urlaub im Jahr. Also, zusammengefasst - Mädels, ihr habt es echt gut - ist halt Arbeit, so etwas haben andere auch - und es steht Euch natürlich frei, es mit einem anderen Job zu probieren. Es werden beispielsweise im Augenblick Zimmerleute und Installate

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filibustern (646 Kommentare)
am 05.10.2022 18:22

ure händeringend gesucht. Also, wenn die Arbeit mit Kinder zu anstrengend, zu laut oder was auch immer ist, auf gehts!

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Mindy (455 Kommentare)
am 05.10.2022 20:40

Einfach einmal eine Woche mitarbeiten in einer KBE und dann überlegen ob sie das wirklich Ernst meinen, sage ich als Pädagogin mit 40 Jahren Diensterfahrung

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doridee (85 Kommentare)
am 05.10.2022 16:34

Täusch ich mich oder wechselt in diesem Artikel ständig die Schriftgröße? Ein Absatz größer, einer wieder kleiner...

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trude (1.255 Kommentare)
am 05.10.2022 16:20

Offensichtlich laufen nur bei den Kinderfreunden scharenweise die Elementarpädagogen davon. Meiner Meinung nach das allseits und bestens bekannte SP-Parteigrjammere, koordiniert von der gleichnamigen Parteiführung. Ist ja bekannt, wenns parteipolitisch opportun ist, schrecken die Genossen vor nichts zurück.

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 05.10.2022 16:07

Es rächt sich der "Gratiskindergarten", denn was nichts kostet, ist nichts wert.
Und es wird nicht genug wertgeschätzt von den meisten Eltern.

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betterthantherest (34.922 Kommentare)
am 05.10.2022 19:46

der Gratiskindergarten war damals ein ÖVP Wahlzuckerl.

Wurden die Mehrkosten - so wie von der ÖVP damals versprochen - vom Land übernommen oder blieben die Gemeinden darauf sitzen?

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pprader (1.661 Kommentare)
am 05.10.2022 15:34

Bedanken wir uns bei denen, die seit mehr als 30 Jahren für Bildung zuständig gewesen wären.

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 05.10.2022 16:57

Bedanken wir uns bei denen, die das populistische Rennen um den Gratiskindergarten vor den Wahlen begonnen haben. Dass dann die Kasse immer knapp ist, dürfte logisch sein.

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subbagoeal (15 Kommentare)
am 05.10.2022 14:43

Ist hald schwierig, wenn jemand für einen Bereich zuständig ist, in dem er selbst keinerlei Erfahrungen gemacht hat. Oder hat Frau Mag. Haberlander Kinder? Dann wüsste sie, wie es um unsere oö Kindergärten bestellt ist.
Leider wird das am Rücken unserer Kinder ausgetragen.

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 05.10.2022 16:08

Ja klar, "man" weiß es.

Aber dennoch bevorzugen die meisten einen kostenlosen Kindergarten mit den aktuellen Zuständen als einen fairen Kostenbeitrag zu einem "Wunschkindergarten" beizutragen.

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Blitzer60 (1.146 Kommentare)
am 05.10.2022 14:22

Wann klatschen wir wieder für das Krankenhaus Personal?

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danube (9.663 Kommentare)
am 05.10.2022 14:04

Tja, so sind sie unsere Expertinnen und Experten. Keine Lösungen für reale Probleme, dafür sind sie Meister darin, neue Probleme zu schaffen. Stichwort "Corona", Stichwort "fehlendes Kranken- und Pflegepersonal", Stichwort "Impfkampagne", Stichwort "Bildung", usw.

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doridee (85 Kommentare)
am 05.10.2022 16:32

Es wäre gar nicht so schwierig. Die Lösungen haben die Pädagoginnen, die Politik muss nur mehr Ressourcen zuteilen.

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 05.10.2022 16:58

"Die Lösungen haben die Pädagoginnen"

Genau, und vor allem deren Einflüsterer, die Gewerkschafter.
Selten so gelacht! 😁🤣

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Utopia (2.847 Kommentare)
am 05.10.2022 13:54

Arbeit mit Kindern ist keine Arbeit sondern Freizeitvergnügen. Mütter bekommen gar nichts für dieses Vergnügen bezahlt. Kindergartenpädagogen sind dagegen doch gutgestellt, sie bekommen sogar etwas bezahlt, wenn sie mit Kindern spielen. (Satire Ende)

Weil alle Menschen, die nicht arbeiten können eine Rente bzw. eine Mindessicherung erhalten, ist es nicht nachvollziehbar, dass Kinder scheinbar keine Menschen sind und deshalb (fast) nichts bekommen.
Meine Forderung: Kinder erhalten eine Mindessicherung und davon werden die Personen bezahlt, welche die gesetzlich vorgeschriebene Aufsichtspflicht erfüllen: Eltern, Kindergarten, Schule, Hort, Tagesmütter, Turnverein, Pfadfinder, Jungschar und was es sonst noch gibt.
Pro Kind und Stunde gibt es einen für alle gleichen fixen Kostenersatz von etwa derzeit üblichem Mindestlohn.

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2good4U (18.210 Kommentare)
am 05.10.2022 20:45

Ja klar, und das Geld dafür ziehen wir uns aus den Ohren?

Es ist auch Arbeit wenn ich meinen Rasen mähe oder meine Wäsche wasche.
Dennoch erwarte ich nicht dafür bezahlt zu werden.

In kaum einem Land gibt es so viel Unterstützung für Kinder. Aber das reicht sichtlich nicht. Nein, man muss mit den eigenen Kindern auch noch Geld verdienen?!

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Gugelbua (32.177 Kommentare)
am 05.10.2022 13:36

einen Berufen in einer immer mehr kaputten Gesellschaft
wo man schon jeden Schnaufer bürokratisch erfassen muß
möchte ich auch nicht 😉

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Ricks (2.384 Kommentare)
am 05.10.2022 13:35

BRAVO!!

Dieses Thema zieht sich schon viel zu lange.

Endlich haben sie den Mum dagegen vorzugehen.

Es ist ja auch beachtlich, dass die KJA nicht einschreiten!

Die Politik lebt ganz einfach in einer anderen Welt und ist weit entfernt vom bürgerlichen Leben.
Das hat ja auch Hr. Rauch kürzlich wieder bewiesen, als er meinte in Österreich wird auf hohem Niveau gejammert.

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betterthantherest (34.922 Kommentare)
am 05.10.2022 13:20

Krankenhäuser:
jahrelanger massiver Personalmangel, Personal läuft in Scharen davon.
Lehrer:
massiver Personalmangel - ausgebildete Lehrer gehen lieber in andere Jobs.
Kindergärten:
massiver Personalmangel - Personal läuft in Scharen davon.
Altersheime: massive Abwanderung aus den Pflegebereich, kaum Nachwuchs.

Die Gemeinsamkeit all dieser Bereiche:
die Politik bestimmt über Personalschlüssel, Arbeitsbedingungen und Bezahlung.

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Binke (88 Kommentare)
am 05.10.2022 14:23

Haben Sie sich von Frau Haberlander samt Gefolge mehr erwartet?

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 05.10.2022 17:12

"Glücklicherweise" wurde das Gesundheitswesen auch weitgehend verstaatlicht.

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ECHOLOT (8.884 Kommentare)
am 05.10.2022 13:15

Und ohne pädagogische Assistentinnen die alles am laufen halten und völlig unverzichtbar sind wäre ganz Schluss!
2wochen weniger Urlaub, reine Kinderdienstzeiten und miserable Bezahlung ist der dank dafür

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.103 Kommentare)
am 05.10.2022 12:44

Oh, hat hier Fr. Haberlander - im Gegensatz zu Krankenhäusern - übersehen, rechtzeitig einen Maulkorb zu erlassen?

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MeniusAgrippa (227 Kommentare)
am 05.10.2022 12:39

Was war zu erwarten von der Frau Haberlander? Sie ist die Unfähigkeit in Person. Solche Politiker sind leider nur zur Selbstdarstellung fähig. Probleme lösen? Wie denn? Ein paar salbungsvolle Worte müssen da schon genügen.
Man kann den Streik nur unterstützen!
Leider müssen wir mit dieser Landesregierung noch lange leben! Aber eigentlich müsste man diese Politiker verjagen.

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StefanieSuper (5.237 Kommentare)
am 05.10.2022 11:50

Das ist kein Wunder bei dieser Behandlung der Kindergärtnerinnen durch Eltern und Politiker in den letzten Jahren. Man hat sie einfach Kindermädchen gleichgestellt, die sich oft unverschämten Wünschen überforderter Eltern anzupassen haben. In anderen Ländern zb. Belgien oder Frankreich etc. beginnt für die Kinder mit dem Kindergarteneintritt die "Schule", in der natürlich meist gespielt wird. Dieser wird kräftig gefeiert sie lernen spielend mehrere Sprachen in Belgien zb. Französisch und Niederländisch oder Deutsch. Mit 6 Jahren wird dann in die Volksschule gewechselt. Die Kinder können dann schon viele Dinge zb. den Sprachgebrauch und so können sie dann dem Unterricht folgen. Die Lehrerinnen = Kindergärtner haben eine bessere Bezahlung und bessere berufliche Absicherung. Bei uns haben sie in kleinen Gemeinden oft einen befristeten Vertrag, da der Bürgermeister oft nicht weiß, ob er im folgenden Jahr genug Kinder für seinen Kindergarten haben wird um 2 Vollzeitkräfte zu beschäftigen

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t.a.edison (2.547 Kommentare)
am 05.10.2022 11:51

Anmerkung: Kindermädchen werden besser behandelt, somit sind sie diesen nicht einmal ansatzweise gleichgestellt!!

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 06.10.2022 10:29

JA- Genau und in Frankreich und Belgien fließen Milch und Honig aus der Steckdose, aber nur dann, wenn die Atomkraftwerke im Vollbetrieb laufen..........

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t.a.edison (2.547 Kommentare)
am 05.10.2022 11:50

Meine Unterstützung haben Sie, es wird Zeit für einen Streik. Das - was von Haberlander hier in der letzten Zeit verbrochen wurde - gehört mit Streiks geahndet, damit diese "hochkompetente" Person endlich mal aufwacht - oder noch besser - gänzlich von der Bildfläche verschwindet. Soviel Inkompetenz in einer Person bezogen auf die Bildungspolitik und Kinderbetreuung hat man selten erlebt!!

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ccap93 (307 Kommentare)
am 05.10.2022 20:46

Sie dürfen gerne noch den Bereich "Gesundheit" hinzufügen. Dafür ist Haberlander auch zuständig - und die Zustände, die wir in OÖ haben, kennen wir ja leider mittlerweile alle.

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 06.10.2022 10:25

Was will eigentlich "die" Gewerkschaft?
Will sie denn putschen?

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