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Rechter Kongress: Prominente erhöhen Druck auf Pühringer

19. Oktober 2016, 00:04 Uhr
Redoutensäle
Die Autonome Antifa drückte ihren Protest vor einigen Tagen mit dieser Aktion aus. Bild: www.facebook.com/autonome.antifa.w

LINZ. Dutzende prominente Unterzeichner, darunter Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, der ehemalige VP-Chef Erhard Busek und Schauspieler Karl Markovics, fordern Pühringer in einem offenen Brief auf, das Treffen in den Redoutensälen zu verhindern.

Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) bleibt dabei: Die Landesimmobiliengesellschaft wird die Redoutensäle wie geplant an die Organisatoren des Kongresses der "Verteidiger Europas" vermieten, der am 29. Oktober in Linz über die Bühne gehen soll.

Zwar hat das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in seiner Einschätzung der Veranstaltung festgestellt, dass die Teilnahme rechtsextremer Kräfte nicht auszuschließen sei, doch gehe vom Treffen keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung aus - nachrichten.at berichtete. Und darauf beruft sich Pühringer.

Prominente gegen Treffen

Der Druck auf den Landeshauptmann, das rechte Treffen doch noch zu verhindern, bleibt aber.

Gestern haben das Mauthausen Komitee Österreich und das oberösterreichische Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus einen offenen Brief an Pühringer veröffentlicht, in dem das Land aufgefordert wird, den Mietvertrag mit den Veranstaltern zu kündigen.

Unterzeichnet wurde das Schreiben unter anderem von der Schriftstellerin Elfriede Jelinek, der Schauspielerin Elisabeth Orth, AK-Präsident Rudolf Kaske, ÖGB-Präsident Erich Foglar, Ex-VP-Chef Erhard Busek und dem Politikwissenschafter Anton Pelinka.

 

Der offene Brief im Wortlaut und alle Unterzeichner:

Offener Brief des Mauthausen Komitee Österreichs und des Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Oberösterreich an Herrn Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer:

Kein Rechtsextremisten-Treffen in den Räumen des Landes Oberösterreich!

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Am 29. Oktober soll in Linz mit dem Kongress "Verteidiger Europas" ein internationales Treffen von Rechtsextremisten stattfinden. Unverständlicherweise stellt das Land Oberösterreich für dieses Treffen seine Repräsentationsräume, die Redoutensäle, zur Verfügung.

Die rassistischen und antidemokratischen Bezüge der Organisationen, die am Kongress teilnehmen, sind zahlreich. So hat die deutschnationale Burschenschaft "Arminia Czernowitz zu Linz", auf die der Mietvertrag für die Redoutensäle läuft, eine lange einschlägige Geschichte. Bei der Bundespräsidentenwahl 1980 unterstützte sie geschlossen den rechtsextremen Kandidaten Norbert Burger. Dieser hatte in Südtirol Bombenanschläge verübt und war Bundessprecher der "Nationaldemokratischen Partei" (NDP), die 1988 wegen Wiederbetätigung behördlich aufgelöst wurde. Zuletzt machte die "Arminia Czernowitz" 2010 überregionale Schlagzeilen, als sie eine Veranstaltung mit dem antisemitischen Publizisten Richard Melisch durch ein Plakat mit einem nur geringfügig veränderten NSDAP-Motiv bewarb.

Am Kongress teilnehmen wird auch die "Identitäre Bewegung Österreich". Diese zeichnet, wie die EU-Grundrechteagentur erst kürzlich feststellte, für einen großen Teil der in Österreich stattfindenden flüchtlings- und migrantenfeindlichen Aktionen verantwortlich. In Deutschland, wo die "Identitären" ebenfalls agieren, stehen sie nun unter der Beobachtung des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Schon diese beiden Beispiele zeigen, dass es nicht tragbar ist, ewiggestrigen Hetzern in Räumen des Landes ein Forum zu bieten. Dies umso mehr, als Oberösterreich bei der Zunahme rechtsextremer Straftaten an der Spitze aller Bundesländer liegt. Wir erinnern an den Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft des Roten Kreuzes in Altenfelden, der heuer im Juni die Gefährlichkeit dieser Entwicklung wieder deutlich gemacht hat. Von den Hassparolen auf rechtsextremen Veranstaltungen bis zu menschenverachtenden Gewaltakten ist es nur ein kleiner Schritt.

Das Argument, der Kongress müsse im Sinne des Grundrechts auf Meinungsfreiheit toleriert werden, widerlegen die Organisatoren selbst. Sie haben angekündigt, "dass Vertretern der deutschsprachigen Mainstreammedien keine Presseakkreditierungen für den Kongress ausgestellt werden". Und weiter heißt es: "Den Teilnehmern und Ausstellern können wir also versichern, dass sie während des Kongresses von offiziellen Vertretern der Lügenpresse unbehelligt bleiben werden...". Wer die Meinungs- und Pressefreiheit mit Füßen tritt, kann sich nicht auf sie berufen. Dieses Missbrauchsverbot entspricht auch Geist und Wortlaut der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann! Die Abhaltung eines Rechtsextremisten-Treffens in den Räumen des Landes Oberösterreich wäre eine Förderung antidemokratischer Umtriebe und geeignet, dem Ruf des Landes nachhaltigen Schaden zuzufügen. Sie tragen die politische Verantwortung dafür, dass es nicht soweit kommt. Deshalb richten wir Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Offenen Briefes an Sie den dringenden Appell, für die einseitige Auflösung des Mietvertrages zu sorgen!

In Köln sollte ebenfalls am 29. Oktober ein rechtsextremer Kongress unter dem Titel "Für ein Europa der Vaterländer" durchgeführt werden. Als der Vermieter von den Inhalten der Veranstaltung erfuhr, löste er den Mietvertrag einseitig auf. Er blieb auch dabei, als er Drohungen von Neonazis erhielt. Der Kongress musste abgesagt werden. Aber nicht nur dieser private Vermieter hat vorbildlich gehandelt.

Im November 2013 sorgte die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer dafür, dass die Innsbrucker Messe einen Mietvertrag für ein Treffen deutschnationaler Burschenschaften einseitig auflöste. Die Entscheidung wurde vom Land Tirol vollinhaltlich mitgetragen, wie Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP) damals betonte.

Bitte folgen Sie diesen Vorbildern und ersparen Sie Oberösterreich das blamable Rechtsextremisten-Treffen in den Redoutensälen!

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm ACHLEITNER, Leiter des Bildungshauses Schloss Puchberg, Diözese Linz
Irmgard ASCHBAUER, Vorsitzende der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen
Nuray BAHCETEPE, stv. Vorsitzende der Welser Initiative gegen Faschismus
Christa BAUER, Geschäftsführerin des Mauthausen Komitees Österreich
Andreas BAUMGARTNER, Generalsekretär des Internationalen Mauthausen Komitees
Gerhard BAUMGARTNER, Leiter des Dokumentationsarchivs des österr. Widerstandes
Maxi BLAHA, Schauspielerin
Bert BRANDSTETTER, Präsident der Katholischen Aktion Oberösterreich
Erwin BUCHINGER, Bundesbehindertenanwalt
Erhard BUSEK, Vizekanzler a.D.
Guy DOCKENDORF, Präsident des Internationalen Mauthausen Komitees
Heinrich EHLERS, Holocaust-Überlebender
Robert EITER, Sprecher des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Michael ETLINGER, Landesleiter der Pfadfinderinnen und Pfadfinder OÖ
Marko FEINGOLD, Überlebender des KZ Auschwitz
Peter FLORIANSCHÜTZ, Präsident der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft
Erich FOGLAR, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
FRANZOBEL, Schriftsteller
Karl-Markus GAUSS, Schriftsteller
Rudolf GELBARD, Überlebender des KZ Theresienstadt
Heimo GRUBER, Präsidiumsmitglied der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft
Harald GRÜNN, Bundesvorsitzender des KZ-Verbandes
Maria HOFSTÄTTER, Schauspielerin
Elfriede JELINEK, Literaturnobelpreisträgerin
Michael JOHN, Historiker und Obmann der Österreichischen Lagergemeinschaft Auschwitz
Günter KAINDLSTORFER, Journalist und Schriftsteller
Johann KALLIAUER, Präsident der Arbeiterkammer OÖ und Landesvorsitzender des ÖGB OÖ
Reinhard KANNONIER, Rektor der Kunstuniversität Linz
Rudolf KASKE, Präsident der Bundesarbeitskammer und der Arbeiterkammer Wien
Erika KIRCHWEGER, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Oberösterreich 
Martin KRANZL-GREINECKER, Journalist und Initiator der Gedenkstätte "Kinder von Etzelsdorf"
Harald KRASSNITZER, Schauspieler
Ludwig LAHER, Schriftsteller und Träger des Kulturpreises des Landes Oberösterreich
Albert LANGANKE, Träger des Menschenrechtspreises des Landes Oberösterreich
Felix LEE, Musiker und Komponist
Andreas MAISLINGER, Politikwissenschafter und Begründer des Gedenkdienstes
Karl MARKOVICS, Schauspieler
Robert MENASSE, Schriftsteller
Willi MERNYI, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich
Heinrich NEISSER, Zweiter Nationalratspräsident a.D.
Wolfgang NEUGEBAUER, Historiker Cornelius OBONYA, Schauspieler
Elisabeth ORTH, Schauspielerin und Präsidentin der Aktion gegen den Antisemitismus
Walter ÖTSCH, Wirtschaftswissenschafter und Kulturhistoriker
Andreas PEHAM, Autor und Rechtsextremismus-Experte 
Anton PELINKA, Politikwissenschafter
Veronika PERNSTEINER, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreich
Robert PFALLER, Philosoph
Martin POLLACK, Schriftsteller
Wolfgang QUATEMBER, Leiter des Zeitgeschichtemuseums und der KZ-Gedenkstätte Ebensee 
Doron RABINOVICI, Schriftsteller
Thomas RAMMERSTORFER, Autor und Rechtsextremismus-Experte
Karl RAMSMAIER, Träger des Menschenrechtspreises des Landes Oberösterreich
Werner RETZL, Vorsitzender der Welser Initiative gegen Faschismus
Gerhard RUISS, Schriftsteller und Sprecher der IG Autorinnen und Autoren
Uwe SAILER, Träger des Ute-Bock-Preises für Zivilcourage
Käthe SASSO, Überlebende des KZ Ravensbrück
Hans-Henning SCHARSACH, Autor und Rechtsextremismus-Experte
Thomas SCHMIDINGER, Politikwissenschafter
Raffael SCHÖBERL, stv. Bundesvorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend
Susanne SHAKED, Erste Generalsekretärin der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft 
Erwin STEINHAUER, Schauspieler
Marlene STREERUWITZ, Schriftstelleri
Katja STURM-SCHNABL, Sprachwissenschafterin und Überlebende eines NS-Lagers
Hans-Jürgen TEMPLMAYR, Zweiter Generalsekretär der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft
Gunther TRÜBSWASSER, Vorsitzender von SOS Menschenrechte
Peter WEIDNER, Beiratsmitglied der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft
Robert ZINTERHOF, Träger des Menschenrechtspreises des Landes Oberösterreich

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225  Kommentare
225  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
( Kommentare)
am 20.10.2016 12:14

In Linz beginnt es

Der Neonazi Kongress in den Räumen der LG ist so gut wie fix. Ist für das Ansehen unseres Bundeslandes ein Zeichen der Zukunft, die Vergangenheit die in OÖ ihren Ursprung hatte kennen wir, darf man hoffen, fast alle. Der Charly Chaplin der FP wird das feierliche Gedenken an vergangene Zeiten moderieren. Die Prominenz der PEGIDA, der AfD, Front Nationale und der Schirinowski (Putin hatte keine Zeit) werden die Festredner sein. HC wird seinen Senf, der ihm vom Kickl vorgegeben (aufgeschrieben) wurde dazugeben. Haimbuchner wird sich der Taten als OÖ LH rühmen, sonst könnte der Neonazikongress ja nicht stattfinden. Die Kosten für den enormen Aufwand der Exekutive sind Peanuts, zahlt sowieso der Steuerzahler. Demonstrationen die Gegendemonstrationen auslösen werden, wobei es zu Personen und Sachschäden kommen wird – das ist halt mal so. Ja, selig sind die Armen im Geiste..

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cochran (4.047 Kommentare)
am 20.10.2016 11:59

Jelinek und Konsorten sind zu vergessen. Fpö und hcs Strache gehört die zukunft

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StechusKaktus (4 Kommentare)
am 20.10.2016 12:40

Muss so sein, weil das hat uns unser geliebter Bumsti beim Urfahrmarkt so vorgebrüllt... Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass sich Strache und Konsorten (um es in Ihren Worten zu sagen) öffentlich, wenn auch ziemlich unglaubwürdig, normalerweise von diesen Leuten distanzieren?

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sokolinz (375 Kommentare)
am 20.10.2016 09:31

Interessant zu wissen wäre für mich, wieviel Subventionen und sonstige Förderungen die Vereine der Unterzeichner bekommen.

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StechusKaktus (4 Kommentare)
am 20.10.2016 10:41

Das dürfte nicht allzu schwer zu recherchieren sein. Allerdings ist mir schleierhaft, welche Relevanz diese Informationen im Bezug auf das Thema haben.

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SRV (14.567 Kommentare)
am 20.10.2016 10:59

Die Unterzeichner werden von den Blaunschildboys eben gerne als:
„welche, die am dauertropf der steuerzahler hängen“
„Staatskünstler“
„Leute die nichts arbeiten“
bezeichnet, weil
„wir“ nämlich gar nix kriegen aber „die da oben“ schieben es sich gegenseitig zu und sind daher „gegen uns“

Es hat sich nichts geändert:
http://werbewahn.net/2008/08/07/sie-sind-gegen-ihn-weil-er-fuer-euch-ist/

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grubber (240 Kommentare)
am 20.10.2016 11:09

Ganz einfach:
Wes Brot ich ess`,des Lied ich sing!

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SRV (14.567 Kommentare)
am 20.10.2016 11:33

Klar, die gesamte intellektuelle Szene ist Teil der "links-linken grünen Jagdgesellschaft" und die "schieben es sich sich ja gegenseitig zu"...

Kulturell sind ja Herr Gabalier und die John-Otti-Band auch viel wertvoller...

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( Kommentare)
am 20.10.2016 08:54

lieber fritzicat & vinzenz !
nach dem Lesen Eurer Posts glaube ich,
Ihr seid keine rechten Freunde
der Rechten Freunde.

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grubber (240 Kommentare)
am 20.10.2016 11:06

Diesen Eindruck vermitteln sie mir nicht!

Im Gegenteil manchmal wirken sie wie false flags, im Auftrag jener Gruppierung ,gegen die sie so vehement ankämpfen.

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fritzicat (2.724 Kommentare)
am 20.10.2016 08:44

Bestimmt jetzt schon die ÖVP, welche Posts gelöscht werden ?

Ich habe nur geschrieben, dass Pühringer nach der Pfeife von Haimbuchner tanzen muss, sonst ist die Koali Geschichte in OÖ.

Das behaupten ÖVP-Granden und entspricht offenbar der Tatsache.

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schamane (260 Kommentare)
am 20.10.2016 07:30

ah,um prominent zu sein darf man keiner geregelten Arbeit nachgehen??

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Analphabet (15.349 Kommentare)
am 20.10.2016 02:52

Hat hier Jemand so viel Geduld und Zeit um dem vincerl die aktuellen Umfragen zu erklären. 35 Prozent FPÖ , 25 Prozent ehemalige Arbeiterpartei SPÖ, 19 Prozent ÖVP , 11 Prozent grüne AUSLÄNDERPARTEI. und der Rest.

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StechusKaktus (4 Kommentare)
am 20.10.2016 10:10

Inwiefern rechtfertigen Umfrageergebnisse ein Treffen von Rechtsextremen in den Redoutensälen? Meiner Meinung nach wird durch diese Veranstaltung der ohnehin schon angeschlagene Ruf von OÖ geschädigt.

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meisteral (11.425 Kommentare)
am 20.10.2016 00:49

escorpio is full back!
Sie kleines Möchtegern-Parteiobjekt haben schon wieder alles löschen lassen, werde in Zukunft .....

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jago (57.723 Kommentare)
am 19.10.2016 22:26

Prominente erhöhen den Druck auf den Landeshauptmann.

Was sind denn schon Prominente? Das sind die auf die die Duckmäuser ängstlich schauen wie der Hase wenns blitzt.

Ohne Duckmäuser und Unmündige gäbe es gar keine Prominente. Sie bedingen sich gegenseitig.

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allesklar (4.121 Kommentare)
am 19.10.2016 20:44

Die ganzen links-linken gottlosen, vaterlandslosen sozialistischen/kommunistischen Gestalten .......

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 20:48

und "die halben"??? Deutsch ist schon sähr schwär!

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allesklar (4.121 Kommentare)
am 19.10.2016 21:16

Deutsch lernen !

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jago (57.723 Kommentare)
am 19.10.2016 22:17

Wamma koane Schubladln hädn miaßadn ma a Uardnung mocha ... en Schädl grinsen

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proworx (556 Kommentare)
am 19.10.2016 20:15

vielleicht hilft er den verlausten pflastersteinewerfer auch wenns lieb fragen

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 19:06

Wer noch kommt:

"Ein weiterer angekündigter Referent ist Roland Hofbauer, Chefredakteur von alles roger?,eines verschwörungstheoretischen u.streckenweise antisemitischen Gratis-Blattes.
Darin findet sich etwa die seit Jahrzehnten wohl beliebteste Neonazi-Mär von der Steuerung der Fluchtbewegungen nach Europa durch die USA,
die so den IQ der "Europäer" senken wollten."

http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/oktober-2016/konferenz-der-verteidiger-europas-referentinnen-und-aussteller

"Weiters als Aussteller angekündigt sind unter anderem die deutsche rechtsextreme Zeitschrift Zuerst!,
der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS),
der vom Leopold Stocker Verlag ausgegliedert Ares Verlag und
die dort erscheinende Neue Ordnung (siehe:Rechtsextreme Neue Ordnung-Einschätzung durch das DÖW, PDF),
die Identitäre Bewegung und ihr Versand Phalanx Europa,
der unter anderem Tonträger der rechtsextremen Band Von Thronstahl vertreibt."

Alles "Geschmacksache"?

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( Kommentare)
am 19.10.2016 19:20

also ich find da auch ein paar Prominente dabei;
zumindest so prominent wie Busek, Neisser, etc.,
die Orth vom Hörbingerclan (war gerade eine Sendung
über ihre Sendung)

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kleinerdrache (9.944 Kommentare)
am 19.10.2016 19:28

Und "vinzenz".
Der kommt natürlich auch - da er sich gar so gut auskennt!

LOL!!!
grinsen

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( Kommentare)
am 19.10.2016 19:49

Wissen ist keine Schande!
Ausser.... Eh selber wissen.

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kleinerdrache (9.944 Kommentare)
am 19.10.2016 19:59

jaja: copy/paste - zugegeben, sehr schwer!

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 18:58

Wer zum Kongress kommt:

"Die FPÖ und vor allem ihr BPkandidat Hofer sind gegenwärtig bemüht,sich möglichst staatstragend zu geben.

Solch Rücksichtnahme kennen die übrigen ReferentInnen kaum: Philip Stein,
der an der Konferenz in mehreren Funktionen mitwirkt,
findet etwa die dauernden Distanzierungen vom Neonazismus falsch. So kritisierte er 2014 die IDENTITÄREN von rechts und warf ihnen vor, sich "ausdrücklich von allen Formen des Rassismus, Nationalsozialismus, Chauvinismus, ja sogar vom Nationalismus" zu distanzieren, womit sie "genau das" geliefert hätten, "was die 'kritische Öffentlichkeit' von ihnen verlangt".
Mittlerweile dürfte aber auch Stein eingesehen haben, dass diese "Distanzierungen" vor allem–wie der österr.Verfassungsschutz es auf den Punkt brachte – "als taktisches Manöver" zu werten sind.

Zit.:
http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/oktober-2016/konferenz-der-verteidiger-europas-referentinnen-und-aussteller

3Bier,humpdump,etc

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 18:40

Rechtsextreme sind Rechtsextrem - is einfach so!

Ein Kongress mit rechtsextremen Hintergrund auf Herbergssuche in Europa-Linz ist so gastfreundlich!
Das muss nicht sein!

Deshalb der Offene Brief an den LH gezeichnet von hochrangigen Kulturschaffenden, Vertretern von sehr einflussreichen und weniger einflussreichen Organisationen, Überlebende Opfer der NS-Diktatur u.v.a.m.

Viel interessanter als die Diskussion, warum sich diese honorigen Persönlichkeiten das Recht zum öffentlichen Protest herausnehmen,

ist die Tatsache der engen Vernetzung der FPÖ mit rechtsradikalen Personen und Organisationen.

Da sind dort u.a. Hauptakteure die "Identitären",auf die der Verfassungsschutz schon länger eine wachsames Auge hat.

Strache und Hofer distanzieren sich zwar von den "Identitären" - eher strategisch, als glaubwürdig!

Unglaubwürdig, weil:

an der Basis und auf mittlerer Funktionärseben schaut ganz anders aus!
Z.B im Burgenland, in"kand.hofers own land"!
Enge Kontakte u. Zusammenarbeit!

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 18:44

Sanft säuselnde neurolinguistisch programmierte TV-Rhetorik und
unglaubwürdiges Dauerlächeln
können nicht darüber hinwegtäuschen,
was an der Basis
zwischen Identitären und FPÖ an Vernetzung faktisch läuft!

Nämlich:
Enge Kontakte und Zusammenarbeit mit rechtsextremen Identitären!!

ExFP-Landesvorsitzende Werner Wassicek,
der aus seiner Sympathie und
Unterstützung für die Identitären kein Hehl macht,
verkündet in der RFJ-Zeitschrift „Burgenland Frontal“:

“Wer die Inhalte der Identitären Bewegung teilt,
wird die FPÖ wählen“.

Für ihn und den RFJ gilt das auch vice versa!
Wassicek ist ein gern gesehener Interview-Partner der Identitären
und wirkt auch als Verbindungsmann für die Identitären zu anderen RFJ-Gruppen,
z.B.zum RFJ-Freistadt!!

Das Problem der Führungsriegen in der FPÖ ist es,
dass sie schon längst
die Sympathisanten zu gewaltbereiten Rechts/rechtsauslegern
nicht mehr im Griff haben!

Identitäre sind ein kl.Wählerreservouir der FPÖ und für kand.hofer ..
Is halt so .

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gscheidle (4.080 Kommentare)
am 19.10.2016 18:02

http://europaeisches-forum.at/

Verteidiger Europas

Referenten

Hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland.
Der is guat!

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oneo (19.368 Kommentare)
am 19.10.2016 17:31

Haben sie also wieder ein paar selbsternannte Prominente zusammengetan und wollen Pühringer erpressen, die Sääle nicht zu vermieten. Pühringer täte gut daran, diesen meist unbekannten und unscheinbaren Gesellen nicht zu folgen.
Ein paar Namen sind bekannt, die meisten kennt man nur von anderweitigen Protesten. Joschi bleib standhaft.

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 17:43

"selbsternannte Prominente"
Wie Bitte??
Nur eine Auswahl:
Gewählt - nicht selbsternannt:

Erich FOGLAR, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
Rudolf GELBARD, Überlebender des KZ Theresienstadt
Rudolf KASKE, Präsident der Bundesarbeitskammer und der Arbeiterkammer Wien
Erika KIRCHWEGER, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Oberösterreich
Heinrich NEISSER, Zweiter Nationalratspräsident a.D.
Erhard BUSEK, Vizekanzler a.D.

Hohe Auszeichnung:

Robert ZINTERHOF, Träger des Menschenrechtspreises des Landes Oberösterreich
Elisabeth ORTH, Schauspielerin und Präsidentin der Aktion gegen den Antisemitismus
Ludwig LAHER, Schriftsteller und Träger des Kulturpreises des Landes Oberösterreich
Elfriede JELINEK, Literaturnobelpreisträgerin

"also schon wieder ein paar ..."
Maßlose Überheblichkeit!!

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TheJoker (3.296 Kommentare)
am 19.10.2016 17:46

und wer bitte ist da wirklich prominent ?

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 17:54

Sie wollen doch nicht wirklich, dass der Prominentenquotient hier diskutiert wird?
Nur damit de leit wos schreim??

Zum Kongress,
zum Auftritt von Kickl dort,
zur Vernetzung der FPÖ zu den Identitären z.B.
hätten sie nix zu posten!
E kloa - alles zu heiß!
Nur vom Thema und vom Artikel ablenken!!
Und persönlich anschütten!
Revier markiern, wie de hunderl ...

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TheJoker (3.296 Kommentare)
am 19.10.2016 17:56

Zum Kongress,
zum Auftritt von Kickl dort,

zum 27. mal, der Kongress ist ma vollkommen wurscht !!!!

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 18:05

Warum postens dann dauernd zum Thema oder hier x-mal zu ganz was anderem, was mit dem thread überhaupt nix zu tun hat?
Langweilig?

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 19.10.2016 17:58

Stimmt.
Die Helene Fischer ist nicht dabei, aber dafür die Jelinek.

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TheJoker (3.296 Kommentare)
am 19.10.2016 18:02

wer ist Helene Fischer ?

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observer (22.068 Kommentare)
am 19.10.2016 18:40

Die Helene Fischer ist aber schöner als die Elfi - auch wenn sie einwenig klein ist. Dafür hat aber die Elfi so wunderbare Bücher geschrieben - wofür sie ja auch den Nobelpreis gekriegt hat. Wer einmal ihr epochales Werk "Lust" gelesen hat - ist eh nicht sehr umfangreich und schnell durchgelesen, der weiss, was er von dieser Literatin zu halten hat.

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( Kommentare)
am 19.10.2016 18:27

"TheJoker"
wer sonst! Ist das Mass aller Dinge.
- Den er nicht kennt,
- der ist nicht prominent.

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Sturzflug (6.545 Kommentare)
am 19.10.2016 20:14

"und wer bitte ist da wirklich prominent ?"
Reicht ein Nobelpreis?

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ichauchnoch (9.770 Kommentare)
am 19.10.2016 21:17

Der Nobelpreis für Literatur ist ja nur mehr ein Witz. Das sieht man ja auch heuer wieder. Mit wirklicher Literatur hat das ja alles nix mehr zu tun. Hauptsache links, dann passt's schon. Jeder soll die Preise bekommen, die er verdient, der eine verdient's halt für seine Arbeit und der andere für seine Gesinnung. Alles Ansichtssache - wenn man tolerant ist, aber Toleranz und links, das geht nicht zusammen.

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( Kommentare)
am 19.10.2016 17:01

Wenn kleine Kinder lärmen weiss ich, wo sie sind und was sie tun. Wenn ich nichts mehr von ihnen höre, weiss ich auch nicht mehr wo sie sind und was sie tun! Dann wird es gefährlich.

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Barnaba (277 Kommentare)
am 19.10.2016 17:06

Baldrian oder Milch mit Honig könnte Ihnen eventuell gut tun.

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observer (22.068 Kommentare)
am 19.10.2016 16:55

Der LH P. kann doch jetzt gar nicht mehr nachgeben, sozusagen auf Zuruf gewisser Kreise. Er hat die Angelegenheit vom Verfassungsschutz übeprüfen lassen, der hat keinen Gesetzesverstoss gesehen. Und es besteht eben ein gültiger Mietvertrag. Ob einem die Leute, die da TeilnehmenInnen passen oder nicht, das ist eine andere Frage - aber darum geht es hier auch nicht. Nicht alles was einem nicht passt, kann man verbieten lassen, auch wenn das manche anscheinend glauben und es gerne so hätten, sofern sie nicht selbst betroffen sind. Man kann aber für die Zukunft überlegen, die Räumlichkeiten des Landes überhaupt für keine Fremdveranstaltungen mehr zu vermieten, das geht natürlich, soweit nicht schon Verträge bestehen. Ist dann eine Frage, welche Summen Geld an Einnahmen da dann wegfallen und ob es nicht andere Veranstaltungen mehr trifft, als die, von der da die Rede ist.

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grubber (240 Kommentare)
am 19.10.2016 17:04

Ihr Satz, den Sie geschrieben haben, ist wichtig und richtig:
"Nicht alles, was einem nicht gefällt, kann man verbieten!"

So ähnlich argumentierte nämlich in Deutschland eine SPD Politikerin, als sie darauf angesprochen wurde, weshalb ihre Partei dem Burkaverbot nicht nahegetreten ist.

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grubber (240 Kommentare)
am 19.10.2016 17:52

Ganzkörpervermummung wäre an sich nicht verboten.

Es ist das vollständige Verhüllen des Gesichtes.

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observer (22.068 Kommentare)
am 19.10.2016 18:35

Jetzt darf man nicht mal mehr schreiben, dass man aus Sicherheitsgründen gegen Ganzkörpervermummungen ist und dass die Burka da dazugehört. Was für eine armselige Zensur seitens der online Redaktion - und jetzt könnt ihr das auch gleich wieder löschen.

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vinzenz2015 (45.481 Kommentare)
am 19.10.2016 18:02

Na dann lesens mal was das Dokumentartionsarchiv an Fakten zusammenträgt!!

http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/oktober-2016/konferenz-der-verteidiger-europas-referentinnen-und-aussteller

Wollen Sie diese akribische Zusammenstellung von erschreckenden Fakten demokratiegefährdender und menschenrechtsverachtender Ideologie als etwas bezeichnen, das einem halt "gefällt" und dem anderen halt "nicht gefällt".

Nein "Geschmackssache" ist dieser Kongress nicht!

Damit Sie sich aus erster Hand informuieren können:

Europa-Rettungs-Heimseite":
http://europaeisches-forum.at/

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TheJoker (3.296 Kommentare)
am 19.10.2016 18:08

Gott sei Dank entscheiden nicht sie was demokratiegefährdend ist und was nicht.

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